Schuld

Schuld

Stories

von Ferdinand von Schirach

Buch

gebunden (199 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein Mann bekommt zu Weihnachten statt Gefängnis neue Zähne. Ein Junge wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Die neun Biedermänner einer Blaskapelle zerstören das Leben eines Mädchens und keiner von ihnen muss dafür büßen … Neue Fälle aus der Praxis des Strafverteidigers von Schirach – die der Autor von Schirach in große Literatur verwandelt hat. Mit bohrender Intensität und in seiner unvergleichlichen lyrisch-knappen Sprache stellt er leise, aber bestimmt die Frage nach Gut und Böse, Schuld und Unschuld und nach der moralischen Verantwortung eines jeden Einzelnen von uns.

Produktdetails

Verkaufsrang: 36.506
ISBN-10: 3-492-05422-6
EAN: 9783492054225
Erschienen: August 2010
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 199
Gewicht: 366 g
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Ferdinand von Schirach

Als Glück empfindet Ferdinand von Schirach, wenn in der Nacht, wenn es still ist, niemand anruft oder stört und er mit einem guten Kaffee in der Hand seine Geschichten schreiben kann. Viel Schlaf braucht der Autor und Strafverteidiger nach eigener Aussage nicht. 1964 in München geboren, wuchs Ferdinand von Schirach dort und in der Nähe von Stuttgart auf. Er besuchte das Jesuiten-Kolleg St. Blasien, über das er später im Spiegel anlässlich der Mißbrauchsfälle schrieb. Sein Studium absolvierte er in Bonn, machte in Köln sein Referendariat und ließ sich 1994 in Berlin als Rechtsanwalt nieder. Viele seiner Fälle machten Ferdinand von Schirach bekannt und gaben ihm den guten Ruf, den er heute deutschlandweit besitzt. Auch als Schriftsteller konnte er überzeugen, so schrieb Ferdinand von Schirach schon für die Süddeutsche Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und seit Juni 2010 verfasst er auch eine Kolumne unter dem Titel "Einspruch" für den Spiegel. Sein Debütroman "Verbrechen" blieb über 45 Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegels. Die Rechte an dem Buch wurden in 25 Länder verkauft und auch die Filmrechte hat Ferdinand von Schirach schon abgetreten. Nicht nur, dass es eines der am häufigsten verkauften Debüts ins Ausland ist, Ferdinand von Schirach hat damit auch den Kleist-Preis 2010 erhalten.

Meinung der Redaktion
Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler?Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenswert.

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Buchhändlertipps

  • Realität des Verbrechens

    von Sabine von Prince, am 08.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Jede dieser punktgenauen Erzählungen aus dem Leben von Menschen, die zu Mördern und Kriminellen wurden, gehen einem unter die Haut. Auch in seinem zweiten Band schafft der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach es, dass wir diese am Rande der Gesellschaft lebenden Menschen anders anschauen, ja er erweckt in uns ein ungeahntes Mitgefühl, eine Empathie, die uns auch wieder auf uns selbst zurückwirft. Die mit Bedacht gesetzten Pausen, Absätze verstärken dieses Gefühl noch mehr. Grossartig, auch die geschliffene Sprache sucht ihresgleichen und noch lange klingen die Schicksale in uns nach.

Kundenrezensionen

  • Einfach unvorstellbar und unglaublich.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist das zweite Buch was ich von Herr von Schirach lese, zuerst -Verbrechen- und jetzt -Schuld-. Diese Bücher sind für mich so genial und einzigartig von der knappen Schreibweise, die Schilderung der Fälle, was einfach nicht nachvollziehbar ist. Beide Bücher sind so fesselnd und interessant...kaum zu glauben...und im September kommt sein drittes Buch....Es ist erschreckend zu was Menschen fähig sind und mir hat es deutlich gemacht, wie hilflos, Anwalt und Staatsanwaltschaft in manchen Fällen sind!!!!

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  • Schuld Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alex, am 04.05.2011

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    Genauso gut wie der Vorgänger "Verbrechen". Auch hier ein klarer Schreibstil und einige Storys wie eine Filmvorlage. Wahre Verbrechen die unterhaltsamer sein können als manch Ausgedachtes.

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  • Faszinosum Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helmuth Fahrngruber, am 04.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach dem großen Erfolg von "Verbrechen", geschrieben vom Anwalt Ferdinand von Schirach, hat der Verlag nun einen zweiten Band mit spektakulären Kriminalfällen herausgebracht. Dieser liest sich ebenso spannend wie der erste Band, die kurze und knappe Sprache zieht einen von einer Story zur anderen.
    Unklar ist allerdings, was davon tatsächlich geschehen ist und was vom Autor dazu erfunden wurde.

