Beruf und Berufung

Beruf und Berufung

Interviews

von Mathias Morgenthaler

Buch

Taschenbuch (352 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Produktdetails

ISBN-10: 3-7296-0811-8
EAN: 9783729608115
Erschienen: Juli 2010
Verlag: Zytglogge Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 352
Gewicht: 517 g
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Kundenrezensionen

  • Ein einzigartiges Lesevergnügen, das Spuren hinterlässt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.04.2011

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    Das Buch liest sich locker-leicht, das Lesen macht Freude und man ist versucht, es einfach zu "verschlingen". Dieser Versuchung bin ich zuweilen erlegen, um später ein erneutes Mal zu einzelnen Beiträgen zurückzukehren, sie nochmals zu lesen und nachwirken zu lassen. Mir gefällt ganz besonders der subtile Stil, der sich mitunter erst beim erwähnten zweiten Blick eröffnet. Die Texte besitzen fast ausnahmslos einen enormen Tiefgang. Es gibt viele Beiträge, die mich zum Nachdenken anregten oder aber mir - zwar zumindest ansatzweise bekannte und doch oft missachtete - Weisheiten und Wahrheiten eröffneten. Nicht selten fühlte ich mich ertappt, bestätigt, verstanden, ermuntert ... auch provoziert und immer wieder inspiriert. Ausserdem spricht mich die heiter-gelassene Tonalität, die sich durch die Interviews zieht, ausserordentlich an. Es ist ein positives Werk. Man bleibt mit dem Gefühl zurück, dass im Leben nichts unmöglich ist.

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  • Der beste Berufsberater Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.01.2011

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    «Des Schweizers liebstes Hobby ist die Arbeit. In welchem anderen Land lehnt das Volk dankend ab, wenn man ihm kürzere Arbeitszeiten anbietet? Warum also tun wir es so gern? Und was tun wir da eigentlich? Der Berner Journalist Mathias Morgenthaler hat sich das auch gefragt – und andere dazu befragt. Aus seinen Gesprächen mit den unterschiedlichsten Berufsleuten, ist jetzt ein Buch entstanden. Hier sagen sie alle, was sie so treiben – und warum. Herrlich, das Gespräch mit dem widerspenstigen Schriftsteller Peter Bichsel, der sagt, Schreiben habe sehr viel mit »Nicht-Können« zu tun. Aufschlussreich, wie der weltbekannte Wirtschaftsprofessor Bruno S. Frey nebenbei verrät, welche privaten Konsequenzen er aus seiner eigenen Glücksforschung gezogen hat. Morgenthaler ersetzt mit diesem Buch Tausende von Berufsberatern.» Peer Teuwsen, «Die ZEIT»

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  • Ein wahres Geschenk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.01.2011

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    Ein unglaublich gutes Buch! "Beruf und Berufung" ist bei weitem das bereicherndste und auch spannendste Buch, das ich in den letzen Wochen, Monaten, vielleicht auch Jahren gelesen habe! Ein wahres Geschenk - es hat mich zurückgebracht zu mir.
    Corinne Schmidhauser

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  • Arbeit zwischen Gelderwerb und Suche nach dem flüchtigen Glück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.08.2010

