Messias

Thriller

von Ralf Isau

Buch

gebunden (426 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 34.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Messias" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Am Gründonnerstag steigt er vom Kreuz einer Dorfkirche in Irland: ein verwirrter junger Mann, der nur in Bibelzitaten spricht. Aber kann er wirklich der Messias sein? Die vatikanische Kongregation betraut Bruder Hester McAteer damit, dem Wunder nachzugehen. In der alten Heimat trifft Hester auf seine große Liebe, die er einst für die Kirche verlassen hatte, auf Misstrauen, Angst und Intrigen. Bald zweifelt McAteer nicht nur an seinen Vertrauten, sondern auch am eigenen Glauben. Handelt es sich um eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes oder wird er das spektakulärste Geheimnis unserer Geschichte aufdecken?

Pressestimmen:

"Ein prallbunter Fantasy-Thriller, der genau zwischen Dan Brown und Kai Meyer passt. Leichthändig geschrieben, in einem Ruck zu lesen." (Mitteldeutsche Zeitung)

"Ralf Isau spielt abwechslungsreiche, psychologische Spielchen mit seinen Protagonisten. Glaubhaft präsentiert er die Skepsis und den tiefen Glauben seiner Figuren, das persönliche Scheitern und Einsehen alter Fehler, Vergebung und Opferung. So wird dem Thriller Leben eingehaucht und dem Leser viel Raum gegeben, um sich eigene Gedanken zu machen." (Osnabrücker Zeitung)

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-70142-6
EAN: 9783492701426
Erschienen: August 2009
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 426
Länge/Breite: 221mm/145mm
Gewicht: 676 g
Nach oben

Ralf Isau

Ralf Isau, 1956 in Berlin geboren, arbeitete lange als Informatiker. In seinen inzwischen 21 Romanen entwirft der mehrfach preisgekrönte Autor detailreiche Welten und gilt als großer Erzähler von Spannungsliteratur. Obwohl oder gerade weil er nicht für Schubladen schreibt, werden seine Bücher in 13 Sprachen übersetzt. Ralf Isau lebt mit seiner Familie bei Stuttgart.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Wundersamer Thriller ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Vito Corleone, am 25.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im neusten Roman "Messias" von Ralf Isau wird der Leser mit einem großen Wunder konfrontiert: In der irischen Kirche Duiske Abbey in Graiguenamanagh fällt in Gegenwart zweier Zeugen ein junger nackter Mann scheinbar vom Kruzifix vor den Altar. Dieser spricht nur hebräisch und nennt sich selbst Jeschua.....Fazit : Gibt es Wunder auf dieser Welt? Oder verpasst man die kleinen Wunder, weil man nur den großen Wundern folgt, die bombastisch und geradezu unbeschreiblich und mit logischem Verstand nicht nachvollziehbar geschehen? Und die ewige Suche der Menschen nach einem Beleg, dass Gott wirklich existiert, so alt wie die Einrichtung Kirche selbst. Ein durchschnittliches Buch..kann man lesen, muß man aber nicht...von mir 3 Sterne..

    Idee : 3 Sterne / Unterhaltungswert : 3 Sterne / Spannung : 2 Sterne
    Gesamt : 3 Sterne

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Messias Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elohym78, am 26.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Spannung wird ab der ersten Seite aufgebaut und endet in einem Finale, womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Es wird die Frage aufgeworfen, ob es wirklich Wunder gibt und wenn ja, ob wir bereit sind, an sie zu glauben. Könnten wir sie als von Gott gegeben erkennen und würdigen, oder hielten wir alles für Mumpitz und einen TV-Gag? Tief in uns schlummert ein Wunsch nach Wundern, aber wir zerstören vieles dadurch, dass wir den Dingen immer 100% auf den Grund gehen, alles beweisen müssen. Rein wissenschaftlich und nüchtern betrachten. Wer nicht an ein Wunder glauben will, findet immer Rettung in der Wissenschaft.

    Dieses kontorverse Thema verpackt Ralf Isau in seinem typisch spannenden und nicht immer ganz ernst zu nehmenden Schreibstil. Jesus fällt vom Kreuz und Moses in die Arme. Als er zu sich kommt, erblickt er als erstes die Krankenschwester Maria. Kleine, alltägliche Wunder, wie ein plötzlich blühender Birnbaum nicht ausgenommen! Trotzdem schafft Isau den Spagat, alles nicht zu irreal klingen zu lassen, eine Nische für die Liebe und den Glauben offen zu halten.

    Die beschriebenen Figuren sind wunderbar ausgearbeitet. Man kann sich direkt in sie hineinversetzen, mit ihnen leben, leiden und lachen. Ob mit dem bärbeißigen Moses, der immer für ein kleines Wunder gut ist, mit dem etwas fehl geleiteten Pompom, der nach Liebe hungernden Fiona oder Ivo dem Bösewicht.

