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Endzeit

Thriller. Deutsche Erstausgabe

von Liz Jensen

Buch

Taschenbuch (395 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

In der Hitze eines gnadenlosen Sommers versucht die Psychotherapeutin Gabrielle, nach einem Autounfall wieder in ihrem Beruf Fuß zu fassen. Aber dann weist man ihr ausgerechnet die 16-jährige Bethany als Patientin zu. Bethany hat auf grausame Weise ihre Mutter umgebracht. Sie ist gewalttätig, manipulativ – und sie behauptet, sie könne Katastrophen vorhersehen. Gabrielle tut das als Symptom von Bethanys psychischer Erkrankung ab. Doch dann treten genau die Unglücksfälle ein, die Bethany prophezeit hat. Ist es möglich, dass tatsächlich die Apokalypse bevorsteht, eine letzte Katastrophe, die eine vom Konsumwahn verblendete Menschheit endgültig in den Abgrund stürzen wird?

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 02.05.11
Liz Jensen hat nicht nur einen ungewöhnlichen Thriller geschrieben, sondern ein genreübergreifendes Werk, das schockiert und aufrüttelt. Ein Psychogramm der Menschheit, ein Abbild der Erde in naher Zukunft, eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Ein Buch, wie ein Lesetornado unter 50° brütendheißer Sonne.

Produktdetails

ISBN-10: 3-423-24844-0
EAN: 9783423248440
Originaltitel: The Rapture
Erschienen: 01.04.2011
Verlag: dtv
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 395
Länge/Breite: 210mm/136mm
Gewicht: 518 g
Übersetzer: Susanne Goga-Klinkenberg
Reihe: dtv-Taschenbücher
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Liz Jensen

Liz Jensen hat bisher fünf Romane veröffentlicht. Zuletzt erschien von ihr Das neunte Leben des Louis Drax bei Bloomsbury Berlin (2004, BvT 2006), der von Anthony Minghella verfilmt wird. Liz Jensen lebt in London.

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Buchhändlertipps

  • Die Endzeit wird kommen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bianca Schiller, am 23.05.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Ein sehr gelungender, packender Katastrophen-Thriller, der mich sprachlich überzeugt hat: Spannend geschrieben und realistisch geschildert.
    Sie mögen Filme wie "Deep Impact" oder "The day after tomorrow"? Dann müssen Sie dieses Buch lesen!

Kundenrezensionen

  • "Die große Trübsal" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Enns, am 18.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bevor ich ein Buch kaufe oder ausleihe ist es oft die Optik, also das Cover und auch der Klappentext, die mich ansprechen. So auch geschehen bei diesem Buch von Liz Jensen. An die Leseprobe hier auf Vorablesen konnte ich mich noch gut erinnern und daher fing ich nachdem ich es ausgeliehen hatte auch zügig an zu Lesen. Es hat eine ganze Weile gedautert, bis ich mit dem Buch warm wurde und ich gestehe, daß ich mit diesem ganzen Endzeitgerede, auch Apokalypse genannt und so weiter nichts anfangen kann. Als gläubiger Mensch ist mir natürlich die Offenbarung ein Begriff und auch das, was vorausgesagt wird über die "große Trübsal". Mit diesem Buch fühle ich mich fast angegriffen und ich musste mich zwingen es zuende zu Lesen, da mir viele Dinge wie einige Prophezeiungen der Patientin Bethany einfach zu hoch gegriffen sind. Natürlich lesen wir immer wieder über Erderwärmung, schreckliche Katastrophen wie Hurricans, Tsunami und Co, das es mich in Angst und Schrecken versetzt, wenn ich Nachrichten anschaue.

    In diesem Buch treffen wir auf alles was ein Thriller braucht: Ein Mord (dessen Beweggründe erst zum Schluss aufgeklärt werden) ein Unfall, bei dem Gabrielle (von Bethany genannt "Roller") so sehr verletzt wird, daß sie einen Wirbelsäulenschaden davon trägt und im Rollstuhl sitzt, die Endzeit in ihrem vollen Schrecken, Liebe, Neuanfang und eine große Todessehnsucht. Aber macht dies alles zusammen das Buch zu einem echten Thriller? Einem Thriller, bei dem du den Atem anhälst vor Spannung? Ich kann mich mit diesem Buch leider nicht anfreunden und daher vergebe ich auch nur 3 magere Sternchen und eine bedingte Leseempfehlung!

