Fliehe weit und schnell

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis, Kategorie International 2004 und dem Prix des Libraires 2002. Roman

von Fred Vargas

Buch

Taschenbuch (399 Seiten)

15. Auflage

Sprache: Deutsch

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An einer Metro-Station in Paris Montparnasse steht der bretonische Seemann Joss Le Guern, hinter sich ein paar Jahre Knast, vor sich eine Menschenmenge, und verliest Lokalnachrichten. Zweimal am Tag, für 5 Francs das Stück: gebrauchte Möbel, frische Gartenbohnen, Liebesbriefe, anonyme Drohungen, junge Katzen. Sein Urahn, "Ausrufer" unter dem Zweiten Kaiserreich, ist ihm in einer weinseligen Nacht erschienen und hat ihn dazu inspiriert. Seit kurzem aber finden sich unter Joss' Nachrichten Texte in einem sehr alten Französisch, gelegentlich mit Latein durchsetzt. Von kleinem Getier ist darin die Rede, das auf die Erde zurückkehren und Schrecken und Fäulnis über die Menschheit bringen werde.
Zur gleichen Zeit erscheint am andern Ende der Stadt, auf Wohnungstüren im 18. Arrondissement, eine seitenverkehrte 4. Und als die Vieren sich mehren, und als eines Morgens der erste Tote, und dann ein zweiter, in seiner Wohnung liegt, mit Flohbissen übersät und schwarz, wie die Legende von den Pesttoten des Mittelalters berichtet, erfaßt Panik die Pariser Bevölkerung. Die Flöhe kamen mit der Post, und die Medien stürzen sich auf die sensationelle Nachricht. Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg hat zwar bald festgestellt, daß die Opfer nicht an den Flöhen pestinfizierter Ratten starben, sondern erdrosselt wurden. Um so mehr fragt er sich, ob die geheimnisvollen Vieren auf den Wohnungstüren und die immer bedrohlicheren Texte dieses Bretonen etwas miteinander zu tun haben könnten. Denn schon liegt der dritte Tote auf dem Pflaster, schwarz.

Pressestimmen:

'Fred Vargas . . . ist die beste Kriminalschriftstellerin in Frankreich.' (DIE ZEIT)
'Mörderisch menschlich, mörderisch gut.' (Frankfurter Rundschau)
'Fein geschliffen wie ein Diamant.' (Liberation, Paris)

Produktdetails

Verkaufsrang: 16.175
ISBN-10: 3-7466-2115-1
EAN: 9783746621159
Originaltitel: Pars vite et reviens tard
Erschienen: 01.09.2004
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 15. Auflage
Seitenzahl: 399
Länge/Breite: 192mm/117mm
Gewicht: 383 g
Übersetzer: Tobias Scheffel
Reihe: Aufbau Taschenbücher
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Tobias Scheffel

Tobias Scheffel, geb. 1964 in Frankfurt am Main, studierte Romanistik, Geschichte und Geographie an den Universitäten Tübingen, Tours (Frankreich) und Freiburg. Seit 1992 arbeitet er als literarischer Übersetzer aus dem Französischen und lebt in Freiburg im Breisgau. 2011 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet.

Fred Vargas

"FRED VARGAS ist die beste Kriminalschriftstellerin in Frankreich", urteilt Die Zeit. "Es gibt eine Magie Vargas", schreibt Le Monde. Und sie heißt: literarische Phantasie, poetische Intelligenz, Humor und sprühende Dialoge. Heute werden ihre Romane in 30 Sprachen übersetzt. 2004 erhielt die Autorin den Deutschen Krimipreis für Fliehe weit und schnell. 2005 stand sie mit Der vierzehnte Stein auf Platz 1 der Bestenliste von KrimiWelt. Im Aufbau-Verlag und bei AtV liegen von ihr vor: Die schöne Diva von Saint-Jacques (auch als Hörbuch im DAV) Der untröstliche Witwer von Montparnasse (auch als Hörbuch) Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord (auch als Hörbuch) Bei Einbruch der Nacht Das Orakel von Port-Nicolas Im Schatten des Palazzo Farnese Fliehe weit und schnell Der vierzehnte Stein (auch als Hörbuch) Vom Sinn des Lebens, der Liebe und dem Aufräumen von Schränken.

