Delirium

amor deliria nervosa. Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2012

von Lauren Oliver

Buch

gebunden (409 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals.
Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.


Produktdetails

Verkaufsrang: 14.748
ISBN-10: 3-551-58232-7
EAN: 9783551582324
Originaltitel: Delirium
Erschienen: November 2011
Verlag: Carlsen
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 409
Länge/Breite: 222mm/161mm
Gewicht: 720 g
Altersempfehlung: 14 - 99
Übersetzer: Katharina Diestelmeier
Reihe: Amor-Trilogie
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Lauren Oliver

Lauren Oliver was previously an editorial assistant at Penguin. A graduate of the University of Chicago and NYUs MFA program, she lives in Brooklyn, New York.

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Buchhändlertipps

  • Deliria nervosa Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mira Frei, am 26.10.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Winterthur

    Der erste Band der Trilogie beginnt höchst spannend. "Deliria nervosa" ist eine Krankheit die mit 18 Jahren "geheilt" werden soll. Es handelt sich dabei um nichts anderes als die Liebe. Lena lernt an ihrem Tag, an dem sie gheilt werden soll Alex kennen und spürt Schmetterlinge im Bauch. Und sie fragt sich, ist die Liebe wirklich so falsch?

    Ein spannendes, packendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzen Seite gepackt hat.
  • Liebe: Sie bringt dich um, aber sie rettet dich auch... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 06.12.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schönbühl

    Ein tolles Buch! In ferner Zukunft wird die Liebe als eine Krankheit erkannt. Sobald die Menschen 18 sind, werden Sie "geheilt", bevor sie ernsthaft infiziert werden. Doch kurz vor Ihrem Eingriff trifft Lena auf Alex. Und sie erkennt, dass sie keinesfalls "gehielt" werden möchte. In diesem Buch erkennt man (wer es noch nicht weiss), dass das Leben kein Leben ist, wenn man nur hindurchtreibt. Zum Leben gehören nun einmal Liebe und auch Leid und Schmerz. Auch wenn es Situationen im Leben gibt, wo man sich denkt, ein Leben ohne Schmerz und die schmerzhaften Gefühle die die Liebe oft zeigt, wäre einfacher. Doch genau für dieses Leid und auch für die schönen Seiten der LIebe und Leidenschaft lohnt es sich doch erst zu kämpfen, zu leiden, zu lieben und zu leben...

Kundenrezensionen

  • Ohne Worte... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Kiss, am 28.02.2013

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    Ich hab selten so ein tolles Buch gelesen! Nach dem Einlesen in die Welt, wo Liebe eine Krankheit ist, hat mich Lena als Person und die ganze Geschichte um ihre rebellische beste Freundin und ihre große Liebe Alex total gefangen genommen. Bis zum nächsten Morgen konnte ich mich nicht davon trennen, unbedingt lesen!“

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  • Ein super spannendes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.02.2013

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    Das Buch ist echt spannend und man kann es einfach nicht wieder aus der Hand legen! Die Idee, die Liebe sei eine Krankheit ist spitze!

    Die Fortsetzung "Pandemonium" ist ebenfalls empfehlenswert.
    Teil 3 ist leider noch nicht erschienen, wird aber sicherlich auch sehr spannend!

    LG Selina

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  • was wären wir ohne Liebe? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von meggie, am 27.01.2013

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    Lena lebt in unbestimmter Zukunft in Portland. Sie steht kurz vor ihrer Evaluierung, in welcher bestimmt wird, wen sie später heiraten wird. Denn in ihrer Zeit gilt die Liebe als Krankheit, die durch eine Operation am Gehirn geheilt werden kann. Lena ist froh, bald operiert zu werden, weiß sie doch, dass die Liebe zum Tode führen kann – denn ihre Mutter hat aus Liebe Selbstmord begangen. Als Lena jedoch auf Alex trifft, kommen ihr Zweifel an dem System. Denn sie verliebt sich...

    Eigentlich ist ja jede Dystopie gleich. In nicht allzu ferner Zukunft macht der Staat Vorschriften, an die man sich halten muss und verschleiert die Vergangenheit. Das Volk hat sich daran zu halten, sonst gibt es Ärger. Und immer begehrt jemand dagegen auf.

    In der vorliegenden Dystopie, die den Auftakt zu einer Trilogie bildet, ist es natürlich nicht anders. Aber auch irgendwie schon. Für mich ist es ein interessanter Aspekt, dass es hier um ein Gefühl geht, dass als Krankheit abgestempelt werden soll. Gerade als Ehefrau und Mutter ist es für mich unvorstellbar in einer Welt ohne Liebe zu leben. Insoweit war es für mich faszinierend zu lesen, wie denn eine Welt ohne Liebe aussehen könnte.
    Während die noch nicht „geheilten“ Jugendlichen ihren Interessen nachgehen – jedoch strikt nach Geschlechtern getrennt -, sind die „geheilten“ Erwachsenen fast wie Roboter. Sie tun, was sie gesagt bekommen und geben ihr „Wissen“ auch an ihre Kinder weiter.