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  • Kein Ende in Sicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von TrollMutti, am 05.10.2011

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    Vorab: Ich habe das Buch leider abgebrochen. Deshalb bezieht sich meine Meinung nur auf ca. das erste Drittel. Meine Lesezeit wurde mir danach zu schade.

    Eine nach einem Unfall gelähmte Psychologin versucht ein 16-jähriges Mädchen auf den richtigen Weg zu bringen. Der Teeny erweist sich als äußerst dickköpfig und später sogar als eine Art Seherin. Das Mädchen erzählt ihrer Therapeutin Dinge, die später tatsächlich passieren.

    Der Plot hört sich gut an und die Leseprobe hat mir auch richtig gut gefallen. Die ersten Seiten im Buch machten einen sehr guten Eindruck, doch leider änderte es sich schnell. Die Autorin wechselt vom Psycho-Thriller zu einem Umwelt-Katastrophen- und Religiösen-Fanatiker-Klischee. Die für die Geschichte unwichtige Erläuterungen und Abschweifungen machten das Ganze nur noch schlimmer. Vielleicht wäre es besser, wenn sich die Autorin auf ein oder zwei Themen beschränkt hätte und nicht versuchte alles in ein Buch zu packen - Religion, Mord, hellseherische Fähigkeiten, psychische Erkrankungen, Umfall mit Todesfolge, Querschnittlähmung u.a. ist einfach zu viel für ein einziges Buch.
    Die Hauptcharaktere wurden mir auch immer unsympathischer, so dass mir Gabrielle und Bethany, trotz Mitgefühl, nur noch auf die Nerven gingen. Am liebsten hätte ich beide geschüttelt und gefragt, was nun Sache ist! Aber der Grund dafür ist wahrscheinlich wie bei der Grundidee: zu viele Einfälle wurden irgendwie in das Buch gepackt.

    So Leid es mir tut, aber auch mein schlechtes Gewissen gegenüber vorablesen (schließlich habe ich das Buch gewonnen und sollte mich freuen) konnte mich nicht überzeugen weiter zu lesen. Von diesem Buch würde ich jedem Abraten, der mich fragen würde. Schade

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  • super!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.09.2011

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    Als ich das Buch auspackte und das erste Mal in der Hand hielt, wusste ich sofort: das ist kein gewöhnliches Buch. Es durchfloss mich ein fast elektrisierender Strom. Dieses Buch, als Hartcover gefasst, mit diesem atemberaubenden Bild, beeindruckt sehr. Mir persönlich gefällt die erhobene Schrift des Titels sehr.Anfangs war ich fast enttäuscht darüber, dass es nicht mehr um die Hintergründe und Ursachen der Ermordung der Mutter handelt. Wer hier blutrünstige Handlungen sucht, ist falsch. Die Hintergründe werden zwar erläutert, doch diese führen viel tiefer in die Handlung hinein, als man vorerst von ausgeht.Etwas sehr Gutes muss ich aber leider noch verraten: das Buch endet nicht in einem rosa roten unrealistischen Happy End. Viel zu oft kommt es vor, das kurz vor Schluss eine riesen Wendung kommt, die das Ganze unrealistisch erscheinen lässt, nur um einen positiven Ausgang herbeizurufen. Zum Glück ist das ganz und gar nicht der Fall.Wer eine gute, anspruchsvolle Story sucht, ist hier genau richtig!!!

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  • Wo bleibt die Verfilmung? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Armin Rosenberg, am 24.08.2011

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    Linz Jensen hat in Großbritannien schon zahlreiche Bücher veröffentlicht, aber der große Erfolg blieb ihr lange versagt. Dies änderte sich mit "Endzeit", einer dem Zeitgeist angemessenen Vision einer nahen Zukunft, in der buchstäblich kein Stein auf dem anderen bleibt. Solche Thriller gibt's doch schon tonnenweise? Stimmt. Aber dieser hier ist auffallend gut geschrieben, psychologisch glaubwürdig und intelligent. Und dennoch geht die Welt in Cinemsascope kaputt. Roland Emmerich, übernehmen Sie!

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  • Endzeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elohym78, am 11.07.2011

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    Bethany hat ihre Mutter brutal ermordert. Gabrielle Fox' Aufgabe ist es, nach den Gründen, die zu dieser Tat führten, zu forschen und dem Mädchen zu helfen. Bethany behauptet, nach ihrer Elektroschocktherapie in die Zukunft blicken zu können und Naturkatastrophen vorherzusehen. Die anfänglichen Zweifel von Garbrielle geraten immer mehr ins Wanken.

