Lysergsäurediethylamid
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einer Kundin/einem Kunden, am 29.09.2012
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Um dieses Buch kommt - auch x-akt 60 Jahre nach dem legendären Selbstversuch - nun wirklich niemand, der sich ein einigermassen solides Bild zur Wirkung und Wirksamkeit der psychotropen Verbindung Lysergsäurediethylamid, kurz LSD, machen will.
Dieses Buch ist ebenso grundlegend & bedeutend wie das Muss LSD- Mein Sorgenkind", verfasst vom Schweizer LSD-Entdecker und Sandoz Chemiker Dr. Albert Hofmann #geboren am 11. Januar 1906 und im Alter von 102 Jahren - am 29. April 2008 - zuhause in Burg im Leimental/BL/CH gestorben#.
Jedes Wort darin ist wahr. Alle dargestellten Begebenheiten sind vom LSD-Psychotherapeuten und Pionier der zweiten Generation" Dr. Stanislav Grof selber erfahren & entdeckt, interpretiert & beschrieben worden.
[I: Übrigens, der dritte im Bunde der bedeutenden psychedelischen Kenner & Könner ist Dr. Alexander Shulgin; Nicht-Naturwissenschaftlern nun #endlich# auch bekannt durch PIHKAL & TIHKAL].
Verfasst von DEM psychedelischen Therapeuten schlecht hin, 1981 zum ersten Mal erschienen, nun bereits in der x. Auflage, gibt dieser Band auf rund 400 Seiten Überblick und Auskunft über Nutzen & Anwendung der Königin bzw. des Königs aller halluzinogenen Verbindungen => LSD-25.
Bis Mitte des Jahres 1967 unternahm Dr. Stanislav Grof in der Tschechoslowakei, damals noch ganz legal, umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen d.h. als wissenschaftlicher Forschungsleiter führte er Hunderte von psychedelischen Studien und Arbeitssitzungen durch. Die Resultate dieser medizinisch-therapeutischen Arbeiten nahm er darauf folgend mit nach Maryland, wo er weiter praktizierte und endlich auch publizierte:
Der vorliegende ist der dritte, einer auf fünf Bände ausgelegten Buchreihe.
In diesem Band wird einerseits die sog. "Modell-Psychosen"-Hypothese aus den 40er und 50er Jahren erklärt und frisch interpretiert. Andererseits werden die Ergebnisse der Grof'schen-LSD-Therapie allgemein verständlich dargelegt und anhand zahlreicher Fallbeispiele veranschaulicht. Dies ist hinsichtlich der Tatsache, dass psychedelische Effekte nur äusserst schwer in Worte zu fassen sind, besonders gut gelungen.
[II: Das Unsagbare in plastischer Sprache zu formulieren gelang eigentlich nur Alan W. Watts, 1962, in Kosmologie der Freude"].
Darüber hinaus wird aber auch Bezug genommen auf die aussertherapeutische Verwendung, so z.B. als Mittel für Wissenschaftler und Künstler, zur Selbstverwirklichung und -erweiterung, für religiöse und mystische Erlebnisse, zur Ausbildung paranormaler Fähigkeiten, etc.
Dieser Klassiker der LSD-Literatur wurde interessanterweise gerade in der Zeit geschrieben, wo die psychedelische Forschung aufgrund zahlreicher, breit angelegter staatlicher Unterdrückungsmassnahmen praktisch nicht mehr existierte #70er und 80er Jahre#. Das im Verlauf der 90er Jahre wieder aufgekommene, breite Interesse und die nun weltweit zahl- und erfolgreichen vorliegenden Forschungsarbeiten belegen nun klar, wie bedeutend und wichtig die praktischen Arbeiten und Publikationen von Grof schon immer waren und stets noch sind.
Nach dieser Lektüre ist doch einigermassen beruhigend zu wissen, dass - der übrigens auch der deutschen Sprache mächtige - Stanislav Grof noch immer praktiziert #und publiziert# und somit für alle LSD-induzierten Notfälle DIE Adresse für Notlandungen ist ... Take care, db
[III: Hier noch einen weiteren, vorletzten Grof'schen Anspieltipp": die Topographie des Unbewussten - LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung" #Originalausgabe: NY: Viking Press 1975# plus, sollte dieses kleine und nur 70 Seiten #dafür Bären#-starke Bändchen je wieder aufgelegt werden: LSD und das kosmische Spiel" !!]