Das alte Kind

Thriller. Originalausgabe

von Zoë Beck

Buch

Taschenbuch (300 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Carla Es sind nur wenige Tage, die Carla von ihrem Kind getrennt im Krankenhaus verbringt - Tage, die alles verändern. Als die Schwester ihr das Baby in die Arme legt, stellt Carla entsetzt fest: Das ist gar nicht ihr Kind! Doch niemand glaubt ihr - Fiona Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Kerzen stehen am Wannenrand, Blütenblätter schwimmen auf dem Wasser, das sich allmählich rot färbt - von ihrem Blut! Mit letzter Kraft schleppt sie sich zum Telefon. Im Krankenhaus behauptet sie, jemand hätte versucht, sie zu töten. Doch niemand glaubt ihr -

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 26.07.10
Zoe Beck verwirrt den Leser wunderbar. Sie treibt mit ihm ein Spiel, das er nicht so schnell durchschaut. Beck hat den Roman perfekt geplant. Ein Spiel mit Identitäten und unterschiedlichen Zeitebenen. Der Leser muss aufpassen, damit er bei diesem Psychothriller-Puzzle alle Teile an die richtige Stelle setzt. Zoe Beck ist ein großes Psychothrillertalent! Sie hat das Zeug dazu, die weibliche Ausführung von Sebastian Fitzek zu werden.

Produktdetails

ISBN-10: 3-404-16443-1
EAN: 9783404164431
Originaltitel: Schottland Thriller III
Erschienen: 29.05.2010
Verlag: Lübbe
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 300
Länge/Breite: 186mm/125mm
Gewicht: 325 g
Reihe: Bastei-Lübbe Taschenbücher
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Zoë Beck

Zoë Beck, geboren 1975, wuchs zweisprachig auf und pendelt zwischen Großbritannien und Deutschland. Ihre große Liebe neben der Literatur ist die Musik. Heute arbeitet sie als freie Autorin, Redakteurin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.

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Kundenrezensionen

  • Das alte Kind Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Cora Lein, am 14.11.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie bereits beim Klappentext ersichtlich handelt es sich um 2 Geschichten. Eine handelt von Carla, die andere von Fiona. Dass beide Geschichten zusammenhängen ist natürlich klar. Wie, das erfährt der geübte Leser relativ schnell. Danach beginnt eine spannende Reise der Protagonisten in deren Vergangenheit.

    Stil:
    Den Stil von Zoë Beck durfte ich schon bei “Wenn es dämmert” bewundern und ich bin immer noch angetan. Sie schreibt sehr spannend, flüssig und einfach aber nicht plump. Was auch das Lesen in der Nacht, bei starker Müdigkeit, wenn man das Buch also einfach zu Ende lesen möchte, ganz einfach macht.

    Charaktere:
    Alle Charaktere waren auf ihre Art genau so wie es das Buch erforderte. Sie waren alle richtig konstruiert und es blieben keine Fragen offen. Anders hätte es nicht sein dürfen.

    Cover:
    Okay, das Buch heißt “Das alte Kind” und ein Schaukelpferd war abgebildet, also wird alles schon seine Richtigkeit haben. Nach dem Lesen kann ich aber wirklich sagen, dass ich es schaurig finde. Dadurch, dass der Boden des Zimmers – also der Standpunkt des Schaukelpferdes fast weg zu brechen scheint. Toll gemacht!

    Fazit:
    Ein super interessantes Buch. Da es sich allerdings um eine Geschichte über ein Krankenhaus, Kinder und der Leidensgeschichte einer Mutter handelt würde ich dieses Buch nur Lesern empfehlen die gesunde Kinder haben oder bei werdenden Müttern gar ganz vom Lesen abraten.
    Mir persönlich hat das alte Kind gut gefallen, auch wenn ich den Plot schnell herausgefunden hatte war es trotzdem sehr spannend zu erfahren wie es denn nun zu diesem und jenem gekommen ist. Ich gebe gute 4 Sterne für das Buch und freue mich auf weitere Geschichten von Zoë Beck.