    Das Cover zeigt die Ahnung eines Gesichts, mit einem durchdringenden blauen Auge, in dem sich die Welt wiederspiegelt. Für mich symbolisiert es zu einhundert Prozent das Buch. Mit einem Wimpernschlag könnte die Welt verschwinden.

    Der Schreibstil von Liz Jensen ist eindringlich und berührend. Sie versucht ihre Leser mit den beiden Protagonisten Gabrielle Fox und Bethany in ihren Bann zu schlagen. Sie schildert die dermaßen unterschiedlichen Persönlichkeiten authentisch, wenn auch für mich etwas langatmig und verwirrend. Die Autorin schweift zu häufig in die Gefühlswelt von Gabrielle ab und verheddert sich in ihrem Hass auf ihre Behinderung und die Sorgen, was andere über sie denken. Die Stellen über die hereinbrechenden Naturkatastrophen hingegen waren spannend und mitreißend und hätten durchaus stärker ausgearbeitet sein können.

    Eigentlich käme an dieser Stelle mein Fazit zu dem Buch. Ein Satz hat mich allerdings dermaßen zum Nachdenken gebracht, dass ich ihn hier zitieren möchte: Wenn sich unser Universum immer weiter ausdehnt, was ist dann auf der Rückseite.

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  • Katastrophenutopie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Linda Richter, am 05.07.2011

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    Liz Jensen hat ein Werk geschaffen, bei welchem ich mich nicht so recht entscheiden nicht kann, wie es finden soll. Einerseits hat es große Stärken, aber andererseits Schwächen. "Endzeit" ist ein fesselnder Roman, mit durchaus plausiblen Erklärungen für das verrücktspielende Klima auf der Erde. Zeitweise verliert es jedoch an Spannung und weshalb Bethany in der Lage ist Ereignisse zu fühlen ist mir das ganze Buch über nicht wirklich klar geworden. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte des psychisch gestörten Mädchens etwas mehr beleuchtet worden wäre. Es wurde zwar dargestellt welche Gründe zur Erkrankung geführt haben, aber die psychologischen Hintergründe hätten meiner Meinung eine größere Rolle spielen sollen.
    Ein durchaus lesenswertes Buch, aber nur wenn man sich für Weltuntergangszenarien interessiert.

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  • Was wäre, wenn das Ende näher ist als gedacht? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Thieme, am 24.05.2011

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    Nach einem Autounfall, bei dem sie ihr Kind und ihren Geliebten verloren hat, ist die Kunsttherapeutin Gabrielle Fox an den Rollstuhl gefesselt. Um einen kompletten Neubeginn zu wagen, beginnt sie in einer psychiatrischen Klinik, wo die einhundert gefährlichsten Teenager zur Therapie einsitzen.

    Ihr wird die 16jährige Bethany Krall zugeteilt, die die eigene Mutter brutal mit einem Schraubenzieher ermordet hat und nun unter Weltuntergangs-Visionen leidet, seit sie mit Strom behandelt wurde. Gabrielle findet nur schwer Zugang zu ihr und hält ihre Fantasien für Hirngespinste bis zu dem Tag, an dem die ersten vorhergesagten Naturkatastrophen tatsächlich eintreten. Wie soll sie reagieren als Bethany eine Katastrophe von unvorstellbarem Ausmaß vorhersagt?

    Das vorliegende ist sicher kein einfach zu lesendes Buch, was in einem Rutsch verschlungen werden kann, was die Kategorisierung Thriller eigentlich vermuten lässt. Vielmehr klingt es lange nach, wenn man sich ganz drauf einlässt und vor allem das Durchhaltevermögen besitzt, es intensiv auf sich wirken zu lassen. Es gibt unbestritten einige Längen im Buch, wo sich die Autorin in Nebensächlichkeiten verliert bzw. die Gedanken ihrer Protagonistin Gabrielle gar zu weit schweifen lässt. Dieser Erzählstil mit nur wenigen Dialogen macht das Lesen mitunter mühselig.

    Dennoch sind sowohl Gabrielle als auch die gestörte Bethany faszinierende Charaktere. Einerseits die gelähmte Psychologin, die voller Zweifel ist, vor allem was ihre Eignung für eine neue Liebe betrifft, andererseits der gestörte Teenager, dessen Wahn bei der schlussendlich bekannt werdenden Vorgeschichte durchaus verständlich ist. Ein wenig vermisst habe ich eine Erklärung, warum nun ausgerechnet Bethany diese Visionen hat. Aber vielleicht soll dies auch das Einwirken einer höheren Macht darstellen. Ein kleiner Ausblick auf die Zeit nach der Katastrophe hätte mir auch gefallen.

