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Der Russe ist einer, der Birken liebt

Roman

von Olga Grjasnowa

Buch

gebunden (288 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Mascha ist jung und eigenwillig, sie ist Aserbaidschanerin, Jüdin, und wenn nötig auch Türkin und Französin. Als Immigrantin musste sie in Deutschland früh die Erfahrung der Sprachlosigkeit machen. Nun spricht sie fünf Sprachen fließend und ein paar weitere so "wie die Ballermann-Touristen Deutsch". Sie plant gerade ihre Karriere bei der UNO, als ihr Freund Elias schwer krank wird. Verzweifelt flieht sie nach Israel und wird schließlich von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt. Mit perfekter Ausgewogenheit von Tragik und Komik und mit einem bemerkenswerten Sinn für das Wesentliche erzählt Olga Grjasnowa die Geschichte einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat hat.

Produktdetails

Verkaufsrang: 19.723
ISBN-10: 3-446-23854-9
EAN: 9783446238541
Erschienen: 06.02.2012
Verlag: Hanser
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 288
Länge/Breite: 210mm/136mm
Gewicht: 414 g
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Olga Grjasnowa

Olga Grjasnowa wurde 1984 in Baku, Aserbeidschan geboren und wuchs im Kaukasus auf. Längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland und Israel. Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig. 2010 bekam sie den Dramatikerpreis der Wiener Wortstätten für ihr Debütstück "Das bisschen Palästina". 2011 erhielt sie das Grenzgänger Stipendium der Robert Bosch Stiftung, 2012 wurde sie mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis des Harbour Front Literaturfestivals ausgezeichnet.

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Kundenrezensionen

  • hohes Tempo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von S. Sauter, am 21.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil mich der Titel im Vorbeigehen förmlich angesprungen hat: „Der Russe ist einer, der Birken liebt“
    Grjasnowa hat eine Art, bizarre Geschichten auf den Punkt genau zu formulieren, das ist einfach phantastisch! Nicht so phantastisch ist die Geschichte der Hauptfigur, Mascha, die zunächst den Tod ihres Freundes Elias aus allernächster Nähe erleben muss. Sie kämpft sich im Folgenden durch die Verarbeitung dieses traumatischen Ereignisses, das nicht das erste in ihrem jungen Leben gewesen ist. Mascha ist Jüdin, in Aserbeidschan geboren und von dort mit ihren Eltern nach Deutschland migriert. Die Erlebnisse aus Maschas Kindheit und ihren Kampf mit der Gegenwart erzählt Grjasnowa sehr anrührend und bisweilen hart und brutal. Ein tolles, ein bewegendes Buch!

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  • Junge, anspruchsvolle & aufregende Literatur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Denzer, am 30.11.2012

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    Kompliment an Frau Grjasnowa !
    Zitat Herr Krekeler (Die Welt): " Man würde Mascha zwischendurch so gern in den Arm nehmen. Das würde sie nicht mögen. Und wir würden es nicht schaffen. Mascha ist einfach nicht zu fassen."
    Folgen Sie Mascha durch die "neue Welt" ! Es lohnt sich.

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  • Eine junge Frau auf der Suche Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 03.07.2012

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    Olga Grjasnowa ist eine junge Autorin, die in Baku, Aserbaidschan geboren wurde. Sie lebt in Deutschland und hat ihren ersten Roman auf Deutsch geschrieben. Wie viel von ihrer eigenen Familiengeschichte in diesen Roman mit eingeflossen ist, kann man an Hand der kurzen Autorenbiografie nicht erschließen.

    Olga Grjasnowa erzählt die Geschichte der jungen Mascha, die in Frankfurt/Main lebt. Mascha wurde in Aserbaidschan geboren und ist Jüdin. Sie ist mit ihrer Familie nach Deutschland gekommen als sie elf Jahre alt war. Der Roman ist dreigeteilt. Im ersten Teil lebt sie glücklich mit ihrem Freund Elias zusammen. Sie studiert Sprachen und bereitet sich auf das Abschlussdiplom als Dolmetscherin vor. Ihr Traum wäre es als Dolmetscherin für die UNO zu arbeiten. Doch ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als Elias sich beim Fußball spielen so unglücklich das Bein bricht, das er im Endeffekt daran stirbt. Für Mascha bricht eine Welt zusammen. Im zweiten Teil wird diese Zeit nach dem Tod von Elias beschrieben. Die Ruhelosigkeit und Trauer von Mascha, der Zusammenbruch. Und im dritten Teil versucht sie ein neues Leben in einem neuen Land. Sie geht nach Tel Aviv und versucht dort Fuß zu fassen.

