Ein Strandkorb für Oma

Roman. Originalausgabe

von Janne Mommsen

Buch

Taschenbuch (224 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Oma wird tüdelig. Seit einem Jahr leben Sönke und Maria gemeinsam auf der Nordsee-Insel Föhr. Mit der Ruhe ist es allerdings vorbei, als Sönkes minderjährige Cousine Jade zu Besuch kommt. Statt des braven Mädchens von früher steht eine übelgelaunte Grufti-Braut vor ihnen. Auch Oma bereitet Sorgen, denn sie wird zunehmend vergesslich, so richtig vergesslich! Und dann geschieht auf der Insel ein spektakulärer
Kriminalfall, und die Kripo schickt vom Festland einen Kommissar, den Maria noch von früher kennt - ihr attraktiver Exfreund. Aber in der friesischen Karibik lösen sich alle Probleme irgendwann auf ganz eigene Art ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 19.126
ISBN-10: 3-499-25686-X
EAN: 9783499256868
Erschienen: 01.07.2011
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 224
Länge/Breite: 190mm/115mm
Gewicht: 182 g
Reihe: rororo Taschenbücher
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Janne Mommsen

Janne Mommsen, Jahrgang 1960, hat in seinem früheren Leben als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Drehbücher und Theaterstücke. Mommsen hat in Nordfriesland gewohnt und kehrt immer wieder dorthin zurück, um sich der Urkraft der Gezeiten auszusetzen. Passenderweise lebt die Familie seiner Frau seit Jahrhunderten auf der Insel Föhr.

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Kundenrezensionen

  • Ein Strandkorb für Oma Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 05.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diese Geschichte schafft es schon auf den ersten paar Seiten eine sehr sommerliche Atmosphäre zu erzeugen, selbst wenn man beim Lesen, während man aus dem Fenster schaut das grausigste Herbst- oder Winterwetter sehen würde.
    Neben dieser sonnigen Atmosphäre schaffen es die Föhrer und vor allen Dingen Oma, die Geschichte durch ihre charakterlichen Feinheiten sehr amüsant und lustig zu gestalten ohne aufgesetzt komisch zu sein.
    Mommsen schafft es einfach auf eine sehr angenehme Weise seine Charaktere glaubhaft und realitätsnah zu gestalten. Allein durch die Art, in der über die Charaktere berichtet wird, macht sie zum einen sehr sympathisch und zum anderen besitzen sie alle sehr herrliche kleine Eigenheiten und Macken, die sie einfach besonders machen.
    Nachdem ich Oma in diesem Roman kennengelernt habe, würde ich sie liebend gern selbst einmal im realen Leben kennenlernen, insbesondere, da sie nicht die ganz typische Oma zu sein scheint, daher einen frischen Wind überall hereinbringt und zudem auch mit ungewöhnlichen Dingen umzugehen weiß, wie ihrer Enkelin Jade, die als Gothik auf dem ländlichen Föhr extrem heraussticht.
    Neben diesen vielen tollen Charakteren bringt zudem der Kriminalfall einiges an Spannung in die Geschichte und außerdem noch mehr Leben, wie ebenso auch gewisse Spannungen, insbesondere zwischen dem Erzähler Söhnke und der Polizistin und seiner Freundin Maria, welche die Geschichte zusätzlich mit Spannung würzen. Jedoch schaffen es auch dieses Verbrechen und alle Streitereien der Charakter nicht die Atmosphäre zu verdunkeln und das sommerliche Flair zu nehmen.
    Insgesamt ist es eine sehr turbulente, witzige und auch sommerliche Geschichte, die extrem viel Spaß macht, vor allen Dingen wegen Oma.