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  • Spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lisa Kreitmeyer, am 19.04.2012

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    2 Geschichten, 2 Frauen und ihre Suche nach der Wahrheit. Ein rundum gelungenes Buch, welches die beiden verschiedenen Handlungsstränge gekonnt kombiniert und die Geschichte zu einer werden lässt. Sehr emotional und spannend!

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  • mit Wendungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ivonne Wiese, am 13.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Das alteKind" ist ein spannender deutscher Krimi über eine Kindesentführung bzw. einen Kindertausch. Die Story ist teilweise vorhersehbar, dafür aber mit Wendungen. Insgesamt spannende ungewöhnliche Story mit persönlichen Charakteren.

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  • Klasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.05.2011

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    Zwei Geschichten, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen, werden spannend und geschickt zusammengeführt. Äußerst interessante Figuren, sich entwickelnde Handlungsstränge und perfekt eingebaute Überraschungsmomente sorgen dafür, daß zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt.
    Dieser Thriller ist mehr als ein Krimi. Er wirft zum einen Fragen und Probleme auf, die realitätsbezogen sind und nie an Aktualität verlieren werden, zum anderen zeigt er menschliche Verhaltensweisen und Phänomene, die den Leser weit über die Lektüre hinaus beschäftigen können.
    Kurzum: Ein Buch, das mich von Anfang an in seinen Bann zog und das ich sehr gerne weiterempfehlen werde!

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  • ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 23.02.2011

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    Mir war relativ schnell klar, wie die beiden Geschichten der Frauen zusammenhängen. Teilweise war das Buch etwas langweilig, aber hab auch schon schlimmeres gelesen.

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  • Super interessantes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.11.2010

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    Ich fand das Buch einfach Spitze!! Einmal angefangen konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen!! Gut, vielleicht trifft das Wort Thriller nicht 100% zu (Ich verstehe unter Thrillern (Creepers, Cupido,Lauf Jane lauf, Schwarz zur Erinnerung etc). Aber es war nicht minder spannend, nur eben anders. Ich fand auch den Schreibstiel echt klasse! Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und kaufe mir die Tage "Wenn es dämmert"!!!

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  • Wer suched der findet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Margit Friedrich, am 31.10.2010

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    Das alte Kind

    Wie in so vielen Romanen werden auch hier 2 unterschiedliche Geschichten erzählt – Vergangenheit und Gegenwart.
    Vergangenheit: Carla muss wegen einer Gürtelrose zur Behandlung ins Krankenhaus und wird wegen der Ansteckungsgefahr von ihrer kleinen Tochter getrennt. Nach einer Woche bekommt sie endlich ihre Tochter zurück – doch sie meint, es ist nicht ihre Tochter. Doch niemand will ihr glauben.
    Ihr Mann wird zur Identifikation hinzugezogen, doch er kennt seine Tochter ja kaum, da er aus beruflichen Gründen viel unterwegs ist. Und so glaubt niemand Carla.
    Gegenwart: Fiona, die andere Frau, wacht mit aufgeschlitzten Unterarmen in der Badewanne auf – doch sie kann sich nicht entsinnen wie sie das gemacht haben soll …
    So entsteht eine spannende Geschichte von der man nicht wieder wegkommt, in meinen Augen aber nicht unbedingt ein Thriller! Zum Schluss klärt sich alles anders auf als man es erwartet hätte.
    Ein eindrucksvoller Roman für die heutige Zeit – die Psyche der Menschen wird so lange bearbeitet bis sie fast anfangen an sich selbst zu zweifeln.

