Touchdown

Roman

von John Grisham

Buch

Taschenbuch (15 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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John Grisham einmal anders ? ein Amerikaner entdeckt seine italienische Seele Einst umjubelter Football-Star steht Rick Dockery plötzlich vor dem Aus. Ein Angebot aus dem fernen Italien kommt wie gelegen: Die Parma Panthers suchen einen neuen Spielmacher. Rick zögert nicht, und aus der Reise ins Ungewisse wird die Reise in ein neues Leben. "Grisham spielt mit Klischees, der Roman ist gespickt mit ironischen Verweisen auf amerikanische Ignoranz und Überheblichkeit. (...) Grisham nimmt den Leser mit in die faszinierende, mitunter auch irrationale und aufgeheizte Welt des Sports, philosophiert aber gleichzeitig über den Sinn des Lebens." Frankfurter Neue Presse "Eine Amerikaner-in-Europa-Story voller Charme!" Playboy "′Touchdown′ - ein liebenswerter Grisham. Ein lesenswerter sowieso. Neue Ruhr Zeitung

Produktdetails

Verkaufsrang: 60.569
ISBN-10: 3-453-40628-1
EAN: 9783453406285
Originaltitel: Playing for Pizza
Erschienen: 02.03.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 15
Gewicht: 298 g
Übersetzer: Karsten Singelmann
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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John Grisham

Damals dachte noch niemand daran, dass John Grisham einmal Amerikas Bestsellerautor wird mit seinen Justizthrillern und damit Millionen verdient. Am 8.Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas geboren, wuchs er zusammen mit seinen vier Geschwistern in einfachen Verhältnissen auf. Sein Vater war Konstrukteur und seine Mutter Hausfrau, deswegen mussten sie für die Aufträge des Vaters oft umziehen. Sein eigentlicher Traum war Baseballspieler zu werden, doch früh erkannte John Grisham sein fehlendes Talent hierfür und begann stattdessen mit dem Studium der Rechtswissenschaft an der Universität von Mississippi. Nachdem sein Jurastudium erfolgreich abgeschlossen war, praktizierte er lange Zeit als Anwalt für Strafverteidigung und Körperverletzung. Als Kandidat der Demokratischen Partei wurde John Grisham 1983 in das Parlament des Staates Mississippi gewählt. "Die Jury", die er 1988 fertig stellte, ist einer seiner Romane, die ihn zum Durchbruch führten, auch wenn damals zahlreiche Verlage seine Manuskripte ablehnten. Basierend für die Geschichte ist die Vorlage einer seiner Fälle. Schnell kam John Grisham mit seinen weiteren Romanen auf die Plätze der Bestsellerlisten und hat sie seitdem auch nicht mehr verlassen. Das ist ein Grund weswegen er 1991 seinen Beruf und seine politischen Ämter niederlegte, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Bisher nahm die Erfolgskette auch kein Ende, so veröffentlicht John Grisham jährlich einen neuen Roman. Neben Justizthrillern versuchte John Grisham sich auch an Sachbüchern, Jugendromanen und weiteren Geschichten. Seiner Leidenschaft dem Baseballspielen frönt er heute in Form von Unterstützung der Baseballnachwuchsliga nach. Seine Anwesen in Oxford und Charlottesville sind mit Trainingsgeländen ausgestattet, auf denen Kinder und Nachwuchsteams spielen dürfen. Als strenggläubiger Baptist lebt John Grisham mit seiner Frau Renee und den Kindern Ty und Shea zurückgezogen abwechselnd auf der Farm in Oxford oder der Plantage in Charlottesville. Von Medienrummel hält er nicht viel und genießt viel lieber ein Baseballspiel seines Sohnes. John Grisham Bücher feiern die Erfolge durch ihre Qualität der Erzählform wie Stephen King Bücher.

Meinung der Redaktion
Grisham ist die oberste Instanz des Thrillers.

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Kundenrezensionen

  • Nicht empfehlenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vielleicht eines der persönlichsten Bücher von John Grisham, aber sicherlich nicht das Beste, ich habe mir vorgenommen alle Bücher von meinem Lieblingsautor zu lesen. Dies ist aber besonders für Leute welche keine Ahnung von Football haben nicht gerade empfehlenswert, da man immer wieder die Begriffe im Index nachschauen muss...