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    Mehr als 600 Interviews sind es, die Mathias Morgenthaler geführt hat. Eine Auswahl von 75 Interviews veröffentlicht der Zytglogge-Verlag nun in Buchform unter dem Titel «Beruf und Berufung». Es handelt sich nicht einfach um Berufsporträts. Morgenthaler greift tiefer: Er will wissen, warum Menschen ihren Beruf ausüben, was sie in der Arbeit bewegt und wie sie ihrer Laufbahn eine neue Richtung gegeben haben. Bertrand Piccard sagt: «Ich erforsche das Leben. Einerseits die Innenwelt, in die ich mich mit Psychiatrie, Psychotherapie und Hypnose versenke, andererseits die Aussenwelt, die ich mit Heissluftballon oder Solarflugzeug erkunde.» Mathias Morgenthaler ist weder Psychiater noch Ballonfahrer. Er hat Germanistik studiert und arbeitet als Wirtschaftsredaktor am «Bund». Aber er stellt seine Fragen mit viel Einfühlungsvermögen. «Mich interessieren Menschen, die ihren Beruf mit Leidenschaft ausüben», sagt er. Wobei Leiden durchaus wörtlich zu verstehen ist. Der Schriftsteller Peter Bichsel sagt auf die Frage, wie er Zeitungskolumnen schreibe: «Das bedeutet eine ganze Woche Leidenszeit. Mein Ehrgeiz macht es nicht einfacher.» Die Musikerin Sophie Hunger gesteht im Interview ein: «Es gibt vor jedem Konzert einen Moment, in dem es für mich unvorstellbar ist, dort hinauszugehen und zu singen.» Und der Extrembergsteiger Reinhold Messner betont, dass Spitzenleistungen nur mit besonderen Anstrengungen erzielt werden: «Jeder Könner fängt dort an, wo der Spass aufhört – das gilt für das Tanzen ebenso wie für die Kunst und das Bergsteigen.» Wir Menschen müssen leiden, um zur inneren Befriedigung, zu unserem Glück zu kommen. Zu den Interviewten gehören denn auch mehrere Glücksforscher. Der Zürcher Wirtschaftsprofessor Bruno Frey hält fest: «Man hätte so viele Gründe, zufrieden zu sein. Aber man vergleicht sich nicht mit den vielen, die weniger haben, sondern vielmehr nach oben mit jenen, die es noch weiter gebracht haben.» Die Suche nach dem Glück ist ein Gang auf des Messers Schneide. «Generell sind Menschen mit höheren Einkommen eindeutig glücklicher als solche mit geringem Einkommen», hält Frey fest. Doch er schränkt ein: «Wenn Geldanhäufung der Endzweck ist, dann sind kein Lohn und kein Bonus hoch genug.» Deshalb empfiehlt er: «Ein bescheidener Lebenswandel mit sporadisch kleinen Höhepunkten verschafft viel mehr Glücksmomente.» Morgenthaler zieht aus den Begegnungen mit den Glücksforschern den Schluss: «Man findet es nie, das Glück – danach zu suchen, lohnt sich trotzdem.» Der ehemalige «Bund»-Chefredaktor Hanspeter Spörri schreibt im Vorwort: «Morgenthalers Interviews bieten keine Patentrezepte für den raschen Aufstieg auf der Karriereleiter oder den leichten Ausstieg aus der Berufsmühle, aber sie laden ein, über Berufs- und Lebenswege nachzudenken, frühere Weichenstellungen infrage zu stellen, allenfalls den Kompass neu auszurichten.» Der emeritierte St. Galler Betriebswirtschaftsprofessor Rolf Wunderer sammelt die Interviews seit Jahren. «Morgenthaler stellt uns Woche für Woche Menschen vor, die nicht einen typischen Karriereweg vertreten, die offen über Fehlschläge, Umwege und neue Pläne berichten», schreibt er im Nachwort. Mit aussergewöhnlichen Persönlichkeiten über spannende Themen zu sprechen, ist das, was Mathias Morgenthaler auch nach zwölf Jahren noch reizt. Er legt sich jedoch nicht fest, wie lange er die Interviewserie noch weiterführen wird. Im Buch kündigt er aber an: «Für nächste Woche sieht es gut aus.» Hans Galli "Der Bund"

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  • Interviews, die Mut machen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.08.2010

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    Es war nicht eine Krise wie bei vielen seiner Gesprächspartner, sondern der Zufall, durch den Mathias Morgenthaler vor 12 Jahren zu dem fand, was man heute vielleicht seine Berufung nennen könnte: Er war jung und arbeitete gerade bei Publicitas, als der damalige «Bund»-Verlag jemanden suchte, der den Stellenanzeiger mit Interviews über Arbeitsthemen aufwertete. Morgenthaler, heute 35 und «Bund»-Redaktor, ging das Risiko ein und entwickelte seine Gespräche, die seit 2004 auch im Stellenanzeiger der Berner Zeitung erscheinen, zu scharfsinnigen, hartnäckigen, präzisen Auseinandersetzungen über den Sinn der Arbeit. Es sind Interviews, die Mut machen, den eigenen Weg zu suchen.
    Jürg Steiner, Berner Zeitung

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  • Faszinierender Blick in die vielschichtige Arbeitswelt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.08.2010

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    Der Journalist und Redaktor Mathias Morgenthaler zielt auf die Lebensgeschichte seiner Interviewpartner. Allerdings nicht im Sinn einer Homestory, sondern mehr im Sinn einer Jobstory. Wobei Job nicht ganz das richtige Wort ist: Es müsste einen Begriff geben, der Job, Arbeit und Berufung aufs Mal umfasst. Dass ein solches Wort nicht existiert, ist symptomatisch, und darum sind auch diese Interviews so aufschlussreich: Sie berichten vom ständigen Ringen um Gelderwerb (Job), Aufopferung (Arbeit) und Erfüllung (Berufung). Mathias Morgenthaler porträtiert nicht einfach Menschen, die ‹es geschafft› haben. Die Porträtierten kommen aus allen sozialen Schichten, es gibt unter ihnen Aufsteiger und Absteiger, Quereinsteiger und Aussteiger. In ihren Biografien zeigen sich Risse und Widersprüche. So ermöglichen diese Interviews in ihrer Gesamtheit einen faszinierenden Blick in eine vielschichtige Arbeitswelt. Dabei wird nichts beschönigt: Arbeit ist Kampf ums Dasein, kein Erfolg ist garantiert, Scheitern ist jederzeit möglich. Und doch zieht sich ein unaufdringlicher Optimismus durch diese Gespräche. Unerwartet führt ein Weg aus einer Sackgasse, ein Schicksalsschlag eröffnet neue Perspektiven, Menschen finden in der Krise zu ihrer Kreativität. Balts Nill

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