    Am erschreckendsten empfand ich allerdings die Realitätsnähe. Das Buch spielt in einer sehr nahen Zukunft und der tägliche Blick in die Nachrichten, wo sich Erdbeben und Tsunamis mit anderen Unglücken abwechseln, macht das Szenario in diesem Buch so vorstellbar. Der Mensch führt Schritt für Schritt seinen eigenen Untergang herbei und Bücher wie dieses können nur begrüßt werden, wenn dadurch der Zerstörungswut und Profitgier nur ein wenig Einhalt geboten wird bzw. eine Änderung im Denken stattfindet.

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  • Was wäre, wenn das Ende näher ist als gedacht? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Thieme, am 24.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach einem Autounfall, bei dem sie ihr Kind und ihren Geliebten verloren hat, ist die Kunsttherapeutin Gabrielle Fox an den Rollstuhl gefesselt. Um einen kompletten Neubeginn zu wagen, beginnt sie in einer psychiatrischen Klinik, wo die einhundert gefährlichsten Teenager zur Therapie einsitzen.

    Ihr wird die 16jährige Bethany Krall zugeteilt, die die eigene Mutter brutal mit einem Schraubenzieher ermordet hat und nun unter Weltuntergangs-Visionen leidet, seit sie mit Strom behandelt wurde. Gabrielle findet nur schwer Zugang zu ihr und hält ihre Fantasien für Hirngespinste bis zu dem Tag, an dem die ersten vorhergesagten Naturkatastrophen tatsächlich eintreten. Wie soll sie reagieren als Bethany eine Katastrophe von unvorstellbarem Ausmaß vorhersagt?

    Das vorliegende ist sicher kein einfach zu lesendes Buch, was in einem Rutsch verschlungen werden kann, was die Kategorisierung Thriller eigentlich vermuten lässt. Vielmehr klingt es lange nach, wenn man sich ganz drauf einlässt und vor allem das Durchhaltevermögen besitzt, es intensiv auf sich wirken zu lassen. Es gibt unbestritten einige Längen im Buch, wo sich die Autorin in Nebensächlichkeiten verliert bzw. die Gedanken ihrer Protagonistin Gabrielle gar zu weit schweifen lässt. Dieser Erzählstil mit nur wenigen Dialogen macht das Lesen mitunter mühselig.

    Dennoch sind sowohl Gabrielle als auch die gestörte Bethany faszinierende Charaktere. Einerseits die gelähmte Psychologin, die voller Zweifel ist, vor allem was ihre Eignung für eine neue Liebe betrifft, andererseits der gestörte Teenager, dessen Wahn bei der schlussendlich bekannt werdenden Vorgeschichte durchaus verständlich ist. Ein wenig vermisst habe ich eine Erklärung, warum nun ausgerechnet Bethany diese Visionen hat. Aber vielleicht soll dies auch das Einwirken einer höheren Macht darstellen. Ein kleiner Ausblick auf die Zeit nach der Katastrophe hätte mir auch gefallen.

    Am erschreckendsten empfand ich allerdings die Realitätsnähe. Das Buch spielt in einer sehr nahen Zukunft und der tägliche Blick in die Nachrichten, wo sich Erdbeben und Tsunamis mit anderen Unglücken abwechseln, macht das Szenario in diesem Buch so vorstellbar. Der Mensch führt Schritt für Schritt seinen eigenen Untergang herbei und Bücher wie dieses können nur begrüßt werden, wenn dadurch der Zerstörungswut und Profitgier nur ein wenig Einhalt geboten wird bzw. eine Änderung im Denken stattfindet.

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  • Der Weltuntergang ist nah Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nefret, am 21.05.2011

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    Gabrielle Fox, die seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, arbeitet in einer psychiatrischen Anstalt für kriminelle Jugendliche. Ihre neueste Patientin ist Bethany, die ihre Mutter brutal ermordet hat. Bethany wird von Visionen geplagt, sie sagt Naturkatastrophen voraus. Bald beginnt Gabrielle ihr zu glauben.

