Schuldig

Roman

von Jodi Picoult

Buch

gebunden (414 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Die 14-jährige Trixi ist Daniels Augenstern. Er liebt seine Tochter mehr als sich selbst. Der freiberufliche Comiczeichner schafft für Trixi eine Welt voller Heldengeschichten, während seine Frau Laura an der Universität Karriere macht. Wie brüchig aber das Glück der Familie ist, wird ihm nur allzu bald klar: Trixi kommt eines Abends vollkommen aufgelöst nach Hause. Die unschuldige Liebe ihres Freundes Jason hat sich in rohe Gewalt verwandelt. Wenig später stirbt der Junge unter mysteriösen Umständen, Trixi flieht vor den Konsequenzen der Ereignisse nach Alaska. An einen Ort, der ihrem Vater sehr vertraut ist. Endlich muss er sich seiner  Vergangenheit stellen und macht seiner Frau ein erschütterndes Geständnis ...

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 04.07.11
Eine Geschichte, die jeden rührt, der Herz und Seele hat. Die Aufarbeitung einer Vergewaltigung einer Jugendlichen. Und seine Folgen, die viele Menschen zu spüren bekommen. Das Jodi Picoult die Gedanken von jungen Erwachsenen einfühlsam aufschreiben kann, hat sie schon oft bewiesen. Mit diesem Roman stellt sie es erneut unter Beweis. Grandios. Schuldig ist mit Beim Leben meiner Schwester und 19 Minuten ihr bisher bestes Buch! Und das wiegt bei Jodie Picoult sehr viel, den praktisch jedes ihrer Bücher löst ein Sturm an Gefühlen aus, die der Leser nicht mehr vergisst.

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-05030-1
EAN: 9783492050302
Originaltitel: The Tenth Circle
Erschienen: 21.02.2011
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 414
Länge/Breite: 210mm/136mm
Gewicht: 584 g
Übersetzer: Klaus Aus d. Englischen Timmermann, Ulrike Wasel
Illustrator: Dustin Weaver
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Jodi Picoult

Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, New York, lebt heute nach ihrem Studium in Princeton und Harvard mit ihrem Mann und den drei Kindern in Hannover, New Hampshire. Sie gehört zu den faszinierendsten angelsächsischen Erzählern und besitzt die seltene Gabe, die Zerbrechlichkeit und Komplexität menschlicher Beziehungen in ihren Romanen festhalten zu können. 2003 wurde sie mit dem New England Book Award ausgezeichnet. Zuletzt erschienen auf deutsch mit großem Erfolg ihre Romane »Beim Leben meiner Schwester« und »Die Wahrheit meines Vaters«.

Klaus Aus d. Englischen Timmermann

Klaus Timmermann, geboren 1955, arbeitet als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf.

Ulrike Wasel

Ulrike Wasel, geboren 1955, arbeitet als Übersetzerin angloamerikanischer Literatur.

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Kundenrezensionen

  • Ein sensibles thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Doris Schweiger, am 07.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Trixi wächst scheinbar glücklich bei ihren Eltern Laura und Daniel auf. Besonders ihr Vater vergöttert Trixi. Als Trixi von ihrem Exfreund angeblich vergewaltigt wird bricht für die ganze Familie eine Welt zusammen. Niemand in der Stadt glaubt Trixi und ihr scheinbar normales Leben wird zum Albtraum.
    Plötzlich wird Trixis Exfreund tot aufgefunden und alles deutet auf Mord hin.Trixi gerät unter Verdacht und flüchtet.
    Jodi Picoult beschreibt in beeindruckender Weise wie sich das Leben in Trixis Familie aber auch das Leben des vermeintlichen Vergewaltigers verändert.Feinfühlig zeigt sie die Opferseite aber auch die Täterseite auf. Ist das Opfer wirklich das Opfer und der Täter wirklich der Täter? Oder wird das Opfer nicht zum Täter und der Täter zum Opfer?