    Mein Fazit: Ein Mystery-Thriller, den man gelesen haben sollte!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ralf Isau - Messias Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von hasewue, am 05.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In der Kleinstadt Graiguenamanagh, kurz Graig, fällt ein nackter Mann vor die Füße von Seamus Whelan. Der nackte Mann hing, laut Seamus vorher am Kirchenkreuz. Der Mann, der sich Jeschua nennt und nur hebräisch spricht, zitiert ununterbrochen Bibelverse und Zitate. Um die ganze Sache aufzuklären und sicherzustellen, ob es sich bei dem Mann um den „Messias“ handelt, schicht der Vatikan den Ermittler Bruder Hester McAter nach Graig. Dieser muss sich in seiner ehemaligen Heimat den sogenannten „Wundern“ stellen, die durch Morde zum Ausdruck gebracht werden.
    Ralf Isau schafft es in „Messias“ äußerst spannend und fesselnd zu erzählen und bannt den Leser sofort in das Geschehen.
    Bruder McAter, eine äußerst sympathische Person, muss sich mit Fanatikern, Gläubigen und Verschwörungstheoretikern herumschlagen und zusätzlich noch mit einem Mörder, der in Verbindung zu dem „heruntergefallenem“ Jeschua steht.
    Mit Humor und Vielfältigkeit schafft Isau ein wunderbares Buch, das mit sympathischen und skurrilen Personen besticht und nur zu empfehlen ist.

    4 von 5 Sternen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Das Wunder von Graig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Toschi3, am 16.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einer irischen Kleinstadt ereignet sich die Wiederauferstehung Jesus’ – ein Wunder oder doch nur gut gemachte Scharlatanerie? Der vatikanische Gesandte, der die Geschehnisse aufklären soll, wird an den Schauplatz seiner eigenen Vergangenheit geschickt ...
    Mit diesem Buch legt Ralf Isau eine spannende Mischung zwischen religiöser Geschichte und Kriminalfall vor. In einem flüssigen Schreibstil führt er den Leser durch die Entwicklungen und überraschenden Wendungen des Romans. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und damit sehr leicht zu lesen. Die Aktualität der einbezogenen tatsächlichen Ereignisse geben dem Fall zusätzlichen Reiz.
    Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten, manche Handlungsabschnitte ziehen sich etwas in die Länge. Dennoch ist die Geschichte gut aufbereitet und viele Leser werden gespannt mitverfolgen, wie sich die wundersamen Geschehnisse entwickeln.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Trifft den Zahn der Zeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von stjerneskud, am 01.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rechtzeitig vor dem Osterfest, am Gründonnerstag wird dem irischen Städtchen Graiguenamanagh ein Wunder beschert. In der einst größten Zisterzienserkirche Irlands der Duiske Abbey steigt Jesus vom Kreuz herab. Das Ereignis ist Anlaß dafür, dass die Menschen wie Bienen vom Honig angezogen werden und in Scharen dorthin pilgern. Zwei Männer kommen zu Tode und weitere mysteriöse Vorfälle geschehen. Der aus dem Vatikan entsandte Sonderermittler, Hester McAteer, bekommt einiges zu tun, bis er Licht ins Dunkel bringen kann.

    Es war der erste Roman, den ich von Ralf Isau gelesen habe, aber mit Sicherheit wird es nicht der letzte gewesen sein.

    Anfangs hatte ich mich nicht richtig auf die Geschichte konzentrieren können, weil mir vieles andere im Kopf herum ging und es um mich herum unruhig war, und es mir schwer fiel die vielen verschiedenen Personen auseinander halten zu können, aber dies legte sich mit der Zeit und zu einem späteren Zeitpunkt werde ich das Buch bestimmt noch einmal lesen, wenn ich eine ruhigere und entspanntere Atmosphäre habe.

    Der Schreibstil ist grandios und es fehlt nichts an der Geschichte, weder bleiben Fragen offen noch wünscht man sich weiteres zu erfahren. Vorallem die Mischung macht's - spannend, so daß man den Atem anhält und mitfiebert und fantastisch, so daß man sich fragt, was man wirklich glauben soll.

    Die Geschichte trifft wunderbar den Zahn der Zeit - die Hysterie, die Geldmacherei um einen Gewinn zu erzielen, alles was im Namen der Religion geschieht und die Falschheit der Medien, nur um eine gute Quote zu machen.

    Ein Buch für alle, die über den Wahnwitz des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts nur den Kopf schütteln können. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Trifft den Zahn der Zeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von stjerneskud, am 01.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rechtzeitig vor dem Osterfest, am Gründonnerstag wird dem irischen Städtchen Graiguenamanagh ein Wunder beschert. In der einst größten Zisterzienserkirche Irlands der Duiske Abbey steigt Jesus vom Kreuz herab. Das Ereignis ist Anlaß dafür, dass die Menschen wie Bienen vom Honig angezogen werden und in Scharen dorthin pilgern. Zwei Männer kommen zu Tode und weitere mysteriöse Vorfälle geschehen. Der aus dem Vatikan entsandte Sonderermittler, Hester McAteer, bekommt einiges zu tun, bis er Licht ins Dunkel bringen kann.

    Es war der erste Roman, den ich von Ralf Isau gelesen habe, aber mit Sicherheit wird es nicht der letzte gewesen sein.

    Anfangs hatte ich mich nicht richtig auf die Geschichte konzentrieren können, weil mir vieles andere im Kopf herum ging und es um mich herum unruhig war, und es mir schwer fiel die vielen verschiedenen Personen auseinander halten zu können, aber dies legte sich mit der Zeit und zu einem späteren Zeitpunkt werde ich das Buch bestimmt noch einmal lesen, wenn ich eine ruhigere und entspanntere Atmosphäre habe.