    Die Liebe wird ausgelöscht, so dass man nicht gegen das System aufbegehren kann und eigentlich so gut wie gar nichts mehr empfindet.

    Das Auslöschen ist auch sehr gut beschrieben, ist die Stadt, in der Lena lebt auch sehr düster und grau in grau beschrieben. Es kommt keine Farbe ins Spiel, erst als Lena auf Alex trifft.

    Der Schreibstil der Autorin ist für mich einzigartig. Gerade in die Beschreibungen, dass Liebe etwas Krankhaftes ist, legt sie so viel Gefühl, dass man nicht anders kann als mit Lena zu leiden, zu leben und zu lieben.

    Das Ende ist ein absoluter Cliffhanger und so wird es bestimmt nicht lange dauern, bis ich mir den zweiten Teil zulegen werde, da ich unbedingt wissen will, wie es mit Lena und Alex weitergeht.

    Fazit:
    Da ich hoffe, dass die Autorin ihr Niveau in den Folgebänden noch steigern kann, gibt es für den ersten Band „nur“ 8 Punkte.

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  • Liebe – die gefährlichste aller Krankheiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kat, am 09.11.2012

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    Eine Welt, die mit ihrem Überwachungsstaat an die Stasi erinnert, um die Menschen vor der schlimmsten aller Krankheiten zu schützen: Der Liebe. Mit 18 Jahre wird man durch einen operativen Eingriff geheilt, vorher soll strikte Geschlechtertrennung vor einer Infektion schützen. Erst kurz vor ihrem Eingriff fängt Lena an all das, was man ihr von klein auf eingetrichtert hat, in Frage zu stellen – als sie Alex kennen lernt.
    Dieser Roman erzählt wunderschön von der ersten Liebe, von der Angst vor Entdeckung und dem stückweise Begreifen dass alles was man für wahr hält nicht ist als eine große Lüge. Man stellt sich unwillkürlich die Frage, ob man sich selbst gegen ein solches „Regime“ auflehnen würde, wie es sich anfühlen würde vor den eigenen Gedanken und Gefühlen Angst zu haben und sich nie sicher zu fühlen.
    Wenn auch am Anfang etwas schleppend erzählt, so doch ein gelungener Auftakt zu einer interessanten Trilogie. .

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  • Ein wirklich tolles, mitreißendes, emotionales, wunderschönes Buch ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Schmid, am 01.11.2012

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    Ich hatte an dieses Buch und das vorrangegangene so große Erwartungen, da sie mir so oft empfohlen wurden und selbst aufgefallen sind, dass mich, nachdem mich das vorherige Buch nicht vollständig überzeugen konnte und stellenweise auch langweilte, auch dieses Werk nicht völlig überzeugen wird. Doch was soll ich sagen, weit gefehlt!

    Der Auftakt der Amor Trilogie hat mich schon nach 10 Seiten gehabt und nie mehr losgelassen. Die Autorin weiß zu schreiben, mit Worten umzugehen, Szenen zu beschrieben, Gefühle rüberzubringen und und und, ich bin wirklich immer noch hin und weg. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Ausschnitt aus gewissen Büchern oder Sprüchen, Weisheiten, Zitaten und allgemein wirkt bei diesem Buch alles unglaublich stimmig und authentisch.

    Es geht hier schließlich um eine nahe Zukunft, in der Liebe als eine Krankheit identifiziert und deklariert wurde. Die Menschen verlieren spätestens mit ihrem 18. Lebensjahr durch einen medizinischen Eingriff die Fähigkeit zu Lieben und damit beginnt der große Konflikt oder besser gesagt erwacht das Hauptthema des Buches … die Liebe.

    Selten hat mich ein Buch so gepackt, aufgewühlt und mitgenommen. Die Autorin weiß gekonnt, das Thema Liebe in Szene zu setzen, ohne es übertrieben kitschig oder klischeehaft darzustellen. Lena als Hauptcharakter hat mir sofort zugesagt und gerade der Aspekt, dass sie am Anfang eigentlich voll die Befürworterin für den Eingriff ist, hat mir sehr gefallen und eben auch überzeugt.

    Das Buch wird wirklich nie langweilig, alles passt perfekt zusammen, nichts geschieht zu schnell oder zu langsam. Das Finale des ersten Teils kann sich sehen lassen und ich wusste wirklich bis zur letzten Seite nicht, wie es nun wirklich enden würde, da es zu viele Möglichkeiten gab.

