Die Rebellion der Maddie Freeman

von Katie Kacvinsky

Buch

Taschenbuch (368 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Eine Stadt in den USA, nur wenige Jahre in der Zukunft: Plastikbäume, Online-Dates und Schule im Netz - Maddie, 17, lebt wie die meisten ein digitales Leben. Und merkt kaum, wie seelenlos sich das anfühlt. Bis sie sich Hals über Kopf in den
etwas älteren Justin verliebt. Für ihn findet das wahre Leben offline statt. Er nimmt Maddie mit in Coffeeshops und Clubs und sie fühlt sich immer mehr von diesem echten Leben angezogen. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die
Künstlichkeit der Welt und die Anonymität der sozialen Netzwerke. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben - und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung
zur Schlüsselfigur. Doch für welche Seite wird sie sich entscheiden?


Produktdetails

Verkaufsrang: 22.008
ISBN-10: 3-8432-1040-3
EAN: 9783843210409
Originaltitel: Awaken
Erschienen: 01.12.2012
Verlag: Baumhaus Verlag GmbH
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 368
Länge/Breite: 188mm/128mm
Gewicht: 369 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Ulrike Nolte
Reihe: Baumhaus Taschenbücher
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Ulrike Nolte

Jane Yolen, geboren 1939 in New York, ist Autorin zahlreicher Kinderbücher, Bilderbücher, Fantasy- und Science- Fiction-Romane. Sie wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit der Caldecott Medal, dem Jewish Book Award und dem Preis der Association of Jewish Libraries. Jane Yolen hat drei Kinder und mehrere Enkel. Sie lebt in Hatfield, Massachusetts, und St. Andrews, Schottland.

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Kundenrezensionen

  • Wie sieht unser Leben in Zukunft aus? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anne Poitzsch, am 14.05.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    USA, 2060. Madeline - „Maddie“ - Freemann, 17, lebt ein ganz normales Leben. Das glaubt sie zumindest. Denn ihre Welt besteht nur aus Computer, Digital School, Social Media und Onlinedates.
    Doch so richtig glücklich scheint sie nicht zu sein.
    Vor zwei Monaten hat sie in einer Online-Nachhilfegruppe Justin kennengelernt. Nach lange zögern geht sie dann doch auf sein Angebot ein, sich offline mit ihm zu treffen. Die einzige offline Aktivität, der Maddie sonst nachgeht, ist Fußballspielen. Kein Wunder, dass sie sich unwohl fühlt, bei dem Gedanken, sich mit jemanden aus dem Netz in einer Lerngruppe abseits der digitalen Welt zu treffen. Hier kann sie sich nicht hinter Avataren verstecken.
    Doch dieses Treffen soll ihr Leben gehörig auf den Kopf stellen. Den
    Justin ist der Kopf der Digital-School-Gegner und möchte die Welt wieder so haben, wie sie einmal war. Das Problem an der Sache ist, das er gegen Maddies Vater kämpft, den dieser ist der Direktor der Digital School.
    Eine Zerreißprobe für Maddie beginnt. Auf der einen Seite möchte sie ihre Freiheit genießen, ohne ständig verkabelt zu sein, möchte die Genüsse des offline seins kennenlernen, in Coffeeshops und auf Konzerte gehen, doch sie weiß, dass sie sich nicht noch einmal gegen ihren Vater stellen kann. Denn ist ist noch auf Bewährung, bis zu ihrem 18. Geburtstag. Ein Wettlauf beginnt.

    Der Debütroman von Katie Kacvinsky hat eine an sich mitreißende Story und hat mich persönlich schon zum nachdenken angeregt. Wie sieht es mit unserer Zukunft aus? Werden wir auch abgeschottet von der Außenwelt uns in ein Zimmer verkriechen, die Welt nur noch virtuell erkunden und Freundschaften mehr online, mehr anonym pflegen? Heute schon gibt es viele soziale Netzwerke, die uns den Eindruck vermitteln, immer und überall mit der Welt verknüpft sein zu können, doch was ist mit dem realen Leben?
    Ich finde es gut, das man durch die Dystopie sieht, wohin sich unser Umfeld entwickeln könnte.