    Die Autorin beschreibt großartig die Situation von Deutschen, die entweder nicht in Deutschland geboren wurden, oder deren Eltern nicht aus Deutschland stammen. Immer wieder werden sie auf die Länder und Religion ihrer Vorfahren reduziert, müssen sich mit Ausländerfeindlichkeit oder gutgemeinten Komplimenten auseinandersetzen. „Der linke Bettnachbar räusperte sich und sagte, er müsse mir ein Kompliment machen, ich könne besser Deutsch als alle Russlanddeutschen, die er bisher auf dem Amt getroffen habe, dabei hatte ich noch fast gar nichts gesagt.“ (S. 18). Eingebettet in die Geschichte der Gegenwart hat Olga Grjasnowa die Geschichte, die Mascha als Kind in Aserbaidschan erlebt hat. Es ist die Zeit des Konfliktes um Bergkarabach, der 1991 nach dem Zusammenbruch der UdSSR ausgebrochen ist. Bergkarabach gehört zu Aserbaidschan, die Bevölkerung sind aber größtenteils Armenier. Also versucht Armenien Bergkarabach für sich zu beanspruchen. Daraus resultierte ein blutiger Konflikt, bei dem es zu ethnischen Säuberungen kam. Und nicht zuletzt beschreibt sie die Situation in Israel. Mascha ist zwar Jüdin, lebt aber ihren Glauben nicht. Den Israelis ist sie sehr suspekt, da sie kein hebräisch, aber arabisch spricht.

    Olga Grjasnowa beschreibt eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst. Durch die Erlebnisse als Kind hat sie Schwierigkeiten sich richtig einzulassen. Mascha ist eine zerrissene Frau, die sehr sensibel reagiert und ihr Glück und die Wärme in sexuellen Begegnungen sucht. Das Buch ist durch die kurze, prägnante Sprache sehr schnell. Es enthält viel Humor. Es ist aber dieser typische Humor, bei dem einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Ich habe mich mit einigen Kollegen über dieses Buch unterhalten. Sie fanden es witzig, ich in der Grundstimmung eher traurig. Dies lässt sich am besten mit Marina Lewycka „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ vergleichen. Auch dieses Buch fand ich im Gegensatz zu den meisten anderen Lesern, mit denen ich darüber gesprochen habe, überhaupt nicht witzig sondern todtraurig!

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  • Ein nahezu romantischer Titel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ingrid Böhmer-Pietersma, am 16.05.2012

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    Fast romantisch und unverfänglich der Titel; aber ein melancholisch-ironischer Roman.

    Die Geschichte einer jungen Frau, Mascha – Jüdin, in Baku (Aserbaidschan) geboren, Russin, Deutsche, in Frankfurt lebend, vielsprachig und intelligent – irgendwie heimatlos ist sie überall zu Hause. Eine Geschichte über Russen, Armenier, Aserbaidschaner, Libanesen, Araber, Israelis... ganz fremde Kulturen, aber doch auch deutsch.
    Olga Grjasnowa schafft es, fremde Kulturen so einzufangen, dass man die Menschen dahinter sehen kann: Elias aus Ost-Deutschland; Cem, in Deutschland geborener Türke; Sami, in Beirut geboren; Hannah, Cousine aus Israel; Mascha.

    So kann wohl nur schreiben, wer einen ungewöhnlichen Lebensweg hatte. Ein beeindruckendes Buch; eine ungewöhnliche Geschichte. Ich fand es sehr gut.

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  • Tragisch und gleichzeitig komisch – ein bemerkenswertes und wunderschönes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 15.04.2012

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    Mascha ist in Aserbaidschan geboren, doch ihre Familie verlässt Baku als sie noch ein Kind war. In Deutschland muss sie als Immigrantin sehr bald erfahren, dass Sprache Macht ist und sie diese nicht besitzt. Sie beginnt daraufhin so viele Sprache wie möglich zu lernen. Doch auch wenn sie nun fünf Sprachen fließend spricht, hat sie ihre Sprachlosigkeit nicht überwunden. Sie schafft es nicht die Traumata ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen. Mascha verliert sich selbst, ist ständig auf der Flucht. Als dann auch noch ihr Freund Elias nach einen Unfall an einer Infektion stirbt, gerät ihr Leben völlig aus der Bahn…
    Olga Grjasnowa hat ein Debüt geschrieben, das mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen hat. „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ ist ein bemerkenswertes und wunderschönes Buch. Das fängt bereits beim zwar eigenwilligen, aber tollen und eingängigen Titel an. Und der Roman ist noch vieles mehr – stellenweise tottraurig, dass ich die Tränen zurückhalten musste und gleichzeitig von Komik durchzogen, dass man lauthals lachen könnte. Es ist faszinierend, dass die Verzweiflung der Protagonistin so präsent ist und der Roman trotzdem nur so von Dynamik und Leben sprüht. Das liegt vor allem auch an der tollen und bemerkenswerten Sprache – ungekünstelt, packend, kompromisslos und radikal ehrlich.
    EIN INTENSIVER ROMAN, DER ABSOLUT LESENSWERT IST!!!