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  • Vorhersehbar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Ende des Buches ist leider nach dem wechsel von Rick nach Italien vorhersehbar. Dies ist bei seinen andern Büchern nie so. Da bleibt die Spannung bis zum schluss hoch. Es ist, wie nicht anders zu erwarten, gut geschrieben aber wie schon öfters erwähnt für nicht Football interessierte schwer zu lesen wegen den Footballbegriffen. Ich werde mich jedoch nur noch an die Thriller von John Grisham halten, da ist er die ungeschlagene Nummer eins.

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  • Wieder ein super Grisham Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dagmar Kaube, am 11.04.2011

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    Dieses Buch beschreibt die höhen und tiefen des Quarterback Rick, auch für nicht Football begeisterte, sehr unterhaltsam und spannend. Habe schon sehnsüchtigst wieder auf einen wieder lesenswerten Grisham gewartet.

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  • Wieder eins der besseren Bücher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Diana, am 08.12.2010

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    War von den letzten Grisham Bücher enttäuscht, die ersten 8 waren super spannend, danach wurde es ziemlich langweilig. Touchdown ist auf jedenfall besser als Der Coach!!! Zwar kann ich mit den Beschreibungen der Footballspielszenen nix anfangen, aber der Rest ist super locker, flockig geschrieben. Gerne noch so eins!

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  • Besser als erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tommy, am 30.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin mit äußerst geringen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Nach "Der Coach" schon wieder ein Football-Buch von Grisham, na das kann ja langweilig werden, dachte ich mir.
    Aber ich wurde äußerst positiv überrascht. Die Geschichte ist sehr witzig und rührend. Wenn man mal von den langweiligen Football-Passagen, die nun wirklich nur für Freunde dieser Sportart interessant sind, absieht, ein sehr kurzweiliges und unterhaltendes Buch.

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  • nicht schlecht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.07.2010

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    ich muss sagen ich war sehr zufrieden mit diesem buch, ich als American Football fan kann mich in die situationen die grisham mit einem gewissen witz darstellt gut hinein versetzen,

    der einzige punkt den ich ihm leider etwas negativ ankreiden muss ist der schlussteil, welcher wie ich finde, deutlich zu kurz gefasst ist,

    es wird in sehr spannender art und weise zum finale geführt und dann kommt ein "cut" und das ding ist durch und das buch endet,

    aber wer interesse an American Football hat der wird spaß an diesem buch haben

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  • es geht besser... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von She-Ra, am 04.05.2010

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    aber auch bei weitem schlechter!! Zwar ist Grisham in dieser Kategorie nicht grad ein Meister wie bei seinen Thrillern, trotzdem habe ich mich bei diesem, ausnahmsweise mal lockerflockig zu lesendem Buch von ihm kräftig amüsiert und kann den Zeitungskritikern in Ihrer Meinung nur Recht geben...

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  • War enttäuscht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Wolfgang B., am 22.04.2010

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    Schuster bleib bei den Leisten hätte ich Grisham gerne zugerufen.Er sollte weiter Bücher schreiben in dem er über Anwälte,Gerichtsurteile etc.schreibt.Da ist er wirklich ein Großer.Dennoch habe ich ihm 2 Sterne gegeben weil er es auch mal anders probiert hat.

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  • Mal was anderes von Grisham Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Toby, am 13.10.2009

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nun ja, wer gerne Spielberichte in der Zeitung liest, wird wohl auch dann enttäuscht von dem Buch sein, wenn er das Buch liest, da die kleine italienische Football Mannschaft niemandem bekannt sein wird.

    Was ich als positiv werte, würde ein anderer Autor ein Buch über ein ähnliches Thema schreiben, würde ich das Buch nach 20 Seiten weg legen und so weiss ich nun was der Quarterback macht oder wie die Defense aufgebaut ist.

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  • Verwirrend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Regina P., am 26.01.2009

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist keine Sportgeschichte ( obwohl das noch am meisten vertreten ist), keine Lovestory, kein Thriller, kein Krimi......
    Irgendwo nirgends einzuordnen. Der Sprachstil ist bei einem Thriller oder Krimi noch in Ordnung, aber hier wird die Geschichte von einem abgehalfterten Footballstar erzählt, der mehr oder weniger gezwungen in Italien in der Provinz nun spielen muss. Die langsame Persönlichkeitsveränderung wird dermassen langweilig erzählt, das ich nach zwei Dritteln das Handtuch ( oder sollte ich Football schreiben ) geschmissen habe.
    Nur im absoluten Lesenotfall , wenn nichts anderes mehr im Haus ist , lesen.

