Öland

Kriminalroman

von Johan Theorin

Buch

Taschenbuch (446 Seiten)

9. Auflage

Sprache: Deutsch

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An einem Spätsommertag verschwindet ein kleiner Junge im dichten Nebel der Insel Öland ? und wird nie wieder gesehen oder gefunden. Zwanzig Jahre später erhält seine Mutter einen Anruf von ihrem Vater: Es gebe ein neues Beweisstück, und er bittet sie, nach Öland zurückzukehren und die Suche wieder aufzunehmen. Auf Öland geht das Gerücht, der unheilbringende Nils Kant sei der Mörder. Dabei war dieser längst unter der Erde, als der Junge verschwand. Aber ist Kant wirklich tot? Oder geistert er womöglich noch immer über die weite Kalkebene von Öland?

Pressestimmen:

"Geschickt spannt Johan Theorin den Bogen immer straffer, um seine Leser schließlich mit einem furiosen Finale zu überraschen. Ein gelungenes, mitunter beklemmend düsteres Debüt." Kölner Stadt-Anzeiger

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.783
ISBN-10: 3-492-25368-7
EAN: 9783492253680
Originaltitel: Skumtimmen
Erschienen: Januar 2012
Verlag: Piper
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 9. Auflage
Seitenzahl: 446
Länge/Breite: 187mm/124mm
Gewicht: 364 g
Übersetzer: Kerstin Schöps
Reihe: Piper Taschenbuch
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Kerstin Schöps

Ulla Taylor ist 1968 in Dänemark geboren, als Kind wollte sie immer Schauspielerin werden. Stattdessen schrieb und inszenierte sie fürs Theater. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Schwester, (liebe) Schwester ist ihr erstes Jugendbuch.

Johan Theorin

Johan Theorin, geb. 1963 in Göteborg, gehört zu den meistgelesenen Krimiautoren seines Landes. Die ersten drei Bände seines Öland-Quartetts, ausgezeichnet führten regelmäßig die schwedischen Bestsellerlisten an.

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Kundenrezensionen

  • Bildgewaltig und geheimnisvoll Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna, am 22.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwanzig Jahre sind vergangen, seit der kleine Jens auf der Insel Öland verschwunden ist. Bis heute gibt es keinen Hinweis auf ein Verbrechen und so wurde vermutet, dass er an dem nebligen Tag seines Verschwindens, ins Wasser gegangen ist.
    Nur seiner Mutter Julia und ihr Vater Gerlof haben nie an ein Ertrinken geglaubt. Als Julia, die sich komplett zurückgezogen hat, dann einen Anruf von Gerlof bekommt, keimt neue Hoffnung auf. Denn Gerlof erhielt eine Sandale per Post und die Suche ist wieder neu entfacht...



    „Öland“ ist ein typisch skandinavischer Krimi, der durch seine Bildgewalt und seine geheimnisvollen Momente besticht.

    Alles dreht sich in diesem Buch um das Verschwinden von Jens. Dieser verließ sein zu Hause an einem nebligen Tag und ward nie mehr gesehen. Gleichzeitig lernen wir, in kleinen Rückblenden, Nils Kant kennen.
    Nils lebte auch auf Öland, war sehr gewaltbereit und zum Zeitpunkt des Verschwindens bereits verstorben. Trotzdem geistert er immer noch in den Köpfen der alten Öländer herum, denn ihn umgibt ein schlimmes Verbrechen und die Vermutung, dass er in Wirklichkeit noch am Leben sein könnte.

    Was mir beim Lesen des Buches sofort aufgefallen ist, war diese ruhige, aber packende Stimmung die vom Erzählstil ausgeht. Johan Theorin versteht es durch immer neue Fährten den Leser/ die Leserin prima zu unterhalten.
    So war auch ich in immer neue Theorien verstrickt und mir (dank der Rückblenden) nicht sicher was genau geschehen ist.

    Für Krimi-Fans ist „Öland“ ein wirklich zu empfehlendes Buch.

    Ich selber habe mir schon die komplette Reihe notiert um bei Gelegenheit weiterlesen zu können.