    Der Schreibstil ist grandios und es fehlt nichts an der Geschichte, weder bleiben Fragen offen noch wünscht man sich weiteres zu erfahren. Vorallem die Mischung macht's - spannend, so daß man den Atem anhält und mitfiebert und fantastisch, so daß man sich fragt, was man wirklich glauben soll.

    Die Geschichte trifft wunderbar den Zahn der Zeit - die Hysterie, die Geldmacherei um einen Gewinn zu erzielen, alles was im Namen der Religion geschieht und die Falschheit der Medien, nur um eine gute Quote zu machen.

    Ein Buch für alle, die über den Wahnwitz des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts nur den Kopf schütteln können. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Trifft den Zahn der Zeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von stjerneskud, am 01.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rechtzeitig vor dem Osterfest, am Gründonnerstag wird dem irischen Städtchen Graiguenamanagh ein Wunder beschert. In der einst größten Zisterzienserkirche Irlands der Duiske Abbey steigt Jesus vom Kreuz herab. Das Ereignis ist Anlaß dafür, dass die Menschen wie Bienen vom Honig angezogen werden und in Scharen dorthin pilgern. Zwei Männer kommen zu Tode und weitere mysteriöse Vorfälle geschehen. Der aus dem Vatikan entsandte Sonderermittler, Hester McAteer, bekommt einiges zu tun, bis er Licht ins Dunkel bringen kann.

    Es war der erste Roman, den ich von Ralf Isau gelesen habe, aber mit Sicherheit wird es nicht der letzte gewesen sein.

    Anfangs hatte ich mich nicht richtig auf die Geschichte konzentrieren können, weil mir vieles andere im Kopf herum ging und es um mich herum unruhig war, und es mir schwer fiel die vielen verschiedenen Personen auseinander halten zu können, aber dies legte sich mit der Zeit und zu einem späteren Zeitpunkt werde ich das Buch bestimmt noch einmal lesen, wenn ich eine ruhigere und entspanntere Atmosphäre habe.

    Der Schreibstil ist grandios und es fehlt nichts an der Geschichte, weder bleiben Fragen offen noch wünscht man sich weiteres zu erfahren. Vorallem die Mischung macht's - spannend, so daß man den Atem anhält und mitfiebert und fantastisch, so daß man sich fragt, was man wirklich glauben soll.

    Die Geschichte trifft wunderbar den Zahn der Zeit - die Hysterie, die Geldmacherei um einen Gewinn zu erzielen, alles was im Namen der Religion geschieht und die Falschheit der Medien, nur um eine gute Quote zu machen.

    Ein Buch für alle, die über den Wahnwitz des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts nur den Kopf schütteln können. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Irische Wunder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Messias" von Ralf Isau hat mir ganz hervorragend gefallen.
    Hier wird auf wunderbare Art und Weise das mysteriöse mit einem Thriller verbunden. Hester McAteer ist ein Mann mit einem komplizierten Familienleben. Zwar werden hier so einige Klischees bedient, wie die Annahme, dass doch fast jeder Priester entweder eine Haushälterin oder zumindest uneheliche Kinder hat oder homosexuell veranlagt ist. Da dies jedoch an jeweils passender Stelle eingebunden ist und im Fall von Seamus Whelan und Hester McAteer praktisch schon eine Art Erfüllung eines Vermächtnisses darstellt, fand ich es nicht weiter störend.
    "Messias" wirft die Frage auf, ob man bereit ist an Wunder zu glauben, hinter jedem Wunder einen Betrug wittert oder es nicht doch die kleinen unerklärlichen Vorkommnisse geben kann. Bereichert mit irischer Mythologie und Ahnenüberlieferungen wird hier auf subtile Art Spannung erzeugt, eben ein echter Isau!
    Wer "Die Dunklen" von Ralf Isau gelesen hat, wird hier auch einige bekannte Figuren wieder treffen. Die Bücher sind aber in sich abgeschlossen.
    Die Figuren in "Messias" sind mir sehr sympathisch, besonders der 103jährige Seamus Whelan ist bei mir gut angekommen. Es sind glaubwürdige Charaktere, die nicht ohne Fehl und Tadel sind und daher nur umso menschlicher wirken. Die Ideen des Autors fand ich passend in die Geschichte eingebunden und auch nicht zu unglaubwürdig. Hier wurde die richtige Mischung aus Fakt und Fiktion gefunden.
    Im Gegensatz zu einigen anderen Vertretern des Genre Kirchen-Thriller, versteht es Ralf Isau auch sehr gut kritisch zu schreiben, ohne dabei blasphemisch zu sein.
    Und wem das alles noch nicht genug ist, dem kann ich noch sagen, dass "Messias" auch überaus spannend ist. Ein Buch zum mitfiebern bis zur letzten Seite.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Oh Wunder..... (Tista) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ..... es geschehen noch Zeichen und Wunder! Zumindest in "Messias" von Ralf Isau. Wunder? Mysteriöse Vorfälle? Ausgeklügelter Betrug? Eine Verschwörung?