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  • Exzellentes Schlafmittel Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.12.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der mieseste Grisham aller Zeiten. Er sollte bei Krimis und Thrillern bleiben. Wer kein Interesse an American Football hat, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Langeweile pur!

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Es war ein Krankenhausbett, so viel schien klar, wenn auch Gewissheiten momentan etwas Flüchtiges an sich hatten. Es war schmal und hart, und an den Seiten, als würden sie Wache halten, gab es glänzende Metallgeländer, die ein Entkommen unmöglich machten. Die Laken waren schlicht und sehr weiß. Hygienisch einwandfrei. Der Raum war abgedunkelt, doch das Sonnenlicht versuchte, durch die Jalousien zu schlüpfen, die vor dem Fenster hingen.
Er machte die Augen wieder zu, selbst das war schon schmerzhaft. Dann öffnete er sie erneut, und es gelang ihm, die Lider für eine Weile offen zu halten und sich auf seine stille, in einem leichten Nebel liegende kleine Welt zu konzentrieren. Er lag auf dem Rücken, von stramm unter die Matratze gestopften Laken niedergehalten. Zur Linken bemerkte er einen Schlauch, der zu seiner Hand führte und danach irgendwo hinter ihm verschwand. Von fern, wohl aus dem Flur, hörte er eine Stimme. Dann machte er den Fehler, sich bewegen zu wollen, nur den Kopf ein bisschen anders zu betten, doch es ging nicht. Stechender, heißer Schmerz schoss ihm durch Schädel und Nacken, und er stöhnte laut auf.
»Rick. Bist du wach?«
Die Stimme klang vertraut, gleich danach erschien ein Gesicht. Arnie atmete auf ihn herab.
»Arnie?«, sagte er mit schwacher, krächzender Stimme, dann schluckte er.
»Ich bin's, Rick, Gott sei Dank, du bist wach.«
Arnie, der Agent, in entscheidenden Momenten immer zur Stelle.
»Wo bin ich, Arnie?«
»Du bist im Krankenhaus, Rick.«
»Das hab ich kapiert. Aber wieso?«
»Wann bist du aufgewacht?« Arnie fand einen Schalter, und eine Lampe neben dem Bett leuchtete auf.
»Ich weiß nicht. Vor ein paar Minuten.«
»Wie fühlst du dich?«
»Als hätte mir jemand den Schädel zertrümmert.«
»Nahe dran. Wird schon wieder, vertrau mir.«
Vertrau mir, vertrau mir. Wie oft hatte er Arnie schon um Vertrauen bitten gehört? Tatsache war, dass er Arnie noch nie ganz vertraut hatte, und es gab keinen plausiblen Grund, ausgerechnet jetzt damit anzufangen. Was wusste Arnie über traumatische Kopfverletzungen oder andere tödliche Wunden, die einer abbekommen hatte?
Rick machte die Augen wieder zu und atmete tief durch. »Was ist passiert?«, fragte er leise.
Arnie zögerte und strich mit der flachen Hand über seinen haarlosen Kopf. Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr. Vier Uhr nachmittags, sein Schützling war also fast vierundzwanzig Stunden bewusstlos gewesen. Nicht lang genug, dachte er, leider.
»Was ist das Letzte, woran du dich erinnerst?«, fragte Arnie, indem er beide Ellbogen auf das Bettgeländer stützte und sich vorbeugte.
Nach einigem Nachdenken brachte Rick heraus: »Ich erinnere mich, wie Bannister auf mich zustürzt.«
Arnie schmatzte mit den Lippen. »Nein, Rick. Das war die zweite Gehirnerschütterung, vor zwei Jahren in Dallas, als du bei den Cowboys warst.« Rick stöhnte auf, und auch für Arnie war es keine angenehme Erinnerung, weil sein Schützling damals an der Seitenlinie gehockt und ein Cheerleader-Girl beäugt hatte, als sich das Spielgeschehen urplötzlich zu ihm hin verlagerte und er, ohne Helm, von mindestens einer Tonne fliegender Körper begraben wurde.
Dallas entließ ihn zwei Wochen später und verpflichtete einen anderen dritten Quarterback.