    Kurz um, ich bin mehr als begeistert, ein Highlight in meinem Bücherregal und meinem Herzen. Ich will es nie mehr vergessen. *.*

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  • Eine Welt ohne Liebe?! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicky Fleischmann, am 01.11.2012

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    Lena lebt in Portland. Schon vor Jahren wurde die Liebe als todbringende Krankheit diagnostiziert. Portland wurde von der Außenwelt abgeschottet, um die Liebe "draußen" zu lassen. Die Einwohner unterziehen sich ab dem 18. Lebensjahr einem Eingriff, dem Heilmittel, das sie vor der Liebe schützt. Die "Geheilten" haben danach kaum noch Gefühle und leben ein trostloses Leben, das von der Regierung als Glück bezeichnet wird.
    Wie Viele, fürchtet auch Lena die Krankheit, an der ihre Mutter starb. Sie kann daher den Eingriff kaum abwarten. Einige Monate vor dem Eingriff, lernt sie den "Geheilten" Alex kennen, der mehr Gefühle für sie hat, als er dürfte. Auch Lena hat plötzlich ein Gefühl in sich, das unmöglich schlecht sein kann. Durch ihre Liebe zu Alex bemerkt sie, dass nicht alles so perfekt in ihrer Welt erscheint.
    Ein Roman über eine unvorstellbare Zukunft. Die Geschichte ist immer wieder von Überraschungen geprägt und der spannende Schluss macht es einem schwer, auf den zweiten Band zuwarten.

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  • Delirium Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Pumamädchen, am 14.08.2012

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    "Delirium" spielt in der Zukunft, in der die Liebe als Krankheit gilt. Durch die Evaluierung wird jeder unter 18. befragt und ausgewertet, danach einer Ausbildung oder weiterbildenden Schule und einem Partner zugewiesen, den sie danach heiraten müssen. Außerdem wird festgelegt, wie viele Kinder sie zeugen müssen. Nach dem 18. Geburtstag werden Teile des Hirns herausgeschnitten, wodurch danach weder Liebe noch sonstige Gefühle empfunden werden können. Außerdem gibt es Grenzen, eine Ausgangssperre, der Stadt hat die Kontrolle über das Internet, kann sich in Telefongespräche einschalten, Wachen patrouillieren regelmäßig, man darf sich nicht lange berühren und Mädchen und Jungen leben getrennt.
    In dieser Welt lebt die 17-jährige Lena. Sie vertraut dem System, bis sie Alex kennenlernt. Und als sie sich näher kommen und sie etwas für ihn empfindet, bemerkt sie, dass sie ihr ganzes Leben lang in einer großen Lüge gelebt hat.

    Schon von Anfang an ist die Welt, in der Lena lebt, sehr interessant. Schritt für Schritt versteht man, wie das System läuft. Die Idee, die Liebe als Krankheit zu sehen, finde ich sehr originell und wurde von der Autorin gut umgesetzt.
    Die Geschichte an sich stolperte allerdings eher vor sich hin und wirkte teilweise sehr schwunglos und langatmig, obwohl ich wirklich daran interessiert war, wie es weiter geht. Zwar gab es zwischendurch auch ein paar schockierende und spannende Szenen, diese sind aber relativ schnell wieder verklungen. Auch waren bestimmte Sachen ziemlich vorhersehbar.
    Der Schreibstil ist sehr poetisch, mit vielen Metaphern und Personifizierungen, was mir sehr gut gefallen hat. Dadurch wirkten allerdings auch bestimmte Stellen nicht besonders spannend. Er ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, wodurch man Lenas Handlungen relativ gut verstehen kann, auch wenn sie manchmal etwas naiv oder überstürzt handelt.
    Lena ist ein sehr ruhiges und schüchternes Mädchen, die das System und die Regeln für richtig hält und ihnen vertraut. Nachdem sie Alex näher kennengelernt hat, zweifelt sie daran und wird rebellischer. Innerhalb des Buches macht sie eine große Wandlung durch, was mir sehr gut gefallen hat. Alex ist das genaue Gegenteil von Lena, trotzdem passen die beiden gut zusammen. Er hat eine beruhigende und liebenswerte Art, so dass man ihn schnell ins Herz schließt. Ihre Liebesbeziehung bahnt sich nur sehr langsam an, ist hübsch nachzuverfolgen und nicht kitschig, was ich wirklich gut finde, da es sehr angenehm zu lesen war. Und dann ist da noch Hanna, Lenas beste Freundin. Sie ist hübsch und hält nicht besonders viel vom System. Sie möchte ihren Spaß haben und verbringt manchmal die Nächte auf illegalen Partys. Auch wenn sie und Lena recht unterschiedliche Mädchen sind, so sind sie doch sehr gute Freundinnen. Meiner Meinung nach sind die Charaktere sehr tiefgründig, das gilt auch für die Nebencharaktere, auch wenn diese nicht besonders groß erläutert wurden. Ich konnte mir gut vorstellen, dass es diese Personen wirklich gibt.
    Ungefähr die letzten hundert Seiten habe ich verschlungen, weil besonders das Ende sehr spannend und actionreich war. Auch endete es sehr unerwartet und leider mit einen kleinen Cliffhanger, aber dadurch freue ich mich schon auf den zweiten Band.

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  • Kann man Liebe abschalten? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Natalie Krone, am 25.07.2012

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    Liebe macht ja bekanntlich blind – aber in der Welt von Lena macht sie sogar krank und kann unter Umständen für einen Erkrankten tödlich enden. Deshalb unterzieht man sich dort im Alter von 18 Jahren einer Evaluierung und schon sollte das Problem gelöst sein…
    Ein Roman voller Charme und Romantik, trotz seiner Dramatik. Lauren Oliver gelingt es hervorragend, den Leser in den Bann des zukünftigen Portland zu ziehen. Vollkommen glaubwürdig beschreibt sie eine Welt, in der das schönste Gefühl der Welt zur größten Bedrohung erklärt wurde. Lassen Sie sich mitreißen in eine Welt voller Paranoia, Doppelleben und Angst vorm Verlieben. Ein Roman mit absolutem Suchtfaktor.

