Ausgebrannt

Thriller. Ausgezeichnet mit dem Kurd-Laßwitz-Preis, Bester Roman 2008

von Andreas Eschbach

Buch

Taschenbuch (750 Seiten)

6. Auflage

Sprache: Deutsch

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Die Menschheit vor ihrer größten Herausforderung: Das Ende des Erdölzeitalters steht bevor! Als in Saudi-Arabien das größte Ölfeld der Welt versiegt, kommt es weltweit zu Unruhen. Bahnt sich tatsächlich das Ende unserer Zivilisation an? Nur Markus Westermann glaubt an ein Wunder. Er glaubt eine Methode zu kennen, wie man noch Öl finden kann. Viel Öl. Doch der Schein trügt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 22.396
ISBN-10: 3-404-15923-3
EAN: 9783404159239
Originaltitel: Ausgebrannt
Erschienen: 12.01.2013
Verlag: Lübbe
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 6. Auflage
Seitenzahl: 750
Länge/Breite: 188mm/126mm
Gewicht: 523 g
Reihe: Bastei-Lübbe Taschenbücher
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Andreas Eschbach

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, verheiratet, einen Sohn, schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman Die Haarteppichknüpfer, der 1995 erschien und für den er 1996 den Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller Das Jesus-Video (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit Eine Billion Dollar (2001) und Der Letzte seiner Art (2003) und Der Nobelpreis (2005) stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne in Frankreich

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Kundenrezensionen

  • brennend heißes Thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.05.2013

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    wieder ein "Eschbach": gnadenlos sauber recherchiert, gut in den Zusammenhang gebracht und spannend geschrieben. Man möchte das Buch in einem durchlesen;- nach einer Unterbrechung kommt man jedoch flott wieder in die Geschichte. Ein Thema, über das wir irgendwann einmal sprechen müssen. Und das, in nicht allzu ferner Zukunft.

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  • Spannender Ökothriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Günther Kaufmann, am 31.03.2012

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    Ausgebrannt ist ein sehr spannender Roman der neben der eigentlichen Romanhandlung sehr viel Information liefert über die Ölproduktion, Markwitschaft, Politik und auch ein Stück Geschichte. Obwohl mir noch ca. 150 Seiten fehlen und ich den Schluss noch nicht kenne finde ich das Buch sehr gelungen. Auch wenn einige Rezensenten schreiben, dass der Schluss nicht so gut ist , finde ich das Buch absolut lesenswert, da wir einen Ausblick auf das nahende Ende des Ölzeitalters bekommen der sehr zum Nachdenken anregt.

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  • Toller Anfang, schlechter Schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.11.2011

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    Die Geschichte kommt nach etwa 100 Seiten richtig in Gang und es wird immer Spannender. Dann, wo man den Höhepunkt der Geschichte erwartet, wird plötzlich abgeklemmt und die Geschcihte beendet. Schade, das Thema ist interessant, die Geschichte gut aber der Schluss lässt doch sehr zu wünschen übrig.

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  • Energiegewinnung der Zukunft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.10.2011

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    In „Ausgebrannt“ thematisiert Eschbach ein brandaktuelles Thema. Was, wenn das Erdöl ausgeht? Markus Westermann meint, eine Methode zu kennen, noch verborgenes Erdöl finden zu können. Doch ist das wirklich möglich? Was ihm schlussendlich hilft ist eine Erfindung, die sein Großvater schon vor vielen Jahren gemacht hat.
    Super Buch mit einer unvorhergesehenen Wendung!

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  • Zu Beginn top, aber nicht so gutes Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.06.2011

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    Ich finde "Ausgebrannt" ist ein ziemlich gutes Buch, da es auch auf aktuelle Ereignisse Bezug nimmt. Doch ich hatte das Gefühlt, dass der Autor zum Schluss einfach noch schnell fertig werden wollte, da zu Beginn alles sehr ausführlich beschrieben wurde, und dann zum Schluss alles ziemlich schnell und aprupt endete.

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  • Gegenwartsroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.03.2011

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    Top-Thema was kommt nach dem Öl und auf welche Art geht es zu Ende. Alternativen kennen viele, doch aus Bequemlichkeit werden sie übergangen. Der Anfang liest sich etwas zäh, bis sich die Handlungsorte zusammenfügen. Ein bischen märchenhaft wirkt stellenweise der Handlungsverlauf, das tut der Erzählung an sich aber keinen Abbruch. Die Bezeichnung Thriller liegt in der Tatsache der derzeitigen Energiegewinnung und -verteilung.

