Buch
gebunden (400 Seiten)
Sprache: Deutsch
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von Joachim Gauck
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von Paul Cleave
von Herbert Seckler
Das Bürgertum ist das Rückgrat unserer Gesellschaft - wer die bürgerliche Mittelschicht bedroht, setzt nicht nur die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands aufs Spiel, sondern zerstört zugleich die Fundamente unserer freiheitlichen Demokratie. Das Prinzip Verantwortung, so scheint es, hat abgedankt: Zwischen Bevormundung einerseits und Gleichgültigkeit andererseits ist der Sinn für die "Mitte" und das politisch Machbare verloren gegangen - die Hilflosigkeit der Großen Koalition zeigt dies Tag für Tag. Der Vorsorgestaat lockt mit immer neuen Hängematten, und die wachsende Steuerlast bedroht gerade den wirtschaftlich produktivsten Teil der Gesellschaft: den Mittelstand. Und als wäre dies alles nicht genug, werden auch gleich die bürgerlichen Werte entsorgt. Leistung, Familie, Bildung, Gemeinsinn, Verantwortung - all das zählt heute nicht mehr. Hans-Olaf Henkel fordert die Rückkehr zur Vernunft und zu den Tugenden des Bürgertums. Allein damit, das ist seine Überzeugung, hat Deutschland noch eine Zukunft im globalen Wettbewerb.
| ISBN-10: | 3-426-27423-X |
|---|---|
| EAN: | 9783426274231 |
| Erschienen: | 2007 |
| Verlag: | Droemer/Knaur |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 400 |
| Gewicht: | 600 g |
Am 14.März 1940 wurde Hans-Olaf Henkel als Halbwaise in Hamburg geboren. Sein Vater ist in Ungarn im zweiten Weltkrieg gefallen. Später absolvierte Hans-Olaf Henkel erst eine kaufmännische Lehre, bevor er begann an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik zu studieren. 1962 übernahm er verschiedene Managementfunktionen bei IBM Deutschland. Jahre später wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt und ab 1993 leitete er als Chef für drei Jahre IBM in Europa, Mittleren Osten und Afrika. Zu der Zeit hatte er seinen Dienstsitz in Paris. Hans-Olaf Henkel ist ehemaliger Präsident des BDI, Bundesverband der Deutschen Industrie, welches er von 1995 bis 2000 ausübte. Anschließend übernahm er die Rolle als Präsident der Leibniz-Gesellschaft, wo er 2005 von dem Chemiker Prof. Ernst Theodor Rietschel abgelöst wurde. Zum Abschied wurde ihm zum Dank ein Wirtschaftspreis gewidmet, den Hans-Olaf Henkel Preis, der im Abstand von zwei Jahren verliehen wird. Desweiteren ist Hans-Olaf Henkel seit 2006 Berater der Bank of America. Er ist Mitglied von mehreren Aufsichtsräten in Deutschland und der Schweiz, darunter Bayer AG, Continental AG und auch Ringier AG. Bekannt wurde Hans-Olaf Henkel vor allem in der Öffentlichkeit durch seine Direktheit, kontroversen Standpunkte und provozierenden Aussagen. Trotzdem gehört er keiner Partei an und bezeichnet sich selbst als Wechselwähler. Seine Debatten und Äußerungen füllen oft politische Talkshows sowie Radiointerviews. Unter der Führung von Alt-Bundespräsident Roman Herzog ist er Gründungsmitglied des Konvents für Deutschland, welches sich für die "Reform der Reformfähigkeit" einsetzt. An der Universität Mannheim lehrt er als Honorarprofessor "Internationales Management in einer globalisierten Welt". Für seine Veröffentlichungen und Bücher wurde Hans-Olaf Henkel schon mehrfach ausgezeichnet. Den internationalen Buchpreis Corine erhielt er für "Die Ethik des Erfolgs", für seine Wirtschaftspublizistik unter anderem den Ludwig-Erhard-Preis. Als gebürtiger Hanseat lehnte Hans-Olaf Henkel jedoch die Annahme des Bundesverdienstkreuzes im Jahr 2002 ab. Dies gründete auf hanseatische Tradition. Privat mag Hans-Olaf Henkel Jazzmusik und ist Vater von vier Kindern.
Meinung der Redaktion
Hans-Olaf Henkel spricht aus, was deutsche Wirtschaftsführer und Politiker sich nicht zu sagen trauen.
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