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  • schockierend schön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von BianFox, am 06.07.2012

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    Bewertung:

    Idee:

    Die Vorstellung in einer Welt zu leben, in der Liebe nicht erwünscht ist, in der Gefühlsregungen, Träume und Sehnsüchte keine Rolle spielen, scheint nicht möglich. Doch Lauren Oliver gelingt es, die grausame und abartige Welt zu erschaffen. Auf eindrucksvolle Weise vermag sie es, die Kälte der Geheilten für den Leser greifbar zu machen. Dabei spielt die Institution Staat eine herausragende Rolle: Die medizinischen Maßnahmen, die Razzien, die Ausgangssperren erzeugen einen bitteren Beigeschmack. Nordamerika ist ein Überwachungsstaat geworden. Aber besonders das vorgefertigte Denken der Menschen, gestützt durch erzieherische Maßnahmen und Zensur schockiert.

    Charaktere:

    Lena, die schon immer als Außenseiterin galt, kämpft in dieser gefühlsarmen Welt um Anerkennung. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als dazuzugehören. Doch leider steht ihr Freigeist ihr immer wieder im Weg: “Ich finde das Meer schöner, wenn es grau ist. Oder nicht richtig grau. Eine blasse Zwischenfarbe. Es ist wie wenn man darauf wartet, dass etwas Schönes passiert” (S. 67). Und so versucht sie sich einzureden, dass alle Maßnahmen der Regierung doch nur zu ihrem Schutz geschehen. Der innere Zwiespalt wird noch verstärkt, als sie Alex kennenlernt. Er ist anders, seine Augen leben. Das kennt Lena von Geheilten nicht.

    Lena und Alex sind sehr sorgsam gezeichnete Romanfiguren, deren Verhalten authentisch wirkt. Besonders Lena überzeugt, da sie als ein Teenager agiert, der seinen Platz in der Gesellschaft sucht, die von ihm erwarteten Verhaltensweisen umsetzt und doch innerlich daran immer wieder scheitert. In ihr Kämpfen die vorgefertigte Sicht, die sie sich lange schönredet, mit der bestechenden Logik ihres Denkens. Aber besonders die Verhaltensweisen ihres Umfeldes, besonders ihrer Familie, wecken unterschiedliche Gefühle beim Leser: Mitleid, Ärger, teilweise Wut, und manchmal war ich einfach nur schockiert.

    Sprache und Stil:

    Das beeindruckende an Delirium ist, dass hier nicht nur die Idee fasziniert, sondern sprachlich wundervoll umgesetzt wurde. Lauren Oliver überzeugt durch den Aufbau ihres Romans, der Stück für Stück, die Figuren, den Hintergrund und die Handlung preisgibt. Das Thema würde alleine genügend Spannung erzeugen, doch der bevorstehende Eingriff, der die Handlung trägt, führt zu einer Daueranspannung beim Leser, die durch Lenas Zweifel zusätzlich verstärkt wird. Die dauerhafte Beobachtung und Bedrohung durch den Staat geht ebenfalls nicht einfach so an der Gefühlswelt des Lesers vorbei.

    Zudem bedient sich Oliver einer angenehm geistreichen aber dennoch jugendlichen Sprache: “Manchmal, wenn man Dinge einfach betrachtet, wenn man einfach still dasitzt und die Welt existieren lässt – dann ich schwöre es, bleibt die Welt manchmal für einen winzigen Augenblick stehen und die Welt hält in ihrer Drehung inne. Nur einen Augenblick lang. Und wenn es eine Möglichkeit gäbe, in diesem Augenblick zu leben, würde man ewig leben” (S. 148).

    Gekrönt wird dieser Roman übrigens durch das Ende, welches eben nicht alles in einem wunderbaren Licht darstellt. Dieses Ende schmerzt und lässt dennoch genügend Spielraum für den nächsten Teil, den ich sehnsüchtig erwarte.

    Fazit

    Ein wundervoller geistreicher und zugleich packender Roman, den ich wärmstens empfehle.

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  • Amor deliria nervosa Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Schwarzenbrunner Gregor, am 22.06.2012

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    Liebe ist eine anerkannte Krankheit und auch Lena wird an ihrem 18. Geburtstag von dieser heimtückischen Krankheit befreit. Mit Freude erwartet sie diesen Tag.

    Man kann gut mir den Protagonisten mitfühlen und sich in diese hineinversetzen. Die Geschichte ist sehr stimmig geschrieben und man spürt den Zwiespalt der Protagonistin Lena. Was mir besonders gut gefallen hat, war ein kleines Detail. Es ist der Moment wo Lena begreift, dass Mauern und Grenzen nicht nur gemacht sind, um etwas Fremdes oder Böses auszusperren. Viel mehr begreift sie, dass es auch die Funktion des Einsperrens erfüllt wird.