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  • Hochaktuelles Thema Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Merla, am 07.06.2010

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    Der Autor präsentiert einen gut recherchierten und hoch aktuellen Wirtschaftsthriller incl. Zukunftsfiktion. Ein total spannendes Thema mit Vermittlung von viel Hintergrundwissen und Anregung zum Nachdenken über unser eigenes Energieverhalten.

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  • Ausgebrannt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elvira Schulz, am 10.05.2010

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    In SaudiArabien versiegt das größte Ölfeld der Welt. Weltweit wird das Öl knapp. Ein Österreicher hat in dieser Situation den "6. Sinn" und kann Öl finden, wo es keiner erwartet.
    Er und M. Westermann wollen diese Fähigkeit nutzen und zukünftig zusammenarbeiten. Sie behaupten, genug Öl für die nächsten 1000 Jahre finden zu können, doch daraus wird am Ende nichts.

    Ein spannender, sehr realistischer Thriller

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  • Ölpolitik Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dorothee Jaschke, am 08.03.2010

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    Was wäre wenn....? Bei einer Ölkrise denken wir sofort ans Benzin, an unsere Mobilität. Dabei vergessen wir schnell, was aus Öl sonst noch alles gewonnen wird. Eschbach hat einen spannenden, beklemmenden Roman geschrieben, der zum Nachdenken anregt und dabei super unterhalend ist.

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  • super Titel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Fritzsche, am 02.03.2010

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    Ein sehr spannender Roman über die immer knapper werdenden Energievorkommen. Was passiert eigentlich, wenn das Erdöl plötzlich verbraucht ist und keiner hat es uns gesagt!?
    Passt gut in Zeit der "Klimakrise".

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  • Geradezu hellseherisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrijana Prce, am 05.01.2010

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    Ein sehr spannender Krimi über den Wettlauf nach den knapp werdenden Ölreserven und alternativen Möglichkeiten zur Energiegewinnung. Nach dem holprigen und verzwickten Start wird die Geschichte fesselnd bis hin zu erschreckend realistisch. Die Hintergründe zur Ölpolitik und Wirtschaft sind hoch interessant und machen nachdenklich. Ein Wirtschaftskrimi der erschreckend aktuell wirkt.

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  • Erdölkrise und Tante Emma Läden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniel Rottmann, am 13.12.2009

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    Und wieder ein genialer Roman von Andreas Eschbach, in dem er Fiktion mit aktuellen Themen aus Wirtschaft und Politik durchdringt bzw. umgekehrt.
    Ein junger Mann reist in die Staaten, um seine Karriere zu beginnen, trifft auf einen freundlichen Herrn, der in Österreich nach Erdöl bohrt und erlebt den dramatischen Start einer weltweisen Erdölkrise mit den erdenklichen Lösungsversuchen. Immer noch aktuell, spannend und damit sehr lesenswert.

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  • Geniale Fusion von Spannung und Sachinfo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.11.2009

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    Eschbach hat mit Ausgebrannt ein faszinierendes Buch verfasst. Wenn man sich nach ca. 100 Seiten an die verschiedenen Handlungsstränge gewöhnt hat, kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Irre, wie detailliert recherchiert die wissenschaftlichen Infos wohl dosiert eingestreut sind in eine packende Handlung. Interessante Charactere, wirklichkeitsnahe Schauplätze und eine einfach fesselnde Story.
    Hätte 5 Sterne gegeben, wenn er in den letzten 200 Seiten nicht so große Zeitsprünge gemacht hätte - da steckte noch so viel Potential zum Weiterschreiben.
    Ideales Buch für alle, die nach dem Lesen neben Spannung auch noch gut informiert sein wollen!