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  • Zoe Beck " Das alte Kind" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Johanna Fesl, am 11.09.2010

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    1.Geschichte spielt in der Vergangenheit: Carla liegt im Krankenhaus und ihre Tochter wird in dieser Zeit auf der Kinderstation betreut. Als sie ihr Kind wieder bekommt stellt sie fest, dass es nicht ihr Mädchen ist. Sie versucht ihren behandelnden Arzt sowie ihren Ehemann davon zu überzeugen, doch beide glauben ihr nicht.
    2.Geschichte spielt in der Gegenwart: Fiona, eine junge Frau, entdeckt nach einem Selbstmordversuch der keiner war, dass ihre Blutgruppe nicht mit der ihrer Eltern übereinstimmt. Sie begibt sich auf die Suche...
    Die Geschichten werden von Seite zu Seite spannender und fesseln bis zum Schluss.

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  • Ein wirklich spannendes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elisabeth Fischer, am 07.09.2010

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    In "Das alte Kind" geht es um das Leben zweier Frauen, die beide völlig unabhängig voneinander in Situationen geraten, die sie daran zweifeln lassen, wer sie sind und ob sie den Menschen um sich herum wirklich trauen können.
    Zoe Beck erzählt diese Geschichte sehr spannend und mitreißend. Ich habe selber oft gerätselt, was für Verbindungen es geben könnte und ob die beiden Protagonistinnen nicht vielleicht doch einfach verrückt sein könnten.
    Zwei Punkte Abzug gibt es leider für die Bezeichnung "Thriller", denn als solchen würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Es ist eher ein wirklich spannender Roman!

    "Das alte Kind" ist absolut empfehlenswert und ich freue mich bereits darauf, mehr von dieser viel versprechenden Autorin zu lesen.

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  • Das alte Kind Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nadine, am 27.07.2010

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    In diesem Buch werden 2 Geschichten erzählt...
    Einmal die Geschichte um Carla.
    Sie bringt eine Tochter zur Welt und muss aber noch einige Zeit im Krankenhaus bleiben, weil sie eine Gürtelrose hat. Getrennt von ihrer Tochter, die auf der Kinderstation liegt, wird sie langsam wieder gesund. Als die Krankenschwester ihr "ihre Tochter" bringt, versteht Carla die Welt nicht mehr. Dieses Kind ist nicht ihre Tochter! Das Kind was man ihr gibt, ist dazu noch schwer Krank. Es hat das Hutchinson-Gilford-Syndrom (vergreisende Kinder).
    Ein Kampf und die suche nach ihrer "wahren Tochter" beginnt.
    Alle halten sie für verrückt, sogar ihr Mann. Sie wird in die Psychatrie eingewiesen, aber das hält sie von der suche nicht ab.

    Die zweite Geschichte dreht sich um Fiona....
    Sie wacht mit aufgeschlitzten Unterarmen in ihrer Badewanne auf und kann sich nicht erinnern wie es dazu gekommen ist. Sie wollte sich nicht umbringen. Die Polizei und die Ärzte sehen dies anders...

    Wie diese beiden Geschichten zusammen hängen, wird in diesem Buch nach ca. 150 Seiten langsam immer durchsichtiger.
    Ich fand es an einigen Stellen ein wenig langatmig. Doch zum Ende war es richtig spannend, weil sich dann alles aufgeklärt hat.
    Für mich war dieses Buch hier und da ganz Spannend, alledings kein richtiger Thriller!!! Deshalb nur 2 Sterne.

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  • Das ist nicht mein Kind! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von redfox_ms, am 24.07.2010

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    Fiona wacht in Ihrer Badewanne mit aufgeschnittenen Pulsadern auf und ohne Erinnerungen. Doch niemand glaubt Ihr, dass es kein Selbstmordversuch sondern ein Mordversuch war…

    Als Carla nach einigen Tagen Isolation wegen Gürtelrose Ihr Kind wiederbekommt ist Sie entsetzt – Das ist nicht meine Tochter! Doch auch Ihr glaubt niemand und ein langer Leidensweg beginnt…

    Die beiden Erzählstränge, die durch unterschiedliche Schriftarten gut zu trennen sind, sind sehr spannend – man glaub, man kann des Ende oder die Lösung vorhersehen, ist aber zum Schluss doch noch überrascht. Mal nichts Blutrünstiges sondern ein spannender Krimi, auch wenn manchmal die einzelnen Figuren etwas zu kurz kamen.

