Das Lied der roten Erde
Leseprobe

Das Lied der roten Erde

Australien-Saga. Originalausgabe

von Inez Corbi

Buch

Taschenbuch (459 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Australien, 1800: Die junge Irin Moira kommt nach New South Wales, wo ihr ungeliebter, wesentlich älterer Ehemann als Arzt der Strafkolonie arbeiten soll. Einer der Sträflinge ist Duncan, ein verurteilter Rebell. Als Duncan Moira vor einem Überfall rettet, kommen die beiden sich näher. Ihre Liebe scheint jedoch aussichtslos, und so ergreifen sie gemeinsam die Flucht.

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-28214-8
EAN: 9783548282145
Erschienen: 07.12.2010
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 459
Länge/Breite: 189mm/121mm
Gewicht: 377 g
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Inez Corbi

Inez Corbi, geboren 1968, studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt/Main. Nach Erfolgen bei verschiedenen Kurzgeschichten-Wettbewerben widmet sie sich inzwischen vollständig dem Schreiben.

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  • Das Lied der roten Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 05.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Durch die Geschichte begibt man sich nach Australien kurz nachdem die Engländer diese Kolonie als Strafgefangenenlager eingerichtet hatten. Die ersten Städte sind auf dem Kontinent schon entstanden. In diesen leben abenteuerlustige Zivilisten, ehemalige Sträflinge sowie auch die Militärregierung der Kolonie. Neben diesen Städten gibt es noch einige weit auseinander liegende Farmen und die Lager der Sträflinge.
    Wie hart und brutal das Leben in der damaligen Zeit war und wie verwirrend die Natur dieses noch recht unbekannten Kontinents für die Menschen ist, sehen wir durch die Augen Moiras, welche bedingt durch eine Zwangsehe mit nach Australien auswandern muss.
    Insbesondere die Bedingungen unter denen die Sträflinge leben müssen, sind in dem Roman sehr eindrücklich geschildert, wie auch vor allen Dingen die harten und schmerzhaften Bestrafungen die ihnen zuteil wurden. Ebenso werden auch die Lebensumstände der anderen Siedler, zu denen auch Moira zählt und vor allem die schwere Position, die Frauen in dieser Zeit hatten, aufgezeigt, da es damals extrem wenig weibliche Siedler unter den Sträflingen und auch den Zivilistinnen in Australien gab und daher viele Männer, die lange Zeit keine Frau mehr hatten.
    Verbunden wird die ganze Geschichte, welche von dem Leben Moiras und der Sträflinge in Australien erzählt über die verbotene Liebe zwischen der verheirateten Moira und dem Sträfling Duncan, der zeitgleich mit Moira und ihrem Mann in Australien eingetroffen ist. Gerade auf dem Kampf Moiras um ihre wahre Liebe und dem Ausbruch aus dem Leben, das sie hassen gelernt hat, liegt der Hauptfokus dieser Geschichte und Moiras Gefühle sind eindrücklich dargestellt und auch mehr als verständlich, so dass man als Leser schnell beginnt mit ihr zu fühlen.
    Des Weiteren begegnen einem am Rand der Geschichte immer wieder Aborigines. Insbesondere ein kleines Mädchen, welches für meinen Geschmack ein wenig zu sehr und von zu gestellten Zufällen mit der Geschichte um Moira und Duncan zu tun hat.
    Insgesamt handelt es sich aber trotzdem um einen schönen Roman, der gut die Sehnsüchte nach fremden Ländern schüren kann.

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  • Das Lied der roten Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 05.04.2012

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    Durch die Geschichte begibt man sich nach Australien kurz nachdem die Engländer diese Kolonie als Strafgefangenenlager eingerichtet hatten. Die ersten Städte sind auf dem Kontinent schon entstanden. In diesen leben abenteuerlustige Zivilisten, ehemalige Sträflinge sowie auch die Militärregierung der Kolonie. Neben diesen Städten gibt es noch einige weit auseinander liegende Farmen und die Lager der Sträflinge.
    Wie hart und brutal das Leben in der damaligen Zeit war und wie verwirrend die Natur dieses noch recht unbekannten Kontinents für die Menschen ist, sehen wir durch die Augen Moiras, welche bedingt durch eine Zwangsehe mit nach Australien auswandern muss.
    Insbesondere die Bedingungen unter denen die Sträflinge leben müssen, sind in dem Roman sehr eindrücklich geschildert, wie auch vor allen Dingen die harten und schmerzhaften Bestrafungen die ihnen zuteil wurden. Ebenso werden auch die Lebensumstände der anderen Siedler, zu denen auch Moira zählt und vor allem die schwere Position, die Frauen in dieser Zeit hatten, aufgezeigt, da es damals extrem wenig weibliche Siedler unter den Sträflingen und auch den Zivilistinnen in Australien gab und daher viele Männer, die lange Zeit keine Frau mehr hatten.
    Verbunden wird die ganze Geschichte, welche von dem Leben Moiras und der Sträflinge in Australien erzählt über die verbotene Liebe zwischen der verheirateten Moira und dem Sträfling Duncan, der zeitgleich mit Moira und ihrem Mann in Australien eingetroffen ist. Gerade auf dem Kampf Moiras um ihre wahre Liebe und dem Ausbruch aus dem Leben, das sie hassen gelernt hat, liegt der Hauptfokus dieser Geschichte und Moiras Gefühle sind eindrücklich dargestellt und auch mehr als verständlich, so dass man als Leser schnell beginnt mit ihr zu fühlen.
    Des Weiteren begegnen einem am Rand der Geschichte immer wieder Aborigines. Insbesondere ein kleines Mädchen, welches für meinen Geschmack ein wenig zu sehr und von zu gestellten Zufällen mit der Geschichte um Moira und Duncan zu tun hat.
    Insgesamt handelt es sich aber trotzdem um einen schönen Roman, der gut die Sehnsüchte nach fremden Ländern schüren kann.

