Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen

Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen

Roman

von Robert Bober

Buch

gebunden (254 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Paris, Anfang der 60er Jahre: Der junge Bernard Appelbaum bekommt eine Statistenrolle in »Jules und Jim« - durch Truffauts Assistenten, einen gewissen Robert Bober, der nach dem Krieg sein Betreuer in einem Ferienlager für jüdische Kinder war. Auch wenn die Caféhausszene mit Bernard später gestrichen wird: der Film greift tief in sein Leben ein. Denn nach der Kinopremiere erzählt ihm seine Mutter die Geschichte einer anderen Liebe zu dritt, die sie mit seinem Vater Yankel, der nicht aus Auschwitz zurückkam, und Leizer, dem früh verstorbenen Stiefvater, verband. Bernard macht sich auf die Suche: nach seinen eigenen Ursprüngen, aber auch nach den Spuren einer verdrängten Geschichte, eines von Krieg und Kollaboration gezeichneten Paris. In einer schlichten Sprache von unerhörter Eindringlichkeit hat Robert Bober ein Buch der Erinnerung geschrieben, in dem die große Geschichte und persönlichste Erinnerungen sich kreuzen und auf vielfältigste Weise ineinander laufen: lebendig und nostalgisch, traurig und lustig zugleich, wie die Bilder von Robert Doisneau.


Produktdetails

Verkaufsrang: 57.129
ISBN-10: 3-88897-725-8
EAN: 9783888977251
Originaltitel: On ne puet plus dormir tranquille quand on a une fois ouvert les yeux
Erschienen: August 2011
Verlag: Antje Kunstmann
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 254
Gewicht: 360 g
Übersetzer: Tobias Scheffel
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Robert Bober

Robert Bober, geb. 1931 in Berlin, arbeitete zunächst als Schneider, Töpfer und Erzieher, bevor er sich als Regisseur und Dokumentarfilmer großes Ansehen erwarb. 1933 Emigration mit seinen Eltern nach Paris, wo er seitdem lebt. Er war Assistent bei Truffaut und hat zahlreiche Dokumentarfilme gedreht. 'Was gibt's Neues vom Krieg', sein erster Roman, wurde 1993 mit dem begehrten Rundfunkpreis 'Prix Livre Inter' ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

  • Paris, die Liebe und das Kino! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 31.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bernard Appelbaum wird Statist in dem Film von Truffaut "Jules et Jim" und erlebt erste zarte Gefühle. Nach dem Kinobesuch mit seiner Mutter fängt sie an ihre Liebesgeschichte zu erzählen, eine Liebe zu zwei Männern. Der Eine, Yankel, ist Bernards Vater, er starb in Auschwitz. Der Andere, Leizer, wurde sein Stiefvater. Großartig erzählte Geschichte, verbindet die Liebe, die Geschichte, das Kino und die stadt Paris zu einem hervorragenden Roman.

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