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  • Recht oder Gerechtigkeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 03.01.2011

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    Auch in seinem zweiten Werk nimmt uns der Autor mit in die Welt des Gerichtes. Und wir hinterfragen mit ihm die Frage nach Recht oder Gerechtigkeit.Wie kann es sein,daß ein Schuldiger doch nicht verurteilt wird?Was spielt sich bei einem Anwalt,bei den Opfern ab? Ein packend geschriebenes Stück Justitia.

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  • Spannende, aber wahre Fälle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Kurzgeschichten werden nüchtern und sachlich erzählt. Es fesselt den Leser immer weiter zu lesen. Erschreckend ist nur, dass die beschriebenen Rechtsfälle aus dem wahren Leben sind und nicht erfunden wurden. Dieses stimmt einen dann doch sehr nachdenklich.

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  • Schuld - wahre Kurzgeschichten, regen zum diskutieren an Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Grimmer, am 29.10.2010

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    Eine Kurzgeschichtensammlung genial geschrieben. Hier werden wahre Kriminalfälle nüchtern erzählt. Der Leser muß seine Schlußfolgerungen am Ende allein ziehen.
    Bei einigen Geschichten war ich fassungslos, da ich eigentlich dachte so etwas gibt es nur im Film und nicht bei uns in Deutschland.
    Mein Fazit: absolut lesenswert

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  • Menschliche Abgründe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beatrix Hohberger, am 25.10.2010

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    Nach seinem Buch "Verbrechen" gewährt der Autor erneut Einblicke in seine Tätigkeit als Anwalt und Strafverteidiger. In 15 Stories erzählt er von Gut und Böse, Schuld und Unschuld, Verantwortung und Moral. Er verwendet eine klare, knappe Sprache und ihm gelingt, den Leser zu fesseln, durch Spannung, die Brisanz der Fälle und den damit verbundenen Einblick in die Abgründe menschlichen Verhaltens. Ein "Erfahrungsbericht" des Autors, der authentischer nicht sein kann.

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  • Fesselnd! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christina Kallwitz, am 19.10.2010

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    Unglaublich, was vielleicht gerade im Nachbarhaus geschieht!!!

    Absolut spannende Kurzgeschichten über die Abgründe der menschlichen Seele.

    Liest man "in einem Rutsch" weg!

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  • Geschichten zum Nachdenken! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kristin Kother, am 30.09.2010

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    Die Stories in dem Band "Verbrechen" habe ich hellwachen Sinnes als gebannter Zuschauer miterlebt und nachverfolgt mit klaren Schlussfolgerungen, bei den Erzählungen in diesem Buch tappte ich vielerorts im Dunklen, Figuren und Geschehnisse verweigern sich einer eindeutigen Beurteilung. Der Autor fordert uns heraus, mit gängigen Moralvorstellungen aufzuräumen und geht dabei nicht zimperlich mit dem Leser um. Lesen und vor allem: Diskutieren!

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  • Juristereigeschichten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefanie Strachotta, am 12.09.2010

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    Wieder eine Kurzgeschichtensammlung ganz im Sinne von „Verbrechen“. In nüchterner und präziser Sprache schildert von Schirach seine neuen fünfzehn kurzweiligen Erzählungen in Kinderbuchschriftgröße. Klar, sie haben Unterhaltungspotenzial, aber mal ehrlich; würde das Buch nicht mit dem Namen von Schirach aufwarten, hätte der Verlag so ein Buch veröffentlicht?! Trotzdem ein netter Zeitvertreib und gutes Entertainment. Lesenswert!

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  • "Verstörend!" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Andraschke, am 05.09.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ferdinand von Schirach erzählt wahre Kriminalfälle und das in einer völlig schnörkellosen Sprache, kurz gesagt: menschliche Abgründe tun sich auf. Ich bin entsetzt, fassungslos und auch sehr berührt und nicht zuletzt sehr begeistert von Ferdinand von Schirachs Erzähltalent. Bitte lesen Sie selbst! Das Buch ist großartig und schrecklich zugleich.

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  • Prägnante, sachliche und schonungslose Rechtsfälle – EINE EINFACH GENIALE ABWECHSLUNG!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 30.08.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der deutsche Rechtsanwalt und Autor Ferdinand von Schirach liefert nach seiner ersten Veröffentlichung „Verbrechen“ in seiner zweiten Kriminalgeschichtensammlung neue spannende Rechtsfälle. Die 15 teils authentischen Erzählungen beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Verbrechen – mit Vergewaltigung, Körperverletzung und nicht zuletzt Mord, aber auch mit Diebstählen und Unfällen. Es kommt dabei nicht immer zu Verurteilungen, teils zu verspäteten Bestrafungen oder falschen Verhaftungen, manchmal geraten auch Unschuldige ins Visier der Justiz. Gerade diese Wirklichkeitstreue und Realitätsnähe schockieren uns als Leser mehr als fiktive Kriminalsfälle. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist eine Geschichte faszinierender als die andere. Die sachliche und emotionslose Sprache – ohne Erklärung, ohne Urteil, ohne fixe Moral – führt zu einer schonungslosen Darstellung der Verbrechen. Durch Schirachs prägnanten und knappen Stil entstehen ein gewisses Tempo und eine Eigendynamik der Sprache und Geschichte, so dass man das Buch einfach nicht weglegen kann.