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    von Themistokeles, am 05.04.2012

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    Durch die Geschichte begibt man sich nach Australien kurz nachdem die Engländer diese Kolonie als Strafgefangenenlager eingerichtet hatten. Die ersten Städte sind auf dem Kontinent schon entstanden. In diesen leben abenteuerlustige Zivilisten, ehemalige Sträflinge sowie auch die Militärregierung der Kolonie. Neben diesen Städten gibt es noch einige weit auseinander liegende Farmen und die Lager der Sträflinge.
    Wie hart und brutal das Leben in der damaligen Zeit war und wie verwirrend die Natur dieses noch recht unbekannten Kontinents für die Menschen ist, sehen wir durch die Augen Moiras, welche bedingt durch eine Zwangsehe mit nach Australien auswandern muss.
    Insbesondere die Bedingungen unter denen die Sträflinge leben müssen, sind in dem Roman sehr eindrücklich geschildert, wie auch vor allen Dingen die harten und schmerzhaften Bestrafungen die ihnen zuteil wurden. Ebenso werden auch die Lebensumstände der anderen Siedler, zu denen auch Moira zählt und vor allem die schwere Position, die Frauen in dieser Zeit hatten, aufgezeigt, da es damals extrem wenig weibliche Siedler unter den Sträflingen und auch den Zivilistinnen in Australien gab und daher viele Männer, die lange Zeit keine Frau mehr hatten.
    Verbunden wird die ganze Geschichte, welche von dem Leben Moiras und der Sträflinge in Australien erzählt über die verbotene Liebe zwischen der verheirateten Moira und dem Sträfling Duncan, der zeitgleich mit Moira und ihrem Mann in Australien eingetroffen ist. Gerade auf dem Kampf Moiras um ihre wahre Liebe und dem Ausbruch aus dem Leben, das sie hassen gelernt hat, liegt der Hauptfokus dieser Geschichte und Moiras Gefühle sind eindrücklich dargestellt und auch mehr als verständlich, so dass man als Leser schnell beginnt mit ihr zu fühlen.
    Des Weiteren begegnen einem am Rand der Geschichte immer wieder Aborigines. Insbesondere ein kleines Mädchen, welches für meinen Geschmack ein wenig zu sehr und von zu gestellten Zufällen mit der Geschichte um Moira und Duncan zu tun hat.
    Insgesamt handelt es sich aber trotzdem um einen schönen Roman, der gut die Sehnsüchte nach fremden Ländern schüren kann.

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  • Australien Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gitta Stiller, am 14.08.2011

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    Die junge Irin Moira wird durch ihre Eltern in eine Ehe gezwungen. Ihr wesentlich älterer Ehemann soll als Arzt, in einer Strafkolonie am anderen Ende der Welt arbeiten, in New South Wales ( Australien ). Im Jahre 1800 gibt es auf diesem Stückchen Erde nicht viele verlockende und interessante Dinge für die Frau. Erst durch den Kontakt mit einem jungen Iren beginnt sich das Blatt zu wenden. Duncan ist Strafgefangener. Es beginnt eine Liebe, die nicht sein darf.
    Ein interessanter Roman über die ersten Anfänge der Besiedlung .

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  • Etwas zäh zu lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.05.2011

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    In dem Buch "Das Lied der roten Erde" geht es vorallem um die Liebesgeschichte zwischen der jungen Irin Moira und dem Strafgefangenen Duncan, die beide im 18. Jahrhundert von Irland in die britische Kolonie Australien auswandern.

    Das Problem an ihrer Liebe ist dabei allerdings nicht nur, dass Duncan Strafgefangener ist, sondern auch dass Moira gegen ihren Willen unglücklich mit dem alten Arzt McAlistair verheiratet ist.

