Die Verlorenen von New York

von Susan Beth Pfeffer

Buch

gebunden (350 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Ob es jemals wieder so wird wie früher?
Täglich stellt sich Alex diese Frage. Denn seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es im New Yorker Alltag ums nackte Überleben. In den Fenstern der Hochhäuser brennt kein Licht mehr; kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen; Plünderer ziehen durch die Straßen auf der Suche nach den letzten Lebensmitteln. New York ist eine Insel der Armen geworden - wer konnte, hat die Stadt längst verlassen.
Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist?

Produktdetails

Verkaufsrang: 22.996
ISBN-10: 3-551-58219-X
EAN: 9783551582195
Originaltitel: The Dead and the Gone
Erschienen: April 2011
Verlag: Carlsen
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 350
Länge/Breite: 220mm/155mm
Gewicht: 633 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Annette der Weppen
Reihe: Die letzten Überlebenden
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Kundenrezensionen

  • Der Mond Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Hübner, am 14.05.2013

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    Mein Umriss:

    New York, der 18. Mai.
    Als ein Meteorit auf dem Mond einschlägt und ihn näher an die Erde schiebt, ändert sich das Leben der Menschen auf der Erde. Ebbe und Flut verstärken sich, es entstehen Zunamis in ungeahntem Ausmaß, die Millionen von Menschen auf Inseln und Küsten in den Tod reissen. Vulkane brechen aus und deren verheerende Aschewolken verdunkeln die Erde.
    Alex lebt mit seinen Eltern und Geschwistern in New York. Als der Meteorit auf dem Mond einschlägt wird ihm schnell bewusst, dass sich ihr Leben drastisch ändern wird. Nur dass es so schlimm kommen würde, hätte er niemals gedacht. Teile New Yorks sind überflutet, es zählt nur noch der Gedanke daran, wie sie an Essen kommen. In den ersten Monaten bieten die Schulen noch eine Speisung zu Mittag, sodass Alex und seine Geschwister Brianna und Julie einigermaßen mit den in der Wohnung vorhandenen Vorräten über die Runden kommen.
    Der Vater reiste zur Beerdigung der Großmutter und schnell wird klar, dass er auf der Insel nicht überlebt haben kann. Die Mutter wurde in der Einschlagsnacht zum Dienst im Krankenhaus gerufen und kehrte nicht zurück. Die Vermutung liegt nahe, dass sie bei der Überflutung der U-Bahnschächte wie Tausende andere ertrunken ist. Für Alex zählt nunmehr nur das Überleben seiner beiden Schwestern.
    Für Brianna ergibt sich eine Unterkunft in einem Kloster auf dem Land, somit muss er sich nur noch um Julie kümmern, die ihm hilft, wo sie nur kann.
    Immer mehr Mitschüler verschwinden aus der Stadt, nur die Morales-Kinder bleiben. Sie wollen die Hoffnung auf die Rückkehr von großem Bruder, Vater und Mutter nicht aufgeben. Auch dann nicht, als sich die Erde verdunkelt und im September der Winter mit ungeheuerer Wucht auf New York trifft….

    Mein Eindruck:

    Eigentlich erwartete ich mir mit diesem Buch die Fortsetzung des ersten Buches, in dem es um Miranda und deren Familie und die Ereignisse des Meteoriteneinschlages auf dem Mond ging. Hier jedoch schreibt Susan Beth Pfeffer über die Ereignisse in New York in den Monaten nach der Naturkatastrophe und wie sich die Familie Morales mit allen Kräften über Wasser hält. Dieses Buch umfasst die Geschehnisse vom 18. Mai bis zum 29. Dezember nicht weniger dramatisch wie im ersten Buch. Pfeffer beschreibt die Auswirkungen durch die Laufbahnverschiebung des Mondes realistisch nachvollziehbar, ohne den Blick auf die Menschen zu verlieren und wie diese ihr Leben nach so einer Katastrophe zu fristen versuchen. Wissenschaftlich sehr gut recherchiert, sind die Vorgänge logisch nachvollziehbar, auch wenn sich bestimmt keiner vorstellen mag, dass so was tatsächlich passieren könnte.
    Leicht verständlich und nie langweilig geschrieben, zieht auch dieser Band der Trilogie den Leser schnell in seinen Bann.

