Eine kurze Geschichte von fast allem

Ausgabe für junge Leser

von Bill Bryson

Buch

gebunden (169 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Die Kinderbuchausgabe des Bestsellers: Für Kinder überarbeitet und reich bebildert


Wie war das eigentlich mit dem Urknall? Was wiegt die Erde? Und: Wie ist es überhaupt möglich, sie zu wiegen? Bill Bryson nimmt Kinder mit auf eine atemberaubende Reise durch Zeit und Raum und erklärt, was Lehrer und trockene Schulbücher leider nicht verraten: Die Wunder des Universums, der Erde, der Meere und die Entstehungsgeschichte des Menschen. Vorwissen unnötig! Denn Bryson erklärt so eingängig, fesselnd und von hunderten faszinierenden Bildern, Fotos und witzigen Cartoons unterstützt, dass dieses Buch nicht nur schlau, sondern auch grandios viel Spaß macht!


. Wunder des Universums, der Erde und die Entstehungsgeschichte des Menschen in 34 faszinierenden Kapiteln
. Sachwissen kinderleicht verständlich, unterhaltsam gegliedert und übersichtlich aufbereitet
. Großartig bebildert mit hunderten atemberaubenden Farbfotos, Sachillustrationen und witzigen Cartoons


Produktdetails

Verkaufsrang: 23.181
ISBN-10: 3-570-13613-2
EAN: 9783570136133
Originaltitel: A short History of nearly everything for Children
Erschienen: 27.10.2008
Verlag: Cbj
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 169
Länge/Breite: 287mm/223mm
Gewicht: 980 g
Altersempfehlung: ab 10
Übersetzer: Irene Rumler
Illustrator: Yuliya Somina
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Bill Bryson

Bill Bryson, geb. 1951 in Des Moines, Iowa, zog 1977 nach Großbritannien und schrieb dort mehrere Jahre u. a. für die 'Times' und den 'Independent'. Mit seinem Englandbuch 'Reif für die Insel' gelang Bryson der Durchbruch, und heute ist er in England einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren der Gegenwart. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt, stürmen stets die internationalen Bestsellerlisten. 1996 kehrte Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurück, wo es ihn jedoch nicht lange hielt; er war wieder 'reif für die Insel', wo er heute wieder lebt.

Irene Rumler

Irene Rumler, geb. 1951 in München, Studium der Germanistik und Anglistik, Dozentin, Lektorin und Übersetzerin von u.a. Patricia Highsmith, John Irving, Doris Lessing, Isaac Singer.

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Kundenrezensionen

  • Mal ohne Ober-Lehrer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saskia Schmuck, am 01.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Absolut Fanstastisch! Wer schon immer mehr über den Planeten unter und neben sich erfahren wollte, absolut überraschende Fakten und Anekdoten schätzt- der ist hier richtig. Einleuchtend und witzig geschrieben führt uns Bryson auch in Materie ein, die sonst nicht ohne den klassischen Oberlehrer-Tonfall auszukommen schien.Für jeden der etwas lernen will- ohne Anstrengung ;)