    Für Aufregung, nicht nur in der kath. Kirche sondern auch beim gemeinen Volk , sorgt in Irland ein nackter Mann mit blutenden Wundmalen, der offensichtlich vom Kreuz gestiegen ist, in einer Kirche vor den Augen des Pfarrers und dem Einhundertdreijährigen Seamus Whelan und sich als Jeschua vorstellt und bald alle überzeugt hat, dass er wirklich Jesu Christi ist. Viele mysteriöse Zwischenfälle führen auch den Leser auf die Spur eines Wunders - schwer kann man sich dem Geschehen entziehen und wird gefangen genommen von der Stimmung und von Jeschua. Natürlich möchten alle Beteiligen wissen, was da geschehen ist - vielleicht doch ein Wunder und der Heiland ist wieder auferstanden? Die Kirche mischt mit, ein Medienmogul hat seine Hände im Spiel und alles rankt sich um den katholischen Sonderermittler Hester McAteer, der von Rom nach Großbritannien geschickt wird, weil dieses "Wunder" in seiner Heimatstadt geschehen ist und er derjenige im Vatikan ist, der bisher noch jedes "sogenannte" Wunder aufgespürt und die Wahrheit ans Licht gebracht hat!

    Mir hat das Buch Spaß gemacht - es ist leicht zu lesen, fesselnd aufgemacht und in die Figuren kann man sich leicht hineinversetzen; die vielen Rückblicke in die Vergangenheit geben den Blick frei auf das bisherige Leben aller Beteiligten, Geheimnisse werden aufgedeckt, längst Vergangenes und Vergessenes kommt wieder ins Bewusstsein. Schön ist, dass bei allen Geheimnissen und Verstrickungen die menschlichen Beziehungen nicht zu kurz kommen und auch die Liebe zwischendurch und besonders zum Schluss immer wieder aufflammt. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und ich musste trotz aller Spannung zwischendurch grinsen.

    Ein leichte, aber geheimnisvolle Lektüre die viel Spaß macht!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Oh Wunder..... (Tista) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ..... es geschehen noch Zeichen und Wunder! Zumindest in "Messias" von Ralf Isau. Wunder? Mysteriöse Vorfälle? Ausgeklügelter Betrug? Eine Verschwörung?

    Für Aufregung, nicht nur in der kath. Kirche sondern auch beim gemeinen Volk , sorgt in Irland ein nackter Mann mit blutenden Wundmalen, der offensichtlich vom Kreuz gestiegen ist, in einer Kirche vor den Augen des Pfarrers und dem Einhundertdreijährigen Seamus Whelan und sich als Jeschua vorstellt und bald alle überzeugt hat, dass er wirklich Jesu Christi ist. Viele mysteriöse Zwischenfälle führen auch den Leser auf die Spur eines Wunders - schwer kann man sich dem Geschehen entziehen und wird gefangen genommen von der Stimmung und von Jeschua. Natürlich möchten alle Beteiligen wissen, was da geschehen ist - vielleicht doch ein Wunder und der Heiland ist wieder auferstanden? Die Kirche mischt mit, ein Medienmogul hat seine Hände im Spiel und alles rankt sich um den katholischen Sonderermittler Hester McAteer, der von Rom nach Großbritannien geschickt wird, weil dieses "Wunder" in seiner Heimatstadt geschehen ist und er derjenige im Vatikan ist, der bisher noch jedes "sogenannte" Wunder aufgespürt und die Wahrheit ans Licht gebracht hat!

    Mir hat das Buch Spaß gemacht - es ist leicht zu lesen, fesselnd aufgemacht und in die Figuren kann man sich leicht hineinversetzen; die vielen Rückblicke in die Vergangenheit geben den Blick frei auf das bisherige Leben aller Beteiligten, Geheimnisse werden aufgedeckt, längst Vergangenes und Vergessenes kommt wieder ins Bewusstsein. Schön ist, dass bei allen Geheimnissen und Verstrickungen die menschlichen Beziehungen nicht zu kurz kommen und auch die Liebe zwischendurch und besonders zum Schluss immer wieder aufflammt. Der Humor kommt auch nicht zu kurz und ich musste trotz aller Spannung zwischendurch grinsen.

    Ein leichte, aber geheimnisvolle Lektüre die viel Spaß macht!



    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Das größte Wunde der Geschichte? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Normalerweise vermeide ich alles was im entferntesten nur mit kirchlicher Belletristik zu tun hat. Bei diesem Buch aber war ich von der Geschichte so fasziniert, daß ich es doch einmal wagen wollte und dieses Buch lesen mußte. Ich muß sagen, ich tat gut daran ... denn ich wurde von Ralf Isau nicht enttäuscht. Ich kann allen empfehlen die sonst nichts mit kirchlichen Dingen am Hut haben, ihr könnt dieses Buch getrost lesen und werdet am Ende überrascht sein wie es euch in seinen Bann gezogen hat. Manchmal versteht man nicht alles ganz genau wenn man mit den katholischen Gegebenheit nicht so vertraut ist, aber es trübt den Lesespaß trotzdem in keinster Weise.

    Aber nun ein wenig zu der Story, viel möchte ich nicht dazu schreiben, denn nichts ist langweiliger als ein Buch dessen Inhalt und Ende man schon vorab kennt.

    Es fängt damit an, dass im 15. Jahrhundert in Irland der Mönch Aidan O'Ryan einen Knaben mit
    einem Pfeil tötet, weil er beim üben im Bogenschiessen einer Frau hinterher schaut. Weil er aber beweisen kann das es sich um einen tragischen Unfall handelt und nicht um vorsätzlichen Mord, wird er "nur" mit einem Fluch belegt der auch an seine Nachkommen weiter vererbt wird, der so lange anhält bis sie 100 Wunder vollbracht haben.