    Mein Fazit:

    Ein Jugendbuch, das nicht nur für Jugendliche eine fesselnde Lektüre ist.

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  • Wenn die Zivilisation zusammenbricht... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Krämer, am 28.02.2012

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    Der 17-jährige Alex ist plötzlich Oberhaupt der Familie, als die Mondkatastrophe seine Eltern und den großen Bruder von ihm und seinen beiden jüngeren Schwestern trennt. Alleine muss er nun auch für diese Entscheidungen treffen. Langsam fallen die Hemmungen und plötzlich stehen Leichenfledderei und Tauschhandel um Lebensmittel im Vordergrund. Und sollte man wirklich im sterbenden New York bleiben?

    Wieder ein düsterer Roman um die gleiche Katastrophe wie in "Die Welt, wie wir sie kannten". Diesmal aus Sicht eines Großstädters.

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  • Andere Sichtweise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Schach, am 26.01.2012

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    Wer den ersten Roman von Pfeffer "Die Welt, wie wir sie kannten" gelesen hat, wird sehr gespannt auf diesen quasi zweiten Teil sein. Denn es ist keine Fortsetzung, sondern das Drama des durch einen Asteroiden aus der Umlaufbahn geworfenen Mondes wird von anderen Protagonisten erlebt. Alex und seine Geschwister, puertoricanische Einwanderer, erleben eine sich täglich verschlimmernde Welt, die nach der Naturkatastrophe allmählich zur Hölle gerät. Und doch gibt es am Ende einen Hoffnungsschimmer. Mehr darf man nicht verraten. Absolut lesenswert!

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  • Die verlorenen von New York Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von K. Meyer, am 08.09.2011

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    Meine hohe Erwartung an das Buch wurde vollständig erfüllt. Das Buch hat mich von der ersten Seite gefesselt, es ist düster,beklemmend und beeindruckend. Mit ihren klaren, eindringlichen Schreibstil schafft die Autorin es den Leser/Leserin in den Bann der Geschichte zu ziehen.Sehr rührend fand ich, mit wieviel Geduld un Zuversicht sich Alex um seine beiden jüngeren Schwestern kümmert. Das Buch ist ein richtiges Highlight,das zu lesen ich nur empfehlen kann. Es ist echt voll spannend. Ich hoffe der 3.Teil kommt bald.

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  • Was passiert wenn ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bärbel Luka, am 04.07.2011

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    Der Mond ist aus seiner Umlaufbahn verschoben, die Welt von Alex und seinen Schwestern ist auf den Kopf gestellt. Die Lebensmittel werden plötzlich knapp und die Menschen sterben. Wie viel Mut braucht es um zu überleben, während die Hoffnung schwindet, dass es jemals wieder so wird wie früher?
    Sehr spannend, auch ohne dass man den ersten Teil kennt.

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  • Was ist schon spannender als der Weltuntergang? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.05.2011