»Letztes Jahr warst du in Seattle, Rick, und jetzt bist du in Cleveland, bei den Browns, erinnerst du dich?«
Rick erinnerte sich und stöhnte noch ein bisschen lauter. »Was für ein Tag ist heute?«, fragte er, die Augen wieder geöffnet.
»Montag. Das Spiel war gestern. Hast du noch irgendeine Erinnerung dran?« Wenn du Glück hast, nicht, hätte Arnie gern ergänzt. »Ich hol mal eine Krankenschwester. Die haben schon gewartet.«
»Noch nicht, Arnie. Red mit mir. Was ist passiert?«
»Du hast einen Pass geworfen, dann wurdest du in die Zange genommen. Purcell ist einen Weak Side Blitz gelaufen und hat dir den Kopf abgerissen. Du hast ihn überhaupt nicht kommen sehen.«
»Warum war ich im Spiel?«
Das war nun in der Tat eine ausgezeichnete Frage, eine, die voller Erbitterung in jeder Sportsendung in Cleveland und dem oberen Mittelwesten gestellt wurde. Warum war er im Spiel? Warum gehörte er zum Team? Wo zum Teufel kam er überhaupt her?
»Lass uns später drüber reden«, sagte Arnie, und Rick war zu schwach, um zu widersprechen. Zögernd, widerwillig fing sein verwundetes Gehirn an, sich vorsichtig wieder zu regen, sich aus dem Koma zu schütteln, die Arbeit aufzunehmen.
Die Browns. Das Browns Stadium, an einem sehr kalten Sonntagnachmittag vor einer Rekordzuschauermenge. Die Play-offs, nein, mehr noch - das Endspiel um die AFC-Meisterschaft.
Der Boden war gefroren, hart wie Beton und ebenso kalt.
Eine Krankenschwester war im Zimmer, und Arnie verkündete: »Ich glaube, er hat sich berappelt.«
»Großartig«, sagte die Schwester ohne Begeisterung. »Ich hol dann mal einen Arzt.« Mit noch weniger Enthusiasmus.
Rick blickte ihr nach, ohne den Kopf zu bewegen. Arnie ließ die Fingerknöchel knacken, er saß irgendwie auf Kohlen. »Hör mal, Rick, ich muss los.«
»Klar, Arnie. Danke.«
»Kein Problem. Hör zu, es gibt keine nette Art, es dir beizubringen, also bin ich ganz offen. Heute Morgen haben die Browns angerufen - das heißt, Wacker hat angerufen -, und, na ja, dein Vertrag wird nicht verlängert.« Es war schon fast ein alljährlich wiederkehrendes Ritual, diese Entlassungen zum Ende der Saison.
»Tut mir leid«, sagte Arnie, aber nur, weil er es sagen musste.
»Ruf die anderen Teams an«, sagte Rick, und das weiß Gott nicht zum ersten Mal.
»Muss ich offensichtlich gar nicht. Die rufen schon bei mir an.«
»Das ist doch toll.«
»Kann man so nicht sagen. Sie rufen an, um mich zu warnen, ich soll bloß nicht sie anrufen. Ich fürchte, das könnte das Ende der Fahnenstange sein, mein Junge.«
Kein Zweifel, dass dies das Ende der Fahnenstange war, aber Arnie fand einfach nicht den Mut zur Deutlichkeit. Vielleicht morgen. Acht Teams in sechs Jahren. Einzig die Toronto Argonauts hatten sich getraut, ihn für eine zweite Saison zu verpflichten. Jedes Team brauchte einen Ersatzmann für seinen Ersatzquarterback, und Rick war genau der Richtige für diese Rolle. Die Probleme freilich begannen, wenn er sich aufs Spielfeld begab.
»Muss mich sputen«, sagte Arnie mit erneutem Blick auf seine Uhr. »Und hör mal, in deinem eigenen Interesse, lass den Fernseher aus. Es ist brutal, vor allem bei ESPN.« Er tätschelte Ricks Knie und eilte aus dem Zimmer. Vor der Tür saßen auf Klappstühlen zwei massige Wachleute, die sich mühsam wach zu halten versuchten.
Arnie blieb am Schwesternzimmer stehen und sprach mit dem Arzt, der sich schließlich auf den Weg machte, durch den Flur, an den Sicherheitsleuten vorbei in Ricks Zimmer. Seinem Umgang mit dem Kranken fehlte jede Wärme - eine rasche Überprüfung der Grundfunktionen ohne viel Unterhaltung. Neurologische Untersuchungen würden folgen. Eine stinknormale Gehirnerschütterung eben, war das nicht schon die dritte?

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