    Mit diesem Beginn hatte Liz Jensens Apocalypsethriller die besten Voraussetzungen spannende Unterhaltung zu bieten. Doch wirklich überzeugt hat mich der Roman nicht. Zu viele Themen und Handlungsbögen wurden angeschnitten, aber nicht konsequent bearbeitet. Natürlich geht es um den möglichen Weltuntergang, nebenbei kämpft Gabrielle mit ihrer Behinderung, verliebt sich und muss eine Beziehungskrise überstehen. Dann ist da noch Bethany und die Frage, warum sie ihre Mutter getötet hat und ob sie tatsächlich Naturkatastrophen voraussagen kann. Mir wäre es lieber gewesen, wenn Liz Jensen sich nur auf die mögliche Apocalypse und Bethanys Persönlichkeit konzentriert hätte. Gerade in Bethanys Person hatte ich große Hoffnungen gesetzt.

    Schade nur, dass die Figuren kaum sympathisch sind. Sicherlich hat Gabrielle allen Grund, mit ihrem Leben nicht zufrieden zu sein. Warum sich aber ein Mann in so eine miesepetrige Frau verlieben soll, ist für mich kaum nachvollziehbar.

    Obwohl der Spannungsbogen zwischendurch immer wieder abflacht, habe ich das Buch problemlos zu Ende gelesen. Mir gefiel, was für eine Welt in der nahen Zukunft von Liz Jensen geschaffen wurde. Die beschriebenen Naturkatastrophen sind nicht sehr abwegig und vor allem der Tsunami besticht leider durch seine Aktualität. Auch ist es durchaus glaubwürdig, dass viele Menschen im Glauben, egal welcher Art, radikalisiert werden. Die düstere Stimmung des Buchs passt zum Thema Weltuntergang.

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  • Spannender Endzeit- Psychothriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Tetsch, am 17.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bethany hat vor zwei Jahren ihre Mutter auf ziemlich bestialische Weise umgebracht und wurde daraufhin in eine psychatrische Anstalt eingewiesen. Dort hat die 16-jährige bisher nie über die Tat gesprochen. Die neue Psychologin, die sich ihrer nun annimmt, hat selber Traumatisches erlebt. Bethany, die zur Unterstützung der Therapie Elektroschocks bekommt,kann nach diesen Behandlungen Naturkatastrophen vorhersagen, die mit einer 100% Genauigkeit eintreffen. Was steckt wirklich hinter den Vorhersagen und wird Bethany sich jemals dazu äußern, warum sie als 14 jährige ihre Mutter umbrachte? Ist die Welt wirklich dem Untergang geweiht oder gibt es doch noch Rettung? Zusammen mit einem Meteorologen versucht Gabrielle der Sache auf den Grund zu gehen. Spannung pur und erfrischend anders, da man ohne blutige Effekte auskommt.

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  • Apokalypse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Denzer, am 29.04.2011

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    Eine Psychotherapeutin, die nach einem Autounfall im Rollstuhl sitzt, eine 16jährige die vor 2 Jahren ihre Mutter ermordet hat und eine nahende Apokalypse. Klingt verrückt, ist es vielleicht auch, aber sehr mitreissend geschrieben.Besonders die Therapeutin ist eine vielschichtige Figur, hoffe sie taucht in einem nächsten Buch bon Liz Jensen wieder auf.

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  • Endzeit of the mind! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Johannes Kößler, am 28.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Welt bricht über uns zusammen, der Himmel fällt uns auf den Kopf und die Endzeit ist angebrochen!
    In einer nahen Zukunft sind Naturkatastrophen schon so alltäglich, das das normalsterbliche Gehirn solche Spektakel, sofern sie nicht vor der eigenen Haustür passieren als alltäglich zur Kenntnis nimmt. Die Opfer werden aus der Ferne betrauert und man spürt einen leisen Stich, wenn man sich wieder dem normalen Leben zuwendet.
    Die religiösen und sektierenden Adventistenkirchen sprießen und gedeihen und werden, so deren Evangelium, wenn denn die 7jährige Trübsal beginnt, die die Apokalypse einleitet, direkt in den Himmel errettet.
    Wäre da nicht die 16 jährige Bethany, Tochter eines Pastors, die in einer psychiatrischen Anstalt sitzt, weil sie vor Jahren ihrer Mutter einen Schraubenzieher ins Auge gestoßen hat. Wäre da nicht die Tatsache, dass sie, nach jeder erfolgten Elektroschocktherapie eine weitere Katastrophe vorhersieht und ihrer Kunsttherapeutin davon erzählt.
    Aber was tun mit solchen Informationen, wenn die Hölle der Alltag ist, wenn die Katastrophe zur Gewohnheit geworden ist?
    Wenn niemand mehr zuhört, weil es hunderttausende Hellseher, Erlöser, Erretter und Weissager gibt?
    "Endzeit" ist kein Apokalypsenthriller der herkömmlichen Sorte, der vor Leichen nur so strotzt, wo das Blut spritzt und die Erde birst.
    Es ist unser Gehirn, es ist der Mensch, der Gedanke und die Idee, die sterben und ausgelöscht werden, was vielleicht noch schrecklicher ist.
    Man erlebt, was der Weltuntergang mit unseren Seelen und unserem Denken anrichtet.
    "Endzeit" ist vielleicht das realistischste Stück Weltuntergangsliteratur, das seit langem erschienen ist.