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    *kreisch* Ich liebe es!!!^^ Ich war schon sooooo begeistert von dem 1.Teil - "Die Welt, wie wir sie kannten"- deswegen war ich sowas von neugierig auf den 2.Teil!
    "Die Verlorenen von New York" ist nicht ganz so gut wie der 1.Teil, aber trotzdem soooo super! Diesmal wird die Geschichte aus Alex´s Sicht erzählt, er lebt in New York. Er ist ziemlich zufrieden mit seinem Leben, er hat Mama, Papa, zwei Schwestern und einen großen Bruder, ist gut in der Schule und arbeitet in einer Pizzeria. Alles ist bestens, bis der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wird...
    Alex bekommt das alles nicht sofort mit, er steht währenddessen in der Pizzeria und schneidet eine Pizza zurecht. Als er endlich Feierabend hat, geht er auf die Straße und wundert sich...
    Menschen weinen, Krankenwagen rasen durch die Straßen und alle schauen sie zum Himmel. Was ist da nur los? Er kann nichts am Himmel erkennen, die Wolken hängen tief. Er geht nach Hause, wo Bri und Juli - seine Schwestern - schon auf ihn warten, auch sie scheinen nichts Besonderes gesehen oder gehört zu haben.
    Seine Mom muss im Krankenhaus bleiben, denn dort ist die Hölle los. Sein Vater ist in Puerto Rico bei einer Beerdigung. Alex und seine Schwestern sind allein.
    Am nächsten Tag erfahren sie, dass der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde. Von nun an ist nichts mehr wie es war. Stromausfälle, Hamsterkäufe, es geht ums nackte Überleben!
    Auch die Emotionen kochen hoch, denn Alex ist nun das Oberhaupt der Familie. Vater und Mutter haben sich nicht gemeldet. Es gibt Spannungen zwischen den Geschwistern, doch sie müssen zusammenhalten, denn nur so können sie überleben.
    Der Roman fängt ganz normal und ziemlich belanglos an, das banale Alltagsleben von Alex wird geschildert und dann - Puff!!!- geht es Schlag auf Schlag und man kann nicht mehr aufhören zu lesen! Was ist schon spannender als der Weltuntergang? Ich könnte noch zehntausend dieser Romane von Susan Beth Pfeffer lesen und wäre trotzdem noch gefesselt!
    Ich fande es auch schön, wie die Entwicklung der 3 Geschwister dargestellt wurde. Alle sind am Anfang noch sehr unreif, doch je härter die Zeiten, umso reifer die Kinder. Susan Beth Pfeffer hat einen tollen Schreibstil - flüssig, spannend, einfach absolut fesselnd. Auch die Religion spielt eine große Rolle in dem Buch, die Kinder klammern sich an Gott und hoffen auf Hilfe, doch Gott hat anscheinend zu viel zu tun....
    Ich kann euch das Buch nur weiterempfehlen! Die Geschichte war super spannend, ich habe das Buch regelrecht aufgesogen! :-) Es wird auch einen 3.Teil geben und ich habe gelesen, dass sich die Protagonisten aus Teil 1 und 2 dann treffen, ist das zu glauben?! Ich bin soooo neugierig!

    Fazit

    Mensch! Ich will den 3.Teil! Ich liebe diese Endzeit-Thematik und erst recht, wenn sie so gut geschrieben ist! Super!

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  • Spannende Science-Fiction! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Helms, am 06.05.2011

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    Dieses Buch zieht einen in seinen Bann. Wie schon in "Die Welt wie wir sie kannten" ist auch hier der Mond aus seiner Umlaufbahn geschoben worden. Auf der Erde regiert das Chaos - Erdbeben, Überflutungen, Sonnenfinsternis machen den Menschen zu schaffen. Alex kämpft um sein Überleben und das seiner Schwestern.

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  • Rezension von "Die Verlorenen von New York" (Susan Beth Pfeffer) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sebastian Braun, am 27.04.2011

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    „Unmöglich, das Buch zur Seite zu legen“, titelte die Süddeutsche Zeitung. Wahrlich ein hervorragendes Buch, das aus der Sicht von Alex, einem 17-jährigen Jungen, der in New York wohnt, geschrieben wurde. Ein Asteroideneinschlag am Mond hat ihn näher zur Erde geschoben und verstärkt dadurch die Gezeiten um ein Vielfaches. Die Küsten New Yorks werden verwüstet und Vulkanausbrüche, Erdbeben und in weiterer Folge Tsunamis suchen die Millionenstadt heim. Alex und seine zwei Schwestern, Briana und Julie, sind nun auf sich selbst gestellt, da ihr Eltern verschollen sind. Hunger, Verbrechen und Kälte stellt ihnen die Frage: „Wie lang überleben wir das?“ Detailliert beschriebene Schauplätze und Personen machen es zu einem spannenden Buch, das jedoch durch seinen kurzen Abschluss den guten, hinterbliebenen Eindruck mindert. Der harte Kampf ums Überleben. Mit einem Happy End?

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  • Die Verlorenen von New York Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Klauser, am 22.04.2011

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    Alex Moralis ist 17 Jahre, lebt mit seiner Familie in New York, und seine Gedanken kreisen um die bevorstehende Collegewahl. Als ein Asteroid auf dem Mond einschlägt, hält sich sein Vater gerade in Puerto Rico auf, und die Mutter wird im Krankenhaus gebraucht. Er bleibt mit seinen beiden kleinen Schwestern alleine im Appartement zurück, und muss sich ab nun um die Familie kümmern. Durch die auftretenden Naturkatastrophen kommt es zu stundenlangen Stromausfällen, die Lebensmittel werden immer knapper, und man sieht vor Asche die Sonne nicht mehr.
    Das Pendant zu „Die Welt, wie wir sie kannten“ aus der Sicht des New Yorkers Alex. Für alle Leser von Umweltromanen ab 14 Jahren.

