Tod im Augustinerhof

Frank Beauforts erster Fall. Kriminalroman

von Dirk Kruse

Buch

Taschenbuch (331 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Erscheint in neuer Auflage
28.11.2007

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Ein Toter liegt mit eingeschlagenem Schädel im abbruchreifen Augustinerhof, Nürnbergs umstrittenster Immobilie. Es ist Hubert Pelzig, der sich zu Lebzeiten vehement für den Erhalt der historischen Altstadt einsetzte. Der Letzte, der ihn lebend gesehen hat, ist Frank Beaufort - millionenschwerer Bibliophiler und Privatgelehrter. Zusammen mit der BR-Journalistin Anne Kamlin recherchiert er im Umfeld des Ermordeten und stößt schon bald auf einen Sumpf aus Grundstücksspekulanten, Lokalpolitikern, Erbschleichern, Butzenscheibenschützern und Architekturenthusiasten. Gegen den Willen seines Freundes - Justizpressesprecher Ekkehard Ertl - weitet der elegante Hobbydetektiv seine Nachforschungen aus und bringt sich und andere damit in größte Gefahr. Kann Beaufort den Fall lösen, oder wird er selbst zum Opfer des skrupellosen Mörders?

Produktdetails

ISBN-10: 3-89716-817-0
EAN: 9783897168176
Erscheint: 28.11.2007
Verlag: Ars vivendi
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 331
Länge/Breite: 213mm/126mm
Gewicht: 436 g
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Dirk Kruse

Dirk Kruse, geb. 1964, wuchs in Schleswig-Holstein auf. Nach einer Krankenpflegeausbildung studierte er in Erlangen Politikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaft. Seit 1995 arbeitet er als Literatur- und Theaterkritiker, Nachrichtenreporter und BR Klassik-Moderator für den Bayerischen Rundfunk in Nürnberg. Außerdem ist er Hochschuldozent für Literatur und Künstlerischer Leiter des Fränkischen Krimifestivals in Weißenburg.

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  • Immobilienstreit wird zur Mord-Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Uli Geißler, am 05.04.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kriminalromane mit regionalem Bezug scheinen an Konjunktur zu gewinnen. Der Vorteil eines Romans, dessen Handlung in nächster Nähe der Leserschaft spielt, liegt auf der Hand: man kennt sich sofort aus. Verhindert es die Vorstellung über geographische oder landschaftliche Besonderheiten einer Geschichte einerseits, so ist der unverstellte Zugang zum Geschehen umgehend möglich.

    Frank Beaufort – wohlhabender Bibliophiler und Privatier mit Recherche-Lust und kriminalistischen Fähigkeiten - schlittert mehr oder weniger in die die aktive Aufklärung eines Mordfalles hinein. Die Zufallsbekanntschaft und sich im Verlauf des Romans langsam entwickelnde Liebschaft zur flott-touphen und wahrlich liebenswerten Radiomoderatorin Anne Kamlin sorgt dabei für unterstützende Motivation. Die gut aussehende Journalistin ist ehrgeizig ebenfalls an Fakten, Details und Hintergründen des gewaltsamen Todes des „ProNürnberg“-Vorsitzenden interessiert.

    Glaubhaft und authentisch lässt der Autor in angenehm anregender und unaufgeregter Weise die Protagonistinnen und Protagonisten die Handlung erleben. Geradezu nachbarschaftlich gut lernt man die Charaktere kennen. Man mag sie schon nach wenigen Seiten. Die von schrittweise kleinen Erkenntnissen befeuerte Recherche der beiden Freizeit-Kriminalisten wird um in außergewöhnlicher Detailtreue Wissenswertes über das historische Nürnberg ergänzt.

    So gefällt dieser sauber und makellos verfasste Kriminalroman sehr gut und lässt trotz vieler Vermutungen bis kurz vor Ende die oder den Mörder unentdeckt. „Tod im Augustinerhof“ ist gut spannende Unterhaltung, die auf bekannten Fakten zu der jahrelange Auseinandersetzung um die Bebauung des riesigen Brache-Areals im Herzen Nürnbergs beruht. Franken ganz sicher, aber auch Leserinnen und Lesern aus anderen „Ecken“ des Leseraums schenkt das Buch das Gefühl, wissend mittendrin zu sein.

    © 04/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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