Monsieur Papon oder ein Dorf steht kopf

Roman

von Julia Stagg

Buch

gebunden (349 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Monsieur Papon, der Bürgermeister von Fogas, ist entsetzt, als er davon hört, dass die Auberge des Deux Vallées von Engländern gekauft wurde, statt, wie geplant, von seinem Schwager. Er sieht nicht nur eine gastronomische Katastrophe heraufziehen, sondern fürchtet auch um seine ureigensten Interessen.
Unverzüglich ruft er ein Notstandskomitee zusammen, um Pläne zur Vertreibung der neuen Besitzer zu schmieden. Allerdings stehen nicht alle Dorfbewohner auf seiner Seite. Da ist zum Beispiel die
arbeitslose Stephanie, die sich eine Anstellung in der Auberge erhofft, oder Josette, die den einzigen Laden am Ort betreibt und die Engländer sofort ins Herz schließt, oder aber die kauzige Bäuerin Annie, die mit dem Bürgermeister sowieso noch eine alte Rech-nung offen hat. Schon bald bricht Chaos im Dorf aus.


Produktdetails

Verkaufsrang: 25.219
ISBN-10: 3-455-40343-3
EAN: 9783455403435
Originaltitel: L'Auberge
Erschienen: 22.02.2012
Verlag: Hoffmann und Campe
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 349
Länge/Breite: 205mm/125mm
Gewicht: 506 g
Übersetzer: Angelika Naujokat
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Julia Stagg

Julia Stagg studierte Englische Literatur in Sheffield und lebte danach sechs Jahre in Japan, wo sie Englisch unterrichtete. Während ihres Studiums entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben und hat seither an kleineren und größeren Prosastücken gearbeitet. 2004 zog sie mit ihrem Mann in die französischen Pyrenäen und betrieb dort eine Pension. Inzwischen pendelt sie zwischen den Pyrenäen und den englischen Yorkshire Dales.

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Kundenrezensionen

  • Kleine süße Dorfgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Johanna Radke, am 03.04.2013

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    Monsieur Papon ist Bürgermeister in Fogas, einem kleinen verträumten Ort in den Pyrenäen. Hier kennt jeder jeden und jeder weiß über alles Bescheid.
    Als in das einzige Restaurant im Ort ein englisches Pärchen einzieht, um eben dieses zu bewirtschaften, ist die Empörung groß und Monsieur Papon beginnt eine gewaltige Intrige zu starten, um die Engländer zu vergraulen. Doch sein Plan scheint zu scheitern, als immer mehr Bewohner von Fogas gefallen an den neuen Restaurantbesitzern finden.
    Julia Stagg beschreibt warmherzig und mit einem Augenzwinkern über das schrullige Leben der Bewohner von Fogas. Liebevoll sind die einzelnen Personen miteinander verstrickt und der Leser erhält tiefen Einblick in deren Leben und Beziehungen zueinander.
    Ein leichter, angenehmer Roman, ohne großen Firlefanz und trotzdem oder gerade deshalb so lesenswert.
    Für alle Fans der französischen Literatur und Küche, aber auch alle Dorfliebhaber und diejenigen die einfach schöne Bücher lesen mögen.

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  • Nicht ganz "A la Carte" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ursula Kallipke, am 27.05.2012

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    Mit Hinterlist und Vorurteilen vereint Fugas´Bürgermeister Papon die Bürgerschaft hinter sich gegen die unkulinarischen Briten, die sich erdreisten die schöne, seit kurzem geschlossenen Auvergene zu kaufen. Essen wie Gott in Great Britain? Ein No-Go für die ländlichen Franzosen. Wie gut, daß es aber auch ein paar aufgeschlossene Bürger gibt... Ein humorvoller und bissiger, äußerst charmanter, unterhaltsamer, lesens- und/ oder hörenswerter Frankreichroman.

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  • Bürgermeister kontra Gemeindemitglieder Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gerd Gewinner, am 25.04.2012

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    Im Kultfilm 'Ein Fisch namens Wanda' sagt Otto: 'Die englische Verbeugung vor der Nouelle Cuisine heißt ... Pommes'

    Bizarr und natürlich politisch völlig unkorrekt.Aber genau solcher Klischees will sich Bürgermeister Papon bedienen, um

    freilich eigene Interessen durchzusetzen. Ausgerechnet Engländer! wollen die hiesige Auberge nicht nur kaufen sondern auch

    selbst betreiben.Mit findigen bürokratischen Winkelzügen versucht er das zu verhindern.

    Jedoch hat er die Rechnung ohne seine Mitbewohner gemacht, Widerstand regt sich in der Gemeinde Fogas ...
    Übrigens:Eine Fortsetzung ist bereits erschienen, allerdings erst mal nur Englisch

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  • Monsieur Papon oder ein Dorf steht Kopf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katja Wünsche, am 10.04.2012

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    Monsieur Serge Papon, Bürgermeister des kleinen Pyrenäendorfes Fogas, ist außer sich: Die Auberge des Deux Vallèes wurde verkauft! Und zwar nicht, wie geplant, an seinen Schwager, sondern ausgerechnet an ein englisches Paar. Weiß doch jeder, dass Engländer nicht kochen können! Diese Schmach lässt der kleine Franzose natürlich nicht auf sich sitzen und schmiedet schon bald hinterhältige Pläne, um in den Besitz der Gaststätte zu kommen. Nur gut, dass die neuen Besitzer, Paul und Lorna Webster, die Unterstützung der Dorfbewohner haben. Schon nach wenigen Seiten zieht Julia Staggs Buch den Leser in seinen Bann. Die Geschichte ist liebenswürdig und voller Charme geschrieben und zeigt, wie wichtig sowohl Zusammenhalt als auch Toleranz ist. Eine schöne Geschichte, die ich unbedingt weiter empfehle

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  • Mit diesem Buch kann man nicht bis zum nächsten Urlaub warten. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Menzel, am 29.02.2012

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    Der Dorfklatsch der Postmeisterin Vèronique bringt es an den Tag-die "Auberge des Deux Vallèes" ist verkauft-an ein englisches Paar, Lorna und Paul Webster.
    Der Bürgermeister des kleinen verschlafenen Pyrenäendorfes Fogas, Serge Papon, hatte doch ganz andere Pläne mit der Auberge und muss den Schock erst einmal mit ein paar Pastis runterspülen und dann mit seinen Vizebürgermeistern die Lage beraten. Schlitzohrig und listig ersinnt er, die Gaststättenpläne von Lorna und Paul zu durchkreuzen und zeigt sich recht einfallsreich in der Wahl der Mittel. Doch er hat die Rechnung ohne seine Dorfbewohner gemacht, die meisten finden nämlich die Neuankömmlinge richtig nett.Die kleinen Intrigen und Spitzfindigkeiten nehmen ihren Lauf, genau wie die leidenschaftliche Begeisterung und Planung der fleißigen Helfer zur Rettung des Gasthauses.
    Julia Stagg beschreibt ihre Protagonisten liebenswürdig, mit Charme, Witz und großem Augenzwinkern. Vielleicht sind ihr Chloè, Stephanie, Christian,Renè und all die anderen viel näher als wir glauben. Hat die Autorin doch selbst mit ihrem Mann in den französischen Pyrenäen gelebt und eine Pension betrieben.

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