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  • Super, aber nicht so gut, wie sein Vorgänger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.04.2011

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    Wie auch schon in 'Die Welt wie wir sie kannten' hat mich der Schreibstil von Susan Beth Pfeffer sofort begeistert. Die Autorin schreibt sehr schlicht und unkompliziert, sodass die Handlung in den Vordergrund rückt und man sich völlig auf die Geschichte konzentrieren kann. Kleiner Wehrmutstropfen und einer meiner Kritikpunkte ist allerdings, dass ich gehofft hatte, dass auch in diesem Teil die Geschichte in einer Art Tagebuchform geschrieben ist. 'Die Welt, wie wir sie kannten' hat mir unter anderem so gut gefallen, weil sämtliche Geschehnisse aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Miranda erzählt wurden. Gerade diese Form machte es möglich, sich mit Miranda zu identifizieren und ihre Gefühle zu verstehen. Die emotionale Darstellung war für mich persönlich der ausschlaggebende Punkt dafür, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Diese Seite kam mir in 'Die Verlorenen von New York' definitiv zu kurz.

    Der größte Kritikpunkt ist für mich die Figur des Alex. Anfangs schien er mir ein sympathischer junger Mann zu sein, der sehr religiös ist, an seiner Familie hängt und sich für sie einsetzt. Im Laufe der Geschichte mutierte Alex jedoch in meinen Augen zu einer absoluten Nervensäge. Ununterbrochen beschwert er sich darüber, wie anstrengend und unreif seine jüngste Schwester Julie sei. Doch dabei ist es gerade Alex, der durch sein Verhalten oftmals pubertär erschien. Seine ständige Besserwisserei und die Aggressivität, die er mehrmals seinen Schwestern gegenüber an den Tag legt, hat die Euphorie, die bei mir während des Lesens entstand, das ein oder andere Mal gedämpft. Natürlich ist es nur realistisch, dass man in einer solchen Ausnahmesituation schnell die Nerven verlieren kann, doch Alex' Art war, wenn man das gesamte Buch betrachtet, für meinen Geschmack zu viel des Guten.

    Genau wie auch schon in 'Die Welt, wie wir sie kannten' überzeugt der Roman mit schlichten Alltagsbeschreibungen. Der Kampf um das Überleben wird von der Autorin erschreckend realistisch dargestellt. Die Geschichte braucht keine wilden Verfolgungsjagden, um zu überzeugen oder angsteinflößend zu sein. Susan Beth Pfeffer hat mit ihren beiden Romanen verdeutlicht, dass eine solche Naturkatastrophe für jeden Ort auf der Welt andere Auswirkungen haben kann. Egal, in welcher Stadt man auch leben mag, man muss schreckliche Dinge tun, um das Überleben seiner Liebsten zu sichern.

    Auf Englisch gibt es bereits einen dritten Teil, der den Namen 'This World we live in' trägt und wieder aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. In diesem Buch treffen die beiden Protagonisten der ersten beiden Bände ein Jahr nach dem Asteroideneinschlag aufeinander.

    Fazit: 'Die Verlorenen von New York' ist schwächer als sein Vorgänger, das Lesen lohnt sich dennoch allemal. Die Geschichte ist aufgrund des beschriebenen Endzeitszenarios beinahe fesselnder und furchterregender als ein Horrorfilm.

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  • Das Ende unserer Zivilisation Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katrin Siber, am 06.04.2011

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    „Die Verlorenen von New York“ ist eine Variation von Susan Beth Pfeffers höchst erfolgreichem Jugendroman „Die Welt, wie wir sie kannten“.
    Das Einstiegsszenario ist dasselbe: ein Asteroid trifft auf den Mond und ändert dessen Umlaufbahn, mit fatalen Folgen für die Bewohner unseres Planeten. Es kommt zu Flutkatastrophen, Tsunamis, Vulkanausbrüchen.
    Der 17jährige Alex aus New York City ärgert sich zunächst über die Stromausfälle und begreift erst nach einigen Tagen den Ernst der Lage: seine Eltern sind beide vermisst – sein Vater war zu Besuch bei Verwandten in Puerto Rico, seine Mutter am anderen Ende von New York an ihrem Arbeitsplatz.
    Tage vergehen ohne ein Lebenszeichen von Mutter oder Vater.
    Unvermittelt ist Alex nun für seine beiden jüngeren Schwestern verantwortlich. Alex ist ein intelligenter und besonnener Junge, doch er gelangt bald an seine Grenzen: die Nahrungsmittel werden immer knapper, die Stadverwaltung bricht nach und nach zusammen, New York ist dem Chaos preisgegeben. Alex muss vollkommen allein auf sich gestellt lebenswichtige Entscheidungen treffen. Und die Lage wird immer hoffnungsloser...