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  • EINE KURZE GESCHICHTE VON FAST ALLEM Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Kropik, am 09.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mir hat schon die Erwachsenenausgabe wunderbar gefallen.
    Die Jugendausgabe ist fast noch besser. Kurz und anschaulich, dazu ausführlich bebildert wird hier wirklich fast alles, das die Erde betrifft erklärt.
    Wer z.B. in Physik die Relativitätstheorie nie verstanden hat, wird hier ganz bestimmt ein „aha“ Erlebnis haben, und sich denken, warum hat es mir nicht gleich jemand so erklärt.
    Ein tolles Buch zum Schmökern, Lernen, Wissen auffrischen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Hast du schon mal die Augen zugemacht und dir vorzustellen versucht, wie groß die Unendlichkeit ist? Oder dich gefragt, was eigentlich da war, bevor es ein Universum gab? Oder dir ausgemalt, wie es wäre, sich mit Lichtgeschwindigkeit fortzubewegen oder in ein Schwarzes Loch zu blicken?
Und hat dir all das ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet? Wenn ja, mach dir keine Sorgen - da kann ich dir weiterhelfen. Ich habe mir nämlich rund 50 Jahre lang das Gehirn mit solchen Fragen zermartert und irgendwann (ich bin nicht besonders schnell) beschlossen, mich auf die Suche nach Antworten zu machen. Das Ergebnis hältst du in der Hand.
Anders an dieser speziellen neuen Buchausgabe ist nur, dass sie viel kürzer ist als die für die erwachsenen Leser - die interessantesten Sachen sind natürlich drin geblieben - und außerdem clever illustriert, damit man genau sieht, wie unser Universum zusammengesetzt ist.
Zweierlei habe ich beim Schreiben dieses Buches gelernt: Erstens gibt es nichts, wirklich gar nichts, was bei genauerem Hinsehen nicht ganz erstaunlich und wunderbar wäre. Ob es nun darum geht, wie das Universum aus Nichts entstanden ist oder dass jeder von uns aus Billionen geistloser Atome besteht, die einigermaßen gut abgestimmt zusammenarbeiten, oder warum die Ozeane salzhaltig sind oder was passiert, wenn Sterne explodieren oder sonst irgendetwas alles ist unglaublich faszinierend. Wirklich alles!
Zweitens habe ich begriffen, dass wir tatsächlich unglaubliches Glück haben, überhaupt hier zu sein. In der gesamten unvorstellbaren Weite des Universums existiert, soweit wir wissen, nur auf einem winzigen Klacks von einem Planeten Leben - und genau daher kommen wir. Du und ich und ein paar Milliarden anderer glücklicher Organismen sind vielleicht die einzigen überhaupt, die aufstehen und sich bewegen können und reden und denken und sehen und handeln. Wenn man so ein unglaubliches Glück hat, ist es ganz natürlich, sich zu fragen: Wie ist es dazu gekommen?
Blättere einfach um und begleite mich, dann werden wir sehen, ob wir es herausfinden.


Woher weiß man das?
Ich wuchs mit der Überzeugung auf, dass Naturwissenschaft todlangweilig ist, ahnte aber, dass das nicht so sein muss.
In diesem Buch geht es darum, wie ES geschah - wie es kam, dass zunächst überhaupt nichts da war und dann doch etwas. Und wie aus einem klitzekleinen Teil dieses Etwas WIR entstanden sind. Und auch, was dazwischen geschah und was danach.
Für mich persönlich fing alles in der vierten oder fünften Klasse der Grundschule mit einem Schulbuch über Naturwissenschaft an, einem zerfledderten Wälzer aus den 1950er-Jahren. Aber gleich auf den ersten Seiten entdeckte ich eine Illustration, die mich sofort fesselte: Aus der Erdkugel war wie mit einem riesigen Messer ein ganzes Viertel herausgeschnitten und vorsichtig zur Seite geschoben worden, sodass man erkennen konnte, wie es im Erdinnern aus-
Die Abbildung faszinierte mich. Wahrscheinlich stellte ich mir entsetzt vor, wie Scharen ahnungsloser Autofahrer plötzlich über den Rand einer 6400 Meter hohen Klippe in die Mitte des Planeten stürzten. Doch dann erfasste ich die nüchterne wissenschaftliche Aussage der Zeichnung und begriff, dass die Erde aus verschiedenen Schichten besteht und ganz innen einen glühenden Kern aus Eisen und Nickel hat, so heiß wie die Oberfläche der Sonne. Und ich weiß noch, dass ich dachte: Woher kann man das wissen?