    Zeitsprung ins 21. Jahrhundert

    Ein Lichtblitz erhellt die Duiske Abbey in der irischen Stadt Graiguenamanagh... zum Fuße eines Kreuzez liegt ein nackter Mann der an Händen und Füßen blutet ... auf dem Kopf eine Dornenkrone. Er erwacht im Krankenhaus und nennt sich selbst "Jeschua" Ist dies wirklich der Sohn Gottes? oder aber nur ein verwirrter ... gar schizophrener Mann? Die Kirche will das nicht glauben und schickt zur Aufklärung Monsignore Hester McAteer von Rom nach Irland, er ist ihr bester Mann wenn es um Recherchen von angeblichen Kirchenwundern geht. Er selbst bekommt im Laufe der Geschichte aber Zweifel und weiß nicht mehr was "Wahrheit" oder "Lüge" ist ... bzw. "Wunder" oder "Scharlatanerie"

    Aber lest selbst und macht euch ein Bild davon ... vom größten Wunder der Geschichte?

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wo der Glaube aufhört... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    .. setzt die Vernunft an. Die Vernunft ist im Falle dieses Thriller Hester McAteer, der nach der zeifelhaften Wiedergeburt Christi in sein irisches Heimatdorf geschickt wird. Als eine Art Sonderermittler des Vatikans ist er bekannt dafür alle Wunder als Phänomene oder ähnliches zu entlarven und auch diesmal ist dies sein Ziel. Der Fall um den Mann, der schwört Jesus zu sein entpuppt sich jedoch als verzwickter als man zu Anfangs erahnen kann, denn der vermeintliche Messias scheint so echt zu sein! Neben der Aufklärung des Falls belastet den Ermittler aber auch die eigene Vergangenheit und ein Familienfluch, die unaufhörlich an seinen Nerven und Gefühlen nagen...

    Der neue Ralf Isau überzeugt durch seine Andersartigkeit, man bekommt hier keinen ganz normalen Verschwörungsthriller in dem der wahre Christus verschwiegen wird. Noch bis zum Finale hatte ich keine Ahnung wer der Täter ist, man fiebert immer wieder aufs neue mit den Betroffenen mit und wird ebenfalls von all den Wundern in die Irre geführt. Auch wirkt der Thriller sehr real, da man immer wieder Bezüge zu aktuellen Geschehnissen liest und man die Figuren als sehr glaubhaft wahrnimmt. Hier werden keine adonishaften und unfehlbaren Menschen gezeichnet, sondern relativ normale Menschen, die durchaus auch mal Fehler machen oder nicht weiter wissen. Jeder Charakter durchlebt einen glaubhaften Reifungsprozess und entblättert sich Seite für Seite vor dem Leser. Am Ende hat man das Gefühl die Protagonisten zu kennen, so vertraut werden sie einem. Aber auch der Leser wird oft gefragt, mit einfachem überfliegen der Seiten ist es hier nicht getan, es handelt sich durchaus um ein Buch zum nachdenken. Durch die abwechslungsreiche und lebendige Sprache wird das Buch erst richtig lebendig und zieht den Leser in das kleine irische Dorf, mitten rein in die Ermittlungen um den Messias.

    Einziger Kritikpunkt meinerseits wären ein paar Längen, die sich mit den Vergangenheiten eigentlich weniger wichtiger Personen befassen und der ein oder andere Rechtschreibfehler. Ansonsten ein mehr als empfehlenswerter Thriller, für alle die gerne mitfiebern und von einem Buch mitgerissen und überrascht werden wollen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wo der Glaube aufhört... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    .. setzt die Vernunft an. Die Vernunft ist im Falle dieses Thriller Hester McAteer, der nach der zeifelhaften Wiedergeburt Christi in sein irisches Heimatdorf geschickt wird. Als eine Art Sonderermittler des Vatikans ist er bekannt dafür alle Wunder als Phänomene oder ähnliches zu entlarven und auch diesmal ist dies sein Ziel. Der Fall um den Mann, der schwört Jesus zu sein entpuppt sich jedoch als verzwickter als man zu Anfangs erahnen kann, denn der vermeintliche Messias scheint so echt zu sein! Neben der Aufklärung des Falls belastet den Ermittler aber auch die eigene Vergangenheit und ein Familienfluch, die unaufhörlich an seinen Nerven und Gefühlen nagen...

    Der neue Ralf Isau überzeugt durch seine Andersartigkeit, man bekommt hier keinen ganz normalen Verschwörungsthriller in dem der wahre Christus verschwiegen wird. Noch bis zum Finale hatte ich keine Ahnung wer der Täter ist, man fiebert immer wieder aufs neue mit den Betroffenen mit und wird ebenfalls von all den Wundern in die Irre geführt. Auch wirkt der Thriller sehr real, da man immer wieder Bezüge zu aktuellen Geschehnissen liest und man die Figuren als sehr glaubhaft wahrnimmt. Hier werden keine adonishaften und unfehlbaren Menschen gezeichnet, sondern relativ normale Menschen, die durchaus auch mal Fehler machen oder nicht weiter wissen. Jeder Charakter durchlebt einen glaubhaften Reifungsprozess und entblättert sich Seite für Seite vor dem Leser. Am Ende hat man das Gefühl die Protagonisten zu kennen, so vertraut werden sie einem. Aber auch der Leser wird oft gefragt, mit einfachem überfliegen der Seiten ist es hier nicht getan, es handelt sich durchaus um ein Buch zum nachdenken. Durch die abwechslungsreiche und lebendige Sprache wird das Buch erst richtig lebendig und zieht den Leser in das kleine irische Dorf, mitten rein in die Ermittlungen um den Messias.