    1) Öland
    2) Nebelsturm
    3) Blutstein
    4) So bitterkalt

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  • Geheimnisvolles Öland Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 29.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ach menno, manchmal denke ich wirklich, man sollte Klappentexte verbieten, soviel Unsinn wie da verzapft wird. 'Eine feine Mischung aus Krimi und Gespensterroman. Zum Gruseln gut.' meint die Für Sie über das erste Buch 'Öland' von Johan Theorin. Wetten, dass wer immer dies auch geschrieben hat, lediglich die Inhaltsangabe gelesen hatte? Von Geistern und Gespenstern ist in dem ganzen Buch nämlich weit und breit keine Spur zu finden. Und zum Gruseln ist die ganze Geschichte nun sicherlich auch nicht geeignet.
    Aber spannend ist es, spannend bis zum wirklich überraschenden Ende, das mit einigen unerwarteten Wendungen aufwartet. 1972, ein kleiner Junge von fast sechs Jahren verschwindet, alle Suche bleibt vergebens. Es scheint, als ob der damals herrschende dichte Nebel ihn verschluckt hätte. 20 Jahre später hat seine Mutter Julia noch immer nicht ins Leben zurückgefunden. Psychisch krank quält sie sich durch endlose Tage, als sie ein Anruf ihres Vaters erreicht. Man hat ihm per Post ins Altenheim eine Sandale zugesandt, die Sandale eines kleinen Jungen. Er bittet Julia, zu ihm zu kommen, um die Suche erneut aufzunehmen. Gemeinsam mit zwei alten Freunden glaubt er zu wissen, wer hinter dem Verschwinden seines Enkels steckt: Nils Kant, ein mehrfacher Mörder, der jedoch schon Jahre zuvor beerdigt wurde.
    Die Geschichte wird in zwei Strängen erzählt: Zum einen begleitet man Julia und ihren Vater auf der Suche nach dem, was damals wirklich geschah. Und zum andern nimmt man teil am Leben von Nils Kant, der bereits als Kind den Tod seines kleinen Bruders verschuldete. Man glaubt schon früh zu ahnen, was damals vorfiel, wird aber immer wieder eines besseren belehrt.
    Auch wenn Ortsbeschreibungen und Ähnliches nicht allzu viel Raum einnehmen, gelingt es Theorin, die Einsamkeit und Verlassenheit der Sommerferienorte wie auch die besondere Stimmung der Alvar (so heisst die Gegend dort) überzeugend darzustellen. Ein rundum gelungener Krimi mit wenig Blut und viel Atmosphäre. Und weshalb nur vier Punkte? Weil es auch noch spannendere Krimis gibt :-)

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  • Ein Buch das lange nachwirkt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helga Pamminger, am 03.06.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im September 1972 verschwindet an einem Tag mit extrem dichtem Nebel auf der schwedischen Insel Öland ein kleiner Junge. Alle Suchaktionen sind erfolglos. Seine Mutter Julia kann das nicht verwinden.
    Als zwanzig Jahre später ihr inzwischen verwitweter und in einem Pensionistenheim lebender Vater sie auf die Insel ruft, weil er glaubt, neue Spuren gefunden zu haben, macht sie sich auf den Weg.
    Ein spannender und auch sprachlich und stilistisch gut gemachter Krimi.
    Eine Empfehlung für alle Freunde von anspruchsvollen Krimis.

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  • Gut, wirklich gut! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.11.2010

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    Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es läßt sich gut lesen und die Hauptpersonen sind alle sehr symphatisch dargestellt. Gleich zu Anfang des Buches wird man allerdings so was von auf den Holzweg geführt, dass man erst nach und nach die Wahrheit erkennt, oder aber glaubt zu erkennen. Das Ende ist dann wiederum nochmals so unvorhersehbar, dass es einen wirklich beinahe aus den Socken hebt. Für Leute die auf schöne Kriminalgeschichten in tollem Schreibstil stehen, kann hier nichts schief gehen. Kaufen, lesen!

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  • Typisch skandinavisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lesemonsti, am 25.08.2010

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    "Öland" ist schon ein merkwürdiges Buch: Auf den ersten 200 Seiten plätschert die Geschichte langweilig vor sich hin, so dass ich viel über das Buch geschimpft habe. Nur die sehr kurzen Kapitel, in denen in Rückblicken auf den Lebensweg Nils Kants eingegangen wird, haben mich wirklich gefesselt; diese sind spannend! Wenn dann wieder in die Gegenwart umgeschwenkt wurde, musste ich mich zum Weiterlesen überwinden.
    Aber dann nimmt das Buch doch noch an Fahrt auf und kann die Spannung immer weiter auf die Spitze treiben. Zudem gibt es ungeahnte Wendungen. Erst am Ende des Buches werden die Vorfälle vom Anfang des Buches, nämlich das Verschwinden eines 6jährigen Jungen - aufgeklärt und haben mich noch viel über das Buch und die sagenumwobene Gestalt des Nils Kant nachdenken lassen.
    Ein Buch, an das ich noch immer häufig denke, obwohl ich es vor ca 4 Wochen gelesen habe und seitdem 4-5 andere gelesen hab.
    Da ich die langweiligen ersten 200 Seiten aber nicht ganz vergessen kann, gibt es den einen Stern Abzug, aber vielleicht ist diese Langweiligkeit zu Beginn auch nötig, um die nötige Atmosphäre schaffen zu können.
    Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten Bücher von Johan Theorin und werde sie sicher lesen.

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  • Öland-Spannende Unterhaltung in herbstlicher Umgebung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Heidi Hoffmann, am 23.06.2010

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    Ein kleiner Junge verschwindet spurlos am Tag und jahrelang weiß die Familie nicht, was aus ihm geworden ist. Bis seine Familie einen Hinweis erhält, der Schuh des Kleinen taucht auf und die Mutter des Kindes forscht auf dem herbstlichen Öland nach weiteren Informationen. Da gibt es einen weiteren Toten und nach und nach fügen sich viele Puzzleteile zusammen. Spannend, gut lesbar, ein toller Krimischmöker.

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  • Nebulös Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Strachotta, am 27.04.2010

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    1972 verschwindet ein sechsjähriger Junge im Nebel Ölands spurlos. Im Verlauf des Romans wird aufgeklärt, was damals eigentlich mit dem Jungen passiert ist.
    Theorins nüchterner, klarer Stil fesselt von der ersten bis zur letzten Minute.
    Ein atmosphärischer Krimi, der sehr gut ohne irgendwelche Ermittler oder Kommissare auskommt.

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  • Leise und unheimlich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melina Kluge, am 20.04.2010

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    Die Vergangenheit als Gegenwart und die Gegenwart als Vergangenheit...
    Theorin versteht es, durch stilistische Mittel eine ganz eigene Atmosphäre zu schaffen.
    Ein Strang der Geschichte beginnt in der Kindheit des vermeintlichen Mörders, der andere in der Gegenwart.
    Viele Puzzleteile fügen sich zu einem Komplex zusammen.
    Unvorhergesehen für den Leser und spannend zum Mitraten!

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  • Der schwere Weg zurück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bellexr, am 19.04.2010

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    Vor rund 20 Jahren ist Julias kleiner Sohn Sven spurlos auf Öland im Nebel verschwunden. Sofort angesetzte Suchaktionen haben nichts ergeben und jedermann glaubte damals, dass er im Meer ertrunken ist. Bis auf Julia! Sie konnte sich mit seinem Verschwinden nie abfinden und leidet heute noch darunter und hofft ständig, dass er eines Tages wieder auftaucht. Darüber ist sie stark depressiv geworden. Als nun ihr Vater anruft und ihr erzählt, dass ihm ein Beweisstück zugespielt wurde, reist sie mehr widerwillig nach Öland, um ihren Gerlof bei der Aufklärung um Jens' Verschwinden zu unterstützen. Und langsam kristallisiert sich eine Spur heraus, die immer wieder zu dem toten Nils Kant führt. Aber ist Nils wirklich tot oder lebt er versteckt auf der Insel? Die Lösung dieser Frage bringt Julia und ihren Vater Gerlof in Lebensgefahr.

    Atmosphärisch dicht hat Johan Theorin sein Erstlingswerk umgesetzt. Fast sofort fühlt man sich hineinversetzt in die düstere, mystische und fast schon depressive Oktoberstimmung auf Öland. Und so erhält man mühelos eine sehr gute Vorstellung von der Insel und deren Bewohner.

    Die Geschichte spielt in der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit. Einerseits ist man bei den "Ermittlungen" von Julia und Gerlof dabei, wie sie der Vergangenheit und den Geheimnissen der Insel und deren Bewohner auf die Spur kommen. Zum anderen erfährt man in Rückblenden etwas über das Leben von Nils Kant, dessen Geschichte in den 1940er Jahren beginnt. Sehr schnell merkt man, dass Nils eine Schlüsselrolle um das Verschwinden von Jens spielt. Was es allerdings mit dessen Verschwinden auf sich hat und wie Nils darin verwickelt ist, erfährt man erst im letzten 1/3 des Krimis und die Auflösung ist wirklich sehr gelungen und schlüssig umgesetzt.

    Seine Protagonistin Julia beschreibt der Autor anfangs als eine trauernde, psychisch sehr labile Frau, die immer noch jeden Tag hofft, dass Jens endlich wieder zurückkehrt. Sie lebt eindeutig in der Vergangenheit und dieser Schicksalsschlag hat sie über die Jahre hinweg zermürbt. Ihre Rückkehr nach Öland hilft ihr nach und nach in die Gegenwart zurückzukehren und wieder Lebensmut zu fassen, sowie mit dem Verschwinden ihres Sohnes umzugehen. Diese Wandlung ist fast fließend und sehr einfühlsam von Johan Theorin beschrieben. Wie übrigens alle seine Charaktere sehr einfühlsam, lebendig und facettenreich beschrieben sind.

    Die Story beginnt mit der Rückkehr von Julia auf Öland und schnell kristallisiert sich heraus, dass das Verschwinden von Jens etwas mit Nils Kant zu tun haben muss, der allerdings zum Zeitpunkt des Verschwindens angeblich schon mehrere Jahre tot war. Dieses Wissen gibt der Geschichte einen etwas mystischen Anstrich, wodurch auch recht schnell Spannung aufgebaut wird. Und diese hält sich mühelos über die gesamte Story hinweg, wobei die Spannung stellenweise nur unterschwellig zu spüren ist und sich fast unmerklich steigert.

    Alles in allem ein absolut gelungenes Debüt von Johan Theorin, der mit "Öland" einen sehr spannenden, mystisch angehauchten, etwas melancholischen Krimi geschaffen hat, der einem von der ersten Seite an fesselt. Im September 2009 ist bereits der zweite Krimi von ihm mit dem Titel Nebelsturm erschienen.

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  • Nicht meinen Erwartungen entsprochen, aber... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexia, am 29.03.2010

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Insel Öland: Der fünfjährige Jens verlässt im September 1972 voller Abenteuerlust das Haus seiner Großeltern und verliert im dichten, undurchdringbaren Nebel die Orientierung. Er begegnet dem Mörder Nils Kant und verschwindet spurlos. Julia, seine Mutter, zerbricht an diesem Schicksalsschlag. Sie existiert, aber sie lebt nicht mehr und immer hat sie die Hoffnung, dass Jens eines Tages zu ihr zurückkommt…

    Zwanzig Jahre nach Jens Verschwinden erhält Julia einen Anruf von ihrem Vater, der sie bittet, auf die Insel Öland zurückzukommen. Es gäbe neue Anhaltspunkte zu Jens Verschwinden. Die Sandale des Jungen ist aufgetaucht… Und: Nils Kant hätte mit dem Verschwinden von Jens zu tun. Aber wie kann das sein, wenn Nils schon in den sechziger Jahren ums Leben gekommen ist?

    Ich hatte mir nach den guten Kritiken meiner „Vorleser“ mehr von diesem Krimi erwartet. Der Autor schildert in Rückblenden das Leben von Nils Kant, der schon als zehnjähriger Junge ein Menschenleben auf dem Gewissen hat und durch dessen Leben sich die Gewalt wie ein roter Faden zieht. Und in der Gegenwart schildert der Autor, wie Gerlof und seine Tochter Julia versuchen, endlich herauszufinden, was mit Jens an diesem Tag passiert ist. Die Geschichten laufen aufeinander zu, bis es am Schluss zu einer völlig unerwarteten Auflösung der Geschehnisse kommt. Das Ende des Buches ist wirklich beachtlich. Aber die Geschichte selbst kommt nicht so richtig in Bewegung. Man hat fast das Gefühl, dass sich der anfänglich beschriebene Nebel über das Buch gelegt hat und alles wie durch Watte beschrieben wird. Es ist teilweise sehr langweilig geschrieben. Das einzige, was mich beim Lesen durchhalten gelassen hat war, dass ich auch wissen wollte, was aus Jens geworden ist…

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  • Sie haben das Gefühl den beklemmenden Nebel einzuatmen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katinka Engels, am 25.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwei Jahrzehnte zuvor ist der kleine Jens auf Öland verschwunden. Im Nebel. Doch keiner weiß, ob er umgekommen ist, ob er Opfer eines Verbrechens wurde, ob man ihn entführt hat, oder ob er ertrunken sein könnte. Für die Familie beginnt ein Albtraum, doch der Fall wird nie aufgeklärt. Bis Jahre später der Großvater eine Sandale des Jungen erhält und die Mutter bittet, nach Öland zurückzukehren.
    Immer wenn Sie glauben, jetzt haben Sie die Lösung, führt Johan Theorin Sie auf eine andere Spur.

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  • Gänsehaut ab der ersten Seite! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Jungiereck, am 17.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der kleine Jens verschwindet spurlos im Nebel. Keiner weiß, was sich tatsächlich ereignet hat. Mit dieser Ungewissheit lebt die Mutter Julia, bis ihr Vater sie nach 20 Jahren auffordert nach Öland zurück zukehren, da eine Sandale des Jungen gefunden wurde. Es hält sich das Gerücht, das Nils Kant der Mörder sei. Nur war dieser bereits vor Jens Verschwinden tot... Theorin ist Meister darin, unglaublich gruselige Athmosphären zuschaffen. Ich konnte "Öland" nicht weg legen, bevor ich nicht wußte, was dem kleinen Jens im Nebel auf Öland passiert ist...

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  • Beklemmend gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marcus Butscheid, am 12.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwanzig Jahre zuvor verschwindet ein Kind im gespenstischen Nebel auf Öland, einer schwedischen Ostseeinsel in der Provinz Kalmar län. Lange bleiben die Ereignisse ungeklärt ,doch der Großvater Gerlof findet eine neue Spur und er holt seine Tochter Julia zurück in die vergangene Zeit, um gemeinsam die Umstände des schicksalhaften Verschwindens zu recherchieren. Da gab es Nils Kant, Sohn einer einflussreichen Frau im Ort der mit seiner Schrotflinte umherstreift, der scheinbar verantwortlich für das Ertrinken seines Bruders war und nach dem Mord an zwei deutschen Soldaten aus dem Land fliehen muss. Die Handlung wird mitreißend und eingehend von Johan Theorin erzählt und ihm gelingt gegen Ende des letztens Teils das Herzklopfen des Lesers, wenn der Großvater ins Auto von mutmaßlichen Mitwissern steigt . Man möchte gern die bedrohliche Fahrt stoppen, doch die Beifahrertür lässt sich nicht öffnen. Auch diesmal sollte sich der kriminalistische Verstand nicht täuschen lassen; denn nichts ist hier so wie es scheint.

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  • Eine Suche Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Breuer, am 10.03.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Albtraum einer jeden Mutter wurde für Julia wahr. Ihr kleiner Sohn Jens verschwindet auf Öland spurlos. Zwanzig Jahre später weis immer noch Niemand über den Verbleib des Jungen Bescheid. Julia, von Depressionen geplagt, quält sich durch ein tristes Leben. Da ereilt sie ein Anruf ihres Vaters. Er hat neue Spuren über Jens Verschwinden. Der Verdacht fällt auf Nils Kant, ein bekannter Mörder dieser Insel. Doch Nils hat das Beste Alibi der Welt. Denn schon Jahre vor Jens Geburt, ist Nils verstorben.
    Bedrückend schildert Johan Theorin zwei Geschichten in seinen Roman. Einerseits die Suche nach dem verschwundenen Sohn, welche in den 90er des 20 Jahrhunderts stattfindet. Andererseits rückblickend die Lebensgeschichte des vermeintlichen Täters Nils Kant. Gelungen verknüpft der Autor beide Handlungsstränge, die zu einer nahtlosen Aufklärung führen. Ein weiterer skandinavischer Krimi? Nein! Eine bewegende, raue, gefühlsgeladene Erzählung.

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