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  • Hat sie oder hat sie nicht? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beatrice Peter, am 01.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tracy wird von ihrem Exfreund vergewaltigt - angeblich, denn die Polizei ermittelt auch auf die andere Seite. Tracy wird bald mal vom Opfer zum Täter und die Geschichte nimmt jetzt erst reicht ihren Lauf. Dramatisch wie immerm zeigt Picoult wieder eine weitere dunkle Seite der Menschheit auf. Ich persönlich war echt etwas geschockt über die Sex-Spielchen der 14jährigen. Entweder hat sich die Zeit krass geändert oder ich werde langsam alt und prüde...

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  • Ein echter Piccoult Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 20.06.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die 14-jährige Trixi behauptet, von ihrem Ex Freund vergewaltigt geworden zu sein. Dann springt oder stürzt? Dieser auch noch von einer Brücke… Dieser Roman ist von 2006 und ein echter Piccoult wie wir sie kennen. Absolut empfehlenswert!

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  • Der eigenwilligste Roman von Picoult! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bibliothekarin, am 27.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin bekennende Picoult-Leserin, habe bislang alle Bücher zu Hause und die ich gelesen habe auch rezensiert. "Schuldig" ist bislang das eigenwilligste Werk von Picoult!
    Die Story rund um Traci, eine 14jährige teils noch sehr kindliche Frühreife, mag manchen Leser oft verständnislos den Kopf schütteln lassen. Ob es diese "große" Liebe, die sich bis zum Stalking entwickelt mit 14 wirklich schon erleben lässt, ist sicherlich etwas, was so manche Eltern beantworten können, ich aber nicht. Ich finde das Gör hier extrem unreif, frühreif und für diese Handlung einfach noch nicht alt genug. Hätte Picoult sie 16 Jahre alt sein lassen, wäre vieles was sich hier abspielt nachvollziehbar gewesen. Ich fand dadurch die Geschichte zu lang, zu unschlüssig, zu unglaubwürdig und vorallem zu Wirr. Der Vater der ein derartiges bewegtes Vorleben hatte und zu so einem Lamm wird, war leider nicht spannend und zu seinen Comics die er zeichnet nicht passend. Die betrügende Ehefrau, die sich mehr Dante verschreibt als ihrem Kind und erst zur Besinnung kommt, als es zu spät ist, hat Picoult zu überspannt dargestellt. Alles in allem fand ich dieses Buch etwas langwierig und langweilig. Völlig unklar ist mir, was Traci in Alaska gesucht hat. Die Auflösung liegt diesmal zu schnell auf der Hand, was man als geübter Leser von Picoult definitiv nicht gewöhnt ist!
    Das Rätsel, welches uns Picoult noch zusätzlich in den Comics aufgibt, habe ich gelöst, auch wenn es nichts zum Thema oder Auflösung zur Story beiträgt. Die Comics sind mir als Frau viel zu brutal und auch nicht verständlich, da sie ebenso zur Geschichte nichts beitragen. Ich persönlich habe nur die ersten 2 gelesen, danach nur noch nach der Auflösung gesucht.
    Fazit: Picoult hat mit "Schuldig" ihren eigenwilligsten Roman geschrieben. Eine 14jährige so eine Geschichte erleben zu lassen, halte ich als Leser für nicht nachvollziehbar und somit hat sich die ganze Geschichte für mich auch nicht so schlüssig dargestellt, wie die anderen Bücher von ihr. Die Comics sind ein nettes, abwechslungsreiches Beiwerk, hätten aber ebenso nicht sein müssen. Das Rätsel verlängert zusätzlich das Verharren im Buch; war nett, nicht mehr und auch nicht weniger! Nicht ganz was man von Picoult gewohnt ist!
    Schade!

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  • WOW! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.04.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist das Erste Buch von Jodi Picoult, was ich gelesen habe und es wird bestimmt nicht das Letzte sein. Da die Kurzbeschreibung des Buches sehr in Richtung Drama geht, war ich doch sehr überrascht, wie viel Spannung in dieser Geschichte steckt! Jodi Picoult wirft meisterhaft Fragen auf, die dem Leser keine Ruhe lassen, sodass man immer weiter lesen MUSS!

