Buch
Taschenbuch (373 Seiten)
6. Auflage
Sprache: Deutsch
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Fr. 20.50
Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen
von Richard Yates
von Franz Innerhofer
von Michael Obert
von Stewart O'Nan
von Richard Yates
von Fabian Jeremies
von David Nicholls
von Richard Yates
von Jonathan Lethem
Frank und April, ein Paar, das zu allen Hoffnungen Anlass gibt, talentiert, jung, gutaussehend, er mit einem Job in der City, sie, eine erfolgreiche Schaupielschülerin, widmet sich zunächst noch den eigenen Kindern - in Erwartung des bevorstehenden gesellschaftlichen Aufstiegs. Doch das Leben hält anderes bereit: Frank verstrickt sich in eine Affäre, April erstickt im Vorstadtmuff, und ihre Träume werden immer verstiegener. Wie lange werden sie die Illusion aufrechterhalten können? Alles steuert auf eine Katastrophe zu.
Mit psychologischer Genauigkeit und literarischer Finesse beschreibt Richard Yates die Zerstörung eines Traumes, der von Anfang an Selbstbetrug war.
| ISBN-10: | 3-423-13249-3 |
|---|---|
| EAN: | 9783423132497 |
| Originaltitel: | Revolutionary Road (Little, Brown Co., Boston, Massachusetts, USA 1961) |
| Erschienen: | 01.10.2004 |
| Verlag: | dtv |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 6. Auflage |
| Seitenzahl: | 373 |
| Gewicht: | 315 g |
| Übersetzer: | Hans Wolf |
| Reihe: | dtv-Taschenbücher |
Richard Yates wurde 1926 in New York geboren und lebte in Kalifornien. Seine preisgekrönten Stories erschienen von 1953 an. 'Zeiten des Aufruhrs' ist sein erster Roman. Richard Yates starb 1992.
von joelina, am 26.06.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Sabrina Wallant, am 10.11.2010
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Sascha Chrétien, am 23.03.2009
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von einer Kundin/einem Kunden, am 14.10.2008
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
von Polar, am 25.06.2007
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Problem war, daß er den ganzen Nachmittag über in der Stadt, wie gelähmt von dem, was er als den "denkbar ödesten Job" bezeichnete, seine Kraft aus der Vorstellung von Szenen bezogen hatte, die an diesem Abend ablaufen sollten: wie er nach Hause eilen, lachend seine Kinder in die Luft schwingen, einen Aperitif hinunterkippen und bei einem frühen Abendessen mit seiner Frau plaudern würde, wie er sie anschließend, seine beruhigende Hand auf ihrem straffen, warmen Schenkel ("Wenn ich doch bloß nicht so nervös wäre, Frank!"), zur High School fahren würde, wie er gebannt und stolz dasitzen, dann aufstehen und bei fallendem Vorhang in den donnernden Beifall einstimmen würde, wie er sich begeistert und aufgelöst durch die jubelnde Menge hinter der Bühne durchkämpfen und seiner Frau den ersten tränenreichen Kuß abfordern würde ("War es wirklich gut, Liebling? War es wirklich gut?") und wie sie schließlich beide, in der bewundernden Gesellschaft von Shep und Milly Campbell, irgend wo auf einen Drink Station machen und, unter dem Tisch einander die Hände haltend, das Ganze noch einmal durchsprechen würden. Nirgends in diesen Vorstellungen hatte er das Gewicht und den Schock der Realität vorausgesehen; nichts hatte ihn davor gewarnt, daß er von dem faszinierenden, strahlenden Anblick eines Mädchens, das er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, überwältigt sein würde, daß dessen Blicke und Gebärden ihm vor Sehnsucht die Kehle zuschnüren würden und daß dieses Mädchen vor seinen Augen dann wieder vergehen und sich in das reizlose, leidende Geschöpf verwandeln würde, dessen Existenz er jeden Tag seines Lebens zu leugnen versuchte, das er jedoch ebenso gut und schmerzlich kannte wie sich selbst, eine magere, verklemmte Frau, deren gerötete Augen vorwurfsvoll blitzten, deren falsches Lächeln ihm so vertraut war wie seine Füße, seine klamme, immer nach oben rutschende Unterwäsche und sein herber Geruch.
von Luisa Francia
von René Zeyer
von Klaus Puth
von Reinhold Messner
von Michaelene Mundy