    Ich bin mir nicht sicher, ob mir dieser Roman so zäh beim Lesen erschienen ist, weil ich es normalerweise gewöhnt bin Krimis zu lesen und mir einfach die Spannung in diesem Buch gefehlt hat oder ob es auch anderen Lesern so ergeht. Von der ersten Begegnung zwischen Duncan und Moira bis zu ihrer ersten Liebesnacht ist noch nicht einmal das halbe Buch gelesen. Danach scheint es immer nur ein schicksalhaftes hin und her zwischen den beiden zu geben, dass sich bis fast auf die letzten Seiten zieht, bis sie endlich miteinander ihre Liebe öffentlich leben können. Damit verrate ich dem Leser auch nicht zu viel, denn dass die beiden am Ende zusammen ein Leben verbringen werden, ist irgendwie von Anfang an klar. Ein wenig Abwechslung bringen vielleicht die verschiedenen anderen Charaktere, wie zB der Arzt, der versucht ein Gastroskop zu konstruieren und mehr Gefallen an Duncan als an seiner Frau Moira findet. Aber letztendlich muss ich sagen, dass ich das Buch etwas enttäuschend fand und die Geschichte auf 450 Seiten einfach zu wenig Abwechslung brachte.

    Richtig kitschig wurde es fast schon, als der weiße Buschmann sich dann als Duncans tot geglaubter Vater herausstellt. Also definitiv kein Buch für mich und ich denke, ich bleibe lieber weiterhin bei den Krimis, auch wenn ich Australien eigentlich als ein spannendes Land empfinde. Leider half dies in diesem Buch auch nicht, die Geschichte interessanter zu gestalten.

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  • Für Fans von Tamara McKinley und Patricia Shaw Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristina Eckert, am 19.04.2011

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    Nicht nur das Moira gegen ihren Willen verheiratet wird, sondern sie muss auch mit ihrem ungeliebten Mann die Heimat verlassen.
    Ihr Mann wird als Arzt nach New South Wales berufen. Aber die Eingewöhnung fällt schwer und Moira kann sich mit ihrer Lage nicht anfreunden. Die Zeiten ändern sich als ihrem Mann ein gutaussehender Sträfling zugeteilt wird, der ihn bei den seltsamen Forschungen unterstützen soll.

    Eine fesselnde Geschichte, die sehr gut die harten Zeiten in der jungen Kolonie beschreibt, sowie Moiras persönliches Schicksal einfängt. Die Charaktere sind klar umrissen, der Schreibstil flüssig und leicht. Eine wirklich spannende und berührende Geschichte über eine mutige Frau, die ihren Weg geht.

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  • Das Lied der roten Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von bookorpc, am 14.04.2011

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    Wie bereits in “ Die irische Rebellin” wählte Inez Corbi auch für ihren neuen Roman eine irische Protagonistin.
    Moira wird von ihren Eltern wegen eines Fauxpas, der ihre Familie in Verlegenheit bringt und dazu führt, dass sich Freunde und Bekannte abwenden mit einen älteren Arzt verheiratet. Diese wandert mit ihr nach Neuholland, Australien aus. Moira bekommt schon in ihrer Hochzeitsnacht gezeigt, dass ihr Wille nicht zählt und sie sich zu fügen hat. Bereits in ihrer Kinderstube wurde ihr der Unterschied zwischen den Klassen, Kulturen, Religionen und Geschlechts immer wieder aufgezeigt und auch in dem neuen Land wird sie immer wieder damit konfrontiert. Als sie Duncan kennenlernt, sehen sie nur einen Ausweg - Flucht!
    Wunderbares Lesevergnügen über die Situation der Frau um 1800 - Zwangsheirat, keinen eigenen Willen, Bildung wird verboten usw. die Frauen hatte es damals wirklich nicht leicht und es lebe die Emanzipation und Moiras Aufsässigkeit.
    Die Karte am Anfang des Buches war für mich sehr hilfreich. Dadurch erhielt ich ein Bild von Neuholland und konnte den Ortswechseln besser folgen. Die geschichtliche Erläuterung im Nachwort klärt über Fiktion und Wahrheit auf. Die anschließende Zeittafel gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse.
    Aufgrund des fesselnde Schreibstils, trotz der 453 Seiten, leider nur ein kurzes Lesevergnügen, aber wie im Buch erwähnt soll es eine Fortsetzung geben.
    Fazit: Eine spannende, fassettenreiche, historische Liebesgeschichte, die für Überraschungen sorgt

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  • Verbannt auf den 5. Kontinent Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von stjerneskud, am 29.03.2011

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    Moira führt sich nicht auf, wie es sich für junge Frauen Ende des 18. Jahrhunderts geziemt. Sie kümmert sich lieber um ihr geliebtes Pferd Dorchas als an Bällen gefallen zu findet und sich nach einem zukünftigen Ehemann umzuschauen. Nachdem Dr. McIntyre Moiras Vater erfolgreich behandelt hat, wird sie ihm als Ehefrau angeboten. Moira kann diesen Mann, der doppelt so alt ist wie sie und den sie nicht liebt, nicht ausstehen. Zu allem Überfluß will er auch noch nach Australien auswandern und eine Stelle in einem Strafgefangenenlager annehmen. Neben dem Verlust der gewohnten Heimat, muß sie auch ihre geliebte Stute nebst Fohlen Ossian zurücklassen. Ihr Ehemann, der nur darauf aus ist einen Nachkommen zu zeugen, wird ihr immer rätselhafter und sie spürt, daß ihn ein Geheimnis umgibt. Als Moira den Häftling Duncan kennenlernt fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen und auch er scheint etwas für sie zu empfinden. Können die Beiden zusammenfinden, obwohl sie dafür etliche Hindernisse zu überwinden haben?

