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Der Feind im Schatten

Wallanders letzter Fall. Roman

von Henning Mankell

Buch

gebunden (589 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Dieser neue Wallander-Thriller fhrt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zuknftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewhrt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewsser ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lsung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen... Der neue Bestseller des Krimi-Autors aus Schweden.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 10.05.10
Nun endlich, der letzte Fall des Kurt Wallander. Und man sollte den Aufdruck Roman wörtlich nehmen und keinen Kriminalroman erwarten. Denn von einem guten Krimi ist dieses Buch weit entfernt. Das Buch dreht sich vor allem um Wallander, Wallander und Wallander. Zwischendrin hat Mankell dann noch eine kleine und dann durchaus ambitionierte Krimihandlung angesiedelt. Aber das reicht nicht, um dieses letzte Buch des in Deutschland sehr beliebten Kommissars zu feiern. Es gab vier Krimis - Die falsche Fährte, Die fünfte Frau, Mittsommermord, Die Brandmauer - aus der Wallander-Reihe, die überragend waren. Aber die restlichen fünf waren nur Mittelmaß. Der Feind im Schatten reiht sich hier nun in der Mitte dieser beiden Gruppen ein. Für Wallander-Fans natürlich ein Muss-Buch, aber für Leser die einen sehr guten Kriminalroman erwarten, ist dieses Buch eine herbe Enttäuschung. Das Ende bedeutet dann vergessen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-552-05496-0
EAN: 9783552054967
Originaltitel: Den orolige mannen
Erschienen: 30.04.2010
Verlag: Zsolnay
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 589
Länge/Breite: 220mm/140mm
Gewicht: 730 g
Übersetzer: Wolfgang Butt
Reihe: Wallander
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Henning Mankell

Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander – Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.

Wolfgang Butt

Wolfgang Butt zählt zu den bekanntesten literarischen Übersetzern aus dem Schwedischen.

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Buchhändlertipps

  • Endlich ist Kurt Wallander wieder da. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine von Prince, am 08.04.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Endlich ist Kurt Wallander wieder da. Er ist älter geworden, sechzig, bedächtiger und auf sein vergangenes Leben zurückblickend. Auf das Glück über seine Tochter Linda, die jetzt auch Mutter geworden ist. Es taucht wieder seine Ex-Frau Mona auf, die immer noch mit Alkoholproblemen kämpft.
    Im Verlauf des Buches kommt auch noch Baiba, seine letzte grosse Liebe vorbei, aber nur um Abschied zu nehmen, da sie an Krebs erkrankt ist und dann stirbt. Wallander hat sich einen Kindheitstraum erfüllt und ist aufs Land gezogen in einen alten Bauernhof, einen Hund hat er sich auch zugelegt.

    Wallander wird zum 75. Geburtstag von Hakan von Enke eingeladen, der Vater von Hans, dem Kindsvater von Linda. Dieser erzählt etwas aus seiner Vergangenheit als U-Boot-Kapiän zur Zeit des Kalten Krieges. Danach verschwindet er spurlos. Wallander sucht ihn, seine Frau verschwindet ein paar Wochen später und wird tot aufgefunden. Sie soll Spionin für Russland gewesen sein. Sie ist der Schlüssel. Er findet Hakan, der erzählt ihm, das er seine Frau verdächtigte.
    Kurt Wallander versucht alle Widersprüche zu verstehen, auf seine eigene Art sucht er die Lösung.

    Die einschneidenste Erfahrung für Wallander ist jedoch, dass er vergesslich wird und Gedächtnislücken hat. Auf einmal weiss er nicht mehr, wo er ist, was er gerade gemacht hat.
    Er findet Hakan von Enke, er befindet sich wieder mitten im Kalten Krieg. Spionage für die USA. Aber am Schluss verliert er sich auch, es gelingt ihm noch alles aufzuschreiben, aber dann versinkt er zunehmend in seiner Krankheit Alzheimer.

    Ein Buch über das Leben, seinen Verlauf, dass was vielen Menschen im Alter passiert. Ein Buch des Rückblicks.
    "Der Feind im Schatten" steht einerseits für die stillen Mächte, die im Hintergrund operieren. Und andererseits für den "Schatten", den das Gedächtnis überfallen kann. Die Schatten, die schwer zu bekämpfen sind und einen hilflos machen.
    Doch das Buch ist auch ein Buch der Hoffnung, dass das auch das Leben ausmacht in all seinen Facetten. Geburt, Liebe, Krankheit und Tod.
    Ein dichtes Buch, dass längst über einen Krimi im herkömmlichen Sinne hinausgeht und Henning Mankell wieder mal über sich hinauswachsen lässt. Eines seiner besten Bücher.
  • Mankell ist ein absoluter Könner Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angelika Wegmüller, am 22.03.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern

    Im neuen Wallander-Krimi aus der Feder des schwedischen Schriftstellers Henning Mankell wird der Leser wieder mit dem nun schon fast aus unserem Gedächtnis in die Geschichtsbücher verbannten Thema des Kalten Krieges konfrontiert.
    Spione und Misstrauen erwachen wieder zum Leben als der zukünftige Schwiegervater von Kurt Wallanders Tochter Linda, ein ehemaliger Korvettenapitän, spurlos verschwindet. Eher wiederwillig beginnt Wallander mit Nachforschungen und stösst dabei auf ein immer verwirrender werdendes Netz aus Vermutungen, Anschuldigungen und Lügen. Der Verschwundene recherchierte über russische U-Boote, die in den Achzigern in schwedische Hoheitsgewässer eindrangen und einen seit jener Zeit noch nicht enttarnten Landesverräter. Jetzt muss Wallander sich mit der für ihn bisher völlig uninteressanten Situation Schwedens im Kräftemassen zwischen Nato und Warschauer Packt befassen, ist mehr und mehr fasziniert.
    Als auch noch Lindas zukünftige Schwiegermutter verschwindet ist klar, nicht alle sind der Meinung, das der Kalte Krieg vorbei ist.
    Auch dieser Roman ist sehr realitätsnah und packend geschrieben. Nicht nur mit kriminalistischen Fragen muss sich der melancholische Eigenbrödler auseinandersetzen, er begegnet immer wieder seiner Angst vor dem Alter und dem Tod.
    Mankell ist ein absoluter Könner, wenn es darum geht für den Leser eine Welt zu erschaffen. Schon mit wenigen Sätzen kann er Figuren lebendig werden lassen, und dies tut er in einer Weise, dass man später meint, selbst die unwichtigste Nebenfigur selbst getroffen und mit ihr von Angesicht zu Angesicht gesprochen zu haben.
    Wie wir es von Henning Mankell schon kennen beginnt der Roman einfach und in gemässigtem Tempo. Er steigert sich jedoch mit jeder Entwicklung der Geschichte und zum Schluss wünscht man sich, dass man Urlaub hat und das Buch in einem Zug fertig lesen kann.

Kundenrezensionen

  • Fesselnd wie immer... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke, am 11.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:

    „Wallander bleibt!“
    Martin Halter in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

    „Henning Mankell hat den wirklich letzten Roman mit Kurt Wallender geschrieben. Und seinen besten. Ihm ist das Kunststück gelungen, eine Figur zu schaffen, in die sich viele hineinversetzen können.“
    Thomas Askan Vierich im Falter, Wien


    Ich bin ein großer Fan von Henning Mankell und ich habe alle Bücher der Wallander Reihe gelesen. Auch dieser lässt sich wie alle anderen echt gut lesen. Wie man von Mankell gewöhnt ist kann oder will man das Buch keine Sekunde zur Seite legen. Man will immer schnell wissen wie es weitergeht.

    Seinem Image zur Beschreibung der Landschaft ist er wieder voll nachgekommen. Ich habe bei jedem Buch das ich von ihm lese das Gefühl live dabei zu sein.

    Schade dass dies nun der wirklich letzte Wallander Fall ist, aber vielleicht gibt es ja noch Bücher in denen seine Tochter ermittelt? Würde ich mir wünschen.

    Viel Spaß beim Lesen.

