Als wäre es Liebe

Roman

von Nicol Ljubic

Buch

gebunden (223 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

"Wo es Richter gibt, braucht es auch Verbrecher. Das sind die Spielregeln unserer Gesellschaft. Er hat sie akzeptiert, er hat daraus eine göttliche Ordnung gemacht."
49 Jahre muss Friedrich seine Strafe verbüßen, bevor er im Gefängnis verstirbt. Er ist ein Frauenmörder, den die deutsche Nachkriegsgesellschaft als Sündenbock für immer wegschließen will. Sie verliebt sich in ihn, teilt die wenigen Stunden in Freiheit, die man ihm irgendwann gewährt. Es ist eine Liebe, die sie ausschließt: Aus ihrer Familie, dem Freundeskreis, der Gesellschaft eines Landes, dem sie zutiefst misstraut. In einem Kokon aus Abhängigkeit und Illusion lebt sie eine Liebe, die getrieben ist von der Überzeugung, dass es die gesellschaftlichen Umstände sind, die ihn zum Mörder machten. Und die sie ihre eigene Realität - ihren Sohn - vergessen lassen.
Nicol Ljubic lotet literarisch sensibel eine Liebesillusion aus, die dem Hass geschuldet ist und die Liebende isoliert.

"Nicol Ljubic ist einer der interessantesten jüngeren deutschen Schriftsteller."
Volker Weidermann

"Nicol Ljubic zeigt die besonderen Möglichkeiten der Literatur: Mit der Verschiebung der Realität in die Fiktion das Unfassbare zumindest erlebbar zu machen."
NZZ

Pressestimmen:

"Nicol Ljubic ist einer der interessantesten jüngeren deutschen Schriftsteller."
Volker Weidermann
"Nicol Ljubic zeigt die besonderen Möglichkeiten der Literatur: Mit der Verschiebung der Realität in die Fiktion das Unfassbare zumindest erlebbar zu machen."
NZZ

Produktdetails

ISBN-10: 3-455-40420-0
EAN: 9783455404203
Erschienen: 12.09.2012
Verlag: Hoffmann und Campe
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 223
Länge/Breite: 211mm/128mm
Gewicht: 367 g
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Nicol Ljubic

Nicol Ljubic, geboren 1971, lebt in Berlin. Als Sohn eines Flugzeugtechnikers der Lufthansa wuchs er in Griechenland, Schweden und Rußland auf. Er schreibt u.a. für SZ-Magazin, Zeit, Tagesspiegel, Merian, Geo Saison und Brigitte. Bei DVA erschien 2004 Genosse Nachwuchs, für einen Auszug daraus wurde ihm der Theodor-Wolff-Preis verliehen.

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