    Als ich in der Mitte vom Buch angekommen war, dachte ich, was soll da jetzt noch kommen? Das Rätsel ist doch entschlüsselt! Haha, nichts da mit entschlüsselt :-)
    Es tun sich viele neue Theorien auf und der Leser tappt weiterhin im Dunkeln. Und als ob das nicht schon Spannung genug wäre, stirbt Jason unter mysteriösen Umständen. Wieder kommen neue Fragen auf, obwohl das Erste Rätsel noch nicht mal gelöst worden ist. Und so steigert sich die Spannung bis zum Schluss! Und obwohl sich der ganze Roman intensiv mit den Rätseln beschäftigt, nimmt das Ende eine überraschende Wendung, mit der ich nie im Leben gerechnet hätte!
    Was ich auch sehr schön fand, waren die Comic-Abschnitte in dem Buch!

    Der wahre Künstler ist Dustin Weaver, im Roman jedoch sind es Daniels Werke ( Der Vater von Trixie ).
    Ich finde es toll, wenn ein Buch was Besonderes hat und das ist noch längst nicht alles! In den Zeichnungen verstecken sich Buchstaben, die sich zu einem Zitat zusammen fügen lassen. Wow! Sehr tolle Idee!

    Fazit

    Der Roman steckt voller Überraschungen! Jodi Picoult versteht es, den Leser in Ihren Bann zu ziehen! Einfach grandios! Ein Buch, das mehr bietet, als es verspricht!

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  • 4,5 Sterne: Hier ist die Jodi Picoult, wie ihre Fans sie kennen und lieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Von 'Das Herz meiner Tochter' war ich etwas enttäuscht. In diesem Werk hat es Jodi Picoult einfach nicht geschafft an die hervorragenden Vorgängerwerke wie 'Bis ans Ende aller Tage' oder '19 Minuten' anzuknüpfen. Doch mit 'Schuldig' hat die Autorin wieder einen atemberaubenden Familienroman geschrieben, der einen ununterbrochen schockiert.

    In ihrem neuesten Roman hat Jodi Picoult in meinen Augen eines der sensibelsten und angsteinflößendsten Themen aufgegriffen, die es in unserer Gesellschaft gibt. Trixies unschuldiges Leben wird von heute auf morgen durch eine schreckliche Straftat, eine Vergewaltigung, zerstört. Man merkt in der Handlung ununterbrochen, dass die Autorin für diesen Roman das Buch ausführliche Recherchen angestellt hat, sodass man den Eindruck gewinnt, diese Geschichte sei eins zu eins im wahren Leben passiert. Schockierend, dramatisch und äußerst emotional erzählt Jodi Picoult von einer jungen Familie, die am Rande der Verzweiflung steht. Besonders gelungen ist es der Autorin die Gefühle aller Familienmitglieder auf eine packende und zugleich beängstigende Art einzufangen. Sie betrachtet dabei nicht nur die Position des Opfers, sondern zeigt dem Leser auch die andere Seite der Medaille. Was für Auswirkungen hat eine solche Anschuldigung auf einen jungen Mann, der sein gesamtes Leben noch vor sich hat? Wie gehen die Eltern des Opfers mit einer solchen Tragödie um?
    Genauso realistisch stellt Jodi Picoult die Arbeit der Polizei dar, die sich dem Vergewaltigungsfall von Trixie angenommen hat. Man mag meinen, dass bei einem Missbrauch der Verlauf der Ermittlungen völlig klar ist; Vernehmung des Opfers, der Täter wird festgenommen, der Täter wird verurteilt und das Opfer kann langsam beginnen, die schreckliche Tat einigermaßen zu vergessen. Doch Jodi Picoult zeigt, dass es in der Realität auch anders laufen kann und eine solche Ermittlung nicht immer reibungslos und vor allem so schnell verläuft.

