Tod in den Anden

Roman

von Mario Vargas Llosa

Buch

Taschenbuch (382 Seiten)

11. Auflage

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
0
0
0
0
0

Fr. 19.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Tod in den Anden" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Auf ihrem Polizeiposten hoch oben in den Anden sitzen Korporal Lituma und sein junger Helfer Tomas wie in einer Falle. Unter ständiger Bedrohung durch Terrorkommandos und grausame Naturgewalten, sollen sie das mysteriöse Verschwinden dreier Menschen aufklären. Überall schlägt ihnen Mißtrauen entgegen, unheimliche Geschichten dringen an ihr Ohr. Hätte Tomas nicht die Erinnerung an seine abenteuerliche Liebesgeschichte mit Mercedes, von der er Lituma Nacht für Nacht erzählt, die beiden müßten schier verzweifeln in dieser feindseligen Bergwelt. Mit diesem Roman führt Mario Vargas Llosa mitten hinein in die lateinamerikanische Wirklichkeit, die er als extreme Existenzform des Menschen begreift.

Produktdetails

Verkaufsrang: 24.009
ISBN-10: 3-518-39274-3
EAN: 9783518392744
Originaltitel: Lituma en los Andes
Erschienen: 20.03.2012
Verlag: Suhrkamp Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 11. Auflage
Seitenzahl: 382
Länge/Breite: 190mm/120mm
Gewicht: 409 g
Übersetzer: Elke Wehr
Reihe: suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe
Nach oben

Elke Wehr

Elke Wehr, 1946 in Bautzen geboren, studierte Französisch und Italienisch in Paris und Heidelberg und ist literarische Übersetzerin Spanisch schreibender Autoren wie Manuel Rivas, Javier Marias oder des Nobelpreisträgers Octavio Paz. 2006 erhielt sie den Paul-Celan-Preis für ihr Gesamtwerk.

Mario Vargas Llosa

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, gehört zu den bekannten lateinamerikanischen Autoren. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst neben Romanen auch Erzählungen, politische Betrachtungen, Theaterstücke und Essays. 1977 gewählt zum Präsidenten des Internationalen P.E.N.-Clubs. 1996 ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2008 mit dem Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung. Mario Vargas Llosa lebt heute überwiegend in London.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Drohung und Unheil Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Stadler-Desch, am 08.02.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein kleines Bergdorf hoch in den Anden. Vergiftete Atmosphäre, Angst vor Terroristen und Angst vor der Strafe der Berggötter. Die peruanischen Einwohner und ein ungleiches Gendarmenpaar sind dem menschlichen Haß ausgeliefert. Allein die romantische Liebesgeschichte des jungen Polizisten lassen Hoffnung auf Sonne aufkommen. Perfekt geschrieben von Mario Vargas Llosa, super!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Huayco, Huánuco, Huancas, Huancayo Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von sabatayn76, am 29.10.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Drei Menschen sind in den peruanischen Anden spurlos verschwunden: der stumme Pedro Tinoco, der Albino Casimiro Huarcaya und Demetrio Chanca, der Vorarbeiter der Sprengbohrer. Korporal Lituma und sein Amtshelfer Tomás sollen das Verschwinden dieser Männer aufklären und sitzen aus diesem Grunde in Naccos fest. Dort ist das Leben nicht gerade einfach: die Dorfbewohner sind misstrauisch, Terroristen machen die Umgebung unsicher und unheimliche Geschichten werden erzählt.

    Mein Eindruck:
    Sprachlich exzellent und psychologisch fundiert berichtet Mario Vargas Llosa von der allgegenwärtigen Gewalt in den peruanischen Anden: die maostische Gruppierung des 'Leuchtenden Pfades' (Sendero Luminosa) verbreitet Angst und Schrecken, steinigt Touristen, eliminiert jeden, der ein Feind ihrer Bewegung zu sein scheint; der Staat schlägt mit ähnlicher Gewalt zurück, im Irrglauben, dem Terror dadurch Einhalt gebieten zu können; die Dorfbewohner massakrieren einander; und die Indios versuchen, mit Gewalt und brutalen Opferungen die gewalttätige Natur zu besänftigen. Die Gewalt, die Trostlosigkeit und die düstere Stimmung ziehen sich durch das gesamte Buch und entwerfen dadurch ein ebenso beängstigendes wie beeindruckendes und faszinierendes Bild Perus.
    Auch stilistisch ist Vargas Llosa ein Meisterwerk gelungen, bei dem durch die vermischten Dialoge im Sinne einer Parallelmontage, wie man sie aus Filmen kennt, die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verwischen.

    Mein Resümee:
    'Tod in den Anden' lässt den Leser mit Lituma und Tomás in den Anden sitzen und auf den Überfall der Guerrilleros warten. Fesselnd, düster, sprachlich und stilistisch meisterhaft.

    Von Mario Vargas Llosa kann ich außerdem 'Das Fest des Ziegenbocks' empfehlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Literatur vom Feinsten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.08.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dies ist nicht nur ein bedrückender Kriminalroman den Mario Vargas Llosa geschrieben hat. Mit seinen mythischen Beschreibung der Anden, seiner Bewohner und deren Aberglaube ist ihm ein Stück feinster Literatur gelungen. Ein Buch, dass nur zu empfehlen ist.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein