Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte

Roman

von Roy Jacobsen

Buch

Taschenbuch (293 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Alles ändert sich im Leben des zehnjährigen Finn, als plötzlich seine kleine Halbschwester Linda mutterseelenallein vor der Tür steht - mit einem himmelblauen Koffer und jeder Menge emotionalem Sprengstoff ...
Es ist das Jahr 1961 - das Jahr, in dem John F. Kennedy Präsident wird, Gagarin in den Weltraum fliegt und der Bau der Berliner Mauer beginnt. Finn wächst in einer schmucklosen Vorstadt von Oslo auf, das Leben ist einfach und sozialdemokratisch. Er ist ein schmächtiger Junge, aber vielleicht der Klügste seiner Klasse. Wacker schlägt er sich mit seiner Mutter durch den Alltag, seit der Vater gestorben ist. Bis eines Tages die kleine Linda Einzug hält: Die Sechsjährige wirkt merkwürdig, pummelig ist sie, abwesend und schweigsam. Auch die Mutter, der einstige Fels in der Brandung, ist anders als sonst. Für Finn beginnt ein Sommer, den er nie vergessen wird ...
»Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte« ist ein Familienroman voller Wärme und Magie und eine ergreifende Geschichte über die große Macht des Kleinen.


Produktdetails

Verkaufsrang: 51.217
ISBN-10: 3-458-35827-7
EAN: 9783458358275
Originaltitel: Vidunderbarn
Erschienen: 09.04.2013
Verlag: Insel Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 293
Länge/Breite: 188mm/119mm
Gewicht: 314 g
Übersetzer: Gabriele Haefs
Reihe: Insel-Taschenbücher
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Roy Jacobsen

Roy Jacobsen, geboren 1954 in Oslo, ist einer der meistgelesenen Schriftsteller Norwegens, der sich mit Kurzgeschichten und zahlreichen Romanen auch über die Grenzen Norwegens hinaus einen Namen gemacht hat. Sein Werk wurde in seiner Heimat bereits mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

Gabriele Haefs

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. 2011 wurde Gabriele Haefs als Königlich Norwegische Ritterin des St.Olavs Ordens in der Norwegischen Botschaft in Berlin ausgezeichnet u.a. für ihre Übersetzungen, für die Vermittlung von norwegischen Büchern nach Deutschland sowie für das Knüpfen von Kontakten im Kulturbereich ganz allgemein.

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Kundenrezensionen

  • Was es heißt, Familie zu haben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ingrid Böhmer-Pietersma, am 13.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Finn ist zehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter im Oslo der sechziger Jahre in bescheidenen Verhältnissen. Die Mutter nimmt seine kleine Halbschwester Linda, Tochter seines Vaters und einer anderen Frau, in die Kleinfamilie auf und damit beginnt eine Zeit großer emotionaler und finanzieller Herausforderungen.
    Finn lernt, Verantwortung zu übernehmen, er erfährt, was es heißt Rückhalt zu bekommen und dass Mütter auch nur Menschen sind. Eine Geschichte über eine starke Frau und Mutter, eine Kindheit in einer norwegischen Wohnsiedlung und einen besonderen Sommer auf einer Insel im Oslofjord, wo die Kinder unbeschwert Ferien machen dürfen und Linda nicht nur das Schwimmen lernt... .
    Eine warmherzige und bewegende Geschichte.

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  • Ein nachdenklich stimmendes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 10.05.2012

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    Roy Jacobsen ist einer der meistgelesenen Autoren in Norwegen. Seinen Durchbruch bei uns hat er wohl mit diesem Roman „Der Sommer, in dem Linda schwimmen lernte“ geschafft, denn er ist von Ihnen schon sehr gut angenommen worden.

    Im Jahr der Berliner Mauer und des Fernsehapparates und vor allem Juri Gagarin ist Finn zehn Jahre alt und sein Leben ändert sich komplett. Er lebt mit seiner geschiedenen Mutter in einer Genossenschaftswohnung. Die beiden sind ein eingespieltes Team. Wenn Finn in der Schule ist, arbeitet seine Mutter, danach ist sie für ihn da und er hilft ihr. Doch eines Tages eröffnet sie ihm, dass sie aus finanziellen Gründen einen Untermieter aufnehmen müssen. Bevor der gefunden ist, tritt allerdings noch jemand anderes in das Leben dieser Kleinstfamilie. Finns Vater hat nämlich noch ein zweites Mal geheiratet und aus dieser Ehe ist die sechsjährige Linda hervorgegangen. Der Vater ist tot und die Mutter drogenabhängig. Die Mutter von Linda steht plötzlich vor der Tür und bittet Finns Mutter, sich auch um ihre Linda zu kümmern. Finns Mutter stimmt zu und nimmt seine Halbschwester Linda auf. Und damit verändert sich alles.

    Auf Grund des Klappentextes und der Buchbesprechung einer meiner Kolleginnen hatte ich jetzt eine leichte, aber nicht seichte Lektüre erwartet. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, sehe ich es etwas anders. Es ist aus der Sicht von Finn erzählt. Finn ist ein ungewöhnlicher und sehr sensibler Junge, der plötzlich seine Mutter teilen muss. Und auch wenn er nicht unbedingt begeistert ist, dass er plötzlich eine Schwester hat, verteidigt er sie mit allen Mitteln gegen diejenigen, die ihr etwas Böses wollen. Es ist ein sehr nachdenklich stimmendes und melancholisches Buch. Denn offensichtlich hat Finns Mutter ein Problem, vor dem sie davonläuft. Und Finn muss viel früher erwachsenwerden als es ein zehnjähriger Junge sollte. Diese Mischung aus humorvoller Schilderung eines Jungen am Anfang der sechziger Jahre und diese bedrückende Situation in der Familie, in der etwas gärt, lassen sich sehr gut lesen, aber ich empfand sie nicht als leichte Sommer-/Ferienlektüre. Etwas widersprüchlich empfinde ich den starken Kontrast zwischen der Schilderung aus der Sicht eines zehnjährigen Jungen und der doch teilweise sehr komplizierten und verschachtelten Satzstellung, die der Autor gewählt hat.

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  • Der Sommer von Linda und Finn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 25.04.2012

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    Ein wunderbarer Roman voller Wärme und vieler kleiner Details. Beim Lesen spürte ich das wohlige Gefühl von Geborgenheit und Zauber, den wohl nur die Kindheit vermitteln kann.
    Erleben Sie wie die sechsjährige Linda das Leben ihres zehnjährigen Halbbruders Tim auf den Kopf stellt.

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