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Kundenrezensionen

  • Wer Wind sät, wird Sturm ernten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Alexia, am 09.07.2012

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    Seemann war Joss Le Guerns eigentlicher Beruf, doch nachdem er seinen Reeder nach einer Havarie, bei der zwei Matrosen ums Leben gekommen sind, zusammengeschlagen und schwer verletzt hat, findet er in seiner Heimat, der Bretagne, in keinem Hafen mehr Arbeit. Es verschlägt ihn nach Paris, wo er nach einem himmlischen Zwiegespräch mit seinem Ururgroßvater den Beruf des „Ausrufers“ wieder zum Leben erweckt. Dreimal am Tag steht er zu bestimmten Uhrzeiten vor einer kleinen Fangemeinde in Montparnasse und verliest Botschaften, die ihm seine Kunden in eine Urne hineinwerfen. Mit lauter und tragender Stimme bietet er Obst, Gemüse, Möbel usw. usf. zum Verkauf an, gibt Liebesbotschaften oder Beschimpfungen weiter und trägt die aktuellen Lokalnachrichten vor. Eines Tages liegt in Joss Urne eine Nachricht, die sich von den anderen Nachrichten unterscheidet. Der unbekannte Schreiber kündigt ein Schrecken an, dass die Menschheit heimsuchen wird. Von nun an findet Joss täglich diese Briefe, die immer bedrohlicher klingen und verkünden, dass die Pest in Paris wieder ausbrechen wird. Gleichzeitig tauchen an den ersten Wohnungstüren seitenverkehrte Vieren auf. Die Polizei nimmt das alles zuerst nicht sonderlich ernst. Es ist ja außer Graffitischmierereien nichts passiert. Aber dann gibt es den ersten Toten und weitere folgen und an allen Leichen finden sich Rattenflöhe, die Überträger der Pest… Kommissar Adamsberg steht vor der großen Herausforderung eine Massenpanik in der Bevölkerung zu verhindern und einen irren Täter aufzuspüren.

    Ich kann die Faszination nicht greifen, die Vargas Schreibstil auf mich ausübt. Auch „Fliehe weit und schnell“ überzeugte mich, wie schon der Vorgänger „Bei Einbruch der Nacht“, durch die unaufgeregte, leichte Erzählart. Herrliche Dialoge, gelungene Charaktere sowie eine gute Handlung runden das Bild ab. Adamsberg überzeugt einfach dadurch, dass er Adamsberg ist. Authentisch. Kompliziert, gelassen, grüblerisch, melancholisch, eigen. Mit viel Ecken und Kanten und viel Gefühl. Und dann sein Kollege Danglard. In seiner Art mehr britisch als französisch, also das genaue Gegenteil von Adamsberg, Vater von vier eigenen und einem Kuckuckskind, bei dem man überhaupt nicht weiß, wie er seinen häuslichen Alltag neben seinem aufreibenden Job als Polizist erledigt. Aber will man es überhaupt wissen? Nein, eigentlich nicht. Und vielleicht macht das auch für mich den Reiz von Vargas Erzählstil aus. Die Ge-schichten, die hinter den Geschichten stehen. Die man nicht lesen, aber spüren kann.

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  • Woher nimmt Fred Vargas diese grandiosen Ideen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Britta Weiler, am 07.11.2010

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    Während ein Ausrufer dafür bezahlt wird, unverständliche Texte zu deklamieren, tauchen auf etlichen Wohnungstüren umgedrehte Vieren auf. Adamsberg mit seiner eigenwilligen Intuition ist wieder einmal der einzige, der die seltsamen Vorfälle ernst nimmt - vor allem als sich herausstellt, daß beides auf die mittelalterliche Pest hindeutet und dann die ersten Opfer auftauchen.

    Fred Vargas ist wieder einmal ein ungewöhnlicher, spannender, grandioser Krimi geglückt, der gefüllt ist mit skurrilen und liebenswerten Figuren und seine Leser immer wieder überrascht.

    Fans werden sich freuen nicht nur Camille wieder leibhaftig dabeizuhaben sondern auch die 3 Evangelisten.

