Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Goldmanns Taschenbücher, Band 46093

Roman. Ausgezeichnet mit dem Whitbread Novel Award 2003 und dem Commonwealth Writers Prize 2004, Best First Book

von Mark Haddon

Buch

Taschenbuch (282 Seiten)

11. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Christopher liebt Primzahlen, Puzzles und Polizisten. Aber er hasst Gelb und Braun. Damit er auch Fleisch und Gemüse, das diese Farbtöne hat, essen kann, hat er immer Lebensmittelfarbe dabei. Seit seine Mutter vor zwei Jahren überraschend gestorben ist, vertraut er nur noch einem Menschen auf dieser Welt: seinem Vater, der ihn allein erzieht. Die beiden verstehen sich auch gut, bis Cristopher eines Nachts den Wellington, den Pudel der Nachbarin, tot im Garten findet. Der Junge mag Hunde sehr. Bei ihnen weiß er, woran er ist. Er muss unbedingt den Täter finden und nimmt die Ermittlungen auf. Streng logisch, mit Deduktionen, wie einst Sherlock Holmes. Er kann nicht ahnen, wie sehr Wellingtons Tod mit seiner eigenen Geschichte zusammenhängt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 63.949
ISBN-10: 3-442-46093-X
EAN: 9783442460939
Originaltitel: The Curious Incident of the Dog in the Night-Time
Erschienen: 14.11.2005
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 11. Auflage
Seitenzahl: 282
Gewicht: 222 g
Übersetzer: Sabine Hübner
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Sabine Hübner

Sabine Hübner, aufgewachsen in Stuttgart, lebt mit ihrem Mann und ihren Katzen in München und ist Literaturübersetzerin. Sie hat bereits einige Geschenkbücher veröffentlicht.

Mark Haddon

Mark Haddon, geboren 1963, lebt in Oxford. Er wuchs in Northhampton auf und studierte in Oxford. Anschließend arbeitete er sechs Jahre mit geistig oder körperlich behinderten Menschen zusammen. Er schrieb verschiedene Kinderbücher; für seine Drehbücher wurde er zweimal mit dem BAFTA-Preis ausgezeichnet.

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Buchhändlertipps

  • Supergutes Buch!

    von Bianca Schiller, am 11.12.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Es ist schon etwas her, dass ich dieses tolle Buch gelesen habe, aber nachdem ich die Abenteuer von Rico & Oskar verschlungen habe, ist mir dieses Buch wieder eingefallen:
    Wunderbar, einzigartig und faszinierend, nicht nur für die jungen Leser!
    Ein besonderes und lustiges Leseabenteuer.

Kundenrezensionen

  • "Supergute Tage" - Mark Haddon Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Rave, am 14.11.2011

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    Inhalt:

    Der Roman Supergute Tage handelt vom Leben des 15-jährigen Christopher Boone, der am Asperger-Syndrom, einer Form von Autismus, leidet. Er ist begeistert von Mathematik und hat, bedingt durch das Asperger-Syndrom, einige strikte Verhaltensregeln. Er hasst die Farbe gelb und fasst nichts an, was gelb ist und er isst keine Lebensmittel, die sich auf dem Teller berührt haben. Auch der Titel des Romans stammt von solch einer Regel, die Christopher selbst aufgestellt hat: Sieht er auf dem Weg zur Schule fünf rote Autos in einer Reihe, wird es ein superguter Tag.
    Sein Leben erfährt eine radikale Wendung, als er eines Abends den Hund der Nachbarin tot in deren Vorgarten findet. Die Nachbarin selbst verdächtigt Christopher, den Hund getötet zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu finden, macht Christopher sich auf die Suche nach Beweisen. Er spricht mit Nachbarn, auch wenn er sonst nie mit Fremden gesprochen hat, und schreibt einen Bericht über seine Ermittlungserfolge.
    Dabei stößt er jedoch auf ein viel größeres Geheimnis – seine Mutter, die vor einigen Jahren gestorben sein soll, ist nicht tot. Sie lebt mit ihrem neuen Mann in London. Nach einem heftigen Streit mit seinem Vater macht Christopher sich in Begleitung seiner Ratte Toby auf den Weg von Swindon in die Hauptstadt um von da an bei seiner Mutter zu leben. Natürlich ist es für ihn alle andere als leicht, aus seiner klar strukturierten Welt auszubrechen und die Reise wird ein großes Abenteuer für ihn.

    Meine persönliche Einschätzung:

    Mark Haddon gelingt es, die Denk- und Handelsweise des Protagonisten sehr nachvollziehbar darzustellen. Der Roman ist aus der Perspektive des Ich-Erzählers geschrieben, was viele sonst vielleicht absurde Überlegungen als völlig selbstverständlich erscheinen lässt. Insgesamt ist die Figur sehr liebevoll gestaltet und viele eingefügte Überlegung und Skizzen von Christopher lassen das Buch als eine Art Tagebuch erscheinen.
    Das Alter des Protagonisten macht es zum einen für Jugendliche interessant, es ist aber auch ein sehr schönes Buch für Erwachsene und eines der ganz wenigen, die ich mehrfach gelesen habe.

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  • Über Atheismus und die Theory of Mind Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 04.12.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Christopher John Francis Boone ist 15 Jahre alt, kennt alle Länder der Welt, ihre Hauptstädte und sämtliche Primzahlen bis 7507. Eines Tages findet er den Hund seiner Nachbarin Mrs. Shears, den Pudel Wellington, der mit einer Mistgabel getötet wurde. Christopher will herausfinden, wer für den Hundemord verantwortlich ist, und macht sich auf die Suche nach Indizien und dem Täter.

