Die Wahrheit über Das verlorene Symbol
Leseprobe

Die Wahrheit über Das verlorene Symbol

Dan Browns neuer Roman entschlüsselt. Übersetzung: Tübinger Kreis

von Arne De Keijzer, Dan Burstein

Buch

Taschenbuch (444 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Dan Browns neuester Roman entschlüsselt


Das umfassende Handbuch und Nachschlagewerk mit fundierten und genau recherchierten Informationen über die mystischen Geheimnisse und historischen Wahrheiten in "Das verlorene Symbol". Bestseller-Autor und Dan-Brown- Experte Dan Burstein hat mit seinem Team den Roman in bewährter Manier, jedoch in noch nie da gewesenem Tempo gelesen und entschlüsselt. Für alle, die mehr wissen wollen, als der Romancier verrät.


Vergnügen und Herausforderung für alle, die mehr über die Hintergründe der Romanhandlung erfahren wollen.


Pressestimmen:

"Die ideale Ergänzung für diejenigen Leser, die das 'Sakrileg' verschlungen haben und mehr über die Hintergründe erfahren möchten." (Rhein-Neckar-Zeitung)

Produktdetails

ISBN-10: 3-442-15442-1
EAN: 9783442154425
Originaltitel: Secrets of the lost Symbol
Erschienen: 11.01.2010
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 444
Länge/Breite: 184mm/121mm
Gewicht: 365 g
Übersetzer: Tübinger Tübinger Kreis
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Dan Burstein

Dan Burstein ist mehrfach ausgezeichneter Journalist, Autor verschiedener erfolgreicher Sachbücher und erklärter Dan Brown-Fan. Er gründetete die 'Millennium Technology Ventures' in New York, eine Firma, die in innovative Unternehmensideen investiert.

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Am 15. September 2009 begann mein Kindle um genau 3.01 Uhr Ostküsten-Sommerzeit, lautlos und unauffällig zu arbeiten. Einige Minuten später hatte er Dan Browns neuesten Roman Das verlorene Symbol heruntergeladen. Wenige Minuten danach vergewisserte ich mich bereits mithilfe der Suchfunktion des Kindle, dass dieses Buch so aussah, wie ich es seit Langem erwartet hatte. Ich holte meine vorbereitete Liste und begann, die einzelnen Stichpunkte abzuhaken ... Freimaurer? Häkchen. Freimaurerrituale? Häkchen. Washington D.C.? Häkchen.
Washington Monument
George Washington
Alchimie
Isaac Newton
Albrecht Dürer
Rosenkreuzer
Francis Bacon
Invisible College
Rotunde des Kapitols
Die Apotheose Washingtons
Hermes Trismegistos
Haus des Tempels,
Hauptsitz des Schottischen Ritus der Freimaurer
Albert Pike
James Smithson und die Smithsonian Institution
König Salomo und sein Tempel
Der "Sohn der Witwe"
Thomas Jefferson
Deismus
Ägypten, Griechenland, Sumer
Kabbala, Zohar, Altes Testament, Gnostiker, Buddhisten, Hindus
Kompasse, Quadrate, magische Quadrate, Schädel, Grundsteine, Pyramiden, Pantheon, Hieroglyphen, Zarathustra, Codes, Kryptos, Pythagoras, Heraklit, Offenbarung, Apokalypse