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  • Ein Strandkorb für Oma Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 05.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diese Geschichte schafft es schon auf den ersten paar Seiten eine sehr sommerliche Atmosphäre zu erzeugen, selbst wenn man beim Lesen, während man aus dem Fenster schaut das grausigste Herbst- oder Winterwetter sehen würde.
    Neben dieser sonnigen Atmosphäre schaffen es die Föhrer und vor allen Dingen Oma, die Geschichte durch ihre charakterlichen Feinheiten sehr amüsant und lustig zu gestalten ohne aufgesetzt komisch zu sein.
    Mommsen schafft es einfach auf eine sehr angenehme Weise seine Charaktere glaubhaft und realitätsnah zu gestalten. Allein durch die Art, in der über die Charaktere berichtet wird, macht sie zum einen sehr sympathisch und zum anderen besitzen sie alle sehr herrliche kleine Eigenheiten und Macken, die sie einfach besonders machen.
    Nachdem ich Oma in diesem Roman kennengelernt habe, würde ich sie liebend gern selbst einmal im realen Leben kennenlernen, insbesondere, da sie nicht die ganz typische Oma zu sein scheint, daher einen frischen Wind überall hereinbringt und zudem auch mit ungewöhnlichen Dingen umzugehen weiß, wie ihrer Enkelin Jade, die als Gothik auf dem ländlichen Föhr extrem heraussticht.
    Neben diesen vielen tollen Charakteren bringt zudem der Kriminalfall einiges an Spannung in die Geschichte und außerdem noch mehr Leben, wie ebenso auch gewisse Spannungen, insbesondere zwischen dem Erzähler Söhnke und der Polizistin und seiner Freundin Maria, welche die Geschichte zusätzlich mit Spannung würzen. Jedoch schaffen es auch dieses Verbrechen und alle Streitereien der Charakter nicht die Atmosphäre zu verdunkeln und das sommerliche Flair zu nehmen.
    Insgesamt ist es eine sehr turbulente, witzige und auch sommerliche Geschichte, die extrem viel Spaß macht, vor allen Dingen wegen Oma.

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  • Ein Strandkorb für Oma Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 05.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Diese Geschichte schafft es schon auf den ersten paar Seiten eine sehr sommerliche Atmosphäre zu erzeugen, selbst wenn man beim Lesen, während man aus dem Fenster schaut das grausigste Herbst- oder Winterwetter sehen würde.
    Neben dieser sonnigen Atmosphäre schaffen es die Föhrer und vor allen Dingen Oma, die Geschichte durch ihre charakterlichen Feinheiten sehr amüsant und lustig zu gestalten ohne aufgesetzt komisch zu sein.
    Mommsen schafft es einfach auf eine sehr angenehme Weise seine Charaktere glaubhaft und realitätsnah zu gestalten. Allein durch die Art, in der über die Charaktere berichtet wird, macht sie zum einen sehr sympathisch und zum anderen besitzen sie alle sehr herrliche kleine Eigenheiten und Macken, die sie einfach besonders machen.
    Nachdem ich Oma in diesem Roman kennengelernt habe, würde ich sie liebend gern selbst einmal im realen Leben kennenlernen, insbesondere, da sie nicht die ganz typische Oma zu sein scheint, daher einen frischen Wind überall hereinbringt und zudem auch mit ungewöhnlichen Dingen umzugehen weiß, wie ihrer Enkelin Jade, die als Gothik auf dem ländlichen Föhr extrem heraussticht.
    Neben diesen vielen tollen Charakteren bringt zudem der Kriminalfall einiges an Spannung in die Geschichte und außerdem noch mehr Leben, wie ebenso auch gewisse Spannungen, insbesondere zwischen dem Erzähler Söhnke und der Polizistin und seiner Freundin Maria, welche die Geschichte zusätzlich mit Spannung würzen. Jedoch schaffen es auch dieses Verbrechen und alle Streitereien der Charakter nicht die Atmosphäre zu verdunkeln und das sommerliche Flair zu nehmen.
    Insgesamt ist es eine sehr turbulente, witzige und auch sommerliche Geschichte, die extrem viel Spaß macht, vor allen Dingen wegen Oma.

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  • Urlaubslektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von tiger, am 20.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist sehr witzig, es hätte allerdings auch mehr daraus gemacht werden können.

    Schön war die Entwicklung von Jade, der Gothik-Verwandtschaft. Und das auf der Insel Föhr! Doch man merkt schnell, dies war Fassade, und Jade kümmert sich rührend um Oma.

    Alles in allem eine witzige Lektüre für zwischendurch. Ich persönlich habe dieses Buch in 2 Tagen verschlungen.

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  • Moin, Moin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Enns, am 16.10.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Strandkorb für Oma" bietet alles was ein gutes Buch braucht. Action, Eifersucht, ein klein wenig sexuelle Spannung, eine Verfolgungsjagd, Lügen, ein Diebstahl und jede Menge Verwirrungen!

    Mit seinen 242 Seiten ist der Roman wirklich kurz und knackig. Ein RoRoRo Buch, wie ich es schon als Schullektüre lesen musste. Dennoch beschert das Buch ein echtes Lesevergnügen. Ideal für den Sommer, denn die Insel Föhr mit all ihrer liebenswerten Bewohnern lädt einfach dazu ein zu träumen und sich komplett auf Urlaub einzustimmen. Für mich persönlich hätte es ruhig noch ein bißchen mehr Inselfeeling sein können, dennoch fühlte ich mich bestens unterhalten.

    Das Buch wird aus der Ich Perspektive von Sönke erzählt und wie er die Dinge sieht ist schon ganz schön pfiffig und amüsant. Die Hauptperson ist eindeutig Oma und diese hält alle auf Trab. Sogar Maria, die Polizistin ist, ist bereit für Oma zu lügen.

    Ein echter Brocken und Schleimer ist Thorsten, der Ex von Maria, aber diese unangenehme Person braucht das Buch scheinbar, denn es können ja nicht alle nett und symphatisch sein.

    Für die tüddelige Oma, wird nach einer Lösung gesucht, da sie scheinbar nicht mehr alleine leben kann ohne ihre Küche abzufackeln, in einen Diebstahl verwickelt zu sein, an den sie sich nicht erinnern kann. Die Lösung die dann gefunden wird, bzw. sie für sich selbst findet, ist wirklich passend für die 76 Jährige alte Dame und passt nicht nur zum Titel des Buches.

    Sönke selbst hat jede Menge Arbeit damit seine Ziele zu erreichen, eine "Arche" zu bauen, denn sein Bankkonto ist leer, außerdem Oma zu beschützen, seine Liebe zu retten und aus 2 Inselchören einen zu machen. Ob es ihm gelingt müsst ihr schon selbst nachlesen!

    Jade sorgt auch für einigen Wirbel, der aber im Vergleich zu Oma echt harmlos ist!

    Ich garantiere euch ein wirklich tolles und amüsantes Buch, wo weder Liebe noch Spannung zu kurz kommt!

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  • Gothic-Girl trifft Friesen-Oma ……für ein iPhone Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Jansdarling2002, am 18.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Handlung ist Humorvoll und abwechslunsgreich. Im Verlauf der Handlung kommt ein noch etwas ernsterer Aspekt dazu: die Oma wird tüddelig. Man könnte meinen, dass der Roman eine Wendung in Richtung Mitleidstour nimmt, dieses kann ich nicht bestätigen, zwar ist die "Tüddeligkeit" der Oma immer mal wieder Thema, aber nicht durchgehend.
    Der Roman bekommt durch die unterschiedlichen Charaktere eine richtige Würze , wo treffen schon mal Polizistin, leicht tüddelige Oma, freier Eventmanager sowie ein junges Gothic-Girl aufeinander? Vor allem unter der Prämisse, das Jade nur die 14 Tage auf der Insel ist, weil ihr ein iPhone versprochen wurde? Das verspricht ein unterhaltsames Lesevergnügen wenn auch leicht getrübt durch die zahlreichen Querverbindungen zwischen den Insulanern, zumal manch angerissener Charakter ein wenig Klischeehaft wirkt und nicht unbedingt zwingend notwendig zur Story beiträgt.
    .
    Schon alleine der Handlungstechnische Inhalt kam bei mir rund formuliert an, hier und da fand man mal eine grobe Ecke, aber genau das macht Bücher so lesenswert, als wenn sie stoisch gleich bleibend und unfehlbar perfekt konstruiert sind. Und wenn denn dazu noch die passenden – leicht außergewöhnlichen – Charaktere kommen, dann hat der Autor bei mir meist schon gewonnen. Ich vertiefte mich immer mehr in das Buch, und hatte so das Gefühl ich bin mit dabei, weil vor dem inneren Auge aufgrund der teils detaillierten Beschreibungen und der dadurch entstehenden Atmosphäre ein Kopfkino entstand. So ertappte ich mich dabei, dass ich meinte, Seeluft wahrzunehmen. Oder das Kreischen der Seevögel zu hören ….
    .
    Dadurch, dass die Story hier unter verschiedenen Blickwinkeln bzw. Erzählsträngen dem Leser nahe gebracht wird, kommt so etwas wie eine dezente und leicht ansteigende Spannung auf, manch einer mag nun denken, na das kann nicht gut gehen, da wird sich der Autor bestimmt ein wenig verzetteln. Fand ich nun gar nicht, denn genau das manchmal abrupte Wechseln der Erzählstränge ist das, was die Spannung bei diesem Werk ausmacht, und natürlich auch der Aspekt, wie sich denn das Gothic-Girl auf der Insel so macht.
    Ich muss Noch ein wenig auf den Schreibstil eingehen. Dieser wirkt auf den ersten Blick fluffig und locker , doch mit der Zeit wird dieser ein wenig detaillierter, so dass ein paar marginale Längen entstehen, manche Szenerien müssten m.M. nach nicht unbedingt Erwähnung finden, zB. die osteuropäische Sängerguppe an der Kurmuschel, die teilweise deutsche Songs zum Besten geben. Ihre Anwesenheit bzw. Erwähnung habe ich im Zusammenhang nicht so ganz nachvollziehen können, aber egal. Ich verbuche das einfach mal unter Flair ab.
    Ansonsten kann ich mich nicht beklagen, Ein Strandkorb für Oma hat mir an einem regenreichen Nachmittag eine nette Unterhaltung beschert, das Ende des Buchs war zwar ein bisschen schnell und platt konstruiert, so als ob der Autor dann keine Lust mehr hatte, aber ein anderes Ende war eigentlich nicht zu erwarten. Dazu muss ich anmerken: In letzter Zeit sind bei den meisten Werken dieser Art die vermeintlichen Enden bzw. Geschichtenausgänge ab den letzten 20 Seiten meist vorhersehbar. Kann man positiv wie auch negativ sehen …..

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  • Omas Traum vom Strandkorb Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sönke wohnt seit einiger Zeit mit seiner Freundin Maria auf Föhr, wie auch die Oma der Beiden. Hierbei handelt es sich allerdings keineswegs um Inzest, sondern Maria ist die Stieftochter von Sönkes Onkel. Es ist gerade Sommer und Sönke und Maria haben sich bereit erklärt, ihre Cousine Jade für zwei Wochen bei sich Urlaub machen zu lassen. Als sie dann am Flughafen ein 15jähriges Gothic-Mädchen vor sich stehen haben, ahnen sie schon, dass die Zeit nicht einfach wird. Immerhin versteht sich Jade mit Oma gut. Allerdings fängt auch Oma an, der Familie Sorgen zu bereiten, da man merkt, dass sie langsam tüdelig wird. Und dann verschwindet aus dem örtlichen Museum ein sehr wertvolles Bild und das Chaos ist perfekt...

    Das Buch hat mir gut gefallen, es hat was fürs Herz, ein kleines bisschen Spannung, ist mal lustig, mal kann man sich auf die Nordseeinsel träumen, aber es behandelt stellenweise auch ein ernstes Thema - sehr schön für den Sommer.

    Jetzt kommt aber leider das große ABER, wegen dem ich bei der Bewertung zwei Punkte abgezogen habe: Die Geschichte wird auf knapp 220 Seiten abgehandelt. Dass man ziemlich schnell mitten in der Geschichte ist, finde ich nicht schlecht, aber dass man am Ende das Gefühl hat, es wird alles mal eben so angerissen und muss von jetzt auf gleich passieren, fand ich nicht so ideal. Viel mehr Seiten hätten es ja nicht sein müssen, aber ein paar wären schon schön gewesen. Zumal die Figuren selbst durchaus Tiefe hatten, man konnte sie sich gut vorstellen und sich gut in sie hineinversetzen.

    Fazit: Ein schönes Buch, das auch zum Nachdenken anregt.

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  • Ein wortwörtlicher Fall ins Wasser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Robin, am 11.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zum Buch
    Der Roman „Ein Strandkorb für Oma“ wurde von Janne Mommsen geschrieben und erschien 2011 im rororo-Verlag. Es geht um Sönke Naumann, dessen Oma langsam tüdelig wird und dessen Freundin Maria einen Kriminalfall lösen muss.

    Worauf sich der Titel "Ein Strandkorb für Oma" bezieht, erfährt man erst gegen Ende. Hier will ich nun nicht zu viel verraten, schließlich soll der Roman doch auch gelesen werden.

    Der Schreibstil ist leicht zu verstehen und nicht zu detailreich. Der Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt und ist sehr humorvoll geschrieben. Man erfährt eine Menge über Föhr, Utersum und Nieblum, sodass man sich sehr gut in die Landschaft hineinversetzen kann. Mir gefällt, dass auf der Insel jeder jeden kennt und dass ein kompromissloser Zusammenhalt herrscht. Alle helfen einander, sogar die rivalisierenden Chöre. Genau das macht die Charaktere und die ganze Inselgemeinschaft so liebevoll.

    Persönliche Stellungnahme

    Das Buch konnte mich nicht wirklich begeistern.

    Der Anfang ist nicht schlecht, man lernt die Hauptpersonen kennen und etwas über deren Lebenssituation. Danach geht es nicht sehr spannend weiter. Die "Kriminalgeschichte" hatte für mich wenig Reiz, sie wird am Ende ganz beiläufig gelöst.

    Weshalb ich trotzdem bis zum Schluss durchhielt, liegt allein an dem humorvollen Schreibstil und der Geschichte zwischen Maria und Sönke. Werden sie zusammenbleiben oder wird Maria aufs Festland versetzt?

    Fazit

    Für mich war der Roman leider wortwörtlich ein Fall ins Wasser.

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  • Neue Abenteuer auf Föhr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Joke Hoogendoorn, am 09.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es geht weiter mit Sönke auf Föhr! Sollten Sie meinen, das Leben auf der Insel sei beschaulich und ruhig.... Dann haben sie falsch gedacht!
    Sönke und Maria wohnen jetzt zusammen in Omas kleinem Häuschen. Das Leben geht seinen Gang, Sönkes einzige Sorgen sind Marias mögliche Versetzung aufs Festland, sein Bankkonto und Omas Tüdeligkeit. Dann kommt in den Ferien ihre 15-jährige Cousine Jade zu Besuch. Wenn bald nach ihrer Ankunft aus dem Inselmuseum ein wertvolles Gemälde gestohlen wird, kommt die Kripo vom Festland, um die Sache zu untersuchen. Sönke, der fürchtet, dass Oma und Jade etwas mit der Sache zu tun haben könnten, versucht selber nachzuforschen. Währenddessen versucht er auch noch, zusammen mit Arne und Regina, eine Lösung für Oma zu finden. Und die überrascht sie am Ende alle ….
    Wie schon der Vorgänger macht dieses Buch von Janne Mommsen richtig Lust auf Urlaub. Gut gemacht!

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  • Inselgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein tolles Balkonbuch!
    Ich war positiv überrascht, als ich das Buch am Abend fertig gelesen auf den Tisch legte.
    Inselgeschichten an sich haben es mir sowieso angetan, aber in diesem Fall vorallem Oma, dank der man dieses Buch gar nicht aus der Hand legen mag, weil man das gegebene Rätsel selbst lösen will.
    Als wäre man selbst dabei, fiebert man mit wie es mit Oma weiter geht.
    Jedoch nicht nur brenzliche Situationen, sondern auch witzige und herzliche.

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  • Urlaub wie zuhause Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich hatte ja richtiges "Urlaubsfeeling" erwartet, aber zum Glück ist Janne Mommsen nie ins triviale und "anpreisende" gefallen, sondern hat zwar die Schönheiten von Föhr durchaus geschildert und dargestellt, aber immer als Nebensächlichkeit, das fand ich wunderbar! Und so ist neben dem "ich möchte da hin, ich will ans Meer"-Gefühl auch noch ein anderes Gefühl bei mir aufgekommen, das man in etwa beschreiben kann wie: Janne Mommsen lässt einen die Insel nicht als Urlauber, sondern als Bewohner, durch die Augen von Sönke, erleben. Das ist wahrhaftig mehr wert als ein Urlaubsblick!!

    Der Kriminalfall als solcher, der sich ja auf Föhr - wo im Buch eigentlich jeder jeden kennt und "Eindringlinge" von außen entsprechend weniger Infos erhalten als die Ortsansässigen - abspielt, hält sich auch angenehm im Hintergrund, vorrangig geht es wirklich um Sönke und Marias Oma. Die ist zwar mit 76 noch nicht wirklich alt, aber man merkt an manchen Stellen eben doch, dass sie nicht mehr die jüngste ist, auch wenn sie das gerne sein möchte und sich (midlife-crisis-mäßig) jugendlich kleidet. Aber genau durch diese Beschreibungen ist mir Oma sehr sympatisch geworden - und das ziemlich schnell.

    Sönkes Cousine Jade, die zu Besuch auf die Insel kommt (mehr oder minder freiwillig) fand ich dagegen nicht nur wegen ihres Aussehens relativ blass und undurchsichtig. Ihre Gefühlsschwankungen mögen zwar teenie-mäßig richtig sein, aber einige Verhaltensweisen (oder warum sie dann genau ihr Verhalten auf einmal ändert) sind mir nicht so ganz klar begründet gewesen.

    Janne Mommsen beschreibt liebevoll, wie sich Sönke um seine Oma sorgt, mit seiner Familie (Arne und Regina sind als seine Onkel/Tante der Hit und einfach nur treffend beschrieben!!) Pläne ausheckt, wie denn Oma geholfen werden kann, wie ihr denn das Leben erleichtert werden kann - nur um dann festzustellen, dass Oma alles ganz anders will und ihren eigenen Kopf durchsetzt und macht, was sie möchte. Dass sie dabei noch unter Verdacht steht, vom BKA verhört wird und die ganze Insel auf Trab hält, sind tolle und lustige Anekdoten am Rand des Buchs, das einfach nur schön beschreibt, wie wichtig Familienzusammenhalt ist und wie wichtig es ist, jemanden zu haben, dem man vollends vertrauen kann. Leider ist das Buch relativ dünn geraten, so dass der Lesespaß ziemlich schnell vorbei ist... aber nichts desto trotz ein tolles Buch, das Lust auf mehr (und Meer) macht!

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  • luftig leichte Urlaubslektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch war zwar dünn - doch es hat mich wunderbar bei meinem ausgiebigen Sonnenbad auf dem Balkon unterhalten! Wie erwartet ist es sicherlich keine hohe Literatur, aber perfekt für zwischendurch und noch perfekter als Reiselektüre, denn von der 1. Seite an möchte man doch gerne vor Ort am Strand im Strandkorb sitzen, den Wind spüren oder den Sand unter den Füßen.
    Der Autor versteht es, humorvoll und mitreissend zu schreiben - so manches Mal habe ich mir Situationen bildlich vorgestellt und munter in mich hineingekichert. Nichts kompliziertes, mit Humor auch Dinge, die im echten Leben passieren erzählt (wie schwer ist es für Menschen, sich klar zu werden, dass ein Verwandter "tüdelig" wird und Hilfe benötigt?) - und das ganze natürlich ohne größere Blessuren und Dramen....
    Perfekt für den Sommer und den Urlaub, deshalb 4 Sterne von mir!

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  • Lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.





    Die Inselbewohner Maria und Sönke erwarten auf dem Hamburger Flughafen ihre Cousine Jade. Beide staunen nicht schlecht, als ihnen statt des erwarteten Kindes ein 15-jähriges Grufti-Girl entgegen tritt. Zu allem Überfluss trinkt Jade auch noch Bier.
    Auf Föhr angelangt, scheint Oma vom Aussehen des jungen Mädchens nicht sonderlich beeindruckt zu sein. Sie lässt sich sogar zu einem Picknick auf dem Inselfriedhof überreden.

    Die Inselidylle wird in der Folge von einigen Ereignissen überschattet. Mit Oma Imke stimmt etwas nicht, sie wird immer vergesslicher.
    Dann wird aus dem kleinen Inselmuseum ein Gemälde gestohlen. Marias Exfreund Tobias vom BKA wird auf die Insel geschickt, um an der Aufklärung mitzuwirken.
    Haben Oma und Jade etwas mit dem Fall zu tun?
    Als ob Maria und Sönke nicht schon genug Sorgen hätten, immerhin soll Polizistin Maria von der Insel aufs Festland versetzt werden. Zu allem Überfluss muss sich der selbstständige Evantmanager Sönke endlich etwas einfallen lassen, um weiter über die Runden zu kommen.
    Aber zum Schluss löst sich alles in Wohlgefallen auf, Ende gut - alles gut.

    Eine amüsante Erzählung, deren Kulisse die Nordseeinsel Föhr bildet.
    Janne Mommsen hat einen lockeren Schreibstil gewählt, der Leser findet sich mühelos in das Geschehen ein.
    Das Buch ist in viele kleine Kapitel untergliedert, die sich leicht und schnell lesen lassen.
    Liebenswürdige und schrille Charaktere wie Oma und Jade bilden einen abwechslungsreichen Kontrast.
    Der Autor hat viel Mühe darauf verwendet, die Charaktere seiner Protagonisten
    liebevoll und lebendig zu zeichnen. Die Handelnden sind bis auf den arroganten Tobias sympathisch.
    Aufregende Wendungen bringt das Buch trotz des Kriminalfalls nicht.
    Einzelne Szenen haben mich zum Schmunzeln angeregt, aber auch nachdenklich gestimmt.
    Das Ende des Buches ist etwas an den Haaren herbeigezogen.
    Insgesamt handelt es sich um eine Urlaubslektüre für zwischendurch, die zum Abschalten einlädt.
    Das ansprechend gestaltete Cover vermittelt zusätzlich Urlaubsidylle.

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  • Unruhe auf Föhr Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Everett, am 04.07.2011

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    Sönke und Maria leben seit einiger auf Föhr, bisher recht ruhig. Maria geht ihrer Arbeit bei der Polizei nach, und weitere Familienmitglieder, wie auch Oma, leben auf Föhr. Die Ankunft von Jade, Sönkes Cousine, bringt allerdings erstmal etwas Unruhe, denn Jade entpuppt sich als schlecht gelaunter Gothicanhänger. Aber mit der langsam etwas tüddelig werdenden Oma versteht sich Jade sofort. Und Omas Vergesslichkeit hält sogar die Polizei in Atem. Ein Kommissar vom Festland bringt zusätzlich einiges durcheinander.

    Dieser unterhaltsame, kleine Roman ist wirkliche Sommerlektüre. Locker und leicht zu lesen, inklusive Urlaubslust auf die Insel Föhr. Wobei ich gerne mehr über Föhr gelesen hätte und mir eine anspruchsvollere Handlung gewünscht hätte. Denn fesselnd war die Geschichte nicht und Spannung fehlte auch. Fast noch nebenher zu lesen.

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  • Urlaubslektüre trifft auf sensible Themen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von coffee2go, am 02.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    Maria und Sönke sind noch immer frisch verliebt und leben seit einem Jahr auf der Insel Föhr. Die beiden bieten sich an, Sönkes 16jährige Cousine Jade, die gerade mitten in ihrer Goth-Phase steckt, über die Ferien aufzunehmen, die sich zu Beginn sehr langweilt. Um die liebenswerte Oma müssen sich Maria und Sönke auch Sorgen machen, sie wirkt in letzter Zeit müde und vergesslich, trotzdem sorgt sie noch für einen turbulenten Alltag. Zusätzlich plagen Maria berufliche Sorgen wegen einer Versetzung und ihr Ex-Freund taucht auf. Gemeinsam ermitteln die beiden an einem geheimnisvollen Bilderraub aus dem Insel-Museum.

    Meine Meinung zum Buch:
    Die Charaktere wurden vom Autor sehr gut und genau beschrieben, es war eine sehr konträre Zusammensetzung vom jugendlichen Goth, über nette und weniger nette Polizeibeamte, bis hin zur nicht altern wollenden Oma. Vor allem die liebenswerte Oma, die trotz ihres Alters jung geblieben ist und verrückte Situationen geradezu herausfordert und sich auch für Jugendliche interessiert, habe ich sehr sympathisch gefunden.
    Die Handlung des Buches ist einerseits sehr witzig und überzeichnet beschrieben, sodass ich an manchen Stellen schmunzeln musste, auf der anderen Seite werden aber auch sensible Themen, wie zB die Altersdemenz von Oma, die beruflichen Sorgen von Maria und Sönke oder die Situation des unverstandenen Teenager-Mädchens angesprochen. Diese Kombination ist dem Autor recht gut gelungen, obwohl es an vielen Stellen stark überzeichnet dargestellt wurde. Auflockernd sind auch die friesischen Ausdrücke, die in angemessenem Ausmaß vorkommen, nicht zu häufig, sodass es störend wäre. Über die Insel Föhr weiß der Autor auch sehr gut Bescheid, die Beschreibung der Insel und ihrer Gegebenheiten klingen für mich sehr authentisch.
    Das Buch lässt sich sehr schnell und ohne Anstrengung durchlesen, da die Kapitel sehr kurz gegliedert sind und auch der Inhalt nicht allzu anspruchsvoll ist. Für meinen Geschmack lies sich das Buch „zu schnell“ lesen, sodass es keinen prägenden oder länger verweilenden Eindruck bei mir hinterlassen wird. Trotzdem war es eine nette und unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Vor allem die Lösung, was mit Oma geschehen soll, am Schluss hat mir sehr gut gefallen.

    Titel und Cover:
    Das Cover ist glatt und bunt und weckt die Vorfreude auf den Urlaub. Das Format finde ich sehr praktisch zum Einpacken in die Strandtasche.

    Mein Fazit:
    Ein Strandkorb für Oma ist eine lockere, leichte Lektüre in einem sehr handlichen Format, sodass ich das Buch sehr für das Lesen am Strand oder am See empfehlen kann. Außerdem vermittelt es Urlaubsflair.

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  • Tüdelige Oma, Gothic-Teenie und ein Gemälde-Diebstahl Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Angela.Bücherwurm, am 30.06.2011

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    Sönke und Maria leben seit kurzem gemeinsam in einem kleinen Häuschen auf der Nordsee-Insel Föhr. Sönke versucht gerade, sich beruflich neu zu orientieren und Maria ist Polizistin. Eigentlich wünschen sie sich nichts mehr, als ein bißchen Ruhe und Zeit für sich . Aber damit sieht es im Moment schlecht aus. Ihre 15jährige Cousine Jade kommt zu Besuch. Aber statt des erwarteten netten Mädchens erscheint ein mürrischer, pupertierender Gothic-Teenie. Auch die auf der Insel lebende 76jährige Oma bereitet Sorgen. Sie wird zunehmend vergesslicher und verwirrter. Schließlich wird Oma auch noch verdächtigt, ein Gemälde gestohlen zu haben. Das bringt Sönke und erst recht Maria in eine Zwickmühle. Dann taucht auch noch als ermittelnder Kommissar Marias Ex-Freund Tobias auf. Turbulenzen und kabbelige See sind vorprogrammiert.

    Dieses heitere , recht kurze Buch ist gut geeignet für zwischendurch. Es liest sich leicht und flüssig und beinhaltet einige amüsante Momente. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt und das Flair von Föhr ist gut eingefangen. Der eingearbeitete Kriminalfall sorgt außerdem auch für ein bißchen Spannung. Ist Oma schuldig oder nicht ? Allerdings ist die Auflösung des Falles am Ende meines Erachtens ein wenig schnell und oberflächlich geraten.

    Insgesamt finde ich dieses Buch ganz nett, eben gut geeignet als Urlaubs- bzw. Strandlektüre für zwischendurch. Anspruchsvolle oder tiefgründige Unterhaltung bietet es allerdings nicht .

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  • Imke Riewerts, eine echt coole Oma Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CabotCove, am 30.06.2011

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    Imke Riewerts ist mit ihren 76 Jahren noch recht rüstig, wird aber leider langsam etwas tüdelig, wie das im hohen Norden so nett heißt. Und dort lebt sie auch: auf Föhr, einer beschaulichen Nordsee-Insel.

    Ihre Enkel Maria Riewerts und Sönke Naumann sind ein Paar (das geht, da Sönke´s Onkel Arne lediglich der Adoptivvater von Maria ist) und erwarten ihre 15jährige Cousine Jade, die von ihren Eltern ein I-Pod versprochen bekam, wenn sie es 14 Tage auf der Insel aushält.
    Jade sieht allerdings nicht mehr ganz so aus wie auf ihrem Kommunionsfoto, dass sie als Hinweis bekamen... Sie ist Goth und Friedhöfe mag sie sehr. Während das für Maria und Sönke eher ein wenig befremdlich scheint, hat Oma gleich einen guten Draht zu Jade und geht mit ihr auch gleich auf einen Friedhof, um ihr die sprechenden Grabsteine ihrer verstorbenen Verwandten zu zeigen, denn dort ist es üblich, dass man die Lebensgeschichte der Verstorbenen ein wenig auf dem Grabstein mit verewigt. Überhaupt ist Oma ganz anders, als man das erwarten würde: ie ist mutig, tough und gewitzt, das hat mir sehr gefallen. Sie trägt sehr gern knallbunten Sachen, mischt sich gern auch mal in Dinge ein, die sie eigentlich nichts angehen und ist selbst erschüttert, dass sie vergesslich wird. Bei allem Humor macht das auch ein wenig nachdenklich, gerade auch die Szene mit „Frau Rottenmeier“.
    Oma Imke hat mich oft an meine Omi erinnert und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich denke, das wird vielen Lesern ähnlich gehen.

    So beschaulich die Insel auch sonst war, mit einem Mal geht es recht turbulent zu: Oma´s Wohnung droht abzubrennen, dann wird Oma noch des Bilderdiebstahls verdächtigt und zu allem Überfluss taucht auch noch Maria´s Ex Tobias vom BKA auf, sehr zum Mißfallen von Sönke. Zumal Maria als Polizistin und mit Oma als Verdächtiger zwischen allen Stühlen steht...

    Ein kleines, aber ganz feines Buch ! Janne Mommsen hat mir viel Spass bereitet mit seinen alltäglichen Insulaner-Geschichtchen, die in nette, kleine Kapital unterteilt sind, die alle eine eigene Überschrift haben. Soviel Liebe zum Detail finde ich super und auch vom Stil her las sich das Buch sehr angenehm und amüsant. Die kleine Krimikomponente gab dem Ganzen noch einen Kick mehr, super !

    Das Cover finde ich absolut genial und wer das Buch gelesen hat, weiß auch, was das mit Oma Imke zu tun hat.

    Ein schönes, humorvoll unterhaltendes, meiner Meinung nach viel zu dünnes Buch für zwischendurch, idealerweise zu lesen auf einer Nordsee-Insel (es muss ja nicht Föhr sein...) in einem Strandkorb !

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