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  • Anstrengend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nijura, am 23.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die gelähmte Gabrielle Fox ist Kunsttherapeutin und bekommt an ihrem neuen
    Arbeitsort die 16jährige schwer gestörte Bethany Krall als Patienten.
    Diese kann nach Elektroschocks Katastrophen vorhersagen, die dann auch
    tatsächlich eintreffen. Ist das alles nur Zufall oder verursacht der
    Teenager vielleicht die Katastrophen gar selbst?

    Ich war von der Leseprobe und dem Cover des Buches wirklich
    begeistert. Das hielt beim Lesen des gesamten Buches leider nicht an.
    Ich hatte erwartet, dass eine Art "Zweikampf" zwischen Gabrielle und
    Bethany das Buch bestimmen würde, dem war leider nicht so. Vielmehr ging
    es darum, ob man den Visionen von Bethany Glauben schenken sollte und
    wenn ja, wie man es den Menschen erklären und diese warnen könnte.

    Das Lesen selbst war sehr anstrengend, da sich die Autorin in lauter
    Nebensächlichkeiten verstrickt, irgendwie geht nichts vorwärts und die
    ständigen Selbstzweifel von Gabrielle gehen einen irgendwann auf die
    Nerven. Die Personen bleiben allesamt unnahbar, mit keiner kann man
    richtig mitfiebern und die Liebesbeziehung zwischen dem Physiker Frazer
    und Gabrielle ist leidenschaftslos. Die herannahende Katastrophe wirkt
    unwirklich und aufgesetzt und die Geschichte an sich bleibt weit hinter
    meinen Erwartungen zurück. Aus dem Stoff hätte man wahrlich mehr machen
    können.

    Wenn ich das Buch nicht gewonnen und keine Rezi hätte schreiben müssen, hätte ich es abgebrochen.

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  • Visionen über das Ende der Zeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von manitou, am 22.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Roman „Endzeit“ zeigt uns eine Apokalypse, wie sie sich die Autorin Liz Jensen in naher Zukunft vorstellt. Die seit einem Unfall querschnittsgelähmte Protagonistin Gabrielle Fox, Psychologin und Kunsttherapeutin, übernimmt eine „sehende“ 16-jährige Straftäterin in ihrer Therapie. In Visionen, die Bethany Krall während ihrer Stromtherapien hat, sieht sie das nahende Ende der Erde in konkreten Bildern, die auf ihre geografischen Daten überprüft und entschlüsselt werden müssen.
    Parallel zum apokalyptischen Strang verliebt sich Gabrielle in den Physiker namens Frazer Melville , der es ihr ermöglicht, trotz ihrer Lähmung Sex allererster Güte zu erleben. Die beiden haben es durch ihre Professionen auch beruflich miteinander zu tun.

    Der Roman ließ mich seltsam unberührt. Es liegt daran, dass zuviel erzählt und zu wenig gezeigt wird.
    Der Leser bekommt zu Beginn des Romans und erst wieder am Ende eine eindrucksvolle Naturbeschreibung. Das ist aber leider auch alles. Ich hätte mir gewünscht, immer mal wieder eine Impression von einer Erde serviert zu bekommen, die sich zur Wehr setzt, Feuer speit, Tsunamis auslöst, dem Ende entgegen steuert. Dann hätte auch die Liebe zwischen Gabrielle und Frazer als Gegenbild, als Hoffnungsträger einen stärkeren Platz in der Geschichte.
    Das meiste, was der Leser an dramatischen Begebenheiten im Roman mitgeteilt bekommt, wird in den Dialogen gesprochen oder dem Leser über Medien, wie TV etc. mitgeteilt. So wirkt das Beschriebene für den Leser distanziert - und beinahe antiquiert in der heutigen Zeit. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr viel eindringlicher gewesen wäre, hier youtube oder social media zur Hilfe zu nehmen; Plattformen, in denen die Autorin literarisch die Möglichkeit geschaffen hätte, Bilder und Filme von Betroffenen selbst hautnah und zeitgleich posten zu lassen.