    Einen halben Punkt muss ich leider dennoch abziehen. Die Geschichte beginnt von Anfang an hochdramatisch, sodass dem Leser eigentlich keine Chance bleibt, das Buch auch nur eine Minute aus der Hand zu legen. Leider nimmt diese Spannung zum Ende hin etwas ab. Auch hier ist die Geschichte noch immer überzeugender, als manch andere Bücher dieser Art, dennoch konnte das Ende nicht mit dem Anfang mithalten. Für mich waren die letzen Seiten des Buches beinahe zu vorhersehbar.

    Fazit: Hier ist wieder die Jodi Picoult, wie ihre Fans sie kennen und lieben. Mit 'Schuldig' hat die Autorin wieder einmal ein Familiendrama geschrieben, was an Spannung und Gefühlen kaum zu übertreffen ist.

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  • Endliche die neue Picoult! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Deutschmann, am 11.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Schuldig" ist der neue Bestseller von Jodi Picoult.

    Trixie ist ein junges Mädchen, dass gerade von ihrem Freund verlassen wurde. Sie ist überzeugt davon, dass sie beide für einander geschaffen wurden und versucht alles um ihn zurück zu bekommen. Gerade als sie glaubt, dass Jason seinen Fehler einsieht, wird sie von ihm vergewaltigt.

    Als ihre Eltern davon erfahren, bricht für sie eine Welt zusammen- zumal ihre Ehe kurz vor dem Aus steht. Ziemlich abrupt stellen sie fest, dass Trixie nicht so unschuldig und klein ist wie sie denken. Sie müssen sich ihrem eigenen Versagen und ihren Ängsten stellen. Besonders für Daniel, ihren Vater ist das ein zermürbender Prozess, den er in Comics verarbeitet.

    Die Situation wird durch Trixies selbstzerstörendes Handeln und eine ungenaue Sachlage nicht einfacher. Als Jason unter nicht geklärten Umständen stirbt, flieht Trixie nach Alaska. Um seiner Tochter dorthin zu folgen muss Daniel sich seinen eigenen Dämonen stellen.

    Ein großartiger Roman der wie immer die Personen, ihre Entscheidungen und die Situation in ihren Facetten ausleuchtet.
    Da Daniel ein Comiczeichner ist, gibt es diesmal zwischendurch einige Comicseiten, die seine Ängste und Befürchtungen in Szene setzen.

    "Schuldig" ist ein toller Roman der gekonnt mit der Vorspiegelung falscher Tatsachen und Selbstbetrug spielt. Am Ende wartet noch eine kleine Überraschung!

    Wirklich empfehlenswert!

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  • Schuldig... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 30.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ...machen sich einige in dieser Geschichte. Eine Frau, die ihren Mann betrügt; ein Mann, der viel Wut in seinem Leben an andere ausgelassen hat und ihre Tochter, die nach ihrer Vergewaltigung auf einer Party im Kreuzfeuer der Gerüchte steckt.

    Jodi Picoult schafft es auch in ihrem neuen Werk "Schuldig", vielschichtige Charaktere zu zeichnen und den Leser mit ihrer Intensität zu fesseln. In diesem Buch tauchen weniger Menschen auf, als in ihren anderen, dies erlaubt einen tieferen Blick auf den einzelnen Menschen und seine Gefühle.

    Ein tolles, spannendes, fesselndes und sehr emotionales Buch. Gespickt mit einer Graphic Novel bietet der Roman ein wenig Abwechslung. Für alle Leser von emotionalen Familiengeschichten, spannenden Stories und einfach guten Büchern!

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  • Opfer oder Täter? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Paulczynski, am 23.03.2011

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    Daniel liebt seine 14-jährige Tochter Trixi über alles. Als Trixi eines nachts nach Hause kommt und sagt, dass ihr Freund Jason ihr Gewalt angetan hat, zerbricht das scheinbare Glück der Familie.
    Dann kommt auch noch Jason unter mysteriösen Umständen ums Leben und das Drama nimmt ihren Lauf.
    In der ihr eigenen Art beschreibt Jodi Picoult die Charaktere ihrer Figuren und bedauert Täter wie Opfer.

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  • Schuldig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ingrid Führer, am 22.03.2011

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    Zunächst mal: typisch Picoult. Wer mag, wie sie schreibt, sollte auch 'Schuldig' unbedingt lesen...