    Lauren Oliver hat ein tolles Jugendbuch über eine mögliche zukünftige Gesellschaft geschrieben und folgt damit einen Trend, der nach den „Tributen von Panem“ ungebrochen ist. Was mir gut gefallen hat, war das sich die Autorin nicht lange mir Erklärungen aufhält. Vielmehr baut sie diese Infos geschickt in die Geschichte rund um Lena und ihren besonderen Tag ein. Am Anfang eines jeden Kapitels, stehen immer wieder Zitate aus Büchern, die in dieser Gesellschaftsform von enormer Bedeutung sind. Was aber vielmehr im Vordergrund steht, ist die aufkeimende Liebesgeschichte und den romantischen Verstrickungen mit dem geheimnisvollen Alex. Der Cliffhanger ist sehr gut gewählt und macht neugierig auf den nächsten Band.

    Wer nicht genug von dieser Kombination aus Liebesgeschichte und Dystopie bekommen kann, dem lege ich Memento-die Überlebenden ans Herz. Ein wunderbarer Roman der, kein Auftakt zu einem mehrbändigen Geschichte bildet, sondern abgeschlossen ist.

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  • Pssst - nichts von der liebe verraten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 09.06.2012

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    Delirium erzählt von einer totalitären Welt in einer nicht definierten Zukunft, welche die Liebe, die zugehörigen Emotionen, das Mitfühlen und das Handeln aus Leidenschaft als Krankheit definiert.
    Will man das System durchbrechen, zahlt man mit dem Tod oder wenn man Glück hat, geht man in den Wald zu den ebenfalls 'Nicht-Geheilten'.
    Für alle denen Dustland, die Auswahl, Nichts, Daughter of Smoke and Bone u Godspeed gefallen hat.

    Unglaublich packend.

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  • absolut lesenswert, vor allem wenn man auf Romantik steht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von his-and-her-books, am 07.06.2012

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    Ihre Meinung:

    Meine Meinung:

    "Es ist jetzt 64 Jahre her, dass der Präsident und das Konsortium die Liebe als Krankheit identifiziert haben und vor 43 Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt."

    Schon beim ersten Satz läuft einem das Frösteln über den Rücken. Doch erst im Laufe dieses Buches erkennt man die wirklichen Folgen der Heilung. Der Leser wird nach und nach in diese düstere Gesellschaft gezogen, erfährt immer mehr Details über diese gleichgültige Welt. Eine Welt, in der "Romeo und Julia" als Pflichtlektüre im Gesundheitsunterricht zur Abschreckung dient. Eine Welt, in der Kinder ihre Mütter lieben, ihre Liebe aber niemals erwidert wird. Eine Welt, in der diese drei Worte eine der Todsünden darstellen: "Ich liebe dich".

    Urteil:

    Die Geschichte von "Delirium" ist fesselnd und anders. Sie zieht einen definitiv in den Bann und ich habe mit Lena der Infektion quasi entgegengefiebert. Doch leider wurde mir der Verlauf der Krankheit irgendwie zu heftig. Ich bin mir bewusst, dass jemand, der noch niemals auch nur den Hauch von Liebe und Zuneigung erhalten hat, überschwänglicher reagiert als du und ich.
    Aber Sätze wie
    "Der Wind wispert Alex' Namen und das Meer wiederholt ihn... Alles, was ich sehe und berühre, erinnert mich an Alex und deswegen ist alles, was ich sehe und berühre, vollkommen."
    sind mir persönlich zuviel.

    Wem diese Art Romantik aber zusagt, der lese dieses Buch SOFORT. Denn die Geschichte ist interessant, teilweise vorhersehbar, aber dennoch spannend.

    "Delirium" erhält von mir 4/5 Bücher.

    Seine Meinung:

    Die Idee hinter der Geschichte fand ich gut! Man muss sich vorstellen, dass man in eine Welt hineingeboren wird, in der es keine Liebe gibt... Dass man Menschen, mit denen man seine Jugend verbracht hat, von einen auf den anderen Tag nicht mehr kennt und sich nicht mehr erinnert... Seinen Partner kann man nicht mehr frei wählen... Ein schlimmes Szenario!

    Den Schreibstil habe ich grundsätzlich als gut empfunden. Zwischendrin hatte ich jedoch ab und zu Probleme, der Geschichte zu folgen. Ich kann es schwer beschreiben. Irgendwie hatte ich teilweise das Gefühl, an einigen Stellen förmlich "kleben" zu bleiben und nicht weiterzukommen. Im Endeffekt kann man darüber aber hinwegsehen.
    Man spürt auf jeden Fall beim Lesen, dass die Autorin nicht wild drauflos geschrieben hat und die Story gut durchdacht und ausgereift ist.
    Die Charaktere sind gut getroffen und man lernt sie gut kennen.

    Also wirklich insgesamt gute Unterhaltung :-)


    Urteil:

    Mit "Delirium" ist der Autorin ein wirklich schönes Werk mit einer spannenden Hintergrundstory gelungen. Die kleinen Holprigkeiten kann man durchaus verzeihen. Das Ende ist gemein, aber gut! Es ist meiner Meinung nach kein Must-Read, aber alles in allem ein gutes Buch mit einer unterhaltsamen Geschichte. Insofern vergebe ich 4/5 Büchern und bin auf die Fortsetzung gespannt.