Tatsächlich, dies war das Buch, auf das ich seit mehr als fünf Jahren gewartet hatte ... und jetzt, im Spätsommer 2009, lag es endlich vor mir ...
Meine Untersuchung der Bedeutungen von Das verlorene Symbol - und die Vorgeschichte des Buches, das Sie jetzt in Händen halten - begann in der Tat bereits an einem Abend vor fast sieben Jahren. Wie viele andere stieß ich im Sommer 2003 auf den Roman Sakrileg. Zu diesem Zeitpunkt stand das Buch bereits an der Spitze der Bestsellerliste der New York Times. Geschrieben hatte es ein bisher kaum bekannter Autor namens Dan Brown. Es lag erst einmal eine ganze Weile neben einigen anderen ungelesenen Büchern auf meinem Nachttisch, die alle um meine Aufmerksamkeit buhlten, wie es für unsere komplexe, chaotische und informationsgesättigte Welt typisch ist.
Eines Tages griff ich dann nach dem Sakrileg und begann zu lesen. Ich las fasziniert die ganze Nacht durch. Ich konnte es buchstäblich nicht mehr aus der Hand legen. Diese vollkommene Versenkung in ein Buch hatte ich in jüngeren Jahren öfter erlebt. Aber jetzt, da ich auf die 50 zuging, kam das nur noch sehr selten vor. Als ich plötzlich auf die provokante Behauptung stieß, dass auf Leonardo da Vincis Abendmahl eine Frau abgebildet sei - und dass diese Frau Maria Magdalena sei -, stand ich auf und suchte in unserem Bücherregal nach den entsprechenden Kunstbänden. Tatsächlich, es sah so aus, als ob neben Jesus eine Frau säße!
Als ich es am nächsten Morgen ausgelesen hatte, fühlte ich mich von ihm geistig mehr herausgefordert als von jedem anderen Buch, das ich seit langer Zeit in den Händen gehalten hatte. Ich wollte jetzt unbedingt wissen, was darin stimmte und was nicht, was Tatsache und was Erfindung, was begründete Spekulation und was nur eine Frucht der künstlerischen Fantasie war. Sobald mein Stammbuchladen öffnete, begab ich mich dorthin. Mit einer Tasse Latte Macchiato in der Hand durchstöberte ich die vielen Bücher, die in Sakrileg zitiert oder erwähnt worden waren. Ich verließ den Laden mit Büchern im Wert von mehreren Hundert Dollar und machte mich auf den Heimweg, um mir diese gesamte Stofffülle einzuverleiben.
Spulen wir im Schnelldurchlauf in die ersten Monate des Jahres 2004 vor. Mein Mitverfasser Arne de Keijzer und ich hatten ein gewaltiges Projekt in die Wege geleitet, bei dem mehr als 50 Autoren, Redakteure und Fachleute von Weltgeltung Themen von der Theologie über Kunstgeschichte, den gnostischen Evangelien und Apokryphen bis zu Geheimcodes und der Kryptografie behandelten. Mithilfe dieses Expertenteams erstellten wir Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code. Das Sakrileg entschlüsselt, dessen englische Ausgabe im April 2004 erschien. Die Studie wurde sofort ein Bestseller. Plötzlich und recht überraschend galt ich überall als Experte für alles, was mit dem Sakrileg, dem Da-Vinci-Code und Dan Brown zu tun hatte. Tatsächlich hatten wir einige faszinierende Einsichten über diesen Roman gewonnen und konnten nun mit guten eigenen Argumenten in die manchmal sehr spekulativen und diffusen Debatten und Meinungsäußerungen über dessen Bedeutung und Ideen eingreifen. In den nächsten beiden Jahren schien das Interesse der
Öffentlichkeit an Dan Browns Roman sogar noch zuzunehmen. Ich wurde von Hunderten von Fernsehmoderatoren, Zeitungen, Zeitschriften und Websites interviewt. Zahllose Gruppen und Institutionen luden mich zu Vorträgen ein. Dazu gehörten religiöse Gemeinschaften vom jüdischen Gemeindezentrum 92nd Street Y in New York bis zum Johannes-Paul-II.-Museum in Washington, aber auch Altersheime und Oberschulen, Volkshochschulen und Eliteuniversitäten, New-Age-Zentren und Rotary-Clubs, Ärztetagungen und Filmtheater, öffentliche Bibliotheken und Firmenkongresse.
Unter meinen Zuhörern liebten einige den Roman, einige hassten ihn, einige mochten ihn als spannenden Reißer, während andere ihn viel zu ernst nahmen und entweder als unverbrüchliche Wahrheit oder als teuflische Häresie betrachteten. Aber wie auch immer die Reaktion des Publikums aussehen mochte, sein Interesse war groß, und seine Vorstellungen und Ideen gaben mir immer wieder zu denken. Regelmäßig dauerten die Veranstaltungen länger als vorgesehen, die Leute blieben noch lange nach Vortragsende da, und viele, viele Menschen, die bisher noch nie an einer Autorenlesung oder Buchvorstellung teilgenommen hatten, wollten bis tief in die Nacht hinein reden, weitere Informationen erhalten und diskutieren.
Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code wurde in der ganzen Welt zum meistverkauften Kommentarband über das Sakrileg. Das Buch wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und erschien auf mehr als einem Dutzend Bestsellerlisten. Schließlich entschieden wir uns, eine ganze Reihe von Erläuterungen zu Dan Browns Werken zu veröffentlichen. Als Nächstes erschien Die geheime Bruderschaft, eine "Entschlüsselung" des Romans Illuminati, der bereits im Jahr 2000 herausgekommen war und im Nachhinein wie ein erster Entwurf von Sakrileg erscheint, in dem bereits Robert Langdon als Hauptfigur auftrat. Als Nächstes brachten wir eine Anthologie über die neuesten Erkenntnisse der Frau heraus, die im Mittelpunkt des "Da-Vinci-Phänomens" stand: Das Geheimnis der Maria Magdalena.
Im Laufe unserer Untersuchungen über die Wahrheiten hinter dem Da-Vinci-Code machte unser Expertenteam viele erstaunliche Entdeckungen. Wir erfuhren von einem 1800 Jahre alten Teppichfragment, das die älteste heute noch existierende Darstellung der Maria Magdalena sein könnte.

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