    Wie sein Vorgänger ist „Die Verlorenen von New York“ ein fesselnder Jugendroman, der dazu einlädt, sich mit der zeitgemäßen Endzeit-Thematik auseinanderzusetzen, sich eigene Gedanken zu machen, mit anderen über die Gegenwart und Zukunft auf unserer Erde zu diskutieren.

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  • Ein Highlight - aber nichts für schwache Nerven!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Byrohl, am 01.04.2011

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    "Die Verlorenen von New York" spielt paralell zu "Die Welt, wie wir sie kannten", nur eben in New York. Dementsprechend haben die Protagonisten mit anderen Folgen der Mondverschiebung zu kämpfen, als in dem eher ländlichen Bereich aus dem vorherigen Band. Alex ist nach dem Verschwinden seiner Eltern für seine beiden jüngeren Schwestern verantwortlich. Besonders die Beschaffung der immer knapper werdenen Lebensmittel bringt ihn immer weiter an seine moralische Grenze und irgendwann auch darüber hinaus...
    Den ersten Band zu kennen erhöht die Spannung, ist aber nicht zwingend erforderlich. Ich stand diesem Teil extrem skeptisch gegenüber, denn ich konnte mir nicht vorstellen, das die Autorin die Spannung halten kann, auch wenn die Rahmenbedingungen Lesern des ersten Bandes bekannt sind. Doch der zweite Teil steht dem Vorgänger in nichts nach - ich freue mich auf den noch folgenden dritten Band.

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  • Teil 2 spielt in New York City... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im Gegensatz zu dem ersten Teil "Die Welt, wie wir sie kannten", dreht sich im zweiten Teil die Geschichte um Alex, der mit seiner Familie in New York City lebt, der erste Teil erzählte ja die Geschichte der Überlebenden auf dem Lande.

    Auch dieser Band übte für mich eine Sogwirkung aus, ich las immer weiter und wollte nur noch wissen, wie Alex und seine Familie weiter zurechtkommen und was um sie herum geschieht!
    Das Buch wühlt einen auf wie sein Vorgänger, es ist eine schreckliche Vorstellung, die Welt mit einem Mal so aus den Fugen gerissen, aber wir sollten uns bewußt sein, dass dies jederzeit möglich sein kann und auch die jüngsten Ereignisse zeigen, wie instabil unsere doch so heile und sichere Welt ist!

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  • Wenn der Mond zum Mörder wird Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dyara, am 26.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eben noch stand der 17-jährige Alex Morales hinter dem Tresen von Joey´s Pizza, doch nur wenige Minuten nach Schichtende befindet er sich in einem Katastrophengebiet. Das Ausmaß der Katastrophe ist nicht gleich ersichtlich, aber nach und nach dringen immer mehr Informationen durch und den New Yorkern wird schnell klar- die ganze Welt ist betroffen. Der Mond ist aus seiner Umlaufbahn geraten, steht jetzt näher an der Erde und verändert u. a. die Gezeiten. Unzählbar viele Leben hat er schon auf dem Gewissen und täglich werden es mehr.

    In dem Buch "Die Verlorenen von New York" erlebt man die Katastrophe aus Alex Sicht. Da weder seine Eltern noch sein älterer Bruder vor Ort sind, muss Alex sich um die jüngeren Schwestern Bri und Julie kümmern. Der ergeizige Schüler, der eigentlich vom College träumte, muss immer wieder schwierige Entscheidungen treffen, sich mit unlösbaren Problemen auseinander setzen und häufig auch Wege gehen, die er vorher nie gegangen wäre. Er, seine Schwestern und sein hilfsbereiter Kumpel Kevin sind mir sehr ans Herz gewachsen, und ein paar Tränen sind beim lesen auch geflossen.