    Einziger Kritikpunkt meinerseits wären ein paar Längen, die sich mit den Vergangenheiten eigentlich weniger wichtiger Personen befassen und der ein oder andere Rechtschreibfehler. Ansonsten ein mehr als empfehlenswerter Thriller, für alle die gerne mitfiebern und von einem Buch mitgerissen und überrascht werden wollen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Der Deutsche Dan Brown Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von lesemaus, am 09.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In dem Thriller Messias von Ralf Isau geht es um die Entlarvung des "Wunders von Graiguenanamagh. In diesem kleinen irischen Dorf fällt Jesus dem 103 jährigen Kirchenhausmeister Seamus Whelan vom Kreuz sprichwörtlich direkt vor die Füße. Pater O´Bannon ist ebenso geschockt wie Seamus.

    Jeschua wie der "Herabgestiegenen" sich nennt, spricht nur hebräisch und in Bibelzitaten. Um dieses sogenannte "Wunder" als Fälschung zu entlarven schickt der Vatikan seinen besten Mann. Monsignore Hester McAteer seines Zeichens Mitarbeiter der Kongregation für Selig-und Heiligsprechungsprozesse nach Irland. Da Monsignore aus Graiguenanamagh stammt, wird dieser Auftrag für Ihn auch eine Reise zurück in seine eigene Vergangenheit, als er noch kein Priester war, und seine schwangere Freundin dort zurückließ um in Rom Karriere zu machen. Als er in Irland ankommt, sind bereits neue "Wunder" geschehen. Zwei Männer die nicht im Sinne der Bibel gelebt haben wurden regelrecht halbiert. Hat das Jüngste Gericht begonnen?.

    Erschwerend kommt hinzu, das der "vermeitliche"Messias "fast" jeder Überprüfung stand hält. Ist er doch echt? Für Hester und seine Helfer sowie die Polizei wird die Zeit knapp, bei ihren Nachforschungen und der Entlarvung eines geheimnisvollen Mönch in Franziskanerkutte und dessen Mitwirkung bei dem Messiaswunder kommt Ihm Hesters Mitarbeiter Bruder Kevin zunahe und findet dabei den Tod. Nun schwebt auch noch der Messias in tödlicher Gefahr. Wärend des Gottesdienstes zur Einweihung als Wallfahrtsort kommt es in der kleinen Abbey zum hochexplosiven Showdown zwischen Himmel und Hölle.

    Durch die schnörkellose direkte Sprache und den flotten Schreibstil zieht einen das Buch sofort in seinen Bann. Der Thriller wird auch durch die Einbindung von aktuellen Geschehnissen sehr real. Die Figuren sind von Anfang an sehr sympathisch und machen im Laufe der Geschichte auch einen Lernprozess durch. Das macht Sie noch glaubhafter.

    Ich kann mich uneingeschränkt des Focus Zitates anschließen: Besser als Dan Brown.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Messias Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Konieczny, am 07.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In dem kleinen irischen Städtchen Graiguenamanagh scheint das Jüngste Gericht seinen Anfang zu nehmen:
    Unter den Augen des örtlichen Pfarrers taucht ein hebräisch sprechender Mann mit blutenden Stigmata auf, während die Jesusfigur vom kirchlichen Kruzifix verschwindet; Sünder werden wie von Gotteshand verheerend gestraft.
    Der Vatikan schickt einen Sonderermittler nach Irland, in der Hoffnung, die vermeintlichen Wunder als Hokuspokus zu entlarven. Doch auch dieser Skeptiker wird durch die Vorfälle verunsichert. Was, wenn der Messias wirklich zurück in unsere Welt gekommen ist?

    Ich halte Ralf Isau für einen unglaublich guten Geschichtenweber, der nun mit „Messias“ seinen dritten Thriller beim Piper Verlag herausgebracht hat. Ich mochte „Die Dunklen“ und „Der Mann, der nichts vergessen konnte“ sehr, habe sie aber immer als „Dan-Brown-für–Hochintelligente“ bezeichnet, da man sie ungemein aufmerksam lesen musste, um dem Handlungsverlauf folgen zu können.
    Der „Messias“ hingegen ist intelligent erzählt, wunderbar durchdacht in seiner Geschichte und gleichzeitig ein Buch, dass man Sonntag morgens im Bett beginnt, es nach dem Frühstück mit in den Garten nimmt und erst nach dem Abendessen befriedigt und gut unterhalten zuklappt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ...Resultat guter Teamarbeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Schmalzbauer, am 07.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Blitz erhellt die Duiske Abbey in Irland. Auf dem Boden vor dem Altar liegt ein nackter Mann und die Jesusfigur am Kruzifix fehlt. Der Mann nennt sich Jeschua und spricht nur hebräisch. Das ist das "Wunder von Graiguenamanagh" und versetzt das Städtchen und den Vatikan in Aufregung. Ein immenser Pilgerstrom macht sich auf zum Ort der vermeintlichen Wiederkunft Christi. In der Nacht folgt ein schweres Gewitter und ein Landstreicher und ein Journalist finden auf mysteriöse Arte und Weise den Tod. Der Beginn des Jüngsten Gerichts? Die katholische Kirche muss handeln, denn Jeschua verkündet Unangenehmes und die Menschen hören ihm zu und glauben an ihn. Aus dem Vatikan wird Sonderermittler Hester McAteer, der "schärfste Kettenhund seiner Heiligkeit" entsandt, er soll aufklären: Wunder oder Effekthascherei? Hester McAteer kehrt in seine Heimat Graiguenamanagh zurück und trifft dort nicht nur auf Misstrauen, Angst und Intrigen, sondern auch auf seine große Liebe, die er für die Kirche verlassen hat. Aufgrund der sich ereignenden Vorfälle gerät das Weltbild des Skeptikers Hester McAteer ins Wanken.

