Dracula

Roman

von Bram Stoker

Buch

Taschenbuch (552 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein Graf mit einer blutigen Leidenschaft. Ein Klassiker der Horror-Literatur und auch heute noch ein echter Gänsehaut-Garant. Als zeitlose Parabel auf das Böse im Menschen und die moralischen Abgründe unserer modernen Welt, begeistert Dracula nach wie vor Leser aller Altersklassen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7466-2646-3
EAN: 9783746626468
Originaltitel: Dracula
Erschienen: 15.11.2010
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 552
Länge/Breite: 190mm/115mm
Gewicht: 401 g
Übersetzer: Martin Engelmann
Reihe: Aufbau Taschenbücher
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Bram Stoker

Bram Stoker, geb. 847 in Dublin, gestorben 1912 in London. Seine Biografie ist hinter dem Ruhm seines Dracula in Vergessenheit geraten. Die ersten sieben Jahre seines Lebens war er durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt, ein Trauma, das er erst mit der Niederschrift seines Vampirromans ganz überwinden konnte. An der Dublin University entwickelte Stoker ungeahnte geistige und körperliche Talente, wurde Präsident einer philosophischen und einer historischen Studentengemeinschaft und war der Star einer Fußballmannschaft. Nach dem Studium schlug er sich als unbezahlter Theaterkritiker und Zeitschriftenherausgeber durch, bis er 1878 Manager des berühmten Shakespeare-Darstellers Henry Irving wurde. In seiner Freizeit veröffentlichte er zehn Bücher, von denen allerdings nur Dracula internationale Anerkennung fand. Bram Stoker starb 1912, genau zehn Jahre bevor mit Murnaus Film "Nosferatu" der Durchbruch des dunkelsten Helden der Weltliteratur gelang.

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  • Blut ist Leben für Untote Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Thomas Horvath, am 02.02.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ist schon eine Weile her doch ich musste ihn noch mal lesen. Jetzt wo alle Welt Twilight-geschädigt ist, sage ich nur „retourne à la nature“-„zurück zum Ursprung“ und nahm zur Winterzeit die Geschichte des blutsaugenden Grafen zur Hand. Nicht nur das die Geschichte bei Erscheinung an sich neu wahr (Anregung nahm er an der Geschichte von Eleonore von Schwarzenberg) sonder auch der Schreibstil. So ist das ganze Buch entweder Briefwechsel oder Tagebucheintragung die manchmal dieselben Geschehnisse aus verschieden Blickwinkel erleben lassen. Auch beim zweiten Mal lesen war Dracula gruselig und ich war froh daheim in der Decke eingehüllt mit Knoblauchbrot und Kreuz neben der Teetasse auf dem Sofa zu liegen.

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  • Wer wissen will wie alles angefangen hat... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von M. Heydecke, am 12.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ...der kommt an diesem Werk nicht vorbei. Stoker setzte mit Dracula dem Vampir ein literarisches Denkmal und schuf einen Meilenstein der Vampirliteratur. Unzählige Folgeromane und- erzählungen sowie ebenso viele Verfilmungen und Musicalaufführung belegen die bis heute ungebrochene Faszination des Menschen an Vampiren.
    Geschichten von Vampiren waren schon lange in mündlichen Überlieferungen bekannt, doch Stokers Vampirroman aus dem Jahre 1897 stellt die Geburtsstunde des literarischen Vampirs dar. Erzählungen im Vorfeld wie John Polidoris " The Vampyre" (1819), Alexej Tolstois "Die Familie des Vourdalak" (1839) und die "Carmilla" von Joseph Sheridan LeFanu (1872) fungierten dabei als Pioniere eines Siegeszuges des Vampirbildes in Literatur und Film.

    Der Kanzleiangestellte Jonathan Harker wird nach Transsilvanien bestellt, um dort ein Geschäft um den Erwerb mehrerer Londoner Immobilien durch den Grafen Dracula zu vollenden. Als Harker nach vielen Wochen feststellt, dass es sich bei dem Grafen um einen Vampir handelt, ist es bereits zu spät. Harker wird gefangen genommen und der Graf macht sich auf nach England, um von hier aus seine grausame Herrschaft über die Menschheit einzurichten.
    Obwohl zu Ende des 19. Jahrhunderts verfasst, mutet die Textgestalt - bestehend aus Zusammenstellungen von Tagebucheinträgen, Phonographenaufzeichnungen und Zeitungsartikeln - ungemein aktuell an. Ein wenig fühlt man sich an "echte Dokumentationen" wie " Blair Witch Project" oder " Paranormal Activity" erinnert. Auch hier wird durch den Anschein von realen, gefundenen Videobändern eine unheimliche Nähe erzeugt. So fühlt sich auch der Leser des Romans mitten drin im Geschehen und fiebert ab der ersten Sekunde mit. Ein dunkler Lesegenuss, über die Jahrhunderte hinweg.

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