    Es gibt zwar viele Romane über den 5. Kontinent um diese Zeit herum, aber dieser macht den Eindruck, als ob es sich lohnen würde ihn zu lesen. Es war ein unterhaltsames Buch, das sich locker und leicht las. Inez Corbis Schreibstil ist klasse, durch ihn wurde ich gleich in die Geschichte hineingezogen und sie konnte mich für sich einnehmen. Anfangs und auch bis über das Drittel hinaus folgte ich gebannt der Geschichte und es war interessant Moira auf den 5. Kontinent zu folgen und zu erfahren welchen Erlebnissen und Erfahrungen sie sich stellen muß. Allerdings wurde es mir zum Schluß hin zuviel, weil es unrealistisch wurde, daß Moira und Duncan ihr Ziel nicht erreichen und immer wieder derbe Rückschläge hinzunehmen hatten. Den nachfolgenden Band könnte ich mir auch vorstellen zu lesen, wenn er ein wenig mehr Tiefgang hätte.

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  • Moira und Duncan Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.03.2011

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    Für mich, eine rundherum gelungene historische Liebesgeschichte!

    In dem Roman von Ines Corbi, geht es um die irische Moira, die leider von ihrem Eltern, mit dem älteren Arzt Dr. McIntyre verheiratet wird und mit ihm nach Australien gehen muss. Dort lernt sie den Gefangenen Duncan kennen, einen irischen Rebellen.

    Mehr sei zu dem Inhalt nicht gesagt.

    Ich kann an diesem Buch nichts aussetzen. Die Autorin schafft es hervorragend, die einzelnen Personen zu beschreiben und fast bildlich dar zu stellen.

    Man findet sich fix in die Geschichte ein und fiebert mit Moira mit und geht mit ihr in das große Abenteuer "Australien". Das Land wird zudem genug von der Schriftstellerin beschrieben, so das man obwohl man selbst noch nie da war, eine gute Vorstellung von der wilden Natur bekommt.

    Der Liebesgeschichte fehlt es nicht an Drama, die rauhen, unglaublichen Vorstellungen, der damaligen Besetzer werden gut geschildert. Es gibt den gemeinen Fiesling und ein paar nette Begleitprotagonisten.

    Für mich ein sehr gelungener Roman, der auch historisch gut ausgestattet ist und einige historische Ereignisse mit einfließen lässt.

    Wunderbare Unterhaltung für die kalten Wintertage und meinerseits nur zu empfehlen.

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  • Unterhaltsamer Australien-Schmöker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von KimVi, am 04.03.2011

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    Durch Inez Corbis lebendigen und detaillierten Schreibstil fällt es leicht in diesen Australienroman einzutauchen. Die Beschreibungen wirken dabei auch nicht langatmig, sondern fügen sich harmonisch in die Handlung ein. Land und Leute erwachen zum Leben, sodass sich das Buch flüssig und angenehm lesen lässt. Fans von Australienromanen kommen hier voll auf ihre Kosten. Doch leider bietet die Handlung nichts Neues und unterscheidet sich nicht von anderen Genrevertretern.

    Inez Corbi setzt beim Spannungsaufbau der Erzählung auf altbewährte Klischees und deshalb wirkt die Handlung sehr vorhersehbar und konstruiert. Es kommt zu zahlreichen Schicksalsschlägen und Wendungen, die durch ihre übermäßige Häufung nicht gerade glaubwürdig wirken. Zu viele Zufälle verstärken diesen Eindruck noch.

    Die Hauptprotagonistin Moira wirkt durch ihr unkompliziertes und nicht gerade damenhaftes Verhalten sehr erfrischend und sympathisch. Man leidet mit ihr, als sie dazu gezwungen wird den weitaus älteren Doktor zu heiraten und auch sonst verfolgt man gerne ihr neues Leben. An einigen Stellen, gerade im späteren Verlauf der Handlung, wirkt sie allerdings sehr unreif und ihr Verhalten unüberlegt. Mit viel gutem Willen kann man das aber ihrem jugendlichen Alter zuschreiben. Der zweite Hauptprotagonist Duncan weist den üblichen tragischen Hintergrund auf. Die Schilderungen der grausamen Lebensbedingungen im Strafgefangenenlager und die ständige unterschwellige Bedrohung durch die Willkür der Aufseher, weckt Sympathien und Mitgefühl für diesen Protagonisten. Sein ansprechendes Äußeres und seine ehrenvollen Charakterzüge verstärken diesen Eindruck noch. Der Roman hat einige Nebenfiguren, die ebenfalls ihre Geheimnisse hüten. Sie bleiben, im Gegensatz zu den Hauptprotagonisten, jedoch eher blass und manchmal sucht man vergeblich nach den Beweggründen für ihr Handeln.

    Die Liebesgeschichte von Moira und Duncan wird vor einem ansprechenden historischen Hintergrund erzählt. Ganz nebenbei erfährt man von den harten Bedingungen der Gefangenen in der Strafkolonie, politische Ereignisse werden kurz angeschnitten und Einblicke in die damaligen medizinischen Kenntnisse werden gewährt. Eine Zeittafel am Ende des Buchs gibt einen Überblick über die historischen Daten und im Nachwort erfährt man außerdem, welche historisch belegten Persönlichkeiten in diesem Roman eine Gastrolle übernehmen. Das Leben der Aboriginies wird leider nur recht kurz angeschnitten.

    Das Ende des Romans ist nicht ganz so vorhersehbar wie gedacht. Es kommt relativ abrupt und lässt einige Fragen offen. In den Autoreninformationen am Anfang des Buchs kann man allerdings nachlesen, dass Inez Corbi bereits an einer Fortsetzung der Geschichte arbeitet.

    Für mich ist "Das Lied der roten Erde" ein unterhaltsamer Australien-Schmöker, bei dem man einfach mal die Seele baumeln lassen kann. Ich bewerte ihn leider nur mit drei von fünf Sternen, da mir die Geschichte insgesamt zu vorhersehbar ist, zu viele Klischees bedient und für Genre-Liebhaber keine großen Überraschungen bereit hält.

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  • Verbannt auf den 5. Kontinent Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von stjerneskud, am 26.02.2011

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    Moira führt sich nicht auf, wie es sich für junge Frauen Ende des 18. Jahrhunderts geziemt. Sie kümmert sich lieber um ihr geliebtes Pferd Dorchas als an Bällen gefallen zu findet und sich nach einem zukünftigen Ehemann umzuschauen. Nachdem Dr. McIntyre Moiras Vater erfolgreich behandelt hat, wird sie ihm als Ehefrau angeboten. Moira kann diesen Mann, der doppelt so alt ist wie sie und den sie nicht liebt, nicht ausstehen. Zu allem Überfluß will er auch noch nach Australien auswandern und eine Stelle in einem Strafgefangenenlager annehmen. Neben dem Verlust der gewohnten Heimat, muß sie auch ihre geliebte Stute nebst Fohlen Ossian zurücklassen. Ihr Ehemann, der nur darauf aus ist einen Nachkommen zu zeugen, wird ihr immer rätselhafter und sie spürt, daß ihn ein Geheimnis umgibt. Als Moira den Häftling Duncan kennenlernt fühlt sie sich sofort zu ihm hingezogen und auch er scheint etwas für sie zu empfinden. Können die Beiden zusammenfinden, obwohl sie dafür etliche Hindernisse zu überwinden haben?

    Es gibt zwar viele Romane über den 5. Kontinent um diese Zeit herum, aber dieser macht den Eindruck, als ob es sich lohnen würde ihn zu lesen. Es war ein unterhaltsames Buch, das sich locker und leicht las. Inez Corbis Schreibstil ist klasse, durch ihn wurde ich gleich in die Geschichte hineingezogen und sie konnte mich für sich einnehmen. Anfangs und auch bis über das Drittel hinaus folgte ich gebannt der Geschichte und es war interessant Moira auf den 5. Kontinent zu folgen und zu erfahren welchen Erlebnissen und Erfahrungen sie sich stellen muß. Allerdings wurde es mir zum Schluß hin zuviel, weil es unrealistisch wurde, daß Moira und Duncan ihr Ziel nicht erreichen und immer wieder derbe Rückschläge hinzunehmen hatten. Den nachfolgenden Band könnte ich mir auch vorstellen zu lesen, wenn er ein wenig mehr Tiefgang hätte.

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  • Das Lied der roten Erde. Eine zauberhafte Australien-Saga. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 10.02.2011

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    Australien, wer einmal diesen Kontinent besucht hat, der ist meines Erachtens für sein ganzes Leben infiziert. Ich hatte das große Glück vor ein paar Jahren, gemeinsam mit guten Freunden acht lange Wochen dieses einmalige Land kennen zu lernen. Noch heute träume ich davon, noch einmal, nur einmal noch dort hin zu reisen. Wer weiß?


    Inzez Corbi eine eine zauberhafte Australien-Saga mit ihrem Buch „ Das Lied der roten Erde“ geschrieben.
    177o endeckt James Cook durch Zufall die Ostküste Australien. 1788 landen dort die ersten Sträflinge Englands. Genau in dieser Zeit spielt die Geschichte von Irin, Alistair und Duncan.
    Die Romanfigur Irin Moira muss gegen ihren Willen den weit aus älter Arzt Alistair McIntyre heiraten, der nach Australien eine Stelle in einem Straflager antritt und zwar in Jahre 1800. Irin, schon immer sehr selbstbewußt leidet unter der Lieblosigkeit ihres Gatten. Doch dann lernt sie den irischen Rebellen Duncan kennen, der sie vor einem Überfall rettet. Duncan ist zu sieben Jahre Verbannung verurteilt. Es entwickelt sich eine tiefe Liebe zwischen den beiden. Als der Ehemann Alistair die beiden ertappt, bleibt ihnen nur die Flucht in den australischen Busch.