    Ralf Isau zeichnet seine Charaktere zum Teil skurril, aber sehr sympathisch und entwickelt die Figuren im Laufe der Geschichte weiter. Er greift das Thema Wunder in der katholischen Kirche auf. Seit Jahrhunderten versuchen die Menschen Wunder zu finden oder zu inszenieren, um die Existenz Gottes zu belegen oder Geld zu verdienen. Er versteht es Spannung zu erzeugen, leider kann er den Spannungsbogen nicht über den ganzen Krimi halten, da doch einige Längen vorhanden sind. Die Inszenierungen sind detailgenau geschildert und zum Teil überzeichnet. Was ich positiv fand, denn ich denke, dass es zum Teil schon der Wahrheit entspricht, wie die Kirche mit diesen Situationen umgeht, aber eben nicht so ausgeprägt. Als Nebenhandlung wird die Familiengeschichte von Hester McAteer "entwirrt", was sich gut in das ganze Geschehen einfügt. Es kommen viele kirchenspezifische Begriffe vor, was anstrengend sein kann, wenn man in der katholischen Kirche nicht so zu Hause ist. Allerdings veranlasst es auch den Leser ein bisschen zu recherchieren. Isau hat einen schönen, flüssigen Schreibstil und würzt seine Geschichte mit einem sehr angenehmen Humor.

    Was mich am Anfang etwas gestört hat waren die Rechtschreib- oder Druckfehler und das der Name Lefebvre anfangs immer falsch geschrieben wurde. Das Cover passt super zum Inhalt und gefällt mir sehr gut.

    Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert. Es ist spannend und gibt einen Einblick in die "wundersame" Welt der Katholiken. Es ist kritisch, aber nicht oberlehrerhaft. Der Spaß kommt beim Lesen wahrlich nicht zu kurz. Ich würde es aber eher als Krimi einordnen und nicht als Thriller.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ...Resultat guter Teamarbeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Schmalzbauer, am 07.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Blitz erhellt die Duiske Abbey in Irland. Auf dem Boden vor dem Altar liegt ein nackter Mann und die Jesusfigur am Kruzifix fehlt. Der Mann nennt sich Jeschua und spricht nur hebräisch. Das ist das "Wunder von Graiguenamanagh" und versetzt das Städtchen und den Vatikan in Aufregung. Ein immenser Pilgerstrom macht sich auf zum Ort der vermeintlichen Wiederkunft Christi. In der Nacht folgt ein schweres Gewitter und ein Landstreicher und ein Journalist finden auf mysteriöse Arte und Weise den Tod. Der Beginn des Jüngsten Gerichts? Die katholische Kirche muss handeln, denn Jeschua verkündet Unangenehmes und die Menschen hören ihm zu und glauben an ihn. Aus dem Vatikan wird Sonderermittler Hester McAteer, der "schärfste Kettenhund seiner Heiligkeit" entsandt, er soll aufklären: Wunder oder Effekthascherei? Hester McAteer kehrt in seine Heimat Graiguenamanagh zurück und trifft dort nicht nur auf Misstrauen, Angst und Intrigen, sondern auch auf seine große Liebe, die er für die Kirche verlassen hat. Aufgrund der sich ereignenden Vorfälle gerät das Weltbild des Skeptikers Hester McAteer ins Wanken.

    Ralf Isau zeichnet seine Charaktere zum Teil skurril, aber sehr sympathisch und entwickelt die Figuren im Laufe der Geschichte weiter. Er greift das Thema Wunder in der katholischen Kirche auf. Seit Jahrhunderten versuchen die Menschen Wunder zu finden oder zu inszenieren, um die Existenz Gottes zu belegen oder Geld zu verdienen. Er versteht es Spannung zu erzeugen, leider kann er den Spannungsbogen nicht über den ganzen Krimi halten, da doch einige Längen vorhanden sind. Die Inszenierungen sind detailgenau geschildert und zum Teil überzeichnet. Was ich positiv fand, denn ich denke, dass es zum Teil schon der Wahrheit entspricht, wie die Kirche mit diesen Situationen umgeht, aber eben nicht so ausgeprägt. Als Nebenhandlung wird die Familiengeschichte von Hester McAteer "entwirrt", was sich gut in das ganze Geschehen einfügt. Es kommen viele kirchenspezifische Begriffe vor, was anstrengend sein kann, wenn man in der katholischen Kirche nicht so zu Hause ist. Allerdings veranlasst es auch den Leser ein bisschen zu recherchieren. Isau hat einen schönen, flüssigen Schreibstil und würzt seine Geschichte mit einem sehr angenehmen Humor.