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  • Spannend und beeindruckend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katrin Richter, am 19.07.2010

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    Für Carla, Mutter der sechs Monate alten Felicitas, wird der Alptraum einer jeden Mutter Wirklichkeit. Während eines Krankenhausaufenthaltes wird ihr Baby vertauscht. Carla erkennt dies im ersten Moment, doch alles spricht gegen ihre Empfindungen. Sowohl Ärzte als auch Schwestern bestätigen, dass es nur ein Kind in diesem Alter auf der Station gibt. Auch Frederik, Carlas Mann, reagiert mit Abweisung auf ihre Abneigung gegen das fremde Kind. Als sich herausstellt, dass dieses Mädchen an einer unheilbaren Krankheit leidet, die Kinder rasend schnell vorzeitig altern lässt, ist das Urteil über Carlas Ablehnung schnell gesprochen. So kämpft diese verzweifelte Mutter einen einsamen Kampf, ihr Kind wieder zu finden. Von ihrem Mann im Stich gelassen, ihrem älteren Sohn entfremdet, gibt sie diesen Kampf doch nie verloren.

    Zoe Beck erzählt diese Geschichte einer verzweifelten Mutter und einer ihren Wurzeln beraubten Tochter in zwei parallelen Erzählsträngen, denn auch Felicitas, ihre wirkliche Tochter, sucht nach ihren Eltern. Als LeserIn gerät man sofort in den Bann dieser emotional, tiefgreifend und spannend erzählten Geschichte, man fiebert mit, man leidet mit und hofft auf einen glücklichen Ausgang für Mutter und Tochter.

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  • Das alte Kind Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dunkelkuss, am 11.07.2010

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    Inhalt:
    BERLIN, 1978 - Carla muss wegen Gürtelrose ins Krankenhaus und ihr Baby, Felicitas, wird von ihr getrennt. Als sie nach einer Woche ihr Kind wieder sehen darf, bemerkt sie, "das ist nicht mein Kind". Aber niemand glaubt ihr.
    EDINBURGH, 2009 - Fiona erwacht in ihrer Badewanne. Mit aufgeschnittenen Armen. Offensichtlich ist sie zudem mit Diazepam vollgedröhnt. Aber Fiona ist sich sicher, sie wollte sich nicht umbringen! Keiner glaub ihr...
    -
    Und was die beiden Frauen miteinander verbindet ist der Abgrund der menschlichen Seele, an dessen Rand viele Menschen stehen und herunterblicken. Manche... - springen.
    ***********

    Meinung:
    Auf den ersten Seiten war ich wirklich noch skeptisch und irgendwie war zumindest das "Geheimnis" vom Fiona und Carla schon offensichtlich, aber je länger ich gelesen habe, umso mehr hat mich interessiert, wie es zur gegenwärtigen Situation kam, wer wie agiert, reagiert, intrigiert, gelogen, verschleiert oder anders Stolpersteiine in Fionas oder Carlas Weg gelegt hat.
    Bis Seite 100 ist die Sache allerdings sehr zäh, aber danach führen die Fäden immer mehr zusammen und die letzten Seiten sind nur noch megaspannend.
    Die Charakter sind überdies alle sehr... ich nenne es mal 'eigen', aber glaubhaft und scheinen aus dem wahren Leben gegriffen. Besonders mit Fiona habe ich sympathisiert. Der Plot ist wirklich intelligent gesponnen (wenn auch - wie schon erwähnt - am Anfang langatmig) und Zoe Becks Schreibstil ist toll.
    Nur stört mich ein bisschen das Label "Thriller", das auf dem Cover prangt, denn für einen Thriller war's mir noch ein bisschen zu behäbig.
    Fazit:
    Ein interessanter Kriminalroman mit glaubhaften, klaren Charakteren und einer spannenden Geschichte, clever aufgezogen. Für 5 Sterne hat es wegen der anfänglichen Vorhersehbarkeit der Verbindung und des doch etwas zähen ersten Drittels des Buches nicht gereicht.
    Aber "Das alte Kind" hat mich neugierig auf weitere Romane von Beck gemacht! "Wenn es dämmert" steht schon auf meinem Wunschzettel ;)