    Werden sie es schaffen und hat ihre Liebe Bestand.? Das lieber Leser sollten Sie am besten selbst herausfinden.


    Ich persönlich freue mich auf die Fortsetzung, die bereits in Arbeit ist. Zum Schluss, ich träume immer wieder von Australien.

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  • Das Lied der roten Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina W., am 09.02.2011

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    1800: Die junge Irin Moira gilt als eigensinnig und stur. Die gesellschaftlichen Verpflichtungen ihrer Familie nimmt sie nicht wahr und als sie das Fass endgültig zum überlaufen bringt, wird sie kurzerhand mit dem viel älteren Dr. McIntyre verheiratet. Mit ihm muss sie sich auf die lange Reise nach Australien machen, denn dort will der Arzt in einem der Sträflingslager arbeiten. Das Leben in dem kleinen Ort Toongabbie gefällt Moira allerdings gar nicht, zumindest bis sie Duncan kennen lernt. Mit Duncan erlebt sie Liebe, die leidenschaftlicher nicht sein kann. Doch diese Liebe ist auch gefährlich, denn Moira ist verheiratet und Duncan ist als verurteilter Rebel nach Australien gekommen…
    Die Australien-Saga „Das Lied der roten Erde“ gibt einen Einblick in das, was geschah nachdem Kapitän James Cook 1770 das Land für die britische Krone in Besitz nahm und diesen Teil von Australien „New South Wales“ nannte. Die Geschichte fängt 1800 an, etwa 12 Jahre nachdem die ersten Sträflingskolonien gegründet worden sind und die ersten freien Siedler kamen. So bleibt dem Leser die beschwerlichen ersten Jahre erspart, in dem die Menschen mit dem Aufbau der Dörfer beschäftigt waren und es wegen Hungersnöten viele Tote gab. Dennoch erlebt der Leser einen Teil der Anfänge und erfährt durch Erzählungen anderer Einwohner etwas von den ersten Jahren.
    Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. So kommen nicht nur Moira, McIntyre und Duncan zu Wort, sondern auch das Mädchen Ningali, die aus der Sicht der Ureinwohner Australiens das Treiben beobachtet. Durch die verschiedenen Perspektiven lernt der Leser die Personen besonders gut kennen und es wird leichter sich in das Handeln der Personen hinein zu versetzen. Dennoch gibt es am Ende der Australien-Saga ein paar Zufälle, die vielleicht zu viel sind und so die Glaubwürdigkeit der Erzählungen einschränkten.
    Die Autorin Inez Corbi schreibt einfach und flüssig, dadurch kann man als Leser wunderbar in eine andere Welt abtauchen.
    Alles in allem ist es eine schöne Geschichte, die es sich zu lesen lohnt.

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  • Australien Sage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 08.02.2011

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    Wie soll ich 456 Seiten voller Romantik, Dramatik und Abenteuer in ein paar Zeilen beschreiben? Ich versuche es einmal:
    Die Junge Irin Moira wird von ihren Eltern zur Heirat gezwungen. Ihr zukünftiger Mann ein Arzt geht mir Moira nach Australien wo er in einem Straflager arbeitet. Auf der Schiffsreise dorthin sieht Moira zum ersten Mal Duncan, der als Rebell zu sieben Jahre Verbannung verurteil wurde. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Gemeinsam erleben sie noch so einiges…
    Ein Buch der besonderen Art. Spannend, einfühlend, romantisch und tragisch. Hätte nie gedacht, dass mich diese Buch so begeistern wird. Unbedingt lesen!!!!

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  • Das Lied der roten Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von gabva, am 05.02.2011