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  • Strafverfahren werden zu Literatur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Bunde, am 28.08.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach versteht es seine Fälle literarisch zu verarbeiten. Wie schon im ersten Band "Verbrechen", erzählt er uns kühl und emotionslos wie brave Biedermänner einer Blaskapelle ein Mädchen vergewaltigen, erniedrigen, fast töten, ihr Leben zerstören und dennoch ohne Strafe davon kommen. Das glauben Sie nicht? Sie meinen, das kann und darf so nicht sein? von Schirach sagt "Volkes Stimme ist mir egal". Ich finde, er hat Recht. Auch in diesem wirklich krassen Fall konnte das Gericht nach Recht und Gesetz nicht anders entscheiden. Auch wenn das nicht gerecht war. Aber lesen Sie selbst und bilden Sie sich ihr eigenes Urteil. Die anderen 14 Fälle sind nicht minder interessant.
    Ein aufwühlendes Buch!

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  • gutes Buch für zwischendurch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.08.2010

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    Die (zum Teil sehr) kurzen Geschichten eignen sich super für Bus, Bahn etc..
    Sehr packende Stories, die tatsächlich geschehen sind (nur leicht abgeändert).
    Sehr einfach zu lesen.
    Meiner Meinung aber zu teuer, deshalb 1* Abzug.

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  • Imposant, tiefgründig, lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.08.2010

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    Für alle die es nicht mögen sich durch unendliche Sprachbilder zu quälen, idealer Stoff.
    Schirach ist ein genialer Erzähler. Seine Stories fesseln von Anfang bis Ende. Mit Sarkasmus und Humor stellt er in ihnen die Frage nach Schuld oder Unschuld. Einziger Minuspunkt ist sein frostig-spröder Stil. Etwas mehr sprachliche Flüssigkeit, etwa wie bei Klaus Köhlers witzigem Schelmenroman
    "Aus dem Leben eines geilen, kleinen Arschlochs"(!!!), würde für erheblich mehr Lesespaß sorgen. Trotzdem u. zweifelsfrei FÜNF Punkte! (Für -ZWEI- talentierte Autoren!)

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  • Schuld Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hans Wilhelm Schmölzer, am 21.08.2010

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    15 reale Kriminalfälle werden vom Autor und Anwalt Schirach verfremdet und in klare literarische Formen gegossen. Ein Panorama menschlicher Abgründe.

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  • Lange erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franz-Ludwig Martin, am 19.08.2010

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    Wieder Geschichten mit unerwartetem Ausgang;
    wieder Geschichten aus dem Berufsleben eines Strafverteidigers; fast surreal; so etwas kann es doch einfach nicht geben; es gibt sie aber doch;
    auch dieses Buch habe ich in einer Nacht verschlungen.

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  • Ist Schuld immer Schuld? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Edith Depner, am 18.08.2010

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    Ja, es ist immer eine große Schuld einen anderen Menschen zu töten oder zu quälen. Wir sollten aber doch auch die Beweggründe die dazu führten, kennen und berücksichtigen. Ferdinand von Schirach erzählt in einer sehr klaren Sprache von wahren Fällen aus seinem Berufsleben als Strafverteidiger. Er sagt, die Tat selber interessiere ihn nicht wirklich, sondern wie es dazu kam. Meistens sind die Taten abscheulich, doch manchmal durchaus verständlich.
    Bedrückend fand ich, daß diese Geschichten nicht fiktiv sind, sondern aus dem wahren Leben kommen.

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  • Nach "Verbrechen" folgt die "Schuld" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Klessmann, am 17.08.2010

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    Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger in Berlin.Er erzählt in seinem neuen Band wahre Geschichten von Menschen, die durch ihre Lebensumstände ungeheuerliche Schuld auf sich laden.
    Kein Wort zuviel, um diese Menschen zu charakterisieren, die Tat völlig ins Bild zu setzen und dem Leser Verständnis zu entlocken.

    Uns allen wird klar: Nur so konnte der Richterspruch lauten!

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  • Das Böse im Menschen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Köppel-Farber, am 09.08.2010

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    "Verteidigung ist Kampf, Kampf um die Rechte
    des Beschuldigten." Dieser Satz steht im "Taschenbuch des Strafverteidigers", welches der junge Anwalt Ferdinand von Schirach damals immer bei sich trug. Doch bereits nach seinem ersten Fall, in dem neun Männer das Leben eines jungen Mädchens zerstören und straffrei davon kommen, wusste er, dass er seine Unschuld verloren hatte.
    Diese fünfzehn neuen Fälle liest man in einem Zug durch, ist hin- und hergerissen zwischen Grauen und Fassungslosigkeit und sie lassen einen lange nicht mehr los.

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