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  • Adamsberg auf Pestjagd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Benjamin Haase, am 30.05.2010

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    Dreimal täglich trägt der ehemalige Matrose Joss le Guern als „Ausrufer“ jedermanns Nachrichten gegen Bezahlung Passanten und angestammten Interessierten vor. Während er immer seltsamere und großzügig honorierte Botschaften zu deklamieren hat, die chronologisch die Beobachtungen mittelalterlicher Autoren vor Ausbruch des „Schwarzen Tods“ zitieren, jagt Adamsberg bereits pestologischen Symbolen nach und hat bald die ersten flohbefallenen Toten von der Straße aufzulesen. Doch selbst nachdem die Verdächtigen hinter Gittern sind, geht das Morden weiter und Adamsberg intuitiv irrationale Raffinesse ist gefragt... – Liest sich langsam an, aber taugt genauso wie seine Verwandten gut zum Süchtigwerden!

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  • Fliehe weit und schnell Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rosina Lange-Wildsmith, am 11.05.2010

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    Noch vor einem Jahr hätte ich von mir behauptet, Krimimuffel zu sein. Das hat sich völlig geändert seit ich bei Thalia Fred Vargas (und Jan Seghers…) kennengelernt habe:"Fliehe weit und schnell" ist ein sehr spannender Roman, bei dem der schrullige und eigenwillige Kommissar Adamsberg es diesmal mit einem vermeintlichen Pestausbruch in Paris zu tun hat. Mir gefällt es, dass Vargas es schafft, eine spannende Kriminalgeschichte zu entwickeln und sich dennoch die Zeit zu nehmen, die Handlungsorte und Protagonisten mit enormer Liebe zum Detail zu schildern. Ein absolutes Muss für jeden Parisurlaub!

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  • Schauplatz Paris und Marseille Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von TRIPREPORTER (+JAN98), am 02.05.2010

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    Die Romane von Fred Vargas sind einfach anders als "normale" Krimis.
    Auch hier wieder werden wir durcheinandergebracht, ebenso wie Kommissar Adamsberg.
    Die Szenen sind zum Teil surreal, gibt es das wirklich?. Oder ist alles erfunden.
    Ich bin mir nicht sicher mit dem Ausrufer und sollte bei meinem nächsten Aufenthalt in Paris einmal selbst nachsehen!.
    Spannend und
    außergewöhnlich gut.

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  • Spannung pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Johanna Harter, am 06.01.2010

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    Die Pest im 20. Jahrhundert in Paris?
    Nur ein Gerücht oder wahr? Kommissar Adamsberg
    wird mit einem schrecklichem Verdacht konfrontiert.
    Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Krimi bei dem man nicht schon nach der Hälfte ahnt wie es ausgeht. Fred Vargas schafft es immer wieder den Leser in die Irre zu führen

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  • Die Pest ist wieder da! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Thomas Breuer, am 07.10.2009

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    Eine geschwärzte Leiche löst Panik in Paris aus. Die Pest meldet sich zurück in der französischen Hauptstadt. Schon vorher gab es Anzeichen dafür. Auf immer mehr Pariser Haustüren tauchen Pestzeichen, in Form einer verkehrten Vier auf. Einzig Kommissar Adamsberg glaubt nicht an die Rückkehr der Geißel der Menschheit. Die Bewohner der Hauptstadt sind verunsichert. Jederzeit könnte ein neues Opfer auftauchen. Fred Vargas lässt die Urängste wieder aufleben. Egal wie viel Zeit vergangen ist, scheint es erst gestern, dass die Pest Millionen von Opfer gefordert hat. Vargas veranschaulicht, dass selbst der fortschrittlichste Mensch wehrlos gegen so manchen tödlichen Erreger ist. Sollten Sie nun vorhaben diesen Roman mit Latexhandschuhen zu lesen, keine Sorge es gibt eine natürliche Erklärung für die verkohlte Leiche. Das Einzige was Sie befallen könnte ist, der Vargas-Virus.

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  • Außergewöhnlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Andrea Koßmann, am 07.09.2008

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    Bereits nach den ersten Seiten dieses Buches wußte ich, dass ich es mit einem ganz anderen Schreibstil zu tun haben werde, als ich es gewohnt bin. Es war mein erstes Buch dieser Autorin (deren Vorname mich anfangs dazu brachte, zu denken, es handele sich um einen Mann). Ich kann den Stil ihres Krimis nicht mal genau beschreiben, empfand ihn teilweise aber sehr "altertümlich" orientiert.

