Werkbundsiedlung Wien 1932

Ein Manifest des Neuen Wohnens. Katalog der Ausstellung im WienMuseum Karlsplatz, 2012/2013

von Walter Moser, Siegfried Mattl, Barbara Sauer

Buch

Taschenbuch (304 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Im Sommer 1932 war am westlichen Stadtrand Wiens die größte Bauausstellung Europas zu sehen: Die Wiener Werkbundsiedlung entstand als soziale und ästhetische Utopie von einem besseren Leben aus dem Geist der Moderne - mitten in einer wirtschaftlichen Krise, als sich die politische und kulturelle Verengung der folgenden Jahre bereits abzeichnete.
Die Gesamtleitung lag bei Josef Frank. Zu sehen waren 70 Musterhäuser von 30 Architekten und einer Architektin aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Holland und den USA - unter ihnen Richard Neutra, Gerrit Rietveld und Margarete Schütte-Lihotzky. Die vollständig eingerichteten Häuser sollten Modelle für den Bau großer Siedlungen im Grünen sein und antworteten damit auf das Wohnbauprogramm des Roten Wien. Mit Individualität und Flexibilität reagierte die Werkbundsiedlung auf die internationale Überbetonung von Maschinenästhetik und Funktionalismus im Wohnen.
80 Jahre nach ihrer Eröffnung wird die Geschichte der Werkbundsiedlung Wien 1932 umfassend analysiert und mit zahlreichen unveröffentlichten Fotografien, Entwürfen und Einrichtungsgegenständen dokumentiert.


Produktdetails

ISBN-10: 3-9901407-1-X
EAN: 9783990140710
Erschienen: 05.09.2012
Verlag: Müry Salzmann
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 304
Länge/Breite: 301mm/222mm
Gewicht: 1805 g
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Siegfried Mattl

Siegfried Mattl, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte und Gesellschaft, Wien, Univ.-Doz. am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.

Anita Aigner

Anita Aigner (Ass.-Prof. Dr. Dipl.-Ing.) lehrt Gestaltung und Kultursoziologie an der Architekturfakultät der Technischen Universität Wien. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Architektursoziologie.

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Andreas Nierhaus, geboren 1978 in Graz, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien; 2004 - 05 Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien; 2005 - 08 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; seit 2008 Kurator im WienMuseum.

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Eva-Maria Orosz, geboren 1969, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien, FWF-Projekt zu Ernst A. Plischke, Kuratorin für angewandte Kunst im WienMuseum; Ausstellungen, Katalogbeiträge und Publikationen zur Kunst- und Kulturgeschichte Wiens; Forschungsschwerpunkte: Interieurs und Möbel im 19. und 20. Jahrhundert.

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Otto Kapfinger, geboren 1949 in St. Pölten, freischaffender Architekturwissenschaftler und -publizist. Ausstellungen zur Österreichischen Architektur im 20. Jahrhundert. 1981 - 1990 Architekturkritiker der Tageszeitung "Die Presse". 1997/98 Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung in Linz.

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Wilfried Posch geboren 1940, em. Ordinarius für Städtebau, Raumplanung und Wohnungswesen an der Kunstuniversität Linz. Architekt, Gutachter, Publizist, Mitglied der österreichischen Unesco-Kommission. Rund 60 Veröffentlichungen über Städtebau und Umweltgestaltung. 1985 Preis der österreichischen Fachpresse.

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Nobert Mayr, geboren 1964 in Salzburg, Architekturhistoriker. Seit 1984 Aufbau eines Architekturarchivs; Lehrtätigkeit an der Internationalen Sommerakademie und FH Salzburg, Buchbeiträge, Kommentare und Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und Tageszeitungen. Vorstandsmitglied Initiative Architektur und Mitglied Landesarchitekturbeirat Salzburg.

Iris Meder

Iris Meder, geboren 1965, Studium der Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Stuttgart und Wien. Dissertation über die Wiener Schule um Oskar Strnad, Josef Frank und Adolf Loos. Freie Architekturvermittlung, journalistische, kuratorische und wissenschaftliche Tätigkeit, freie Mitarbeit im Architekturzentrum Wien. 2004 Aufarbeitung des Planmaterials von Erich Boltenstern.

Susanne Breuss

Susanne Breuss ist Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin im Wien Museum.

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