    So bleibt am Ende für mich nicht viel übrig, worüber ich noch reflektieren, nachdenken könnte.

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  • Endzeit - anders, als erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Liz Jensen befasst sich mit aktuellen Themen wie Naturkatastrophen, Klimaerwärmung, Politik und fanatischem Glauben. Bekommt der Leser auf den ersten Seiten des Buches eher den Eindruck, dass sich die weitere Geschichte um die psychotherapeutische Arbeit zwischen Gabrielle und Bethany dreht, wird er spätestens am Ende des ersten Viertels eines Besseren belehrt, denn hier beginnt Gabrielle erstmals, sich intensiv mit geobiologischen Themen auseinanderzusetzen und lässt den Leser mittels mehr oder weniger tiefer Einblicke in die Fachwelt daran teilhaben. Diese Richtung macht aus "Endzeit" aber keinesfalls eine langweilige Weltuntergangsgeschichte, denn sie ist gespickt mit "wahnwitzigen" Einblicken in die Seele und das Leben Bethanys und beschreibt zudem die Gedanken und Gefühle einer Frau, die Zeit ihres Lebens an den Rollstuhl gefesselt ist.

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  • anders, als erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mella, am 21.04.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Plot

    Die Psychotherapeutin Gabrielle Fox ist nach einem Autounfall querschnittsgelähmt und auf die Hilfe eines Rollstuhl angewiesen. Bei dem Unfall, für den sie sich die Schuld gibt, kam Alex und beider ungeborenes Kind Max ums Leben. Ohne familiären und mit nur begrenztem freundschaftlichen Halt versuch Gabrielle so schnell wie möglich wieder in ihrer Arbeit Fuß zu fassen. Schließlich bekommt sie eine Anstellung in der Kinder- und Jugendpsychaitrischen Klinik, in der sie als Kunsttherapeutin insebsondere für den Härtefall Bethany Krall zuständig ist. Die 16 Jährige hatte 2 Jahre zuvor ihre Mutter brutal mit einem Schraubenschlüssel umegbracht und befindet sich seitdem im psychiatrischem Gewahrsam. Als ihre behandelnde Therapeutin erfährt Gabrielle schnell von Bethanys Fähigkeit, in die Geschichte und das Leben anderer Menschen (zurück) zu blicken und Naturkatastrophen voraus zu sehen. Anfangs skeptisch forscht Gabrielle im Laufe der Zeit nach und bemerkt erste Wahrheiten und Übereinstimmungen in den Äußerungen ihrer jungen Patientin. Sie sucht Kontakt zur naturwissenschaftlichen Fachwelt und stößt dort auf Frazer Melville, der mit Gabrielle nicht nur eine Liebesbeziehung aufbaut, sondern nach etlichen Beweisen auch die missionarische Aufgabe annimmt, die Welt vor den bevorstehenden Ereignissen, die Bethany vorausgesagt hat, zu warnen.

    Kritik

    Liz Jensen befasst sich ihrem neusten Werk mit aktuellen Themen wie Naturkatastrophen, Klimaerwärmung, Politik und fanatischem Glauben. Bekommt der Leser auf den ersten Seiten des Buches eher den Eindruck, dass sich die weitere Geschichte um die psychotherapeutische Arbeit zwischen Gabrielle und Bethany dreht, wird er spätestens am Ende des ersten Viertels eines Besseren belehrt, denn hier beginnt Gabrielle erstmals, sich intensiv mit geobiologischen Themen auseinanderzusetzen und lässt den Leser mittels mehr oder weniger tiefer Einblicke in die Fachwelt daran teilhaben. Diese Richtung macht aus "Endzeit" aber keinesfalls eine langweilige Weltuntergangsgeschichte, denn sie ist gesprickt mit "wahnwitzigen" Einblicken in die Seele und das Leben Bethanys und beschreibt zudem die Gedanken und Gefühle einer Frau, die Zeit ihres Lebens an den Rollstuhl gefesselt ist. Durch die gute Portion Spannung zum Thema Apokalypse macht Liz Jensen "Endzeit" für mich zu einem wahren Page-Turner, von dem ich am Anfang zwar etwas anderes erwartet hatte, mich dennoch vom Verlauf der Geschichte nicht enttäuscht fühlte.

