Buch
Taschenbuch (318 Seiten)
4. Auflage
Sprache: Deutsch
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Bernd Willenbrock, ehemals Ingenieur in einem DDR-Betrieb, führt in Berlin einen Gebrauchtwagenhandel. Er ist ein sympathischer Mann im besten Alter. Sein Leben verläuft in geordneten Bahnen. Die Ehe mit einer Boutiquebesitzerin funktioniert ohne Probleme. Von seinen Treffen mit attraktiven Kundinnen bekommt die Gattin nichts mit. Doch dann beginnen die Sicherheiten der bürgerlichen Existenz wegzubrechen - erst unmerklich und dann unübersehbar. Mehrmals verschwinden von seinem Geschäftsparkplatz Autos, ohne dass die Diebstähle aufgeklärt werden können. Als schließlich Willenbrock selbst Opfer eines brutalen Überfalls wird, ist sein Sicherheitsbedürfnis erschüttert. Die Erfahrung der Wehrlosigkeit verändert seinVerhältnis zum Rechtsstaat. Hatte er bisher Waffenliebhaber stets verachtet, besorgt er sich nun mit Hilfe eines russischen Kunden einen Revolver. Eine Zeitbombe beginnt zu ticken.
| ISBN-10: | 3-518-39796-6 |
|---|---|
| EAN: | 9783518397961 |
| Erschienen: | 14.01.2011 |
| Verlag: | Suhrkamp Verlag |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 4. Auflage |
| Seitenzahl: | 318 |
| Gewicht: | 194 g |
| Reihe: | suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe |
Christoph Hein, geb. 1944 in Heinzendorf in Schlesien, aufgewachsen in Leipzig und Westberlin, kehrte er 1960 in die DDR zurück und arbeitet von 1961-67 unter anderem als Journalist, Schauspieler und Regieassistent. Von 1967-71 studierte er Philosophie in Leipzig und Berlin (Humboldt Universität). Danach arbeitete er zunächst als Dramaturg, ab 1974 auch als Autor der Volksbühne Berlin. Seit 1979 ist er freier Schriftsteller und seit 1992 Mitherausgeber der Wochenzeitung 'Freitag'. Der Schriftsteller und Dramaturg ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1982), dem Erich-Fried-Preis (1990), dem Solothurner Literaturpreis (2000), dem Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur (2002), dem Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg (2004) und dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen (2008). Im Jahr 2010 wird ihm der Eichendorff-Literaturpreis verliehen. Der Autor lebt in Berlin.
von Heidi Wosnitza, am 30.03.2010
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