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    Inhalt:
    Die junge Irin Moira, immer schon aufsässig, wird nach dem letzten Eklat mit ihren Eltern gezwungen, den wesentlich älteren Arzt Alistair McIntyre zu heiraten. Mit ihm muss sie nach Australien auswandern, da er dort eine Stelle in einem Straflager antritt. An ihr karges Leben kann sie sich nur schwer gewöhnen, bis sie sich in den jungen Iren Duncan verliebt, der als Rebell zu sieben Jahren Verbannung verurteilt wurde. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Doch Alistair ertappt die beiden.
    Ines Corbi wurde 1968 geboren und studierte Germanistik und Anglistik in Frankfurt/Main. Sie lebt im Taunus. „Das Lied der roten Erde“ ist ihr zweiter Roman.
    Meine Meinung:
    Die Geschichte ist so alt wie die Menschheit.
    Um 1800 wurden die Frauen unterdrückt, hatten nichts zu sagen. Die einzige Aufgabe bestand darin, hübsch auszusehen und Handarbeiten zu fertigen. Selbst das Kochen war in gut situierten Familien untersagt. Ehepartner wurden oft von den Eltern ausgesucht.
    Diesem Los versucht die junge, aufsässige Moira zu entfliehen.
    Ob es ihr gelingt, wird an dieser Stelle nicht verraten.
    Auf leichte, unterhaltsame Art führt die Autorin den Leser in diese Zeit.
    Sympathie für Moira wächst mit jeder Zeile.
    Das schreckliche, harte Schicksal der deportierten Sträflinge macht wütend.
    Zeigt es doch einmal mehr, wozu Menschen fähig sind, wenn sie die Macht dazu haben.
    Das Leben der Aborigines und die Landschaft Australiens werden zwar nur kurz angeschnitten, macht den Roman deshalb aber nicht weniger lesenswert.
    Fazit:
    Ein wunderschöner, unterhaltsamer Roman, der den Leser bis zum Schluss nicht mehr loslässt.


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  • Ein schöner Schmöker Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Angela.Bücherwurm, am 29.01.2011

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    Anfang des 19.Jahrhunderts muss die junge Irin Moira zusammen mit ihrem deutlich älteren Ehamann , dem Arzt Alistair McIntyre nach Australien auswandern. Alistair soll sich dort u.a. um die ärztliche Versorgung von Sträflingen kümmern. Die leicht rebellische Moira hadert mit ihrem Schicksal, wurde sie doch von ihren Eltern zu dieser Ehe gezwungen. Sie versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen , eckt aber immer wieder mit ihrem Mann an, der sie nur geheiratet hat, um für Nachwuchs zu sorgen und sonst eher ein Eigenbrötler ist. Eines Tages lernt Moira den Strafgefangenen Duncan kennen und lieben. Eine wohl aussichtslose Sache ... ?

    Der Roman ist sehr komplex und beinhaltet viele Geschehnisse und Wendungen . Dadurch bleibt er durchweg interessant und spannend. Natürlich spielen auch australische Ureinwohner eine Rolle und man bekommt einen recht guten Einblick in die damalige australische Geschichte.

    Das Buch ist flüssig und lebendig geschrieben und bietet gute Unterhaltung. Manche Dinge sind vorhersehbar und manchmal muss man sich fragen, ob so viele Zufälle, soviel Pech auf der einen Seite und soviel Glück andererseits einer einzigen Peson widerfahren kann. Aber das schadet dem Buch nicht wirklich. Es ist auf jeden Fall allen Liebhabern australischer Sagas zu empfehlen.

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  • Das Lied der roten Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von janey, am 26.01.2011

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    Inez Corbi schildert in ihrer Saga „Das Lied der roten Erde“ eine Liebesgeschichte im fernen Australien zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

    Die junge Irin Moira, Tochter eines Weinhändlers und somit aus gutem Hause - die jedoch nicht immer mit dem strengen Normen und Sitten der Gesellschaft konform geht - ist die Protagonistin des Buches. Sie scheint oftmals das strenge Gemüt der Mutter zu erzürnen und hört selbst bei ihrem Debüt nicht auf sie. Moiras Eltern vereinbaren schließlich gegen den Willen ihrer Tochter die Hochzeit mit einem älteren Arzt. Mit ihm soll sie nach Australien übersiedeln und es zeigt sich bereits kurz nach der Hochzeit, dass Moira das gezwungenermaßen eingegangene Eheleben nicht einfach so über sich ergehen lassen wird.

    Bereits auf der langen Überfahrt gen Australien scheint Moira fasziniert von den Gefangenen, auf die in Australien das Leben in Gefangenenlagern wartet. In Australien angekommen, fällt es ihr nicht gerade leicht, sich in die Rolle der Ehefrau einzufügen. Vielmehr bewahrt sie auch dort ihre ungestüme und leidenschaftliche Art und bringt sich so nicht nur einmal in lebensgefährliche Situationen - besonders, als sie den irischen Rebellen Duncan kennen und lieben lernt.

    Durch den flüssigen und einfachen Schreibstil kann man schnell in die Geschichte eintauchen und sich von ihr fesseln lassen. Besonders die Einbettung des Australien-Themas in einen historischen Kontext finde ich überaus spannend und gelungen. Dennoch haben der Zufall und die glückliche Fügung leider einmal zu viel ihre Hände im Spiel, sodass es teilweise unglaubwürdig wirkt. Darüber hinaus scheint manches schnell vorhersehbar, wodurch die Spannung auf der Strecke bleibt.

    Insgesamt eine nette Lektüre für kalte und trübe Winterabende.

