Von der Liebe zum Radfahren. rororo Taschenbücher, Band 24988

Deutsche Erstausgabe

von Andrea Camilleri

Buch

gebunden (63 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Mit dem Fahrrad durch den Krieg: Eine wahre Geschichte! Juli 1943: Auf Sizilien stehen sich deutsche und alliierte Truppen gegenüber. In dieser gefährlichen Situation flüchtet sich der junge Andrea Camilleri mit seiner Familie in die Villa einer Tante in Serradifalco. Nur den Vater müssen sie zurücklassen. Als Andrea es vor Sehnsucht nicht mehr aushält, fährt er mit seinem Fahrrad über zerbombte Straßen und Minenfelder bis nach Porto Empedocle, um seinen Vater zu finden. Und er schwört sich: Wenn er diese Fahrt überlebt, wird er seinem Fahrrad zum Dank eine Geschichte widmen. Hier ist sie. Mit Bildern des berühmten Fotografen Robert Capa

Produktdetails

Verkaufsrang: 23.077
ISBN-10: 3-499-24988-X
EAN: 9783499249884
Originaltitel: Una corsa verso la liberta
Erschienen: 02.06.2009
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 63
Gewicht: 170 g
Übersetzer: Moshe Kahn
Reihe: rororo Taschenbücher
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Andrea Camilleri

Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren und lebt heute in Rom. Seine historischen Romane und Krimis lösten in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Camilleri-Fieber aus und stürmten sämtliche vorderen Pätze auf den italienischen Bestseller-Listen. Camilleris Hauptfigur, Commissario Salvo Montalbano, gilt inzwischen weltweit als Inbegriff sizilianischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik.

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Kundenrezensionen

  • Später Dank an das Leben rettende Fahrrad Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Uli Geißler, am 30.05.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es ist eine kurze und doch tiefgehende Geschichte, weil Erlebnisse im todesgefährlichen Krieg wahrscheinlich immer tiefgehend sind, seien sie auch noch so banal im friedlichen Alltag.

    Vor der Gefahr, die Auseinandersetzungen der Besatzertruppen 1943 auf Sizilien nicht zu lebend überstehen, flieht die Familie des damals achtzehnjährigen Autors in die schöne Villa seiner Tante nach Serradifalco. Einzig Andreas Vater darf seine Dienststelle, die Hafenkommandur bei Porto Empedocle nicht verlassen und bleibt dort zurück.

    Einige Wochen lebte die Familie in relativer Sicherheit, doch die Sorge um den Vater ließ den jungen Mann nicht los und so machte er sich mit seinem Cousin auf einem klapprigen Fahrrad auf, zwischen Panzern, Jeeps, Militärkolonnen, versengten Menschen und Tieren die Schlaglochübersäten 50 Kilometer zu seinem Vater zu radeln.

    Glücklich traf er ihn auch und nach der gelungenen und lebend überstandenen Rückfahrt und der Bekanntschaft mit dem inzwischen weltberühmten Fotograf Robert Capa stand für ihn fest, seinem „Montana“-Fahrrad als unverwüstlichen und rettenden Freund ein literarisches Denkmal mit der vorliegenden Geschichte zu setzen.

    Das Büchlein lebt von der trotz schwerer Erfahrung lockeren Authenzität der Momentaufnahme in der Biografie des Autors und den eindrucksvoll atmosphärisch beschreibenden Schwarzweißfotos Robert Capas.

    © 5/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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