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  • Der Feind im Schatten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabine Binder, am 03.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist und bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite, man folgt dem Geschehen mühe-und atemlos! Für mich einer der besten Wallander Krimis!
    Ein dunkles, noch gar nicht lange zurückliegendes Kapitel der Weltgeschichte wird aufgeschlagen, wobei der eigentliche Mord nur die Spitze des Eisberges bestehend aus Politik, Macht, Geld und Intrigen bildet. Wallander ermittelt und zeigt dabei zutiefst menschliche Stärken und Schwächen, der Leser fühlt, hofft und leidet mit ihm. Zuletzt ist nicht nur der Fall gelöst (obwohl einiges im Dunkeln bleibt...), sondern der Leser erfährt auch, warum es keine weiteren Ermittlungen mit dem besten aller Kriminalkomissare geben
    wird: Der Titel des Buches ist in seiner Doppeldeutigkeit gut gewählt!

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  • Ein weinendes Auge Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina Leyendecker, am 01.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wallanders letzter Fall und zugleich sein politischster.Das Prekäre:der Schwiegervater seiner Tochter ist die Hauptperson in diesem Fall.Kann Wallander objektiv beurteilen?
    Man dankt H.Mankell für einen spannenden,geistreichen Krimi und bleibt doch mit einem weinenden Auge zurück:es ist endgültig.Der großartige K.Wallander geht in den Ruhestand.

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  • Politiker lügen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ralf Viehweg, am 05.11.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Angeblich ist die Story erfunden,aber Vieles scheint wirklich möglich zu sein. Dem Leser wird dabei klar, was man in Wirklichkeit immer schon vermutet hat, nämlich von der Politik belogen zu werden. Das Ganze sehr gut verpackt, ein echter Politkrimi.

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  • Wer ist "Der Feind im Schatten"? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ist es der Spion, der nicht da ist, wo man ihn vermutet, sondern verborgen im Schatten, oder ist es Wallanders eigener Dämon, der immer mehr Lebensraum greift? Das ist die Frage, mit der ich traurig und bewegt zurückgeblieben bin, als ich das Buch, Kurt Wallanders letzte Geschichte, fertig gelesen hatte. Anders als der Kritiker Dengler halte ich dieses Buch sowohl im Hinblick auf die erzählte Geschichte als auch im Hinblick auf Mankells intensiv, menschlich gezeichneten "Helden" für ein großes Buch - vielleicht das beste der Reihe.

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  • Der Feind im Schatten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tina Dammer, am 15.09.2010

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    Letzmals soll seine berühmteste Romanfigur Kurt Wallander zum Einsatz kommen.Wallander ist älter geworden und auch ein bischen ruhiger. Er hat eine Enkelin bekommen und seine Tochter möchte heiraten. Doch eines Tages verschwinden ihre zukünftigen Schwiegereltern spurlos. Wallander beginnt mit seinen Ermittlungen, die ihn tief in Schwedens Geschichte zu Zeiten des kalten Krieges führen.Mankell hat einen Abschluß geschaffen, der der Serie würdig ist. Er läßt ausschnitthaft die gesamte Wallander-Welt Revue passieren, sei es in Erinnerungen oder Wiederbegegnungen mit mit bekannten Romanfiguren. Ein Muss für alle Fans.

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  • Wallanders letzter Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ellen Wende, am 10.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Waren die bisherigen Wallander-Bücher von einer gewissen Melancholie geprägt, so ist dieses jetzt geradezu düster - immer wiederkehrende Themen sind Einsamkeit, Abschiednehmen, Demenz und Tod.
    Die eigentliche Story ist wieder recht spannend: ein älteres Ehepaar verschwindet, die Spuren führen zurück in die 80er-Jahre, als sich Ost- und Westmächte noch feindlich gegenüber standen. Mankell vermittelt ganz nebenbei sehr interessantes politisches Hintergrundwissen zum Thema Kalter Krieg, speziell über Schwedens scheinbare Neutralität gegenüber Rußland und den USA.
    Da es Wallanders letzter Fall ist, können Fans nur hoffen, dass seine Tochter Linda zukünftige Hauptperson in Mankell - Krimis wird.

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  • Ein trauriger Abschluss der Wallander-Reihe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 11.08.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist mir wirklich noch nie passiert: nach Beendigung des Buchs musste ich erst mal eine größere Runde Joggen gehen, um wieder in die "Realität", sprich zu mir, zurückzufinden. Es ist ergreifend, wie Mankell "seinen" Kurt verabschiedet. Ich fühlte mich, als ob sich ein sehr guter Freund von mir sich für immer verabschiedet hat. Dieser Roman ist ein großartiger, würdiger Abschluss der gesamten Wallander-Serie. Mit Kurt Wallander verliert die Krimi-Szene einen großartigen Protagonisten. Er hat einfach alle menschlichen Schwächen, Stärken und Unarten glaubhaft in sich vereint.

    Schade. Ein großes Danke an Henning Mankell, für das Schaffen dieser großartigen Krimireihe, die seinesgleichen sucht.


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  • Abschied von Wallander!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Schreiner, am 11.08.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Noch einmal dürfen wir einen sehr menschlichen und oft von Zweifeln geplagten Kommissar Wallander begleiten. Diesmal verstrickt ihn ausgerechnet der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, ein pensionierter U-Boot Kapitän, in mysteriöse Fälle aus der schwedischen Nachkriegszeit. Haben diese alten Geschichten mit dem Tod des Kapitäns zu tun? Und warum ist plötzlich auch noch seine Frau, die zukünftige Schwiegermutter Lindas verschwunden? Irgendwie ist da das dieses Gefühl, als würde stets ein „Feind im Schatten“ lauern. Immer mehr Rätsel türmen sich auf und dabei scheint Kurt Wallander so manches Mal an seine persönlichen Grenzen zu stoßen. Aber in gewohnter Art und Weise geht er allen Spuren nach, mögen sie auch noch so unbequem sein...

    Leider müssen wir am Ende erkennen und akzeptieren, dass auch Romanhelden in die Jahre kommen und irgendwann ihren letzten Fall lösen.

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  • Wallander oder Mankell adiö? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von dzu, am 29.07.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    vor ca. 10 jahren habe ich den ersten wallander fall gelesen, nein verschlungen; nächte gingen drauf, müde augen, kam zum teil kaum mehr aus der geschichte raus. das ging weiter so mit sicher den vier ersten spannenden fällen; zusammen mit meiner freundin - ebenfalls ein bekennender wallander fan - litten , trauerten, freuten, liebten, dachten, schufteten, tüfelten wir mit kurt wallander...heute, im letzten fall – angeblich - ich habe den schluss noch nicht gelesen - bin ich nicht mal mehr gespannt, wies ausgeht. mir scheint, nicht nur wallander ist alt und müde ob seinem job geworden sondern auch mankell. mir fehlt der vorherige drive seiner romane. detailgetreu und penibel recheriert ist die ganze geschichte, wie immer und anfangs dachte ich: hej, here we goe again kurt. aber mit jeder seite bin ich mehr und mehr müde vom lesen und entäuscht. wars das? lanfädige abschnitte, die sich wies mir vor kam zum teil wiederholen in endlosen erzählungen über die u-boot-spionagen. So farblose gestalten habe ich noch selten in einem wallanderkrimi kennengelernt. Ich habe keine gesichter bekommen, keine spannende charakteren - ob gut oder böse – kennengelernt.
    tja, wie gesagt, mir fehlen noch ca. 50 seiten bis zum schluss, aber dann verabschiede ich mich auch von linda, die mich mit ihrer quängelnden ''stimme'' zunehmend nur noch genervt hat. sie hat zwar ein kind bekommen, wie mir scheint ist sie aber überhaupt kein biesschen erwachsen geworden - ok. wahrscheinlich etwa ähnlich wie der vater - auch nie wirklich erwachsen. seine cholerischen ausbrüche waren mir aber eindeutig lieber als sein depressives gesäusel - doppelt, immer wieder etwas angesäuselt von alkohol. naja, alles hat ein ende nur die ...hat zwei. ich denke wallander und mankell adiö - zumindest was diese form von romanen betrifft. Schade – ich habe mich so lange auf dieses buch gefreut gehabt.