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  • Wo die Liebe hinfällt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gerda Kipp, am 23.01.2011

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    Die unkonventionelle Moira wird von ihren Eltern mit einem älteren Arzt zwangsverheiratet. Der hat sich nach Australien verpflichtet und betreut dort u.a. eine Sträfingskolonie. Sie verliebt sich in den Sträfling Duncan, der aus Irland deportiert wurde. Ihre Liebe scheint jedoch in dieser Welt mit ihrer brutaler Gewalt und strengen Konventionen keine Chance zu haben. Durch einen Sträflingsaufstand und eine gefährliche Überschwemmung gerät alles aus den Fugen, aber die Liebe der Beiden übersteht alle Gefahren.
    Eine sehr schöne Geschichte von einer starken Frau, die trotz aller Widrigkeiten ihren Traum verwirklichen kann.

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  • Schlager oder Klagelied? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von melange, am 15.01.2011

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    Von beiden etwas hat "Das Lied der roten Erde".

    Zum Inhalt: Moira wird von ihren Eltern zur Heirat mit einem viel älteren Mann und Witwer gezwungen, welcher sich zu allem Überfluss als Doktor dazu verpflichtet hat, nach Australien auszuwandern. Dort angekommen, lernt Moira den Sträfling Duncan kennen und lieben. Dieser ist als Rebell verbannt worden. Der Weg in das gemeinsame Glück ist steinig, aber nicht unpassierbar.

    Zum Cover: Frauengestalt von hinten, in die Ferne blickend. Wenn man mal großzügig vom strahlenden Weiß des Kleides absieht (daran kann ich bei dem ganzen roten Staub nicht glauben), spiegelt dieses Cover sehr schön das Empfinden Moiras wieder, welche in der neuen Heimat mit all seiner großzügigen Weite das Glück und die Erfüllung findet, die ihr in Irland versagt geblieben wären.

    Mein Eindruck: Glücklicherweise verfällt Inez Corbi nicht in die für historische Romane gern gewählte reine Schwarz-Weiß-Malerei. Zwar findet sich in "Das Lied der roten Erde" der ultimative Bösewicht, die meisten Figuren sind aber differenziert und facettenreich beschrieben. Frau Corbi macht sich dabei die Mühe, ihre Protagonisten nicht nur agieren zu lassen, sondern nimmt sich sehr oft die Zeit, die Beweggründe für dieses Handeln zu zeigen. So erhalten die Figuren eine Tiefe, die nicht immer in diesem Genre zu finden ist. Zusätzlich sind Umgebung und Lebensumstände glaubwürdig geschildert - egal, ob es sich um einen Maskenball in Irland oder den Lebensraum eines Aborigini-Mädchens handelt. Die Sprache beschreibt ausführlich, aber nicht übertrieben blumig, so dass sich die Sätze leicht lesen lassen, ohne langatmig zu wirken.

    Fazit: Ein Wohlfühlroman, der das große Glück für die Hauptpersonen nach größeren und kleineren Katastrophen zum Ende bereithält, ohne die Nebenfiguren und deren Schicksal aus den Augen zu verlieren.

    4 Sterne

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  • Das Lied der roten Erde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elohym78, am 15.01.2011

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    Die junge Irin Moira wird gegen ihren Willen mit dem älteren Arzt McInyre verheiratet. Mit ihm begibt sie sich auf die lange Reise nach Australien, wo ihr Mann als Arzt in einer Strafkollonie arbeiten soll. Während ihr eher eintöniges Leben an der jungen Frau vorbeirauscht, verliebt sie sich in den Strafgefangenen Duncan. Eine Liebe gegen jede Konvention. Der Kampf um ein wenig Glück beginnt.

    Das Cover zeigt eine junge Frau, die auf einen Weg ins Irgendwo blickt. Sonnenuntergang, die Wildnis Australiens leuchte in einem betörenden Rot und läd zum Träumen ein. Zusammen mit dem Klapptext verspricht das Buch ein Reise in eine andere Welt.

    Der Schreibstil von Inez Corbi ist flüssig und leicht zu lesen. Direkt nimmt sie den Leser mit ihren Worten gefangen und führt ihn behutsam in eine längst vergessene Zeit. Anschaulich schildert die Autorin die damals herrschenden Lebensumstände zum einen in Australien selber und zum anderen auch die Grausamkeiten in einer Strafkollonie und deren Rechtsprechung und Bestrafungen. Auch einen leider eher flüchtigen Eindruck der Ureinwohner erhält man.

    Die Protagonisten, speziell Moira und Duncan sind gut ausgearbeitet. Man kann sich in sie hineinversetzen und ihr jeweiliges Handeln nachvollziehen. Die Liebe zwischen den beiden wächst und es macht Spaß, ihnen dabei zuzusehen und mit ihnen zu bangen und zu hoffen. Natürlich darf auch ein Bösewicht nicht fehlen, der in der Rolle des Major Penrith hartherzig und unnachgiebig gut getroffen wurde.

    Mein einziger kleiner Minuspunkt ist, dass die Autorin die berauschende Landschaft Australiens mehr hätte beschreiben können. Man erhält einen kurzen Einblick, aber es ist mehr das Nötigste, um der Phantasie einen Hintergrund bieten zu können.

    Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch!

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