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  • Ich bin infiziert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sabine Venek, am 06.06.2012

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    Eine Liebesgeschichte, in der Liebe als zerstörerisch und etwas Verbotenes von der Gesellschaft betrachtet wird und daher alle 18-Jährigen geheilt werden, sodass sie niemals unglücklich werden können. Doch Lena wird bald klar, dass man nur glücklich sein kann, wenn man Glück auch fühlen kann. Man fühlt mit Lena mit und verliebt sich mit ihr in das Verbotene. Dieses Buch ist zum Lachen, Weinen und regt zum Nachdenken an, wie gut es wir doch haben in keiner totalitären Gesellschaft zu leben.

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  • Delirium Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CarineM, am 05.06.2012

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    Die Geschichte und die Idee hinter diesem Buch sind ja gar nicht so schlecht. Liebe als tödliche Krankheit, ein Mädchen, das erkennt, das Liebe etwas Schönes sein kann. Ich fand, dass die Beschreibung ganz interessant klingt, obwohl ich eigentlich von all diesen Dystopien die Nase voll hatte. Dann habe ich das Buch gelesen, und war richtig enttäuscht. Es passiert überhaupt nichts spannendes, bis gegen Schluss. Dann wird das Buch langsam besser und dann kommt das Ende! Schrecklich! Ich war richtig entsetzt, wie kann man nur so etwas schreiben! Allerdings muss man danach die Fortsetzung lesen, schon nur um zu sehen, wie es möglich ist, nach so etwas noch eine einigermassen gute Story aufzubauen.
    Dennoch finde ich das gesamte Buch eigentlich gar nicht so schlecht. Besonders Alex habe ich richtig ins Herz geschlossen.

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  • Gute Geschichte, schlechter Schreibstil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.05.2012

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    An sich fand ich das Buch ganz in Ordnung, der Klappentext macht mich neugierig und sobald die deutsche Version erhält war, kaufte ich sie mir. Die Geschichte, dass die Liebe die schlimmste Krankheit sei, die die Menschheit je kennengelernt hat, fand ich sehr interessant. Leider bin ich der Meinung, dass die Autorin zu viel Zeit damit verbracht hat Dinge zu beschreiben, statt etwas spannendes geschehen zu lassenn. Die Informationen über die Mutter empfand nach einiger Zeit nur noch nervig, doch zum Ende hin sind diese widerrum wichtig! Das gefiel mir dann doch irgendwie ;-)
    Jedoch kam es mir vor, als würde das Ende ganz schnell hingeschrieben sein, weil der Abgabetermin hetzte. So hätte Lauren Oliver ruhig die Szenen am Ende weiter ausschmücken und die am Anfang weniger beachten können.

    Insgesamt gibt es von mir 3 Punkte und ich bin mir nicht sicher, ob ich die Fortsetzung kaufen werde oder nur ausleihe, weil ich den Schreibstil der Autorin einfach nicht mag.

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  • Delirium Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 30.03.2012

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    Lena ist siebzehn und zählt schon die Tage bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag, denn dann ist sie frei. Frei von allem und ganz besonders von ihren Gefühlen. Das ist erstrebenswert, denn wer möchte sich schon mit der todbringenden Krankheit amor deliria nervosa, sprich Liebe, anstecken und nicht mehr geheilt werden? Am achtzehnten Geburtstag wird eine kleine Operation am Gehirn vorgenommen und man ist geheilt. Seinen Partner, den man heiratet und mit dem man Kinder bekommt, ist einem schon vorher zugeteilt worden. Für Lena alles ganz leicht zu akzeptieren, denn sie hat schon ihre Mutter an diese schlimme Krankheit verloren und wächst bei ihrer Tante auf. Alles läuft gut, bis sie Alex kennenlernt, denn dann plötzlich bemerkt Lena, wie die Liebe wirklich ist....

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  • Gute Idee, aber etwas langweilig umgesetzt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.03.2012

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    Lena sehnt ungeduldig ihren achtzehnten Geburtstag herbei, denn dann wird sie endlich operiert und die Gewissheit haben, dass sie nie an Amor Deliria Nervosa erkranken kann. Sie weiß, dass die Liebe eine gefährliche Krankheit ist, die in der alten Zeit zu Sinnesverwirrungen, Kriegen und Tod geführt hat. Heutzutage wird jeder in den USA operiert, aber es gibt immer noch die Invaliden, die in kleinen Lagern außerhalb der streng abgeschotteten Städte leben und weiterhin infiziert sind.
    Lena hat ganz besondere Angst, denn bei ihrer Mutter wirkte die Operation nicht und nach drei Eingriffen entschied sie sich schließlich, Selbstmord zu begehen. Dieser Makel liegt immer noch auf ihrer Familie. Lena zählt die Tage bis zu ihrem Geburtstag, denn sie will nie so enden. Doch dann lernt sie eines Tages Alex kennen, einen Geheilten. Offiziell ist der Umgang mit Geheilten des anderen Geschlechts nicht verboten, aber Lena muss zu ihrem Erschrecken feststellen, dass sie sich immer seltsamer fühlt, wenn sie in seiner Nähe ist. Doch sind diese Gefühle wirklich etwas Schlechtes? Als sämtliche ihrer Wahrheiten ins Wanken geraten, muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen...