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  • Wallander oder Mankell adiö? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von dzu, am 29.07.2010

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    vor ca. 10 jahren habe ich den ersten wallander fall gelesen, nein verschlungen; nächte gingen drauf, müde augen, ich kam zum teil kaum mehr aus der geschichte raus. das ging weiter so mit all seinen weiteren spannenden fällen; zusammen mit meiner freundin - ebenfalls ein bekennender wallander fan - litten , trauerten, freuten, liebten, dachten, schufteten, tüfelten wir mit kurt wallander...heute, im letzten fall – angeblich - ich habe den schluss noch nicht gelesen - bin ich nicht mal mehr gespannt, wie es ausgeht. mir scheint, nicht nur wallander ist alt und müde ob seinem job geworden sondern auch mankell. mir fehlt der vorherige drive seiner romane. detailgetreu und penibel recheriert ist die ganze geschichte, wie immer und anfangs dachte ich: hej, here we goe again kurt. aber mit jeder seite bin ich mehr und mehr müde vom lesen und entäuscht. wars das? lanfädige abschnitte, die sich wies mir vorkam zum teil wiederholen in endlosen erzählungen über die u-boot-spionagen. und die Menschen: so farblose gestalten habe ich noch selten in einem wallanderkrimi kennengelernt. Ich habe keine gesichter bekommen, keine spannende charakteren - ob gut oder böse – kennengelernt.
    tja, wie gesagt, mir fehlen noch ca. 50 seiten bis zum schluss, aber dann verabschiede ich mich auch von linda, die mich mit ihrer quängelnden ''stimme'' zunehmend nur noch genervt hat. sie hat zwar ein kind bekommen, wie mir scheint, ist sie aber überhaupt kein biesschen erwachsen geworden - ok. wahrscheinlich ähnelt sie dem vater, welcher auch nie wirklich erwachsen erwachsen geworden ist. seine cholerischen ausbrüche waren mir aber eindeutig lieber als sein depressives gesäusel - doppelt, immer wieder etwas angesäuselt von alkohol. und den punkt aufs ganze: da muss die liebe mona auch noch alkoholikerin werden!
    naja, alles hat ein ende nur die ...hat zwei. für mich: wallander und mankell adiö - zumindest was diese form von romanen betrifft. Schade – ich habe mich schon so lange auf dieses buch gefreut gehabt.

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  • Ein Genuss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 22.06.2010

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    Diesen nun endgültig letzten Wallander muss man zelebrieren.Es ist eine Ehre den großen Kommisar auf seinen letzten Reise begleiten zu dürfen.Wie gewohnt begegnet uns ein von Zweifeln und Grübeleien geplagter Mann,der versucht die großen Schweden-Taumata Wennerström-Affäre und Palme-Mord zu verstehen.Wie erwartet ist nichts so,wie es auf den ersten Blick scheint.Die Geschichte erzählt von Wallander,dem Großvater,dem Vater ,dem Schwiegervater. Es geht um Spionage,Kalten Krieg und Ehre.Aber auch hier lohnt sich wie im richtigen Leben,der zweite und dritte Blick.Soll man innehalten und nachdenken.Und nachdem das Rätsel so überraschend gelöst wird Und bevor der Kommisar letztendlich doch an der Gesellschaft und der Politik verzweifelt,"erlöst" ihn der für ihn sicherlich gnädige Nebel des Alzheimer.Dies ist ein intensives,ein spannendes,ein berührendes Buch.Und mit Wehmut müssen wir akzeptieren,das die Geschichte des Wallander zuende erzählt ist.

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  • Der letzte Wallander! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michael Winter, am 17.06.2010

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    Mankell lässt seinen Wallander langsam älter werden. Und manchmal vergisst man als Leser bei all den privaten Problemen fast, dass hier ein U-Boot-Spionage-Kriminalfall gelöst werden muss. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: dafür lieben wir diesen Kommissar ja so. Ich werde von Kunden immer wieder gefragt: Ist es wirklich der Letzte! Ja, es schaut so aus. Aber nicht wie Sie denken. Das Ende ist ganz anders!

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  • Ein gelungener Abschluss der Wallander-Reihe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Oberngruber, am 14.06.2010

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    Kurt Wallander wird in „Im Schatten des Feindes“ mit einem Fall mit politischer Brisanz konfrontiert, es geht um Spionage und Landesverrat, zurückreichend bis in den Kalten Krieg. Privat erlebt Wallander die Freuden des Großvater-Daseins und gleichzeitig die lähmende Angst vor Alter und Alzheimer.