    Außerdem haben mir die Charaktere ganz gut gefallen. Im Prinzip sind drei Parteien auszumachen. Da ist Justin, der gegen die Digital School vorgehen möchte, um den Menschen freizustellen, ob die in einer Onlinewelt leben wollen oder lieber ihre Sinne ernsthaft gebrauchen wollen und ein „normales Leben“ führen wollen.
    Ihm gegenüber steht Kevin Freeman, Maddies Vater, der Gründer der Digital School. Er will die Welt sicherer machen, Kriminalität verhindern, indem er den Menschen aufzwingt, ein verkabeltes Leben zu führen, sich in ihre Häuser zu verkriechen, da draußen, „das Monster“ wartet.
    Und natürlich Maddie, die zwischen diesen beiden Parteien entscheiden muss. Auf der einen Seite hat sie sich in Justin Hals-über-Kopf verliebt und merkt selber, das sie mehr will, als nur anonym im Netz und sich hinter irgendwelchen Charakteren zu verstecken. Auf der anderen Seite liebt sie ihre Familie und will diese nicht noch einmal zerstören.

    Der Plot verspricht Spannung, auch wenn sich die Handlung an manchen Stellen ein sehr lang hinzieht und nicht wirklich etwas spannendes passiert. Trotzdem habe ich das Buch genossen und werde wohl demnächst den zweiten Teil lesen.

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  • 1. Band der Maddie- Freeman-Reihe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Stutzke, am 05.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im Jahr 2060 bekommt Madeline "Maddie" Freeman von ihrer Mutter zu ihrem 17. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt, in das sie ihre Gedanken einschreiben soll. Dieses Tagebuch ist eine Antiquität, denn Bäume gibt es im Jahr 2060 kaum noch, dafür haben die meisten Großstädte Kunstbäume. Maddie besucht die Digital School 2, wobei besuchen hier nicht das richtige Wort ist, denn im Jahr 2060 besuchen Schüler keine Schule, es gibt die Digital School und es wird von Zuhause aus gelernt. Lediglich zum Fußballspielen verlässt Maddie das Haus, ansonsten spielt sich ihr Leben drinnen ab.

    Doch vor 2 Monaten hat Maddie im Chat einen Jungen namens Justin Solvi kennen gelernt, als sie sich mit ihm zu einer Lerngruppe zusammengeschlossen hat, den Maddie gehört zu den besten drei Prozent der Digital School und diesen Schnitt muss sie unbedingt halten, zumal ihr Vater der Direktor dieser Einrichtung ist. Nach einigem Hin und Her entschließt sich Maddie, auf Justins Vorschlag einzugehen und ihn im realen Leben zu treffen, selbstverständlich ohne das Wissen ihrer Eltern. Bereits vom ersten Augenblick an ist Maddie fasziniert von Justin und dabei ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er ihr Leben grundlegend verändern wird, denn Maddie war nicht immer die wohlerzogene Tochter aus gutem Hause - vor 2 Jahren rebellierte sie und brachte sich und ihre Familie in Gefahr. Es gelang ihrem Vater und dem örtlichen Gesetzesvertreter, ihre "Rebellion" zu vertuschen, doch seitdem steht sie auf Bewährung, zumindest solange, bis sie 18 ist.

    Denn was Maddie noch nicht weiß, Justin ist ein Digital-School-Gegner und hat sie im Chat nicht zufällig angeschrieben. Er und seine Freunde wollen der ganzen Organisation um die Digital School das Handwerk legen und Maddie soll ihnen dabei behilflich sein, denn nur sie kommt an die notwendigen Daten. Doch womit Justin nicht gerechnet hat, er verliebt sich in Maddie und Maddie in ihn, doch er ist nicht bereit, seinen Kampf um das freie Gedankengut der Menschen einer Liebe unterzuordnen. Er zeigt Maddie das System hinter dem System der Digital School und bringt sie damit in höchste Gefahr ...