    So dachte ich das erste Viertel dieses Buches auch die ganze Zeit, die Geschichte würde sich vor 100 oder 200 Jahren abspielen, bis mir Begriffe wie "Computer" oder "Inline-Skates" dann doch sehr außergewöhnlich für diese Zeit vorkamen und mir bewußt wurde, dass das Buch tatsächlich in der Jetzt-Zeit spielt. Durch das Thema der "Pest" und den Beruf des "Ausschreiers" habe ich mich dazu verleiten lassen, mich während des gesamten Buches immer wieder in einer längst vergangenen Zeit zu sehen. Das hat mich ehrlich gesagt ein wenig irritiert.

    Nichtsdestotrotz ist der Plot dieses Buches und vor allem auch die Idee eine sehr grandiose. Der Ausschreier Joss erhält Botschaften, mit denen er zunächst nichts anfangen kann. Aber immer mehr verdichtet sich die Vermutung, dass mehr hinter diesen Botschaften steckt, als man meint. Und leider wird die Vermutung dann sehr schnell zur Tatsache, als nach und nach einige Morde "auf der Karte" stehen. Die Auflösung am Ende ist sehr überraschend konstruiert und dennoch sehr intelligent ausgetüftelt.

    Alles in allem ein unterhaltsamer Krimi, der mich persönlich zwar etwas in die Irre geführt hat, aber dennoch sehr lesenswert ist.

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  • Sehr anregende Unterhaltung! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicky, am 29.06.2007

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    Endlich mal wieder ein richtig guter Krimi! Natürlich geht es auch um die Frage nach dem Täter, aber ebenso geht es thematisch um die Bedeutung von Familienmythen und vor allem um die Macht von Aberglauben. Der Leser wird permanent vor die Frage gestellt, wie er reagieren würde, wenn eventuell eine Seuche ausgebrochen sein könnte, die vielleicht durch magische Zeichen zu stoppen ist. Neben der Krimihandlung sind die Themen Gier und Leichtgläubigkeit hier ganz groß geschrieben - und das ganz großartig!

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  • Wenn der Pestbereiter kommt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von reini68.blogspot.at, am 07.05.2007

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    In Paris kommt das Grauen mit lautstarker Vorankündigung - Joss, ein ehemaliger Seemann, hat den Beruf seines Urgroßvaters ergriffen und wurde zu einem Ausrufer, der für fünf Franc Nachrichten die man ihm in eine Box wirft auf einem Platz verkündet. In letzter Zeit finden sich darunter altfranzösische und lateinische Texte, die weder Joss noch sein Hausherr, der ehemalige Lehrer Decambrais, zuordnen können. Erst als noch einige weitere Umstände offenbar werden, verstehen die beiden vor allem aber Kommissar Adamsberg den Zusammenhang. Der Unbekannte hat alte Texte über die Pest veröffentlicht und beginnt nun damit, Menschen zu erwürgen und es so aussehen zu lassen, als wären sie Pestopfer geworden.

    Der Roman hebt sich durch eine wunderbare Sprache und noch viel mehr durch großartig gezeichnete Charaktere aus der Masse heraus. Besonders die Figuren sind extrem liebevoll und mit viel Persönlichkeit dargestellt, weit weg von den üblichen Klischees - eher durch die Bank Exzentriker. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Handlungsebenen ist sehr flüssig und so macht das Lesen wirklich Spaß.

    "Fliehe weit und schnell" lautet der Rat den Vargas dem Mörder in den Mund legt. Ein Rat dem man dem Leser zu diesem Buch nicht geben kann. Ganz im Gegenteil. Unbedingt Lesen!

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  • Ich bin begeistert!!! Die Autorin werd ich mir merken!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna, am 03.02.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin absolut begeistert!
    Dieses Buch habe ich gerade zu verschlungen und konnte nicht erwarten, wie es weitergeht.
    Ich finde die Personen so realistisch dargestellt, dass ich mich beim Ausrufen wirklich auf dem Platz wiedergefunden habe.

    Ein tolles Thema, dass einen tollen Werdegang hat und mit einer guten Auflösung endet!!!

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  • Hetzjagd durch Paris Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von slowfood, am 04.09.2005

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vargas ist in der Tat besonders, zumal sie einen immer wieder auf gänzlich falsche und irreale Spuren führt. Die Personen der Handlung sind durch die bank schräge liebenswerte Vögel.
    Reinstes Lesevergügen auch dieser Band, der mein erster von ihr war, aber die anderen habe ich danach auch noch alle gelesen.

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