Das Spiel der Könige

Historischer Roman

von Rebecca Gable

Buch

Taschenbuch (1196 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

England 1455: Der achtzehnjährige Julian of Waringham ist der Schandfleck der Familie, weil er lieber den Duke of York auf dem Thron sähe als den jämmerlichen König Henry aus dem Hause Lancaster. Erst als der Kampf um Englands Krone offen ausbricht und Julian unverhofft Earl of Warinham wird, erkennt er, auf welche Seite in diesem bitteren Konflikt zwischen Lancaster und York er gehört. Auch Julians Zwillingsschwester Blanche ist ein schwarzes Schaf: Auf der Flucht vor dem englischen Gesetz verschlägt es sie nach Wales, wo sie ausgerechnet mit Jasper Tudor, König Henrys Halbbruder, eine Liaison eingeht. In England wie in Wales führen die Lancastrianer einen verzweifelten Kampf, bis schließlich mit Edward IV. der erste König aus dem Hause York die Krone erringt. Für Julian und Blanche brechen schwere Zeiten an, und mit dem Widerstand gegen das neue Regime riskieren sie nicht nur ihr eigenes Leben. Denn in den Klauen der Yorkisten wächst in Wales ein Junge heran, der Englands letzte Hoffnung sein könnte...

Produktdetails

Verkaufsrang: 531
ISBN-10: 3-404-16307-9
EAN: 9783404163076
Erschienen: 23.08.2012
Verlag: Lübbe
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 1196
Länge/Breite: 189mm/130mm
Gewicht: 716 g
Illustrator: Jan Balaz
Reihe: Bastei-Lübbe Taschenbücher
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Rebecca Gable

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman Jagdfieber wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Wenn sie nicht gerade an einem Roman schreibt, reist sie gern und viel, vor allem in die USA und nach England, oft auch zu Recherchezwecken. Außerdem gehört sie dem Autorenkreis historischer Romane "Quo Vadis" an. Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik, in fast jeder Erscheinungsform. Rebecca Gablé spielt Klavier, Gitarre, Cello und singt seit vielen Jahren in einer Rockband. Mit ihrem Mann lebt sie unweit von Mönchengladbach auf dem Land.

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Buchhändlertipps

  • Waringham zum 3... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 27.10.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Liebe, Leidenschaft und Rachegelüste zum Dritten.

    Ein weiterer Streich der Erfolgsautorin Rebecca Gablé. Die Ritterzeit eine der für mich spannendsten und gefährlichsten Zeiten um darüber zu lesen. Fakten und Fiktion vermischen sich und werden durch Gablés Feder zu einem Meisterwerk...

Kundenrezensionen

  • Mitreißendes Epos über die Rosenkriege Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Heidsiek, am 06.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie nicht anders erwartet einmal mehr ein historisches Epos der Extraklasse. Gablé hat sich nach längerem Zögern doch an die verworrenen Ereignisse der Rosenkriege herangewagt und aus ihnen einen Roman geschmiedet, den ich selbst beim Gang durch die Fußgängerzone nicht aus der Hand legen konnte. Dem dritten Band der Waringham-Saga fehlt zwar eine charismatische Figur wie John of Gaunt oder Henry Beaufort (die "Last" ist hier auf mehrere Schultern verteilt), überzeugt dafür jedoch seinem durchgängig hohen und zum Ende noch steigenden Spannungsbogen. Wie immer schickt uns Gablé auf eine Achterbahnfahrt voller Wendungen und Schicksalsschläge. Und wie immer packt der Leser, der doch oft den historischen Ausgang bereits kennt, die Seiten unwillkürlich fester. "Das Spiel der Könige" ist der für mich bis hierhin beste Roman aus ihrer Feder. Epochal, bewegend, dramatisch - kein anderer deutscher Autor macht Geschichte auf diese Art lebendig. Mögen noch viele Bücher von Frau Gablé folgen!

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  • Waringhams Ende? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.07.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Am meisten habe ich bedauert, dass es jetzt nichts mehr zum Weiterlesen gibt nach Henry VII. Zu gerne möchte ich mich auf die gleiche spannende und authentische Weise in die Zeit von Heinrich VIII hineinführen lassen und miterleben, wie die Stuarts in die Tudor-Zeit einzuflechten sind.
    Die klare Unterscheidung zwischen den historischen Akteuren und den erfundenen Buchhelden und -schurken macht dieses Buch für mich ebenso wie seine beiden Vorgänger nicht nur zur spannenden Unterhaltung, sondern zugleich zu einem höchst lehrreichen Erlebnis von Geschichte.

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  • All die vielen Henrys Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 31.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gablé beweist auch mit dem dritten Teil der Waringham-Saga, dass sie nicht nur spannend sondern auch verständlich erzählen kann. Das ist bei diesem Teil gar nicht so einfach: Während diesmal Julian of Waringham sich für eine Seite der Mächtigen entscheiden muss, versteht es Gablé, die englischen Rosenkriege lebendig werden zu lassen. Auch wenn man ganz genau aufpassen muss, denn bei dem damals ultra-modernen Vornamen Henry, kann man schon einmal den einen oder anderen kurzfristig verwechseln. Aber dafür kann Rebecca Gablé ja nichts...!