    Was mich am Anfang etwas gestört hat waren die Rechtschreib- oder Druckfehler und das der Name Lefebvre anfangs immer falsch geschrieben wurde. Das Cover passt super zum Inhalt und gefällt mir sehr gut.

    Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert. Es ist spannend und gibt einen Einblick in die "wundersame" Welt der Katholiken. Es ist kritisch, aber nicht oberlehrerhaft. Der Spaß kommt beim Lesen wahrlich nicht zu kurz. Ich würde es aber eher als Krimi einordnen und nicht als Thriller.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Das Wunder von Graig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Toschi3, am 06.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einer irischen Kleinstadt ereignet sich die Wiederauferstehung Jesus’ – ein Wunder oder doch nur gut gemachte Scharlatanerie? Der vatikanische Gesandte, der die Geschehnisse aufklären soll, wird an den Schauplatz seiner eigenen Vergangenheit geschickt ...
    Mit diesem Buch legt Ralf Isau eine spannende Mischung zwischen religiöser Geschichte und Kriminalfall vor. In einem flüssigen Schreibstil führt er den Leser durch die Entwicklungen und überraschenden Wendungen des Romans. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und damit sehr leicht zu lesen. Die Aktualität der einbezogenen tatsächlichen Ereignisse geben dem Fall zusätzlichen Reiz.
    Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten, manche Handlungsabschnitte ziehen sich etwas in die Länge. Dennoch ist die Geschichte gut aufbereitet und viele Leser werden gespannt mitverfolgen, wie sich die wundersamen Geschehnisse entwickeln.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Das Wunder von Graig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Toschi3, am 06.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einer irischen Kleinstadt ereignet sich die Wiederauferstehung Jesus’ – ein Wunder oder doch nur gut gemachte Scharlatanerie? Der vatikanische Gesandte, der die Geschehnisse aufklären soll, wird an den Schauplatz seiner eigenen Vergangenheit geschickt ...
    Mit diesem Buch legt Ralf Isau eine spannende Mischung zwischen religiöser Geschichte und Kriminalfall vor. In einem flüssigen Schreibstil führt er den Leser durch die Entwicklungen und überraschenden Wendungen des Romans. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und damit sehr leicht zu lesen. Die Aktualität der einbezogenen tatsächlichen Ereignisse geben dem Fall zusätzlichen Reiz.
    Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten, manche Handlungsabschnitte ziehen sich etwas in die Länge. Dennoch ist die Geschichte gut aufbereitet und viele Leser werden gespannt mitverfolgen, wie sich die wundersamen Geschehnisse entwickeln.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Mehr als nur ein Kirchen-Thriller Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von snuuuke, am 06.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im irischen Zungenbrecher-Dorf Graiguenamanagh erscheint in einem hellen Licht ein Mann, der die gleichen Wundmale wie Jesus am Kreuz auweist, nur Hebräisch spricht und sich selbst Jeschua nennt. Handelt es sich um den Messias? Wenn ja, warum ist er zurückgekehrt? Steht uns das Ende der Welt kurz bevor? Oder ist alles nur ein gut eingefädelter Schwindel?

    Diese Fragen stellt man sich nicht nur am Anfang, sondern das ganze Buch über - denn immer wieder lenkt uns Ralf Isau mal in die eine, mal in die andere Richtung, bis nur noch eine Frage offen bleibt: Was möchte ich glauben?

    Um den Fall aufzuklären wird vom Vatikan der Wunderaufklärer Hester McAteer zurück in sein Heimatdorf geschickt. Doch da erwartet ihn nicht nur das "Wunder von Graig" sondern auch eine merkwürdige Gemeinde und eine alte Familiensaga. Leider ist Hester McAteer nicht so facettenreich wie alle anderen Dorfbewohner, so dass man nur über seine Familiengeschichte indirekt eine Bindung zu ihm aufbauen kann...

    Durch das stete hin und her zwischen unerklärlichen Phänomenen und suspekten Personen baut Ralf Isau eine ganz besondere Spannung auf, die bis zum Ende des Buches erhalten bleibt. Man macht sich zwar seine eigenen Gedanken, doch immer wenn man glaubt, etwas herausgefunden zu haben, wird man wieder in eine andere Richtung gelenkt... Die Auflösung hat mir sehr gut gefallen und war auch nicht an Haaren herbeigezogen.

    Nicht zuletzt ist es Ralf Isaus Schreibstil, der das Buch so fesselnd macht: Die Bewohner der grünen Insel werden teils stark überzeichnet, um noch skurriler im Angesicht des Wunders zu wirken, andere Fakten aus der Kirche werden uns ganz nüchtern und mit sehr fundiertem Hintergrundwissen präsentiert. Ab und an wird das Buch nur etwas zu langatmig.

    Kurz und gut ewartet den Leser mit "Messias" ein ganz besonderer Thriller, der gleichzeitig in den Bereich Mystery und Familiensaga fällt. Die Spannung hält sich konstant bis zum Ende und zurück bleibt neben einem guten Buch auch die Frage: Würde ich an Wunder glauben, wenn sie passieren?

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein