Du und Ich

Roman

von Niccolò Ammaniti

Buch

gebunden (148 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ausgerechnet während der vierzehnjährige Lorenzo sich im Keller vor der Welt versteckt, lernt er seine Schwester Olivia kennen. Sieben Jahre älter, schön, drogensüchtig. Eine Begegnung, die ihn befreien wird. Aber kann auch er ihr helfen?
Lorenzo weiß selbst nicht, warum er behauptet hat, dass er mit einer Clique in die Skiferien fährt. Nun kann er nicht mehr zurück, seine Mutter freut sich viel zu sehr, dass er endlich Freunde gefunden hat. Also besorgt er sich einen Fernseher, Bücher, Computerspiele, ein paar Vorräte und Selbstbräunungslotion und versteckt sich am ersten Ferientag im Keller des Hauses. Alles läuft nach Plan, bis seine Halbschwester Olivia in seinem Verschlag auftaucht, auf der Suche nach einem Platz zum Schlafen und nach ein bisschen Bargeld für den nächsten Schuss Anrührend, komisch und tragisch zugleich eine kurze Geschichte vom Erwachsenwerden.

Pressestimmen:

"Du und ich ist eine schnörkellose, mit grandioser Sprachphantasie und feiner Ironie erzählte Geschichte vom Erwachsenwerden." HR online

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-05504-4
EAN: 9783492055048
Originaltitel: Io e te
Erschienen: 08.03.2012
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 148
Länge/Breite: 197mm/127mm
Gewicht: 260 g
Übersetzer: Ulrich Hartmann
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Niccolò Ammaniti

Niccolò Ammaniti wurde 1966 in Rom geboren, wo er auch heute lebt. Er zählt zu den erfolgreichsten und beliebtesten Autoren Italiens. Seine Romane sind in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

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Buchhändlertipps

  • Du und ich für immer? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Bianca Schiller, am 11.03.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Statt zum Skiausflug zu gehen, verkriecht sich Lorenzo im hauseigenen Keller - Konsole spielen, lesen und einfach für sich sein.
    Doch als Olivia am Fenster klopft ist es jäh zu Ende mit der Einsamkeit.
    Die bisher unpersönliche, eher schwierige Geschwisterbeziehung wird hier zum ersten Mal intim und einfühlsam.
    Eine schöne aber auch traurige Geschichte.

Kundenrezensionen

  • Zwei einsame Krieger Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Dumke, am 05.05.2013

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    Lorenzo baut sich ein Lager im hauseigenen Keller um den Fragen seiner der Eltern und der unliebsamen Skifreizeit zu entkommen. Anfangs läuft alles so wie er sich vorgestellt hat. Essen, Computerspiele spielen, dösen. Dann taucht seine drogensüchtige Schwester Olivia auf und die ruhige Zeit gehört der Vergangenheit an. Eine intensive kleine berührende Geschichte über ein Geschwisterpaar am Rande der Gesellschaft das leider viel zu spät zueinander findet.

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  • Lorenzo und Olivia Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von I. Schneider, am 15.02.2013

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    Wer verbringt schon lieber seine Ferien im Keller seines Elternhauses als auf der Skipiste in Cortina? Auf jeden Fall der vierzehnjährige Einzelgänger Lorenzo, der lieber seine Mutter anlügt, um ihr eine Freude zu machen und so zu sein wie seine Gleichaltrigen. Doch seine Ferienwoche im Keller beginnt auch sehr interessant, denn seine Halbschwester Olivia, die einen Schlafplatz sucht, nistet sich bei ihm ein. Olivia, die Lorenzo eigentlich gar nicht kennt: die wunderschöne Halbschwester, die allerdings ein Drogenproblem hat, von dem er nichts wusste und der er beistehen will.
    Eine rührende und teilweise auch traurige Geschichte von einem Geschwisterpaar, welches unterschiedlicher nicht sein kann.

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  • Erwachsen werden ist schwer..... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marion Olßon, am 20.12.2012

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    Lorenzo, ein vierzehnjähriger Eigenbrötler mit leicht narzisstischen Zügen, belügt seine Mutter. Er erklärt ihr, dass er mit Freunden zum Skifahren unterwegs sein wird. Doch er will einfach nur seine Ruhe haben. Er spielt am Bahnhof ein grandioses Theater und fährt im Anschluss zurück zum Haus und versteckt sich dort im Keller. Dort will er Urlaub machen, so wie er sich das vorstellt. Er belügt alle am Telefon, die ihn anrufen und er findet Geschichten, die sein Alibi untermauern. So gesehen genießt er die einsame Zeit. Erst als seine bis dato unbekannte Schwester Olivia, gerade in diesem Keller auftaucht, ändert sich für Lorenzo seine Gefühlswelt, die er stets unter Verschluss gehalten hat. Die schöne, drogenabhängige, junge Frau verändert etwas in dem Jungen. Das Leben des Jungen, bekommt durch die Anwesenheit der sieben Jahre älteren Schwester, eine neue Wendung und andere Perspektiven.
    Ein Roman, der das Leben eines Heranwachsenden beschreibt, wie es ist. Mal traurig und trostlos, mal fröhlich und voller Hoffnung. Ein gelungenes Buch über das Erwachsenwerden.

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  • Ein kleines, wunderbares Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Ackermann, am 11.09.2012

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    Schnörkellos und in feiner, einfacher Sprache wird die Geschichte des 14jährigen Sonderlings Lorenzo erzählt. Lorenzo denkt, dass er niemanden braucht und am liebsten für sich alleine ist. Wirklich?

    Er heckt einen Plan aus, um sich ein paar Tage "Urlaub" zu verschaffen und trifft dann unverhofft auf seine problembehaftete Stiefschwester Olivia.

    Diese Begegnung wirkt sich schicksalhaft auf sein Leben und seine Denkweise aus!

    Wer kleine, feine Bücher liebt, ist hier gut beraten! Unbedingt Lesen!

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  • In einem Atemzug! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Stefania Rubino, am 11.08.2012

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    Kurz und ironisch, aber auch sehr genau trotz seines einfachen Stils.
    Die Geschichte zweir Geschwister aus der italienischen Mittelschicht, die in ihrer Familie nicht das finden, was sie zum glücklichen Erwachsenweden brauchen.

    Meiner Meinung nach, ein kleines Lernheft perfekt für die Pubertätsphase, oder auch ein Stück Wahrheit für Alle.

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  • Späte Geschwisterliebe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mirjana Mitteregger, am 10.06.2012

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    Was wäre wenn das Erwachsenwerden so einfach wäre? Lorenzo ist ein 14 jähriger Junge der für seine Eltern als Problemkind gilt. Um seine eigene Mutter zu beruhigen täuscht Lorenzo einen Skiurlaub mit seinen „Freunden“ vor. In Wahrheit versteckt er sich im Keller. Alles läuft nach Plan, bis seine Halbschwester Olivia auftaucht und eine Unterkunft sucht. Lorenzo wird mit der drogenabhängige Olivia konfrontiert und muss sich entscheiden, ob er ihr helfen will.
    Nicht sehr erfreut darüber springt er doch über seinen eigenen Schatten.
    Diese kurze Geschichte von der fast zu spät gefundenen Geschwisterliebe hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Mit wenigen Worten, aber sehr intensiver Sprache, hat Ammaniti dieses Buch geschrieben. Das ist das erste Buch, welches ich von Niccolo Ammaniti gelesen habe. Auch für Jugendliche empfehlenswert.

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  • Einfühlsames Werk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Theresa Gaun, am 10.06.2012

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    Lorenzo, 14 lernt seine Halbschwester Olivia durch einen Zufall erst richtig kennen. Er hat zwar schon einmal was von ihr gehört. Auch hin und wieder fuhr die Familie samt Olivia in den Urlaub, doch da war Lorenzo noch sehr klein.

    Lorenzo meinte, dass ihn seine "Freunde" mit zum Skiurlaub nehmen wollen. Doch es ist eigentlich gar nicht so, er glaubt es nur. Der Junge macht seine Mutter klar, dass er mitfahren will, darf er dann auch. Seine Mutter bringt den Jungen zum Treffpunkt, von dem aus sie in den Urlaub fahren. Doch Lorenzo lässt sich kurz zuvor von seiner Mutter aus dem Wagen aussteigen. Der vierzehn Jahre alte Lorenzo haut ab und versteckt sich solange im Keller seines Elternhauses, weil er ja eigentlich nicht beim Urlaub erwünscht gewesen wäre.

    Dort taucht seine Halbschwester Olivia auf und sucht Unterschlupf bei ihm.


    Eine mitreißende Geschichte, bei der es um Drogen, Liebe der Geschwister und Verlust geht. Sehr empfehlenswertes Werk.

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  • Berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nina Oberngruber, am 14.05.2012

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    "Du und ich" von Niccolò Ammaniti gehört zu der Art von Büchern, die einen trotz relativ geringer Seitenanzahl nachhaltig beeindrucken. Im Mittelpunkt der Handlung steht Lorenzo, ein introvertierter Teenager, der auf seine drogenabhängige Halbschwester Olivia trifft. Obwohl die beiden grundsätzlich verschieden sind, entsteht zwischen ihnen eine geschwisterliche Bindung, in der Lorenzo Verantwortung für seine ältere Schwester übernehmen muss. Ammaniti erzählt die kurze Episode der beiden mit einfühlsamer Sprache. Eine bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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  • Ein kurzes aber sehr schönes Lesevergnügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Glitzerfee's Buchtempel, am 15.04.2012

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    Inhalt:

    Lorenzo ist 14 Jahre alt und ein Außenseiter. Er ist anders als normal 14-Jährige. Er will mit niemand befreundet sein, er hasst andere Menschen. Seine Eltern sind besorgt und schicken ihn zu einem Psychiater aber als er seine Ergebnisse vorbringt glauben die Eltern es nicht und Lorenzo braucht nicht mehr hin. Lorenzo hat gelernt sich anzupassen denn nur so wird er in Ruhe gelassen.

    Als er in der Schule hört wie Klassenkameraden zusammen eine Woche Skifahren wollen, träumt er davon auch gefragt zu werden. Zuhause erzählt er seiner Mutter dass er auch gefragt wurde. Er weiß nicht warum er das tat aber als er gemerkt hat, das sie ins Bad ging und leise geweint hat, traute er sich nicht mehr die Wahrheit zu sagen.

    Er bereitet alles im Keller vor, denn dort will er für die Zeit über, wo seine Eltern denken er fährt Ski wohnen. Doch aus dem allein sein wird nicht viel, da seine Halbschwester ihn dort findet und bei ihm bleibt. Diese Zeit wird für beide nicht einfach.

    Meine Meinung:

    Das Buch ist mit seinen 160 Seiten sehr kurz aber dennoch ist es irgendwie ein ergreifendes Buch. Auch wenn man die Geschichte noch länger hätte machen können, reicht es völlig aus.

    Es wird in der Ich-Form von Lorenzo geschrieben und man bekommt einen Einblick in sein Gefühlsleben. Was ich allerdings nicht wirklich verstehen kann, wie man so in sich zurückgezogen leben kann. Wie kam es dazu, dass Lorenzo die Menschen so hasst? Man bekommt immer wieder kleine Einblicke in das Leben mit seiner Familie. Das sind seine Gedanken die er nachgeht.

    Doch als Lorenzos Halbschwester plötzlich mit ihm im Keller wohnt und diese seine Hilfe braucht, ist er für sie da. Plötzlich wirft er alles über Bord um ihr zu helfen. Auch wenn er vorher versucht hat sie zu ignorieren, ganz geschafft hat er es nicht.

    Das Ende fand ich sehr ergreifend und ein wenig traurig.

    Es war ein kurzes aber schönes Lesevergnügen auch wenn man mit einigen Fragen zurückbleibt, hat das Buch dennoch zum Nachdenken angeregt.

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  • Du und ich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sabrina Hermes, am 04.04.2012

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    Auf nur 150 Seiten entwickelt sich hier eine Geschichte, die sehr viel Gefühl beinhaltet und noch lange im Innern nachklingt.

    Der Junge Lorenzo, ohne Freunde, täuscht eine Skireise mit Freunden vor, während der er aber tatsächlich im Keller des Wohnhauses seine Tage verbringt.

    Plötzlich steht seine Halbschwester vor ihm, deren Drogensucht schnell zum Problem für sie beide wird.

    Eine wirklich zu Herzen gehende, berührende Geschichte. Absolut lesenswert.

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  • "Du und ich" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elisabeth Fischer, am 28.03.2012

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    In "Du und Ich" von Niccolò Ammaniti erzählt der Jugendliche Lorenzo seinen Eltern, er würde mich Freunden in Skiferien fahren. Der Haken an der Sache: Er hat gar keine Freunde und muss sich jetzt - mit Spielekonsole und Vorräten ausgerüstet - im Keller seines Elternhauses verstecken. Doch dort wird er von seiner Schwester Olivia gefunden, deren Drogensucht bald zum Problem für beide wird.

    Diese kurze, kleine Geschichte fängt als leichte Unterhaltung, entwickelt einen großen Sog und hallt noch lange nach. Sie enthält viel Gefühl auf wenigen Seiten. Empfehlenswert!

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  • Kurz - aber intensiv!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ingrid Böhmer-Pietersma, am 27.03.2012

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    Lorenzo, 14 Jahre alt, hat seine Mutter angelogen, als er ihr von einer Einladung zum Skifahren mit Freunden berichtete - denn er hat keine Freunde. Jetzt kann er nicht mehr zurück; seine Mutter hatte sich so gefreut, dass er endlich dazugehört!!
    Am 1. Ferientag versteckt er sich darum ausgerüstet mit Konserven, Playstation und Büchern im Keller des Elternhauses. Ausgerechnet dort findet ihn seine Halbschwester Olivia; ausgemergelt und drogensüchtig, auf der Suche nach einem Schlafplatz.

    Eine kurze aber intensive Geschichte über das Erwachsenwerden, über das Ausgegrenztsein, über den Druck einer zu besorgten Familie.

    Schnörkellos geschrieben – eines jener Bücher, die einen sofort in ihren Bann ziehen – so gut geschrieben, authentisch, nachvollziehbar und treffend. Ein etwas anderes, ganz besonderes Buch.

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  • Du und ich. Eine kurze bewegende Geschichte vom Erwachsenwerden. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 25.03.2012

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    Wer weiß das nicht, manchmal ist der Weg zu Erwachsenwerden einfach nur mühsam oder aber ein eindringliches Erlebnis beschleunigt diesen Prozess.

    So geschieht es Lorenzo in der Geschichte „Du und ich“ von Niccolo Ammaniti. Seine Eltern sind besorgt, da er keine Freunde hat und sehr eigenbrötlerisch ist. Als er erzählt dass er mit einer Klassenkameradin und deren Eltern in den Winterurlaub eingeladen ist, weint die Mutter vor lauter Glück.
    Jedoch Lorenzo verbringt die Tage im Keller seines Elternhauses. Warum er diese Lüge auftischt weiß er selber nicht. Aber er muss das Vorhaben bis zum bitteren Ende durchhalten.
    Als jedoch seine drogensüchtige Halbschwester Olivia auftaucht, auf der Suche nach einem Schlafplatz und ein bisschen Geld für den nächsten Schuss, ahnt er nicht, welche Folgen diese Begegnung für ihn hat. Als Olivia dann wieder den Keller verlässt spürt Lorezeno eine gewisse Befreiung und es bleibt ihm die Gewissheit das es ein tiefes Gefühl der Liebe zwischen ihnen gibt.

    Die Möglichkeit und der Wunsch diese zu leben erfüllt sich nicht, denn Olivia stirbt nach einer Überdosis in irgendeiner Bahnhofstoilette. Sie wurde nur dreiunddreißig Jahre alt.

    Niccolo Ammantiti gehört zu den erfolgreichsten Autoren Italiens. Seine Romane wurden fast alle verfilmt und sind in 44 Sprachen übersetzt.


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  • Wer rettet mich? So aber geht "Leben" nicht. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dorothea Rose, am 21.03.2012

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    In diesem gut zu lesenden Gegenwartsstück habe ich mich als ferner erwachsener Zuschauer gefühlt. Immer liegt einem ein "guter Rat" auf der Zunge und immer die Frage, warum heute das Leben so kompliziert erscheint.

    Ammaniti läßt einen mit mehr Fragen als Antworten zurück. Ich wünschte der Gegenwart mehr beherzte Teilnehmer ! Für Leser ab 17 Jahren

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  • Ein Wunsch... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marlene Frerichs, am 19.03.2012

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    Wenn ich mir etwas wünschen könnte-dann daß dieses Buch viele Vorgänger und Nachfolger bekäme.
    Ammaniti zeigt dem Leser einen ganz kurzen Abschnitt aus dem Leben des vierzehnjährigen Lorenzo, der sich als eher isoliertes, kränkliches Kind mit einer Schummelei seinen eigenen Rückzugsort schafft. Zwei Wochen allein im Keller mit lauter leckeren Sachen und seinen Lieblingsspielen! Wunderbar...
    In diese Jungen-Idylle bricht -unabsichtlich - seine ältere Halbschwester ein. Eine andere Art 'Problemkind'-vernachlässigt und drogensüchtig. Einige Tage bietet der Keller Unterschlupf für zwei. Lorenzo entdeckt, daß väterliche Liebe nicht immer gleichmäßig verteilt wird. Die Art und Weise, wie der Autor die Figuren und diese kurze Zeitspanne nachzeichnet, lässt den Leser hungrig zurück. Man möchte so viel mehr erfahren über den Weg von Lorenzo und über die Beweggründe seiner Schwester. Über das was Leben sein kann, sollte Ammaniti noch viele Bücher schreiben.

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  • Buch für Jung und Alt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Schiminsky, am 18.03.2012

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    Über diese Geschichte habe ich noch lange nachgedacht.Oft stellte sich mir die Frage, warum ist der Junge so, wie er ist? Lorenzo möchte eigentlich keinen Kontakt zu anderen Menschen, viel lieber wäre er ein Eigenbrödler. Um aber seine Eltern nicht ganz und gar zu beunruhigen, gibt er vor mit einigen Klassenkameraden in den Skiurlaub zu fahren.In Wirklichkeit versteckt er sich im Keller.Lorenzo hat vorgesorgt, mit reichlich Proviant, Büchern und Musik wird er die Zeit schon überstehen.Alles läuft gut, bis er unerwarteten Besuch bekommt. Seine Halbschwester taucht auf und bittet um Hilfe...

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  • Gehört gelesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Santer, am 18.03.2012

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    Um seine Eltern in dem Glauben zu lassen, dass er gute Freunde hat, täuscht Lorenzo einen Urlaub mit diesen vor. Da dem leider nicht so ist, versteckt er sich im Keller seines Elternhauses !
    Dort entdeckt ihn seine drogenabhängige Schwester, die bei ihm Unterschlupf findet. Sehr rührend erzählte Geschichte von einer (zu spät)
    gefundenen Geschwisterbeziehung. Traurig, aber lesenswert.

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  • Vom Erwachsenwerden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 15.03.2012

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    Dieses kleine, schmale Büchlein schafft es seinen Leser vom ersten bis zum letzten Wort zu fesseln.
    Eine kurze Zeitspanne im Leben der Halbgeschwister Lorenzo und Olivia und dennoch eine Zeit voller Emotionen und Entscheidungen.
    Ein wenig traurig aber wahnsinnig gut.

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  • Engagiertes Buch für junge Leser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Irene Hantsche, am 14.03.2012

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    In eine Rahmenhandlung eingebettet erzählt Niccolo Ammaniti leicht lesbar von einigen Tagen aus dem Leben des 14-jährigen Lorenzo. Ammaniti beschreibt den Schüler Lorenzo und seine Halbschwester Olivia in einer Innigkeit, die den Leser permanent zwischen Lachen, Kopfschütteln , Rührung und Tragik schwanken lässt. Dabei ist der Schreibstil einfach, ohne kitschig zu sein. Thematisch vergleichbar ist der schmale Band gut mit „No und Ich“ von Delphine de Vigan, einer Geschichte, in der es ebenfalls um einen Reifeprozess, Erwachsenwerden und Verantwortung geht. „Du und Ich“ ist ein gutes Buch, das besonders jugendlichen Lesern zu empfehlen ist.

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  • Atemberaubend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Kummer, am 13.03.2012

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    "Du und ich" ist ein kleines, unscheinbares Buch, das ich jedoch innerhalb weniger Stunden angefangen und ausgelesen habe.
    In aller Kürze schafft Ammaniti es eine tolle Idee, zu einer unglaublich spannenden Geschichte zu stricken, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte und die viel zu schnell vorbei ist.
    Seine beiden Hauptpersonen hat der Autor liebenswert und authentisch gestaltet.
    Das Ende, zu dem ich hier selbstverständlich nichts erläutern werde, ist ein absolut genialer Abschluss für diese kurzweilige Lektüre.
    Leseempfehlung, für alle die nachdenkliche und außergewöhnliche Bücher mögen.
    Diese 160 Seiten, sind 160 Seiten voller Leben!

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