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  • All die vielen Henry´s Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 31.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gablé beweist auch mit dem dritten Teil der Waringham-Saga, dass sie nicht nur spannend sondern auch verständlich erzählen kann. Das ist bei diesem Teil gar nicht so einfach: Während diesmal Julian of Waringham sich für eine Seite der Mächtigen entscheiden muss, versteht es Gablé, die englischen Rosenkriege lebendig werden zu lassen. Auch wenn man ganz genau aufpassen muss, denn bei dem damals ultra-modernen Vornamen Henry, kann man schon einmal den einen oder anderen kurzfristig verwechseln. Aber dafür kann Rebecca Gablé ja nichts...!

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  • Spitzenmäßige Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von wbenti, am 23.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Auch im 3. Teil der Waringham-Saga gibt es nichts auszusetzen. Man fühlt sich wie ein Besucher im Mittelalter! Die Figuren wirken lebensecht und es ist auch hier so, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. GENIAL!!!! Jetzt warte ich nur noch auf den 4. Teil der Waringham-Saga!!!

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  • Hoffentlich nicht das Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kann nur hoffen, dass die Saga damit nicht endet - also der Autorin gut zureden!!! Denn auch der 3te. Teil" hat mich wieder so in seinen Bann geschlagen, dass mir ein Weglegen nur mit Mühe gelang - aber irgend wann muss man ja auch mal schlafen. Kurzum, wer die Waringhams in sein Herz geschlossen hat, der kommt auch um dieses Buch nicht herum. Denn die historischen Tatsachen und die literarischen Freiheiten der Autorin haben sich bestens ergänzt und immer für Spannung gesorgt.

    Kleiner Wermutstropfen: "nur" 1200 Seiten und damit wieder viel zu schnell ausgelesen. Bitte, Bitte, die Geschichte nicht enden lassen...

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  • Gablé so gut wie immer... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Lanick, am 16.08.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der dritte Teil der Waringham- Geschichte beschäftigt sich diesmal mit dem Rosenkrieg zwischen den Häusern York und Lancaster. Julian of Waringham wird plötzlich Lord und muss sich für eine Seite entscheiden...
    Ein historischer Roman, ganz in der Tradition von Rebecca Gablè - fiktive Personen, gemischt mit großen Charakteren der englischen Geschichte. Trotz der vielen Personen, die dummerweise oft auch den gleichen Namen haben, ein großer historischer Roman, der in keinem Bücherregal fehlen sollte.

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  • Der Abschluss der Waringham-Triologie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von C@rolin, am 28.03.2009

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lange habe ich auf den Abschluss der Waringham-Triologie gewartet und als ich als ich dann schließlich das Buch in den Händen hielt, bereit, ins Mittelalter abzutauchen, fiel mir das wesentlich schwerer als bei den beiden Vorgänger-Bänden.

    Die Figuren, teilweise alte Bekannte aus dem zweiten Teil, sind typische Gablé-Charaktere, die sich zusammen mit verschiedenen historischen Persönlichkeiten durch die Zeit der Rosenkriege schlagen müssen.
    Die Waringhams zeichnen sich durch die Züge aus, die sie schon in den beiden ersten Büchern auszeichneten: Pferdeverstand, Rechtschaffenheit, Treue. Natürlich gibt es auch weiterhin mindestens ein schwarzes Schaf in der Familie und einen, der zwar nicht so ganz dem Gutmenschentum der Waringhams entspricht, es aber nicht so böse meint. Leider ist das ein altbekanntes Schema und auch wenn ich nicht erwartet habe, dass sich das in diesem letzten Band ändert, so fiel es mir doch nicht leicht, es zu ertragen.

    Rebecca Gablé hatte, wie sie selbst schreibt, nie vor, ein Buch über die Rosenkriege zu schreiben. Ich wünschte, sie hätte es gelassen.
    Auch wenn man sich schon mit der englischen Geschichte befasst hat, dürfte hier seine Probleme haben, der Geschichte zu folgen.
    Ich habe einige Semester anglophone Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medieval England hinter mir und es fiel mir dennoch sehr schwer, den roten Faden nicht zu verlieren.
    Im Gegensatz zu den ersten beiden Büchern musste ich die Stammbäume und die Liste der wichtigsten Personen ständig zu Rate ziehen, um zu wissen, wer jetzt wer ist und was diese Person will. Dass sich viele ständig mit "Cousin" oder "Vetter" ansprechen, trägt nicht wirklich zur Klarheit bei.

    Die Geschichte könnte sicher wirklich sehr spannend sein - wäre sie etwas weniger kompakt und "dünner" besetzt.
    Rebecca Gablés Schreibstil gefällt mir normalerweise sehr und ich bewundere ihr Hintergrundwissen. Doch unter dem viel zu stereotypen Personen, der überladene "Personalapparat" und die Verschachteltheit dieser Geschichte machen ein entspanntes Lesen leider unmöglich und das schlägt sich auf Spannung und Atmosphäre nicht gut nieder.

    Dennoch bin ich auf das nächste Buch der Autorin gespannt.

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