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  • langatmig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andy, am 11.06.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und hatte gehofft als ich die etwas über 700 Seiten vor mir sah das es mich fesseln und in den Bann ziehen würde. Beides ist nicht geschehen. Dabei bietet das Szenario "Öl geht aus, die Welt geht unter" jede Menge Potential, um einen guten Thriller zu schreiben.
    Es wird die Geschichte eines Deutschen beschrieben, der in sein geliebtes Land die USA auswandert, um mit anderen Leuten Ideen und anderen Leuten Geld jede Menge Geld für sich zu verdienen. Dabei erlebt er jede Menge. Der absolute Hype um seine Person, bis zum Abstieg ins Nichts.
    Die Geschichte zieht sich. Bei mir kam nur selten ein Spannungsbogen auf. Leider wurde aus den wenigen spannenden Szenen zu wenig gemacht. Ich hatte immer das Gefühl das etwas fehlte.
    Mein Fazit: Aus dieser Geschichte hätte man mehr machen können.

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  • Ein Muß für alle, die wissen wollen, was nach dem Öl kommt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von tancarino, am 01.11.2008

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein spannendes und fesselndes Buch. Oft mußte ich mich nachts dazu zwingen, das Licht zu löschen. Es ist ein lehrreiches und detailgenaues Buch. Über den „Peak Oil“, das zu erwartende Ölfördermaximum, gibt es inzwischen zahlreiche Werke auf dem Büchermarkt, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, vom technischen Standpunkt bis zur praktischen Anleitung zur Nach-Öl-Ära für den ehemaligen Otto Normalverbraucher. Der Autor hat ausführlich recherchiert und dabei ganz bestimmt Matthew Simmons und Richard Heinberg gelesen. Wer bislang von den eher trocken-theoretischen Texten zu diesem Thema zurückschreckte, liegt hier genau richtig. Der Autor läßt einige seiner Romanfiguren die technisch-geologischen Zusammenhänge der Ölförderung erklären und es fließen die auf Unkenntnis oder Desinteresse beruhenden Meinungen ein wie z. B. „das betrifft mich nicht“ oder „es gibt noch genügend Öl für tausend Jahre“.

    Was in vielen Büchern über den Peak Oil fehlt, liefert Eschbach: die Auswirkungen eines Energiemangels auf unser tägliches Leben, welche dramatisch und beispiellos sind. Machen Sie sich bewußt, was alles vom Erdöl abhängt und es wird sie frösteln lassen, wenn Sie erkennen, dass wir Stück für Stück auf selbstverständliche Dinge werden verzichten müssen wie Autofahren oder überheizte Räume. Schön wäre es, wenn sie aus der Lektüre Ihre ganz persönlichen Schlüsse zögen, Energie mit anderen Augen sähen und auch Taten folgen ließen – nämlich Ihren ganz persönlichen Verbrauch zu reduzieren. Denn mit dem Einsatz von Energiesparlampen ist es nicht getan. Wer eine spannende und unterhaltsame Lektüre sucht, um sich mit Fakten und Auswirkungen der zweifellos bevorstehenden Energiekrise zu beschäftigen, dem ist „Ausgebrannt“ uneingeschränkt zu empfehlen.

    Herr Eschbach und ich sind fast gleichaltrig. Die unkritisch-positive Haltung seiner Roman-Hauptfigur gegenüber den USA erinnert mich fatal an meine Euphorie, die ich empfand, als ich 1982 zum ersten mal in den Westen Amerikas reiste. (Zum Glück hat sich dieses Gefühl längst im gesunden Bereich kritischer Distanz eingependelt.) Ich denke, dass der Autor mit Markus Westermanns Gefühlswelt seine eigene in jungen Jahren beschreibt.

    Bei aller Spannung stellte ich jedoch fest, dass mir sämtliche Personen und auch Schauplätze des Buches merkwürdig konturlos vorkamen. Nein, es mangelt mir nicht an Phantasie und bei anderen Romanen funktionierte mein Kopfkino stets hervorragend! Mit 750 Seiten ist dieses Werk ein ordentliches „Brikett“. Dreißig oder vierzig Seiten mehr hätten aus Schwarzweißem Super 8 sicher ein farbiges Cinemascope werden lassen können. Das plötzliche Verschwinden der zweiten Hauptfigur, Karl Walter Block, und die spätere Erklärung dessen löste bei mir ein Unbehagen aus, das ich nur in der Richtung deuten kann, dass es sehr konstruiert wirkte.

    Die Wortwahl: ist „beknackt“ schon gesellschaftsfähig? Ersetzt man „jemandem etwas abschwatzen“ oder „sich abringen“ heute durch „aus den Rippen leiern“? Für mich ist dieses nicht mehr nur salopp, es grenzt an Umgangssprache einer eher unteren Schublade. Ich finde, dass der Verfall unserer Sprachkultur schon schnell genug vonstatten geht. Das muß man auf diese Art nicht fördern. Ich neige dazu, aufgrund genannter Mängel drei Sterne zu vergeben, die Qualität der thematischen Aufbereitung und Umsetzung verdienen fünf Sterne. Das macht zusammen vier.