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  • Das alte Kind Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Petra Brandl, am 09.07.2010

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    Zoe Beck versucht sich an einer trendigen Thematik; die neuen Möglichkeiten der Genforschung bergen letztlich die Lösung für einen geschickt aufgebauten Spannungsbogen, der bereits in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts seinen Anfang nimmt; einer Zeit, in der diese Technologie noch in den Kinderschuhen gesteckt hat.
    Carla Arnim erhält nach einem Spitalsaufenthalt in Berlin ihr Baby zurück, das sie jedoch nicht als das ihre erkennen kann. Ihr aussichtslos erscheinender Kampf um ihr eigenes Kind und gegen eine soziale Umwelt, die sie nach kurzer Zeit als verrückt abstempelt und in eine Klinik abschiebt, hält die Konstruktion des Thrillers aufrecht.
    Parallel dazu lernen wir Fiona kennen, eine junge Frau aus dem heutigen London, deren Lebensführung seltsam verloren anmutet. Als Fiona nach einer der zahllosen Szeneparties, die ihr ein oberflächliches Biotop bedeuten, mit aufgeschnittenen Pulsadern in der Badewanne erwacht, beginn sie Fragen zu stellen, die sehr bald auch mit der Geschichte ihrer Familie zu tun haben.
    Zoe Beck ist ein streckenweise fesselnder Thriller gelungen, dessen Dynamik über gewisse Defizite in den Charakterzeichnungen und einige Unplausibilitäten im Handlungsverlauf hinwegtröstet.

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  • Zwischen Gegenwart und Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kristin Kother, am 27.06.2010

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    Berlin, 1978: Carla Arnim muss wegen einer Gürtelrose ins Krankenhaus. Ihre 6 Monate alte Tochter wird derweil auf der Säuglinsstation untergebracht. Als sie sich nach längerer Zeit wieder erholt hat, bringt Ihr die Krankenschwester Felicitas zurück. Doch das Kind was Carla in den Armen hält ist nicht Ihre Tochter.
    30 Jahre später: Fiona Hayward wacht in Ihrer Badewanne auf. Es dauert einige Momente bis sie realisiert, das die rote Flüssigkeit im Wasser Blut ist, das von Ihren Handgelenken rinnt. Mit letzter Kraft schafft sie es zum Telefon und ruft einen Krankenwagen.
    Ein spannender Thriller mit vielen dunklen Abgründen und überraschenden Wendungen.

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  • Düster, spannend, unvorhersehbar! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 27.05.2010

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    Fiona wacht in ihrer Badewanne auf. Alles ist schön hergerichtet, voller Kerzen, Rosenblüten - doch das Wasser ist rotgefärbt von ihrem Blut... Sie beteuert ihre Unschuld, doch niemand will ihr glauben, da sie schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich hat. Zudem finden sich keine Einbruchsspuren in ihrem Haus.

    An anderer Stelle: Eine Mutter liegt im Krankenhaus und darf aufgrund ihrer Ansteckungsgefahr das kleine Töchterchen nicht sehen. Nach einer Woche bekommt sie ein fremdes Kind in die Hände - doch niemand will ihr glauben!

    Zoe Beck hat einen düsteren Thriller geschrieben, der von der ersten Seite an zu fesseln versteht und den Leser nicht mehr loslässt. Viele dunkle Geheimnisse verweben die beiden Erzählstränge schlussendlich zu einer packenden Geschichte, deren Lösung bis zum Schluss offen bleibt.

    Perfekt für jeden, der gerne gute spannende Bücher liest!

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