    Und für alle anderen, die zweifeln ob sie zu dem Buch greifen sollen oder nicht...

    Die 14-jährige Trixi ist Daniels Augenstern. Er liebt seine Tochter mehr als sich selbst. Der freiberufliche Comiczeichner schafft für Trixi eine Welt voller Heldengeschichten, während seine Frau Laura an der Universität Karriere macht. Wie brüchig aber das Glück der Familie ist, wird ihm nur allzu bald klar: Trixi kommt eines Abends vollkommen aufgelöst nach Hause. Die unschuldige Liebe ihres Freundes Jason hat sich in rohe Gewalt verwandelt. Wenig später stirbt der Junge unter mysteriösen Umständen, Trixi flieht vor den Konsequenzen der Ereignisse nach Alaska. An einen Ort, der ihrem Vater sehr vertraut ist. Endlich muss er sich seiner Vergangenheit stellen und macht seiner Frau ein erschütterndes Geständnis …

    Picoult schreibt unglaublich plastisch und sehr, sehr selten langweilig. In der Regel saugt man jeden Satz, in dem in sich unter Garantie eine wichtige Information verbirgt, in sich auf, in der Hoffnung, am Ende den schuldigen zu überführen.

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  • Schuldig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva L., am 14.03.2011

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    Jodi Picoults neustes Buch „Schuldig“ ist etwas anders als die anderen Bücher, die ich bisher von dieser Autorin gelesen habe. Es setzt sich zwar, wie auch Picoults anderen Titel, mit brisanten Themen wie Vergewaltigung, Ritzen, Selbstmord und Affären auseinander. Aber der Stil dieses Buches unterscheidet sich sehr von allen bisherigen. Die Anzahl der Personen, die Teil der Geschichte sind, ist viel geringer, so dass auch die Zahl der Sichtweisen, aus der die Handlung erzählt wird, sich verringert. Dadurch gewinnt die Geschichte an Übersichtlichkeit. Verwirrende Momente, die sich jedoch schnell aufklären, gibt es bei „Schuldig“ nur ganz am Anfang.
    Auch die Problematiken sind, im Vergleich zu anderen Picoult Büchern, deutlich reduziert und erschlagen den Leser nicht. Die Geschichte wird sehr viel realistischer, da dass, was den einzelnen Charakteren widerfährt, nicht übertrieben wirkt und durchaus vorstellbar erscheint.

    Neu sind die Comic- Passagen, die Jodi Picoult in ihre Geschichte eingebaut hat. Sie lässt Daniel Stone, den Vater der Protagonistin, als Comiczeichner arbeiten und ihn in seinen Zeichnungen sein Leben verarbeiten. Mir haben diese Comic- Einschübe gut gefallen, weil sie eine interessante Abwechslung vom restlichen Text bieten.

    Weniger gut gefallen haben mir die wahnsinnig langen Kapitel in diesem Buch. 400 Seiten wurden in gerade mal acht Kapitel unterteilt, so dass man nicht zwischendurch mal schnell ein Kapitel lesen kann. Dadurch wird der Lesefluss ein wenig gestört.

    Ansonsten hält „Schuldig“, was der Name Picoult auf dem Buchdeckel verspricht: dramatische Unterhaltung, feinfühlig beschrieben und von allen Seiten beleuchtet. Die Charaktere sind nachvollziehbar, man kann sich in sie hineinversetzen, die Geschichte ist grundsätzlich in sich stimmig. Lediglich an Spannung fehlt es an einigen Stellen, es gibt ein paar Längen, in denen die Story nur vor sich hinplätschert. „Schuldig“ ist sicherlich nicht Jodi Picoults bestes Buch, aber es beschert einige Stunden nettes Lesevergnügen und ist daher durchaus empfehlenswert.