    Viele Wallander-Fans werden es mir nachempfinden können: die Vorfreude einen neuen Fall des schwermütigen Kommissars in den Händen zu halten und es gar nicht mehr erwarten zu können mit dem Lesen anzufangen. Aber auf der anderen Seite gar nicht zum Ende kommen zu wollen, schließlich ist es der letzte Wallander. Trotzdem kann man gar nicht anders als das Buch zu verschlingen. Der Fall ist spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Gleichzeitig schließt sich der Kreis um den privaten Wallander. Linda, Mona, Baiba und sein verstorbener Vater, sie alle haben ihren Platz in diesem Buch, entweder in der Handlung oder in Wallanders Reflektionen.

    Ein packender Fall und eine ergreifende Geschichte machen „Im Schatten des Feindes“ zu einem absolut gelungenen Abschluss der Wallander-Reihe. Und wenn man am Ende etwas wehmütig das Buch zuklappt, hat man doch immer noch die Hoffnung, in Zukunft zumindest mehr von Wallanders Tochter Linda zu hören.

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  • Wallanders letzter Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Linda Meier, am 09.06.2010

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    Henning Mankell schenkt uns mit dem letzten Fall Wallanders einen ganz besonderen Krimi!
    Der Kommissar ist etwas in die Jahre gekommen und bereitet sich schon auf seinen Ruhestand vor, als der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter entführt wird. Die Ermittlungen führen ihn 20 Jahre zurück in die Zeit des Kalten Krieges...


    Der letzte Band der Wallander-Reihe überzeugt auf ganzer Linie!

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  • Gelungener Abschluss der Wallander-Reihe! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Heike Echternkamp, am 07.06.2010

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    Henning Mankell ist mit "Der Feind im Schatten" ein grosser Wurf gelungen.
    Ein spannender Fall, der bis in die Tage des kalten Krieges zurückreicht, und ein gelungenes Psychogramm des alternden Wallander - Mankells neuer Krimi ist einfach genial. Auf jeden Fall lesen!!!

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  • Spannung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Oliver Sichert, am 06.06.2010

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    Für alle, die mit den Romanen Mankells nach dem letzten Wallender nichts anfangen konnten, kann ich den "Feind im Schatten" sehr empfehlen. Spannung, die langsam aufgebaut wird, genaues Zeichnen der Charaktere, breit anglegte Geschichte. Super.

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  • …ein ganz besonders lesenswerter Wallander… Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ilona Schröder_Lontzek, am 26.05.2010

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    Wie die Jahre vergehen.Kurt Wallander lebt inzwischen auf dem Land, seine Tochter Linda hat ein Kind. Bei der Geburtstagsfeier ihres zukünftigen Schwiegervaters Hakan erfährt Wallander erstmals von dessen Zeit als Marineoberst. Als kurz darauf Hakan und seine Frau spurlos verschwinden,verstrickt sich Wallander in einen Spionagefall, dessen Spuren bis in die Zeit des kalten Krieges zurückreichen.... - Auch wenn der Abschied von den Wallander Krimis traurig ist, das Lesen hat wieder großen Spaß gemacht.Er darf jetzt seinen Ruhestand genießen!

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  • mehr als ein Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manuela Quarz, am 21.05.2010

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    Ich muss ja zugeben, gemocht habe Kurt Wallander noch nie, solche Miesepeter wie er mag ich schon im wirklichen Leben nicht, aber dieser Abschlussband um ihn ist wirklich hochspannend und hier hat Mankell nochmals so alles aufgeboten, was an Brisanz möglich ist...dabei habe ich ihn nur aus lauter Nostalgie gelesen, hat sich in jedem Fall gelohnt....ich bin mir aber ziemlich sicher...wir werden von seiner Tochter noch hören ! Oder ?

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  • Packend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas, am 21.05.2010

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    Mein dritter Mankell, davon der zweite Wallander... von Beginn an spannend, eine bildreiche und verständliche Sprache - ein Werk, dass man nicht gern zur Seite legt! Absolut empfehlenswert!!! Sicher nicht mein letzter Mankell bzw. Wallander...

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