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  • großes Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 25.03.2012

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    "Was ist damals in Baku passiert".....das ist es, was Elias von Mischa erfahren möchte. Mischa ist Jüdin und mußte mit 11 ihre Heimat Aserbaidschan verlassen. Nun lebt sie in Deutschland, studiert Dolmetschwissenschaften und spricht mehrere Sprachen fließend. Nur wenn es um ihr Innenleben geht verliert sie die Leichtigkeit der Kommunikation. Konfrontiert mit aggressiver Abwehr, gelingt es Elias nicht, die starre Sprachlosigkeit seiner Freundin zu durchdringen. Mischa sieht keine Verbindung und auch keine Veranlassung über ihre traumatischen Erlebnisse zu sprechen. Als Elias nach einem Sportunfall stirbt, flüchtet sie in ihrer Verzweiflung und Trauer nach Israel und wird dort von ihren Erinnerungen eingeholt.
    Ein wunderbares Buch.

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  • Der Russe ist einer, der Birken liebt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stephanie Hofmann, am 21.03.2012

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    Maschas kühles, sdistanziertes Verhalten zu ihrer Umwelt hält den Leser auf subtile Art gefangen.
    Sie lebt solch ein intensives Leben und gerät vollends aus der Bahn, als ihr Freund stirbt.
    Plötzlich wird alles zuviel. Sie flieht einmal mehr, diesmal nach Israel. Ob sie dort ihre Mitte wiederfinden kann?

    Lesen Sie diese Geschichte einer unglaublich talentierten jungen Frau auf der Flucht vor der Gegenwart, Vergangenheit und allem dazwischen.
    Eine sehr bewegende Story!

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  • Berührend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 15.03.2012

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    Anschaulich, bewegend und berührend beschreibt diese junge Autorin aus Baku, Aserbaidschan ihre Hauptfigur Mascha, die mit elf Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland kommt, und im wahrsten Sinne des Wortes erst einmal sprachlos ist. Mittlerweile berrscht sie fünf Sprachen. Sehr lesenswert!

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  • Einzigartig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von F. Cremer, am 09.03.2012

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    Dieser Roman ist ein großartiges Debüt der jungen Autorin Olga Grjasnowa. Mascha will sich auf keine Nation und keine Kultur festlegen lassen. Als ihr Freund stirbt, gerät ihr Leben ins Schlingern. Sie reist nach Israel, um dort ihr Gleichgewicht wieder zu finden. Die klare Sprache von Maschas Geschichte hat mich sehr beeindruckt.

    Unbedingt lesen und sich von der Schönheit, der Traurigkeit und auch der Komik fesseln lassen!

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  • Ein wirklich anspruchsvolles Romandebüt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rebekka Klinken, am 09.03.2012

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    Die Geschichte dieses Romans strahlt in einer wirklich atemberaubenden Komplexität wieder.
    Die Verfasserin lässt uns durch die Ich-Erzählerin Mascha an deren Suche nach Sicherheit teilhaben. Selten habe ich eine Romanfigur erlebt, die so facettenreich, verletzt und verzweifelt , wie Mascha durchs Leben taumelt.
    Die Geschichte beginnt nach wenigen Seiten den Leser mit festen Klauen zu umschließen. Es werden Fragen aufgeworfen: Was ist Heimat? Wieviel Leid kann ein Mensch verkraften?
    Die Autorin Grjasnowa verdeutlicht dem Leser sehr stark, welchen schalen Geschmack das Wort ,,Migrationshintergrund" doch haben kann. Sie multipliziert die Bedeutung des Wortes und spielt damit. So eröffnen sich dem Leser ganz nebenbei völlig neue Sichtweisen auf das von der Presse so zerkaute Thema.
    Für mich bis jetzt das beste Buch 2012. Lange ist es her, dass ich bei einem einzigen Titel so gelacht und geweint habe.