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  • Solider Picoult Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.03.2011

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    Ich habe alle ihre Bücher verschlungen, auch ihr neuestes Werk "Schuldig." Die Charaktere sind wie gewohnt fein gezeichnet, eine der Stärken der Autorin ist es definitiv, sich in ihre Charaktere einzufühlen und auch ihre schlechten Seiten zu zeigen, ohne sie zu verurteilen.
    Das Buch ist spannend geschrieben, und ich liebte wie immer, die Story von verschiedenen Seiten aufgedröselt zu sehen.
    Jedoch halte ich es nicht für ihr stärkstes Buch, mir persönlich haben 19 Minuten und Bis ans Ende aller Tage deutlich besser gefallen, da die Story dort noch etwas tiefgründiger war.

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  • The Tenth Circle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie Hofmann, am 05.03.2011

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    Bei der Anzahl an Büchern, die Frau Picoult jährlich schreibt, kommen die Übersetzer wohl langsam nicht mehr hinterher…
    The Tenth Circle hatte sie bereits 2006 heraus gebracht.
    Ich fand es auf Englisch einfach genial mit dem eingewebten Graphic Novel und hatte mich gefragt, warum es so lange dauert, bis es auf Deutsch erscheint.
    Nun es ist vollbracht und ich kann es Ihnen auch in übersetzter Version nur empfehlen.
    Die Story ist nicht unbedingt neu. Jodi Picoult hat einfach ein Händchen in der Beschreibung von Familien kurz vor dem Zusammenbruch.
    Ihr Schreibstil ist dabei jedoch unglaublich fesselnd und immer wieder sehr mitreissend.

    Hier versucht der verzweifelte Zeichner Daniel Stone die Scheidung abzuwenden und blendet dabei völlig aus, dass seine Frau Laura ihn seit einiger Zeit mit einem Studenten betrügt.
    Und nun soll seine Tochter Trixie auch noch auf die absolut schiefe Bahn geraten sein?
    Ist Trixie wirklich von ihrem ersten Freund vergewaltigt worden, oder hat sie Jason auf der Party provoziert? Eine Hexenjagd auf die Familie Stone beginnt.

    Picoult schreibt sehr ehrlich und einfühlsam über den Beschützerinstinkt eines liebenden Vaters und seine Zweifel der eigenen Tochter gegenüber.
    Die Mutter ist mit der Situation restlos überfordert. Für sie scheint diese Familie irgendwie fast schon verloren.
    Daniel muss sich der eigenen Vergangenheit stellen und seiner Familie öffnen, um Trixie zu helfen.

    Die Geschichte ist sehr rasant und hat einen tollen Spannungsbogen.
    Ich frage mich bei Jodi Picoult immer wieder, wie viele Wendungen solch eine Story vertragen kann, bis ich auf der letzten Seite ankomme.

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  • Dante und die Hölle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 05.03.2011

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    Hier geht es direkt von der ersten Seite spannend und dramatisch los, ein junges Mädchen mit Liebeskummer,was daraufhin mit Drogen und Sex experimentiert - Eltern, die sich voneinander entfernt haben - ein Vater mit unkontrollierbarer Wut und die Mutter mit einer Affäre und den dazugehörigen Schuldgefühlen, dies alles gipfelt in Vergewaltigung und Mord ! Rasant überschlagen sich die Ereignisse, nur immer wieder unterbrochen von einem Comic, der uns die Gedanken und Gefühle von Daniel verdeutlichen. Spannend fand ich den Exkurs nach Alaska zu den Yupik -Eskimos , ihre Lebensweise sortiert die Gedanken beim Lesen...

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  • Überzeugend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hendrik Berling, am 04.03.2011

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    Aufgrund einer Empfehlung habe ich mich an dieses Buch gewagt. Ich bin froh das ich es getan habe, auch wenn ich höchst wahrscheinlich nicht zur Zielgruppe dieses Buches gehöre, wurde ich sehr von der Tiefe der Charaktere und deren Entwicklung beeindruckt. Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es noch einen Comic der das emotionale Innenleben eines der Charaktere beschreibt. Der Comic ist an die göttliche Komödie angelehnt und beschreibt eine moderne Erzählung des Abstiegs in den Limbus. Außergewöhnlich und sehr mitreißend.

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