Buch
gebunden (384 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Muss es wirklich auch Fünfer und Sechser geben?
Etwas ist faul an unseren Schulen, etwas läuft ganz und gar nicht rund in unzähligen Klassen. Wie kann es sonst sein, dass schon kleine Kinder die Lust am Lernen verlieren, dass sich Eltern und Lehrer vollkommen ohnmächtig fühlen, dass eine Sortierung in Haupt-, Real- oder Gymnasialschüler wichtiger ist als die individuelle Förderung eines jeden Kindes?
Doch wer ist schuld an der aktuellen Schulmisere? Die Lehrerin Sabine Czerny ist überzeugt: Es sind nicht die ehrgeizigen Eltern, die eigentlich nur das Beste für ihre Kinder wollen. Und auch nicht die Lehrer, die sich zwischen Bildungs- und Sortierauftrag komplett aufreiben. Und schon gar nicht die Schüler. Die Schuld liegt eindeutig bei unserem Schulsystem. Einem System, das sich unerbittlich und bürokratisch über das Wohl der Kinder stellt.
Sabine Czerny schildert schonungslos den schwierigen und zermürbenden Alltag einer Grundschullehrerin und erklärt, wie und warum unsere Schulen Bildungsversager produzieren. Doch das Beispiel von Sabine Czerny zeigt auch, dass es anders geht: Dass man mithilfe eines engagierten und spannenden Unterrichts Schüler motivieren und fördern kann. Das Buch endet mit dem dringenden Appell, das Schulsystem grundlegend zu verändern, um damit endlich eine Debatte auszulösen und Veränderungen herbeizuführen, die längst fällig sind.
| Verkaufsrang: | 41.939 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-517-08633-9 |
| EAN: | 9783517086330 |
| Erschienen: | 04.10.2010 |
| Verlag: | Südwest Verlag |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 384 |
| Gewicht: | 639 g |
Sabine Czerny, 1972 bei München geboren, arbeitet seit über zehn Jahren an diversen Grundschulen in Bayern und absolvierte in dieser Zeit zahlreiche Aus- und Weiterbildungen im pädagogischen, psychologischen und heilpraktischen Bereich ? immer angetrieben von dem Wunsch herauszufinden, in welchem Umfeld Kinder erfolgreich und mit Freude lernen können. Ihr Engagement stieß beim Schulamt auf Unwillen, führte letztlich zu ihrer Versetzung. Der Fall ging daraufhin durch die Presse.
von einer Kundin/einem Kunden, am 19.02.2011
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