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  • Der Russe ist einer, der Birken liebt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von B. Gebhardt, am 08.03.2012

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    Herrlich klar und fliessend geschrieben habe ich von Mascha gelesen, die ihren Platz im Leben und in der Welt sucht, nachdem ihr Freund gestorben ist. Traurig, schön und treffend ist Maschas Geschichte geschrieben, während man sie durch viele Länder und Kulturen begleitet.
    Das Buch entfaltet einen Sog, den ich mir bei jedem Roman erhoffe, aber nicht immer entdecke.

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  • Ein rasantes Romandebüt ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Stegemann-Konrad, am 03.03.2012

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    Die Welt unserer Heldin Mascha ist bunt und vor allem multikulturell. Sie selbst ist als Kind mit ihren Eltern aus Aserbaidschan nach Deutschland immigriert, ihre Großeltern, jüdisch, stammen aus Rußland und ihre Freunde kommen aus der Türkei. Sie studiert Sprachen und bewegt sich so mühelos in den verschiedenen Kulturkreisen. Heimat? Vielleicht findet Mascha diese nur, wenn sie mit ihrem Freund Elias zusammen ist. Als dieser plötzlich stirbt, verliert sie den Boden unter den Füßen. Aus dieser Krise heraus beschließt sie nach Israel zu ihrer Cousine Hannah zu reisen. Ob Mascha dort innere Ruhe und so etwas wie Heimat findet, oder ob ihre Vergangenheit sie einholt, müssen Sie schon selber herausfinden! Der Roman von der jungen Autorin Olga Grjasnowa modern, schnell und rasant geschrieben, zeigt den multikulturellen Kosmos einer jungen Frau mit Migrationshintergrund und die verzweifelte Suche nach Heimat und familiären Wurzeln. Ein Spiegelbild unserer Zeit !

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  • Hochbegabt und sprachlos! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christa Kromminga, am 01.03.2012

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    Mascha ist eine junge, intelligente Frau. Sie spricht mehr als fünf Sprachen, studiert Dolmetscherwissenschaften und lebt mit ihrem Freund Elias zusammen.
    Doch trotz ihrer Zielstrebigkeit und großem Ehrgeiz, steht sie sich selber im Weg.
    Das Trauma ihrer Kindheit, der Krieg, die Flucht aus ihrer Heimat und das Heranwachsen in Deutschland als „Ausländerkind“ haben in Mascha eine tiefe Zerrissenheit verursacht.
    Nicht einmal mit Elias kann sie über das Erlebte sprechen.
    Als Elias verunglückt, bricht für Mascha ihre kleine Welt zusammen - und Mascha ist wieder auf der Flucht.

    Ein überaus kluges, aufwühlendes Buch; einfach brillant geschrieben.


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  • Der Russe ist einer, der Birken liebt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Haslehner, am 27.02.2012

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    Dieses Buch hat mich sofort gepackt! Was für eine Schriftstellerin! Protagonistin Mascha ist Aserbaidschanerin und Jüdin. Ihre Großmutter hat den Holocaust überlebt. Als sie elf Jahre alt war, immigrierte sie mit ihren Eltern nach Deutschland. Sie ist selbstbewusst und wollte immer mitreden können, deshalb kann sie auch fünf Sprachen und studiert Dolmetsch. Mascha liebt Elias, einen Fußballspieler. Er möchte immer etwas über ihr Trauma erfahren, das sie als Kind in Baku erfahren hatte. Doch Mascha will nicht darüber reden. Elias stirbt an einer Sportverletzung und Mascha haut Hals über Kopf nach Israel ab. Dort arbeitet sie als Übersetzerin und lässt kein Abenteuer aus. Dieser Roman sprüht vor Leben, obwohl Mascha oft verzweifelt ist. Es treffen so viele verschiedene Welten aufeinander. Ich war begeistert in diese unterschiedlichen Welten eintauchen zu dürfen. Ein Buch, das erzählt - ohne zu urteilen - das ist sehr bemerkenswert!