    Mein Eindruck:
    'Supergute Tage' lässt sich flüssig lesen, ist spannend und berührend. Jedoch überzeichnet Mark Haddon die diagnostischen Kriterien des Asperger-Syndroms meiner Meinung nach zu sehr und hat dadurch einen eher unglaubwürdigen Protagonisten geschaffen. Andererseits bricht der Autor bisweilen mit seinen eigenen Beschreibungen und lässt den kindlichen und sehr auf Routine bedachten Asperger-Jungen plötzlich eine Reise ins unbekannte London unternehmen. Zudem zeigt sich häufig ein Mangel an gewissenhafter Recherche, beispielsweise verwendet der Autor den Begriffe 'schizophren' inkorrekt und gibt falsche Erklärungen dafür, wieso man sich nicht an Ereignisse vor dem vierten Lebensjahr erinnern kann.

    Mein Resümee:
    Der Leser sollte nicht erwarten, einen perfekten Abriss einer Autismus-Spektrum-Störung zu erhalten, dennoch handelt es sich um eine unterhaltsame Lektüre, die Spaß macht und sich einfach und schnell lesen lässt.

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  • Sehr eindringlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elke Schmidt, am 16.08.2009

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    Aus der Sicht eines Autisten ein Buch zu schreiben war eine schöne Idee. Wir alle kennen doch Rain Main. Wie hilflos er durch sein Leben geht. Aber mit den Augen von Christopher seine Umgebung war zu nehmen ist noch viel eindringlicher und hilfloser. Wie eine Art Krimi ist die Geschichte aufgebaut und man verstehe als Leser nur langsam was da passiert. Um so trauriger wird es dann Christopher nicht helfen zu können. Mir hat es noch einmal ein neues Verständis für diese "Krankheit" gegeben. Um so schöner find ich es dann, wie das Umfeld versucht den Jungen zu schützen und wie liebevoll sein Leben gestaltet wird. Das Buch hat mich tief berührt.

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  • Wunderschön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Koßmann, am 22.08.2008

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    Es war wunderschön, in die Welt des Christopher Bonne einzutauchen. Ich habe das Leben mit seinen Augen gesehen und konnte sogar einen Teil seiner Krankheit verstehen. Die Zwänge mit denen er durchs Leben geht, quälen ihn nicht. Für ihn sind sie normal. Viel mehr quält ihn unsere scheinbare Normalität und sie bereitet ihm Angst.

    Der Autor hat es geschafft, einen sehr sympathischen und überdurchschnittlich intelligenten Jungen zu kreieren, den man schon am Anfang dieses Buches in sein Herz schließt. Wenn er es zulassen würde, so hätte ich ihn manches Mal in den Arm genommen, aber so mußte ich mich damit begnügen, ihm meine gespreizte Hand hinzuhalten, damit er seine dagegen halten konnte. Ich bin mir sicher, er hätte es getan, wenn ich ihm diese Geste tatsächlich entgegengebracht hat. Eine wunderschöne Geschichte, die zum Nachdenken anregt und durch die man vielleicht mit etwas anderen Augen in diese Welt schaut.

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  • Irgendwie anders, irgendwie übertrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dominik Leitner, am 13.12.2006

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    Um das Leben eines Autisten zu beschreiben, vermag es schon eine gute schriftstellerische Leistung. Nur schwer kann man sich in deren Sichtweise der Dinge und ihre Leben hineindenken. Mark Haddon versuchte es, und beschreibt das Leben des Christopher Boone.

    Obwohl das Buch einige Auszeichnungen bekommen hat, kann ich mit dem Buch persönlich wenig anfangen. Das Buch ist zwar witzig geschrieben, jedoch kann ich mich nur schlecht in den 15-Jährigen Christopher hineinversetzen. Seine Sprache ist zu übertrieben kindlich, zu übertrieben anders, um als "wirklich" durchzugehen. Die Geschichte ist weise und unterhaltsam, doch der Aufbau des Buchs und die Sprache gefällt mir überhaupt nicht.

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  • Mein absolutes Lieblingsbuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.10.2006

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    Ich habe noch nie ein besseres Buch gelesen! In dem Buch wird jede Kleinigkeit ganz genauestens beschrieben und das ist einfach wunderbar!

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  • Sind wir nicht alle ein bisschen wie Christopher? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nora Melissa Jäger, am 24.01.2006

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    Ein Junge -15 Jahre alt- ein Mathe Ass, ein Logiker mit fotographischem Gedächtnis. Christopher Bloom ist Autist - Zahlen sind kein Problem für ihn, aber Menschen kann er einfach nicht verstehen.
    Als an einem Morgen der Nachbarshund Wellington erstochen aufgefunden wird, beschließt Christopher der Sache auf den Grund zu gehen. Seine Analysen, Graphiken und Schlüsse hält er in einem Buch fest, mit welchem er seinem Held Sherlock Holmes nacheifert. Während Christopher ermittelt, deckt er die vor ihm geheimgehaltene Familientragödie auf und über windet Schritt für Schritt seine Grenzen.
    Seine kindliche Naivität, gepaart mit seinem unbeirrbaren logischen Verstandund seine daraus seine resultierenden Schlüsse und Anmerkungen bringen den Leser zum schmunzeln. Seine Macken und Computerähnlichen Aussetzer, zeigen dem Leser was es heißt ein bisschen "anders" zu sein.

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  • Das gewisse "Etwas" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ampelmännchen, am 18.07.2005

    1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Man kann nicht genau sagen, was dieses Buch so gut macht, man muss es lesen. Mich hat es irgendwie überzeugt, eben weil es "anders" ist.

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