Wahnsinn mit Methode

Wahnsinn mit Methode

Finanzcrash und Weltwirtschaft

von Sahra Wagenknecht

Buch

Taschenbuch (254 Seiten)

5. Auflage

Sprache: Deutsch

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Die Bankenkrise, die sich zu einer neuen Weltwirtschaftskrise auswächst, ist ein Thema, das uns alle angeht. Sahra Wagenknecht diskutiert in ihrem neuen Buch "Wahnsinn mit Methode" den globalen Finanzcrash, den man in Fachkreisen schon lange vorausgesehen hat, und entwirft Entwicklungsperspektiven. Sie analysiert die Funktionsweise der internationalen Finanzmärkte und erklärt, weshalb die globalen Finanzjongleure allein die Krise nicht mehr in den Griff bekommen können. Wagenknecht zeigt, welche Auswege sich durch eine undogmatische, marxistisch geprägte Denkweise auftun können. Ein Buch von höchster Aktualität und Brisanz.

Produktdetails

Verkaufsrang: 27.660
ISBN-10: 3-360-01956-3
EAN: 9783360019561
Erschienen: November 2008
Verlag: Das Neue Berlin
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 5. Auflage
Seitenzahl: 254
Gewicht: 309 g
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Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknecht, geb. 1969 in Jena, ist Politikerin und Publizistin und arbeitet an einer volkswirtschaftlichen Dissertation. Sie ist Mitglied der Partei Die Linke. Von Juli 2004 bis Juli 2009 war sie Mitglied des Europaparlaments. Seit Oktober 2009 ist sie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion, seit Mai 2010 stellvertretende Parteivorsitzende. Die Autorin lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

  • Beeindruckende Analyse bis hin zu den Ursachen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von GUM, am 20.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch Wahnsinn mit Methode beeindruckt den Leser zutiefst. Auch wenn es bereits 2008 erschienen ist, so hat es nichts von seiner Aktualität verloren. Die Beschreibung der Finanzmärkte, der einzelnen Finanzmarktteilnehmer und insbesondere der verheerende Einfluss einiger Marktteilnehmer werden hier besonders deutlich.
    Alles in einer deutlichen Sprache, die schon fast den Namen Klartext verdient. Übrigens ganz ohne ideologische Scheuklappen, sondern eher als eine nüchterne Bestandausnahme.
    Dieses Buch sollte jeder lesen, der sich mit Finanzmärkten beschäftigt oder der schon einmal selbst unter den "Tipps" der Banken gelitten hat.
    Je länger man dieses Buch liest, desto deutlicher werden die einzelnen Aussagen und die Verknüpfungen zu aktuellen Lösungsversuchen und angeblich "alternativloser" Politik.

    Insgesamt eine sehr schöne Einführung in die tatsächliche Wirkungsweise der Märkte. Mit einigen interessanten Beispielen auch für Anleger in Aktien und alle Teilnehmer an der Marktwirtschaft. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Siehe auch meine Empfehlungen zu Literatur mit ähnlichen Inhalten

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  • Weltfinanzmarkt ohne Schaumbremse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Janicijevic, am 27.04.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die sich bereits in 2007 deutlich abzeichnende und dann in 2008 zum Zusammenbruch der weltgrößten Hypothekenbanken führende Finanzkrise ist keinesfalls eine neue Erscheinung in der modernen Globalisierung. Derartige Finanzblasen sind bereits seit dem Mittelalter bekannt und treten in unterschiedlichen Abständen immer wieder auf. Im Gegensatz zu früheren Geldmarktzusammenbrüchen hat sich allerdings ihre Abfolge erheblich beschleunigt, und die jeweils dabei zunächst generierten und dann wieder vernichteten Geldmengen sind mittlerweile ins astronomische angestiegen. So wurden wir nach den Worten von Gottfried Heller in 2008 Zeugen und Opfer des Platzens der größten Kreditblase der Finanzgeschichte.
    Sahra Wagenknecht beschreibt in ihrem Buch "Wahnsinn mit Methode" die Ursachen und die Mechanismen, die derartigen Höhenflügen mit anschließendem Totalabsturz zugrunde liegen. Sie verdeutlich die wesentlichen Zusammenhänge ausführlich und mit ihrer unverkennbaren Klarheit in einer für Jedermann verständlichen Sprache.
    Mir persönlich hat dieses Buch vor allem dabei geholfen, zum Teil allgemein bekannte Einzelereignisse in einem Gesamtzusammenhang einzuordnen. Sehr gut gefällt mir die Beschreibung, wie die Zentralbanken weltweit nach und nach ihren Einfluss auf die Geldmengeregulierung fast gänzlich verloren haben. Äußerst interessant fand ich zudem die detaillierte und aufschlussreiche Führung durch den Entstehungszeitraum der globalen Weltfinanzmärkte.
    Ferner gelingt es ihr problemlos die komplizierten und verschachtelten Abläufe während der Selbstgeneration der Billionen von Währungseinheiten, die in diesen Märkten täglich über alle Grenzen hinweg verschoben werden, verständlich zu beschreiben. Wie man die Autorin kennt, scheut sie sich selbstverständlich nicht die erstaunlich kleine Anzahl der Hauptakteure aus der Anonymität der Märkte hervorzuholen und eindeutig zu benennen. Eindeutig benannt wird auch die Art und Weise mit denen die global aufgestellten Finanzplayer den Handel und die produzierenden Wirtschaftszweige in verschiedenen Ländern dominieren und ausbeuten, was letztlich zu einer immer weiter fortschreitenden Kapitalkonzentration auf einen permanent kleiner werdenden Kreis von Profiteuren führt.
    Recht mutig scheinen mir die im Ausblick beschriebenen möglichen Szenarien, die sich natürlich auch anders entwickeln können. Ob sich die Politik in absehbarer Zeit tatsächlich dazu durchringt, die für die Kapitalgrundversorgung der Bevölkerung und des Mittelstandes notwendigen Banken und Kreditinstitute wieder unter Staatseinfluss mit gemeinnützigem Auftrag zu betreiben – so wie sich die Autorin das erträumt – scheint mir allerdings eher zweifelhaft.
    Das Buch bietet einen sehr guten Überblick sowohl über die Zusammenhänge auf dem heutigen Weltfinanzmarkt, als auch über dessen Entstehungsgeschichte. Ferner werden die Verknüpfungen zwischen Geldmarkt und Produktivwirtschaft und die Folgen von Überprivatisierung und Deregulierung verständlich erklärt.

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