Méto - Das Haus

von Yves Grevet

Hörbuch

Anzahl CDs: 3

Spieldauer: 237 Minuten

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In einem Haus, das von der Außenwelt abgeschnitten ist, leben 64 Jungen nach einem strikten Tagesablauf. Jede Entgleisung wird von den Cäsaren, den Wächtern der Jungen, gnadenlos bestraft. Keines der Kinder kann sich an seine Vergangenheit vor dem Haus erinnern oder weiß, was außerhalb dessen verborgen liegt. Doch alle fürchten sich davor, wie ihre Vorgänger spurlos zu verschwinden. Méto möchte verstehen, was in dem Haus vor sich geht: Mit einigen anderen Kindern plant er eine Rebellion …
Der erste Teil von Grevets düsterer Trilogie über die Suche eines Jungen nach Aufklärung und Freiheit – eindrucksvoll gelesen von Rainer Strecker.

Pressestimmen:

" Grevet beschreibt die Evolution eines Rebellen." Science Fiction Magazine " Yves Grevet hat gekonnt ein Mysterium erschaffen, das sich über die Lektüre hinaus einbrennt." Ricochet Jeunes

Produktdetails

Verkaufsrang: 4.289
ISBN-10: 3-86231-184-8
EAN: 9783862311842
Sprecher: Rainer Strecker
Erschienen: 04.05.2012
Medium: CD
Sprache(n): Deutsch
Genre: Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher
Spieldauer: 237 Minuten
Altersempfehlung: ab 12
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Yves Grevet

Yves Grevet, geboren 1961, arbeitet als Grundschullehrer in einem Pariser Vorort. Seine Bücher verschreiben sich der sozialen Realität und richten den Blick auf Themen wie familiäre Beziehungen, Solidarität sowie der Ausbildung von Freiheit und Autonomie.

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Kundenrezensionen

  • Bestimme dein Leben selbst! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von A. Adams, am 13.09.2012

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    Sie leben in einem Haus, abgeschnitten von der Außenwelt. Wo sie herkommen, wissen sie nicht, und was sie erwartet, sollten sie das Haus jemals verlassen, erst recht nicht. 64 Jungen werden im Haus, auf einer Insel gelegen gedrillt und strengsten Regeln unterworfen. Sie führen ein hart reglementiertes Leben, jedes kleinste Vergehen wird mit schmerzhaften Strafen bedacht. Doch eines Tages wagt es ein Junge, sich gegen dieses Leben aufzulehnen, und er ist nicht allein: ein Kampf für die Freiheit und Selbstbestimmtheit beginnt!

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  • Das Haus des Bösen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brilli, am 12.05.2012

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    Eingehüllt in die Stimme von Rainer Strecker verbringt der Leser eine intensive Zeit zusammen mit 64 Jungen der verschiedensten Altersklassen, die von sogenannten Cäsaren in einem düsteren Haus gehalten werden. In diesem Haus herrschen Bedrohung und Angst, Drill und Disziplin, brutale Bestrafungen und blutige Wettkämpfe. Keiner der Insassen kennt die eigene Vergangenheit, niemand weiß, woher er kommt, noch wohin er geht, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem selbst die regelmäßigen Spritzen gegen das Körperwachstum nichts mehr nützen, die Hölzer der angepassten Betten brechen und dann wieder einmal ein Junge verschwindet und durch einen "Neuzugang" ersetzt wird. Bisher hat sich niemand zur Wehr gesetzt gegen Willkür und Knechtschaft, bis endlich eine immer größer werdende Schar der Jugendlichen unter Leitung von Claudius und Meto die Diktatur der Cäsaren ins Wanken bringt.
    Unheimlich und böse, aufrüttelnd und im Tiefsten beunruhigend ist die Atmosphäre, die Rainer Strecker mit seinen Worten heraufbeschwört. Kunstvoll wie ein Instrument setzt er seine Stimme ein, die sowohl die gefühllosen Äußerungen der Cäsaren als auch die angstvolle Unsicherheit der kleineren Jungen eindrucksvoll auf den Hörer projeziert. Sehr professionell und die Basis für den ungetrübten Hörgenuss.
    Der Wermutstropfen ist das Ende des Hörbuchs, das den Hinweis auf die noch folgende Fortsetzung bringt und irgendwo ein unbefriedigtes Gefühl und unerfüllte Erwartung zurückläßt. Welcher Leser mag schon gern auf später vertröstet werden, wenn die Protagonisten sich gerade in fulminanten Ereignissen befinden? Hoffentlich erfolgt die Bereitstellung weiterer Kapitel der Trilogie in naher Zukunft, denn auch der beste Spannungsbogen kann zum Durchhänger werden.

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  • Düster und spannend erzählte Jugend-Dystopie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Schröder, am 30.04.2012

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    "Meto" ist eine sehr düster erzählte Jugend-Dystopie, die in der völlig abgeschlossenen Welt eines Jungeninternats spielt. Der Alltag der Jungen ist eintönig und klar gegliedert, voller Restriktionen und Verbote. Der einzige Ausweg scheint die Rebellion gegen die Herrschenden zu sein. Aber was passiert, wenn der gewagte Coup tatsächlich glückt, wie soll es danach weitergehen, wenn die Jugendlichen doch gar keine anderen Verhältnisse als das autoritäre Gerüst von oben und unten, von Befehl und Gehorsam kennen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der französische Autor Yves Grevet in seinem Jugendroman “Meto”, der auf mehrere Teile angelegt ist und von der ersten bis zur letzten Seite durch seine düster-bedrückende Atmosphäre beeindruckt. Grevets Allegorie auf den Missbrauch von Macht und die Bedeutung von realen Erfahrungen mit gerechteren Verhältnissen ist spannend und inspirierend, auch wenn Vieles im ersten Teil noch nicht erklärt wird. Rainer Strecker liest die Geschichte engagiert und mit vielen Untertönen. Seien wir gespannt, wie es weitergeht.

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