    Mmmhhh, irgendwie habe ich mir von dem Buch definitiv mehr erhofft! Der Plot wurde durchaus abwechslungsreich erarbeitet, jedoch war relativ schnell klar, in welche Richtung sich die Story entwickeln würde und dem war dann auch so, sodass hier ein großer Teil der Spannung verloren gegangen ist. Wirklich gut fand ich die Figuren erarbeitet, die durchgehend facettenreich und tiefgründig angelegt wurden, wobei mir hier ganz besonders gut Justin und seine Einstellung zum Leben gefallen hat. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, jedoch fehlte mir auf Grund der Vorhersehbarkeit der Story etwas die Spannung, sodass sich das Buch zwar gut lesen ließ, jedoch leider kein Highlight darstellte. Ich denke aber, ich werde der Geschichte um Maddie noch eine Chance geben und zu gegebener Zeit den 2. Band der Reihe "Maddie - Der Widerstand geht weiter" lesen.

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  • Tolle Idee! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Erfling, am 29.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch hatte ich schon mehrmals in der Hand, als ich dann endlich die Chance hatte es mir auszuleihen. Der Klappentext hat mich angesprochen und ich war wirklich gespannt, was das Buch bereithalten würde. Die Idee hat mich auch nicht enttäuscht. 2060: Die Menschen haben sich völlig zurückgezogen und verbringen ihr Leben vor ihren Bildschirmen, ohne ihr Haus zu verlassen oder von Angesicht zu Angesicht zu sprechen. Eine sehr interessante Idee. Was mich etwas gestört hat, ist das Datum: Die Geschichte spielt im Jahr 2060. Ich fand es etwas unglaubwürdig, das zu dem Zeitpunkt die Welt komplett digitalisiert ist. Hätte ich persönlich zeitlich ein wenig weiter hinten angesiedelt. Maddie hatte vor einigen Jahren einer Gruppe Rebellen geholfen und muss immer noch dafür büßen: und dadurch wird Justin auf sie aufmerksam. Den Titel finde ich doch sehr passend.

    Die Charaktere sind teilweise sehr flach, insbesondere Justins Freunde, von denen ich bis zum Ende kein richtiges Bild hatte. Justin ist teilweise etwas oberflächlich beschrieben. Maddie hat einen tiefgehenderen Charakter, handelt aber teilweise doch leider sehr naiv. Trotzdem mochte ich die beiden richtig gerne und habe die Liebesgeschichte sehr gerne verfolgt.

    Die Handlung war eine einzige Achterbahnfahrt. Teilweise Szenen die ungeheuer spannend und fesselnd waren, dann wieder sehr sehr ruhige Szenen. Der Fokus der Geschichte liegt hauptsächlich auf Maddies Gefühlswelt ( durch den Ich-Erzähler ist man auch sehr nah an der Protagonistin dran) und man erfährt weniger über die dystopische Welt. Das Ende hat mich ein wenig verwirrt. Da ich davon ausgegangen bin, dass es ein alleinstehendes Buch ist, fand ich es doch sehr offen und etwas verwirrend. Aber scheinbar soll es wieder der Auftakt zu einer Serie werden, deshalb... mal schauen was sich da entwickelt.

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  • Vielleicht schon in naher Zukunft... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Franziska Beier, am 09.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    " Die Rebellion der Maddie Freeman“ ist eine spannende Zukunftsmission aus der heutigen Sicht. Soziale Netzwerke und Technik bestimmen das gesamte Leben der amerikanischen Bevölkerung. Alles ist digitalisiert. Und Maddie ist mittendrin in diesem System. Bis sie Justin trifft…Dieses Buch könnte Ihnen, genauso wie mir ein Stück weit die Augen öffnen, wie weit wir schon heute von so einfachen Dingen wie Handy oder Computer abhängig sind. Flüssig zu lesen und spannend geschrieben.

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