Buch
Taschenbuch (219 Seiten)
28. Auflage
Sprache: Deutsch
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Nach einer missglückten Intimrasur liegt die 18-jährige Helen auf der Inneren Abteilung von Maria Hilf. Sie wartet auf den Besuch ihrer geschiedenen Eltern, in der irren Hoffnung, die beiden könnten sich am Krankenbett der Tochter endlich versöhnen. Unterdessen nimmt sie jene Bereiche ihres Körpers unter die Lupe, die gewöhnlich als unmädchenhaft gelten, und lässt Krankenpfleger Robin die Stellen fotografieren, die sich ihrem neugierigen Blick entziehen. Nebenher pflegt sie ihre Sammlung von Avocadokernen, die ihr auch in sexueller Hinsicht wertvolle Dienste leisten.
Selbst wenn Helens Besessenheit eine Notoperation nötig werden lässt - ihr ungestümer Witz und ihre Wahrhaftigkeit machen sie zu einer Sensation nicht nur auf der Station des Krankenhauses. Sie spricht aus, was andere nicht einmal zu denken wagen. "Feuchtgebiete" ist eine Exkursion zu den letzten Tabus der Gegenwart. Mutig, radikal und provokant rebelliert Charlotte Roches Roman gegen Hygienehysterie und die sterile Ästhetik der Frauenzeitschriften, gegen den standardisierten Umgang mit dem weiblichen Körper und seiner Sexualität - und erzählt dabei die wunderbar wilde Geschichte einer ebenso genusssüchtigen wie verletzlichen Heldin.
| Verkaufsrang: | 47.725 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-8321-8057-5 |
| EAN: | 9783832180577 |
| Erschienen: | 19.12.2012 |
| Verlag: | DuMont Buchverlag |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 28. Auflage |
| Seitenzahl: | 219 |
| Länge/Breite: | 210mm/136mm |
| Gewicht: | 316 g |
Die frühere VIVA 2 Moderatorin hat neben weiteren Fernsehformaten(für ZDF, arte, ProSieben) und ihrem Grimme Preis Gewinn mit ihrem ersten Roman mächtig für Aufheben gesorgt. Charlotte Roche, "die kleine Charlotte", wie sie sich gerne nennt, wurde 1978 in Wycombe, England als Tochter eines Ingenieurs und einer Politikerin, geboren und kam über die Niederlande mit acht Jahren nach Deutschland. Charlotte Roche wuchs in Mönchengladbach am Niederrhein in einer alternativ- kreativen Szene auf. Nach der 11. Klasse ging sie vom Gymnasium ab und gründete mit zwei Freunden eine Band. Die Drei schwuren sich, nie aufzutreten oder zu proben. Stattdessen begann Charlotte Roche damit, vieles auszuprobieren, rasierte sich die Haare ab, nahm Drogen oder versuchte, mit ihrem Blut Bilder zu malen. Seit 2002 ist sie Mutter einer Tochter und seit 2007 mit einem Mitgründer der Produktionsfirma Brainpool verheiratet. 2001 sollte ursprünglich auch ihr Buch "Die Bärte der Propheten" erscheinen, was aber nicht geschah. Neben der Moderatorentätigkeit beteiligte Charlotte Roche sich 2005 an einer Lesereise gemeinsam mit Heinz Strunk und Christoph Maria Herbst. Außerdem sang sie auf einer Single von Bela B. von den Ärzten mit. Mit ihrem Buch "Feuchtgebiete", dass 2008 veröffentlicht wurde, provozierte sie die Leser und Kritiker mit Themen wie Analverkehr, Intimhygiene, Masturbationstechniken, Intimrasur und Prostitution. Eigentlich ging es jedoch auch um die Auseinandersetzung der Ich- Erzählerin mit der Scheidung ihrer Eltern. Doch trotz der (vermeintlich) anrüchigen Themen verkaufte sich das Buch über eine Million Mal und wurde ein absoluter Erfolg für Charlotte Roche.