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  • Der Russe ist einer, der Birken liebt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annkathrin Zeller, am 23.02.2012

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    Mascha ist auf der Suche nach Identität, nach ihrem Selbst, Selbstbewusstsein und dem Glück. Mascha ist in Baku geboren, mit elf Jahren nach Deutschland gekommen. Mascha ist zerissen zwischen vielen Kulturen, sie ist Russin, Jüdin und gleichzeitig Deutsche.
    Sie ist mit dem hübschen zarten Elias zusammen, dem sie sich allerdings nie ganz öffnen kann. Als Elias stirbt stürzt dies Mascha in eine tiefe Depression. Hilfe erhält sie dabei von ihren interkulturellen Freunden, jedoch dringt niemand wirklich bis zu ihrem Innersten.
    Maschas Entscheidung nach Israel zu gehen gleicht einer Flucht, einer selbstgewählten Therapie. Aber auch dort holt sie ihre Vergangenheit ein.
    Olga Grjasnowa schafft es ein sehr zartes, aber auch lebendiges Bild der Protagonistin Mascha zu zeichnen. Als Leser rasst man nahezu durch die unterschiedlichen Lebenswelten der Protagonisten. Man fühlt mit und entwickelt Verständnis.
    Kurz gesagt ein wahnsinnig vielschichtiges und tiefes Buch, das uns zum Nachdenken und Reflektieren einläd und gleichzeitig schmunzeln lässt.

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  • Weltbürgerin auf der Suche nach Beständigkeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 13.02.2012

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    Mascha könnte die perfekte Weltbürgerin sein. Aus Baku wärend des Bürgerkriegs vertrieben, Jüdin, Russin, mittlerweile Deutsche hat sie als Dolmetscherin mehrere Sprachen studiert, sogar arabisch. Leider stirbt ihr Freund, der sowas wie der Anker in ihrem Leben war. Von nun an ist sie auf der Suche nach der Liebe, nach ihrer Identität, nach einer Familie aber vor allem nach Halt obwohl sie sich ungerne halten lässt. Es ist eine Geschichte über Liebe, Verluste und Unterdrückungen und über die Suche nach Heimat die sich lohnt und noch lange nachwirkt. Tolle Sprache!

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  • voruteilsfrei gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Volker Stuhldreher, am 08.02.2012

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    Eine Entdeckung. Klug, schonungslos und mit viel Verve geschrieben. Ein Roman, der unter die Haut geht und einen mit auf eine lange Reise nimmt. Eindrucksvoll geschildert das Leben in Israel, überhaupt das Leben einer jungen Migrantin in Deutschland.

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  • eine Reise zwischen den Welten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Manuela Quarz, am 04.02.2012

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    Mascha ist eine vielseitig begabte junge Frau, die zwischen den Welten eine Heimat und sich selbst sucht - traumatisiert und entwurzelt pendelt sie zwischen Begegnungen unterschiedlichster Intensität - Elias hätte ein Lebensmittelpunkt werden können, doch dann stirbt er auf eine schreckliche Weise - ein erneutes Trauma, doch Mascha kämpft weiter mit erschreckender Klarheit und brutaler Ehrlichkeit !
    Ich finde , hier ist ein großartiges Romandebüt gelungen ,genau die richtige Mischung aus Melancholie, Tragik und auch Komik - und damit zeigt Olga Grjasnowa erstaunlich feinsinnige Beobachtungsgabe !

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  • Hin und her gerissen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Julia Kummer, am 02.02.2012

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    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit diesem Buch so meine Probleme hatte. Zum einen hatte ich extreme Probleme mich mit der Protagonistin Mascha anzufreunden, was auch tatsächlich bis zum Ende des Buches so geblieben ist. Zum anderen fand ich die Handlung teilweise ein wenig wirr - mir hat ein wenig der Rote Faden gefehlt, den ich am Anfang des Buches glaubte erkannt zu haben.
    Dennoch ist es ein Buch, dass sich auf Grund der tollen Sprache und ein paar netten Kleinigkeiten, die kaum auffallen, gut lesen lässt.
    Eine nette - wenn auch nicht gerade heitere Lektüre - wenn man mal etwas Außergewöhnlicheres lesen möchte.

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  • Viel hat sie schon gesehen, von der Welt, Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgitt Schweren-Wolters, am 02.02.2012

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    diese junge, erst 28jährige Autorin, die in Baku, Aserbaidschan, geboren wurde. Und wie sie reist die Hauptfigur des Romans, Mascha, durch die halbe Welt (mein Tipp: legen Sie sich einen Atlas neben Ihr Buch), um ihrer Verzweiflung nach dem Tod ihres Freundes Elias und schlimmen Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu entkommen. Liebe und Tod, Sex und Arbeit, Familie und Freunde, sie erzählt ihre Geschichte und die ihrer Generation charmant, komisch, klug und mit erstaunlicher Ehrlichkeit.

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