    Dystopien sind gerade groß in Mode. Die Zukunft sieht wahrhaft düster aus... überall gibt es Überwachungsstaaten, die Menschenrechte werden mit Füßen getreten; Beruf, Partner, Kinderwunsch- alles ist streng reglementiert, die freie Wahl abgeschafft. Delirium fügt sich ebenfalls in dieses Schema ein. Die Menschen werden aber nicht nur durch Angst im System gehalten- Angst vor den Razzien, den Wächtern, der Krankheit Liebe, die letztendlich zum Tod führen soll- sondern auch durch Gehirnoperationen, die gleichgültig machen. Von der Beschreibung her tippe ich auf eine Lobotomie, umsetzbar wäre es also. Wenn man sich die echte Geschichte dieser Operation anschaut, weiß man auch, dass die Lobotomie zu Beginn in Amerika eingesetzt wurde, um unbequeme Menschen wie Geistig Kranke, Homosexuelle oder sogar aufsässige Teenager zu "heilen". Im Zusammenhang mit der immer stärker eingesetzten Kontrolle und Überwachung (Kameras in Städten, der "Gläserne Bürger" etc.) ist die in Delirium geschilderte Zukunftsvision gar nicht so abwegig.
    Lena hat in erster Linie Angst, Angst vor allem und vor sich selbst. Ihre Liebe ermöglicht es ihr, diese Angst zu überwinden und sich gegen das System aufzulehnen- womit sie das System allerdings in gewisser Weise bestätigt.
    Thematisch ist das Buch sehr interessant und bietet durch die Gehirnoperationen auch etwas Neues, aber die sprachliche Umsetzung hat mich ziemlich enttäuscht. Die Handlung plätschert dahin, es kommt kaum Spannung auf. Ich fühlte mich trotz allem sehr von Lena distanziert. Das Ende war zwar ziemlich überraschend, hat mich aber auch unbefriedigt zurückgelassen. Ein Happy-End gibt es zumindest in diesem Band nicht, es sollen aber noch zwei weitere folgen. Es bleiben auch einige Fragen offen. Alles in allem habe ich das Buch zwar in einem Stück durchgelesen, aber viele Passagen waren langweilig. Die Zukunftsversion ist aber gut geschildert und durchdacht, deshalb gebe ich 3,5/ 5 Sterne.

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  • Nach schleppendem Anfang super! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.03.2012

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    Die Grundidee des Romans gefiel mir sofort: Eine Welt, in der Liebe verboten ist. Umso enttäuschter war ich, dass mich die ersten 137 Seiten nicht wirklich überwältigt haben. Diese Seiten plätschern langsam vor sich hin. Zu langsam für mich. Sie beschreiben eigentlich nur die Welt, in der Lena lebt (das zwar sehr gut, aber fesselnd ist es nicht), handeln von Lenas und Hanas Läufen, Lenas Evaluierung – selbst die ist nicht spannend, obwohl es doch so ein großes Ereignis ist – und natürlich dem Kennenlernen von Alex. Vielleicht ist diese Ereignislosigkeit kein Zufall. Immerhin wird aus Lenas Perspektive berichtet und die wirkt auf diesen Seiten ängstlich, naiv und leichtgläubig. So kam es, dass ich das Buch erst einmal für längere Zeit unterbrochen habe.
    Aber dann! Die Geschichte nimmt endlich Fahrt auf. Lena wird aktiver, trifft sich heimlich mit Alex und beginnt Dinge zu hinterfragen; beginnt, sich gegen das System und für das, was das System bekämpfen will – Amor Deliria Nervosa – zu entscheiden. Von da an konnte mich das Buch überzeugen, es hat mich richtig gepackt.
    Der Schreibstil von Lauren Oliver ist teilweise amüsant, sonst einfach, aber schön. Einfach schön: „ ‚Ich liebe es.‘ Das Wort schnellt hervor und augenblicklich verschwindet die Last von meiner Brust. ‚Ich liebe es‘, sage ich noch mal versuchsweise. Es ist einfach, sobald man es einmal ausgesprochen hat. Kurz. Pointiert. Gleitet von der Zunge. Unglaublich, dass ich es noch nie gesagt habe.“
    Im Vergleich zu anderen Dystopien wie „Die Tribute von Panem“ oder „Die Auswahl“ ist mir positiv aufgefallen, dass Lena nicht zwischen zwei „Männern“ steht. Sie will nur Alex. Nur teilweise empfand ich Lenas Anhimmelungen bezüglich Alex übertrieben, aber nun ja… so ist das wohl, wenn einen die Deliria gepackt hat. Obwohl es in diesem Buch um die Liebe geht, ist es keine schnulzige Liebesgeschichte, sondern auch das ganze System und dessen Umgang mit der Liebe wird betrachtet, und das gefällt mir.
    Dass „Delirium“ der erste Teil einer Trilogie ist, merkt man. Dementsprechend fällt auch das Ende aus. Zwar mit richtig viel Action und Spannung – dann aber doch anders als erwartet und erwünscht. Unbefriedigend.
    Abgesehen davon, dass ich mir auch mal eine einteilige Dystopie wünschen würde, heißt es nun warten auf den zweiten Teil. Ich hoffe, dass dieser dann schneller in die Gänge kommt, so dass ich von Beginn an das Lesevergnügen erleben kann, das ich bei „Delirium“ (leider) erst später (aber dennoch sehr ausgeprägt) erfahren konnte!