Meinung der Redaktion
Charlotte Roche ist Kult! Auch wenn sie manchmal etwas schräg anmutet, ist sie, ob als Autorin, Moderatorin oder Schauspielerin genial. Sie deckt Widersprüche auf, und hält der Gesellschaft den Spiegel hin. Denn mit ihrer ehrlichen und direkten Art ist sie trotzdem einfach liebenswert.
von Marija Milicevic, am 16.02.2013
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von Guaggi, am 04.01.2013
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von Walter Fürhacker, am 11.05.2011
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von Lexus, am 26.05.2010
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von Brynna, am 28.04.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 22.12.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 09.09.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 04.08.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 20.07.2009
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von Kantenecke, am 13.07.2009
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von Mag. Silke Springer, am 10.07.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 23.06.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 23.06.2009
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von Brina, am 12.06.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 04.06.2009
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von Sandy, am 26.05.2009
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von Aurelia, am 21.05.2009
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von Marion Babler, am 30.04.2009
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von Blacky, am 30.04.2009
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von Manuela Dietze, am 08.04.2009
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"Ein lächelnder Pfleger mit Kakadufrisur kommt rein."Guten Tag, Frau Memel. Mein Name ist Robin. Ich sehe schon, Sie machen sich mit Ihrem Arbeitsmaterial für die nächsten Tage vertraut. Sie werden am Anus operiert, eine sehr unhygienische Stelle, eigentlich die unhygienischste Stelle überhaupt am Körper. Mit den Sachen aus der Kiste können Sie Ihre Wunde nach der OP komplett selber versorgen. Und wir empfehlen Ihnen, sich mindestens einmal am Tag breitbeinig in die Dusche zu stellen und die Wunde mit dem Duschkopf abzuduschen. Am besten so, dass einige Wasserstrahlen auch reingehen. Mit ein bisschen Übung klappt das ganz gut. Die Wunde mit Wasser zu reinigen ist wesentlich weniger schmerzhaft für Sie, als sie mit Tüchern sauberzuwischen. Nach dem Abduschen einfach vorsichtig mit einem Handtuch abtupfen. Und hier habe ich eine Beruhigungstablette, die können Sie jetzt schon nehmen, macht den Übergang in die Vollnarkose weicher, geht gleich los, die lustige Fahrt."Diese Informationen sind für mich kein Problem. Mit Duschköpfen verstehe ich mich sehr gut. Und ich weiß genau, wie ich ein paar Wasserstrahlen in mich reinbefördert kriege. Während Robin mich in meinem Rollbett durch Flure schiebt und ich die Neonröhren über mich hinwegsausen sehe, lege ich heimlich die Hand unter der Bettdecke auf meinen Venushügel, um mich vor der Operation zu beruhigen. Ich lenke mich von der Angst ab, indem ich daran denke, wie ich mich schon als ganz junges Mädchen mit dem Duschkopf aufgegeilt habe.
Erst mal habe ich die Strahlen nur von außen gegen meine Muschi geschossen, später die Vanillekipferln hochgehalten, damit ich die Hahnenkämme und den Perlenrüssel mit dem Wasserstrahl treffe. Je fester, desto besser. Das soll richtig zwiebeln. Dabei hat mal der eine oder andere harte Strahl voll in die Muschi reingetroffen. Da hab ich schon gemerkt, dass das genau mein Ding ist. Volllaufen lassen und - genauso geil - alles wieder rauslaufen lassen.
Dafür setze ich mich immer im Schneidersitz in die Dusche, bisschen zurückgelehnt, Po etwas hoch. Dann fummele ich die ganzen Schamlippen zu den Seiten, wo sie hingehören, und schiebe mir ganz langsam und vorsichtig den dicken Duschkopf rein. Dafür brauche ich kein Pjur, weil meine Muschi bei der bloßen Vorstellung, dass ich mich gleich volllaufen lasse, Unmengen von hilfreichem Schleim produziert. Pjur ist das beste Gleitmittel, weil es nicht einzieht und geruchsneutral ist. Ich hasse parfümierte Gleitcremes. Wenn also der Duschkopf endlich drin ist, was wirklich lange dauert, weil ich mich sehr stark auseinanderdehnen muss, drehe ich ihn so, dass die Seite mit den Wasserdüsen nach oben zeigt, also Richtung Gebärmutterhals, -mund, -auge oder wie das da oben heißt, wo ein Mann mit langem Schwanz bei bestimmten Stellungen leichtgegenklopft. Jetzt wird das Wasser stark aufgedreht, ich verschränke die Hände hinterm Kopf - hab ja beide Hände frei, weil die Muschi den Duschkopf selber hält - mache die Augen zu und summe"Amazing Grace".
Nach gefühlten vier Litern drehe ich das Wasser ab und ziehe ganz vorsichtig den Duschkopf wieder raus, damit so wenig Wasser wie möglich rausläuft. Das brauche ich nachher noch zum Abspritzen. Mit dem Duschkopf klopfe ich so lange meine vom Aufspreizen geschwollenen Vanillekipferln, bis ich komme."