    Besonders hervorzuheben ist meiner Meinung nach Jensens besonderes Sprachtalent, das jeglicher Beschreibung meinerseits trotzen würde. Sie versteht es, Umgebung, Situationen und Anblicke so bildhaft und metaphern zu beschreiben, dass man sich durch das eigene inner Auge als Teil des Ganzen fühlen kann.

    Einen Punkt Abzug bekommt "Endzeit" für das Ende, dass mir etwas überhastet, abprubt und erzwungen erscheint und bei mir ein unbefriedigtes Gefühl hinterlassen hat. Vielleicht hätte lieber ein paar Seiten eher Schluss sein sollen mit der Geschichte.

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  • Frauenroman / Gute Idee verschenkt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.04.2011

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    Vor allem hat es mich gestört, wie sehr man als Leser mit den Befindlichkeiten der Privatperson Gabrielle Fox belästigt wird – ich habe mich beim Lesen zum Teil wie in einem Frauenroman gefühlt oder wie ich ihn mir vorstelle. Der Klappentext hält nicht was er verspricht. Schade um die gute Idee.

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  • Apokalyptischer Thriller der Extraklasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.04.2011

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    Die an den Rollstuhl gefesselte Psychotherapeutin Gabrielle Fox übernimmt die psychotische veranlagte 16jährige Bethany. Das Mädchen kann angeblich Katastrophen auf den Tag genau voraussagen...

    Der Roman ist in einer sehr flüssigen und angenehm zu lesenden Sprache geschrieben. Obwohl viel Fachjargon verwendet wird, lässt einem die Autorin nie im Regen stehen, sondern die Begriffserklärung erfolgt umgehend auf elegante Weise in die Geschichte hineingebunden. Ein Buch, das die Spannung hält bis auf die letzten Seiten. Bis zu diesen fragte man sich ständig, wohin das alles führen soll...welch (allenfalls überraschende) Ende es wohl nehmen wird.

    Seit langem der beste Thriller wieder einmal. Das Buch hatte ich in Rekordzeit durch; in sage und schreibe 1 1/2 Tagen!!!

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  • Apokalypse now Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 13.04.2011

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    An und für sich ist es gesichertes Allgemeingut, dass Kinder und Adoleszente manchmal den Hang zur Bösartigkeit ausufern lassen. Allerdings sind die Dinge und Sachen welche die gerade mal 16jährige Bethany in diesem Werk ausführt, dermaßen ungewöhnlich und teilweise entsetzlich, dass einem das Gruseln kommen kann. Verquickt wird die Handlung dazu, auch noch mit dem drohenden Weltuntergang, und das alles in einem Ausmaß der die Besorgnis und Ängste der Bethany behandelnden Psychotherapeutin Gabrielle Fox mehr als verstehen lässt. Angeblich soll die Autorin nach Fertigstellung zwei Monate Auszeit gebraucht haben. Also, verwunderlich wäre es nicht...

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  • Endzeit ist ein bedrückender Blick in die Zukunft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Schröder, am 12.04.2011

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    Der in der nahen Zukunft spielende Endzeitthriller mit dem sprechenden Titel „Endzeit“ von Liz Jensen beginnt in einer sehr bedrückenden Atmosphäre. Da ist zunächst die scheinbar auswegslose Situation der jungen Therapeutin Gabrielle, die bei einem Autounfall nicht nur ihren Freund verlor, sondern auch einen schweren Wirbelsäulenschaden davontrug – und jetzt von der Hüfte an abwärts gelähmt ist. Hinzu kommen die düsteren Weissagungen über Erdbeben, Überschwemmungen und Wirbelstürme aus dem Munde einer völlig verstörten jungen Frau, die aus tiefreligiösen Verhältnissen stammt und von ihren Eltern schwer misshandelt wurde. Ist dieses Mädchen, immerhin eine Mörderin, zu Recht in der Anstalt, oder können nur die scheinbar Gesunden die überdeutlichen Zeichen der Zeit nicht deuten? Liz Jensen gelingt es, die unheimliche Spannung ihrer modernen „Kassandra“-Geschichte bis zur letzten Seite beklemmend authentisch aufrecht zu erhalten. Dass dabei das große Finale ein wenig zu pathetisch ausfällt, tut der Sache keinen Abbruch. „Endzeit“ ist ein bedrückender Blick in die Zukunft und hat durch die Katastrophe in Japan an trauriger Aktualität bekommen.

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