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  • Brillant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mario Pf., am 20.06.2008

    3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es gibt Thriller bei denen wünscht man sich sie hätten den Kultstatus eines Dan Browns. Ausgebrannt gehört zu ihnen. Warum? Trotz seiner Länge fesselt das Buch ungemein, auch wenn die Spannung stellenweise etwas nachlässt und... es macht Angst, rüttelt wach und lässt hoffen dass sich die Konsequenzen eines Peak Oil irgendwie vermeiden lassen. Der Peak Oil ist der Höhepunkt der weltweiten Ölförderung, ab diesem Zeitpunkt brechen die Ölförderquoten allerdings ein und mit ihr die gesamte moderne Zivilisation. Das Buch beginnt mit einer Rückblende, nachdem Markus Westermann auf der Flucht einen Autounfall erlitten hat, nachdem er wegen Diebstahl von Firmengeheimnissen im Wert von 100 Mrd. Dollar, Drogenkonsum und einem Mord gesucht wurde.

    Schon immer hatte Markus Westermann den Traum Amerikaner zu werden und als er es endlich geschafft hat, zumindest für die Dauer eines Jobs als Lokalisator für geraume Zeit in die USA zu reisen, sieht er seine Chance gekommen. Bei Lakeside und Rowe Inc. hat er 6 Monate Zeit um seinen American Dream umzusetzen, die Chance sind gering, doch Mark S. Westman ist perfekt vorbereitet. Werner und seine Freundin Dorothea (Markus Schwester) entscheiden sich unterdessen für einen Hauskauf, der nur einen kleinen Makel hat, die Ölheizung, weshalb sie hoffen, dass sich der Ölpreis in nächster Zeit nicht erhöhen wird. In den USA begegnet Mark dem Österreicher Karl Walter Block, der einen Vortrag an der University of Chicago halten soll. Der unscheinbare Mann hat eine einzigartige Gabe, er besitzt einen sechsten Sinn für Öl und kann Quellen finden, die sich selbst Experten nicht offenbaren würden. Er und Mark wollen zusammenarbeiten und treten mit der Behauptung an die Öffentlichkeit für die nächsten 1000 Jahre Öl finden zu können. Die Märkte reagieren sofort, eine Renaissance des Öl-Zeitalters steht kurz bevor und daran können auch problematische Entwicklungen in Saudi-Arabien nichts mehr ändern...

    Mit Ausgebrannt hat Andreas Eschbach ein erschreckend prophetisches Szenario geschaffen, das es selbst auf 750 Seiten schafft zu fesseln. In Rückblenden vermittelt Ausgebrannt zudem die Geschichte des Öls und erzählt die Familiengeschichte der Westermanns. Zunächst beginnt Ausgebrannt etwas schleppend und man braucht an die 100 Seiten bis man sich an die vielen Rückblenden und Handlungsstränge gewöhnt hat, aber ab dann erkennt man die Qualitäten dieses Werks. Keine Handlungsebene kommt zu kurz, die Charaktere wirken glaubwürdig und erinnern an einen der besseren Fernsehmehrteiler die das deutsche Privatfernsehen zu bieten hat. Schriftstellerisch gekonnt umgesetzt, das muss man dem Autor schon lassen. Auch wenn ich bezweifeln möchte, dass manche der im Buch vorgestellten Konzepte wirklich funktionieren, hat sich Andreas Eschbach große Mühe gegeben, seine Handlung logisch aufzubauen. So wird die grüne Wirtschaft durch den neuen Öl-Boom in eine Krise gestürzt, welche spätere Entwicklungen begünstigt und auch auf geografische, wie kulturelle Eigenheiten wird einigermaßen gut eingegangen, auch wenn Kremsmünster (S. 151) keine Stadt sondern eine Marktgemeinde ist und der Dialekt Karl Blocks einem amüsanten Klischee entsprungen scheint.

    Fazit:
    Solide gemacht, trotz vieler Handlungsstränge spannend bis zum Schluss und fähig zum Nachdenken anzuregen.

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