    Auch Susan Beth Pfeffers zweites Mond-Buch hat mich vollkommen überzeugt! Die teilweise sehr erschreckenden Szenen sind nicht brutal ausgeschmückt- also auch für jüngere Leser gut zu verkraften. Da "Die Welt wie wir sie kannten" und "Die Verlorenen von New York" an unterschiedlichen Orten spielen und von unterschiedlichen Familien handeln, ist die Reihenfolge beim lesen egal. Gut finde ich, dass die Bücher in vielerlei Hinsicht zum nachdenken anregen. Ich kann das zusammenführende Finale kaum noch erwarten!



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  • "Die Welt wie wir sie kannten" - nun aus einer anderen Perspektive!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristina Eckert, am 25.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ein Komet auf den Mond einschlägt und dieser aus seiner Umlaufbahn gedrängt wird ist Alex gerade auf der Arbeit in der Pizzeria.
    Als er nachhause kommt wartet er vergeblich mit seinen jüngeren Schwestern Briana und Julie auf die Rückkehr seiner Eltern.
    Als die Lage immer weiter eskaliert, ist Alex gezwungen sich allein eine Lösung zu überlegen. Wie soll er seine Schwestern durchbringen? Leben seine Eltern noch?
    Wie lange reichen ihre Lebensmittel?

    Der zweite Teil der Trilogie ist genauso fesselnd wie der erste. Diesmal spielt er mitten in New York, wodurch die Protagonisten in diesem Endzeit-Szenario ganz anderen Problemen gegenüber stehen. Am Anfang überwiegt noch die Sorge um die restlichen Familienmitglieder, über die sie sich mit ihrem starken Glauben hinwegtrösten können. Doch je mehr Naturkatastrophen durch die plötzliche Nähe vom Mond zur Erde ausgelöst werden, desto größer wird die Lebensmittelknappheit. Die Aufgabe Essen für seine Schwestern und sich zu besorgen überlagert schon bald alle seine Empfindungen und lässt ihn an seiner Religion zweifeln. Gerade dieser Aspekt macht die schonungslose Geschichte so glaubhaft und real. Erschreckend und bedrückend ist die Reaktion und Rücksichtslosigkeit mit der Menschen in solch einer Notlage reagieren können, also ist dieses Buch nicht unbedingt für zartbesaitete Nerven gedacht.
    Ich freue mich jetzt schon auf den letzten Band!!!

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  • Wann erscheint Teil 3 ???? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Frau Gey, am 22.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der 17jährige Alex erlebt die Verschiebung des Mondes Richtung Erde in New York. Über Nacht muß er für seine jüngeren Schwestern sorgen, denn die Mutter kehrt nicht von der Arbeit nach Hause zurück.Der Vater ist zu einer Beerdigung in Puerto Rico. Da heißt es plötzlich Entscheidungen zu treffen, die selbst Erwachsene überfordern. Hunger und Seuchen sind zu überstehen, das tägliche Leben ist ein einziger Überlebenskampf....
    Was für eine spannende Geschichte. Ich habe beim Lesen meine Fingernägel angenagt und warte jetzt sehnsüchtig auf den dritten und letzten Teil!!! Muß man unbedingt gelesen haben!!!

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  • Teil 2 des Überlebenshandbuches Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jeanette Bley, am 21.03.2011

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    Im Gegensatz zum ersten Teil, der in einer ländlichen Gegend spielt, erleben wir nun das Endzeit-Szenario aus der Sicht eines 17jährigen Jugendlichen aus New York City.

    Alex und seine Schwestern gehen schweren Zeiten entgegen, was sie selbst nur schrittweise begreifen. Was für uns Erwachsene eigentlich einleuchtend ist, müssen die drei natürlich erstmal lernen. Unter vielem anderen muss Alex nach und nach seine moralischen Grundprinzipien über Bord werfen um ihrer Überleben zu sichern. Dabei stellt er auch fest, wie sich seine Wert- aber auch Moralvorstellungen (!) grundsätzlich verändern. Gleichzeitig wird aufgezeigt wie unterschiedlich die Schwestern mit dieser Tragödie umgehen. Während die eine sich der Realität stellt und kämpft, geht die andere an ihrer Traumwelt zugrunde.

    Auch der zweite Teil dieser Moon-Trilogie enttäuscht nicht und ich freue mich schon auf den dritten Teil, in dem die Protagonisten aus Teil 1 und 2 zusammentreffen.


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