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  • Lieblingsbuch :D Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Rolle, am 11.03.2012

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    Inhalt:
    USA, in der Zukunft:
    Früher wussten die Menschen nicht, dass die Liebe tödlich ist und versuchten, sich zu verlieben. In der Welt der 17-jährigen Lena ist die Liebe(Amor Deliria Nervosa) eine schlimme Krankheit, die Kriege und Unstimmigkeiten verursacht. Die Wissenschaftler haben ein Mittel gegen diese „Krankheit“ gefunden. Kurz vor dem 18.Geburtstag eines jeden wird ein kleiner Eingriff unternommen, der es ermöglicht, sich nie mehr zu verlieben. Doch dann lernt Lena Alex kennen und zweifelt immer mehr daran, was daran falsch sein sollte, sich in jemanden zu verlieben…

    Autorin:
    Lauren Oliver(echter Name: Laura Suzanne Schechter) wurde am 8.November 1982 geboren. Sie studierte an der Universität von Chicago Philosophie und Literatur. Danach arbeitete sie bei einem großen Verlag in New York. 2011 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Wenn du stirbst zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ und wurde damit für den deutschen Jugendbuchpreis nominiert. Zurzeit lebt sie in Brooklyn/New York.

    Erster Satz:
    Es ist jetzt vierundsechzig Jahre her, dass der Präsident und das Konsortium die Liebe als Krankheit identifiziert haben, und vor dreiundvierzig Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt.

    Eigene Meinung:
    Zurzeit lese ich gerade viele Dystopien und deshalb ist es natürlich klar, dass „Delirium“ von Lauren Oliver da nicht fehlen darf. „Delirium“ hebt sich von der aktuell breiten Masse dieses Genres ab, denn es wird ein ganz neues Thema behandelt –der Versuch die Menschen dazu zu bringen, dass sie sich nicht mehr verlieben. Es handelt sich bei dem Jugendroman um keine leichte Kost, dass sei vorab gesagt. Denn den Menschen in dem Buch ist es nicht möglich, nach dem Eingriff vor ihrem 18. Geburtstag, jemals wieder wahre Liebe zu spüren – nicht mal zu den eigenen Kindern. Im Verlauf der Geschichte von „Delirium“ kommt es zu vielen überraschenden Wendungen, welche das Buch noch interessanter und spannender machen. Zur Hauptperson Lena kann ich sagen, dass ich sie sehr sympathisch fand und mit ihr mitfühlen konnte, was zu einem großen Teil auch daran liegt, dass das Jugendbuch in der Ich-Perspektive verfasst ist und man so viel von Lenas Gefühls- und Gedankenwelt erfährt. Der Schreibstil von „Delirium“ ist flüssig und mit vielen Metaphern(bildhafte Vergleiche) gespickt. Ein besonderes Highlight der Lektüre sind die Zitate, die vor jedem Kapitel zu finden sind und sehr gut zum Buch und zur Handlung passen. Das Buch bietet für jeden Geschmack etwas: Es ist düster, romantisch, spannend aber auch verträumt. Dadurch kann der Roman viele Menschen ansprechen und begeistern. Empfehlenswert ist das Buch für Mädchen und Jungen ab 14 Jahren und älter. Es eignet sich auch hervorragend für Erwachsene.

    Fazit: „Delirium“ hat mir sehr gut gefallen, weil es sich von der Masse der Dystopien abhebt und so sehr erfrischend wirkt. Es bietet für jeden Geschmack etwas. Für mich ist das Buch bis jetzt mein Lesehighlight 2012 und erhält aus diesem Grund 5 von 5 Monden.

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  • Dystopie zum Nachdenken Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Krämer, am 04.03.2012

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    Wieder ein gutes Buch von Lauren Oliver: Im Amerika der Zukunft werden Gefühle durch eine Operation abgetötet. Die brave Lena freut sich schon darauf, da sie dann endlich nicht mehr die Außenseiterin ist. Hat ihre Mutter doch nach drei mißlungenen Eingriffen Selbstmord begangen. Doch dann kommt Alex und bringt ihren Glauben ins Wanken. Er zeigt ihr die Lügen in diesem System. Und die Liebe...
    Am Anfang beginnt man zu verstehen, warum die Menschen in vermeintlicher Ruhe leben wollen. Nach und nach lernt man aber durch Lenas Sicht den Wert aller Gefühle zu schätzen.

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