Es ist ein Wunder!
Ich zweifelte keine Sekunde daran, dass diese Angaben stimmten, denn mein Vertrauen zu Wissenschaftlern ist ziemlich groß. Aber eines war mir schleierhaft: Wie konnte man herausfinden, wie diese Schichten viele tausend Kilometer tief unten aussahen und woraus sie bestanden, obwohl niemand sie je gesehen hatte und kein Röntgenstrahl so weit vordringen konnte? Für mich war das ein Wunder.


Fragen über Fragen
Ganz aufgeregt nahm ich das Buch mit nach Hause und begann noch vor dem Abendessen drin zu lesen. Meine Mutter fasste an meine Stirn und fragte, ob mit mir alles in Ordnung sei. Und jetzt kommt's: Was da stand, war nicht die Bohne aufregend.
Ich bekam überhaupt keine Antworten auf die Fragen, die mich beschäftigten, zum Beispiel:
Wie kam es zu der Sonne mitten in unserem Planeten, und woher weiß man, wie heiß es dort ist?
Wenn es da unten glühend heiß ist, wieso fühlt sich der Boden unter unseren Füßen dann nicht heiß an?
Warum schmilzt das übrige Erdinnere nicht - oder tut es das etwa doch?
Wenn der Kern irgendwann ausgebrannt ist, rutscht dann ein Teil der Erde in den leeren Raum, sodass an der Oberfläche ein riesiges Loch entsteht?


Der Verfasser hüllte sich in merkwürdiges Schweigen, so als wollte er alles Interessante geheim halten, indem er es unverständlich darstellte. Erst viele Jahre später, als ich bei einem Flug über den Pazifik untätig aus dem Fenster sah, wurde mir klar, dass ich nicht die geringste Ahnung von dem einzigen Planeten hatte, auf dem ich je leben würde.
Ich wusste auch nicht ...
was ein Proton ist und was ein Protein
wie sich ein Quark von einem Quasar unterscheidet
wie Geologen das Alter einer Gesteinsschicht in einer Schlucht bestimmen können
wie viel die Erde wiegt, wie alt ihr Gestein ist und was sich wirklich in ihrem Mittelpunkt befindet
wann und wie das Universum begonnen hat
was sich in einem Atom abspielt
wieso die Wissenschaftler noch immer keine Erdbeben vorhersagen können.


Ich freue mich, dir sagen zu können, dass Wissenschaftler bis Ende der 1970er-Jahre diese Fragen auch nicht beantworten konnten. Sie haben es sich nur nicht anmerken lassen.


Bauanleitung für ein Universum
Also: Woher kommen wir und wie hat es mit uns angefangen? Als es losging, geschah das auf der Ebene der Atome, dieser winzigen Materieteilchen, aus denen alles besteht, was existiert. Aber sehr lange Zeit gab es keine Atome und kein Universum, in dem sie umherfliegen hätten können. Es gab nichts, gar nichts, nirgendwo - bis auf ein einziges Proton! Und das reichte offenbar!
Ein Proton ist ein kleiner Bestandteil des Atomkerns. Protonen sind so klein, dass auf einem Klecks Druckerschwärze, etwa einem i-Punkt, rund 2.000.000.000.000.000.000.000. 000.000.000.000.000 von ihnen Platz haben.


Zutaten:
ein Proton, auf ein Milliardstel seiner Größe geschrumpft
jedes Fitzelchen Materie (also Staub, Gas und alle anderen Materieteilchen), das du zwischen hier und den Rändern der Schöpfung auftreiben kannst
einen Raum, viel, viel kleiner als das klitzekleine Proton.


Nimm ein Proton ...
Auch wenn du dich noch so anstrengst, wirst du dir nicht vorstellen können, wie winzig ein Proton ist. Ein Proton ist ein unendlich kleiner Baustein eines Atoms, das ja selbst schon unvorstellbar winzig ist. Und jetzt stell dir vor (auch wenn das gar nicht geht), dass so ein Proton auf ein Milliardstel seiner Größe schrumpft und einen so winzigen Raum einnimmt, dass ein Proton im Vergleich dazu riesig ist.

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