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Meine Rezensionen

  • Gaudí in Manhattan
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    Gaudí noch mysteriöser als sowieso
    Rezension vom 13.03.2012
    Dieses kleine Büchlein ist eine grandiose Halbstundenlektüre und bietet nebst einer kurzen, unterhaltsamen Geschichte, auch wunderschöne Postkartenansichten von der Sagrada Familia, dem Hauptwerk, dieses genialen Architekten Gaudí.
    Fünfundfünzig Seiten zum geniessen und nachdenken.
  • Marina
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    Blüte Zafóns Fantasie zu exotisch
    Rezension vom 13.03.2012
    Ein ansprechendes, kurzes Werk Zafóns, indem man wieder in ein wunderschönes Barcelona eintaucht, diesmal allerdings in jenes, das auch der Autor in seiner Kindheit erlebt hatte.
    Der Protagonist ist ein Internatschüler, der sich mit einem einsamen Mädchen und derem Vater anfreundet.
    Die Ereignisse beginnen sich dann allerdings zu überstürzen und die Dame in schwarz führt das Paar immer tiefer in eine Welt aus Schreck und Angst.
    Ich würde behaupten Zafõn treibt es ein bisschen zu weit, der Horror wird durch die Unwirklichkeit zeitweise übertroffen, was sich vorallem im Schluss der Erzählung zeigt.
    Der Anthagonist erinnert mich doch schon stark an Darth Vader.
    Trotzdem kann man dieses Buch in einem Zug durchlesen, die Welt um sich vergessen, bis man die letzte Seite gedreht und die letzten Worte gelesen hat.
    Empfehlenswert.
  • Das Spiel des Engels
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    Träumen war nie einfacher
    Rezension vom 13.03.2012
    Carlos Ruiz Zafón erschuf mit diesem Werk siebenhundert Seiten zum eintauchen. Seine bildhaften Beschreibungen der Stadt Barcelona, der er eine Seele gibt, sind unübertrefflich und wunderschön. Mit dem Protagonisten kann man sich einfach anfreunden und seine Sehnsucht nach diesem Haus, in dem er lebt, teilen.
    Die Geschichte ist so angesiedelt, dass sie als Vorgeschichte zum "Schatten des Windes" gelten könnte, ohne gross auf diese einzugehen. Der Friedhof der vergessenen Bücher wird gestreift und die Handlung verläuft ähnlich.
    Da "Der Schatten des Windes" das erste Werk in diesem Stil war, scheint es für mich allerdings noch ein wenig spezielller, doch auch dieses Buch ist sehr zu empfehlen.
  • Karl Marx / Friedrich Engels: Das Manifest der kommunistischen Partei
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    Originaltexte super, Kommentar weniger
    Rezension vom 07.03.2012
    Karl Marx erschuf mit diesen Texten einen Kult, der zwar bereits vor ihm existierte, aber durch ihn erst zu dem wurde, was er danach lange Zeit war.
    Das Manifest der kommunistischen Partei war eines der wichtigsten kommunistischen Texte überhaupt und als solches auch heute noch sehr aufschlussreich und informativ.
    Ebenfalls gefallen finde ich an dem kommunistischen "Glaubensbekenntnis", welches ebenfalls in diese Ausgabe fand.
    Soviel zu den Originaltexten.
    Der Kommentar ist allerdings meist überflüssig und ganz zu überspringen, er drückt umständlich und kompliziert aus, was die ursprünglichen Schriften besser können.
  • Der Graf von Monte Christo
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    Romantischer Abenteuerroman
    Rezension vom 03.03.2012
    Ein Werk, das es in sich hat. Trotz seiner extremen Länge, bleibt die Geschichte sehr kurzweilig, obwohl sich im dritten Teil sehr viele verschiedene Charakteren gegenüberstehen, deren Leben bis in alle Einzelheiten erläutert wird.
    Der Graf von Monte Christo spielt dabei allerdings immer die zentraler Rolle, er übernimmt die Führung in einer Welt voller Armer die reich werden und Reicher, die alles verlieren. In einer Welt, in der die verlorene Liebe und die Rache im Mittelpunkt der Gefühle stehen.
    Sehr zu empfehlen, sowohl als Lehrstück, als auch als einfacher, romantischer Abenteuerroman, der trotz seines Alters, sehr heiter und einfach geschrieben ist.
  • Schöne neue Welt
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    Utopie oder nahe Zukunft
    Rezension vom 20.02.2012
    Aldous Huxley schreibt in seinem Klassiker von einer Zukunft, in der die Leidenschaft, die Liebe, der Schmerz und der Egoismus geopfert wurden zugunsten eines globalen Wohlstands. In einer beängstigend Art und Weise zeigt er, auf welchem Weg sich die Menschheit befindet und wie wenig er selbst jedoch eine Lösung für dieses Problem hatte.
    Interessant ist, dass wir uns heutzutage, nur wenige Jahrzehnte nach der Veröffentlichung dieses Buches, näher an Huxleys Utopien befinden, als jemals zuvor.

    Unbedingt lesen, auch wenn die Story nicht allzu ausgefeilt und spannend ist, so ist es doch der Hintergrund, auf den ein Augenmerk gerichtet sein soll.
  • Der große Gatsby
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    Aufstieg und Fall
    Rezension vom 19.02.2012
    Eindeutig ein Meisterwerk, ein Kunstgriff eines Künstlers.
    Diese Story drängt zu einer Interpretation, sie zeigt, sie lehrt und sie beeindruckt.
    Voller Bilder und Symbole schreibt F. Scott Fitzgerald von der Liebe, der Leidenschaft und einem Reichtum, der einem Mann zu höchsten Höhenflügen verhilft und ihn am Schluss umso tiefer fallen lässt.
    Ein Buch, das man gelesen haben muss und bei dem es sich vielleicht auch lohnt, eine Erläuterung durchzublättern.
    Genial!
  • Sturmhöhe
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    Sturmhöhe
    Rezension vom 09.02.2012
    Es ist immer schwierig, Meinungen zu Klassikern zu äussern. Aus heutiger Sicht ist Sturmhöhe ein Buch, das trotz leidenschaftlicher Geschichte, kaum mehr anklang finden wird. Sein Schreibstil der sehr gehoben wirkt, aber auch der aussichtslose Plot, tun ihr bestes, die Leser abzuwehren.
    Wenn man das Werk allerdings mal im geschichtlichen Kontext betrachtet, merkt man, dass es von einer kaum zwanzigjährigen Frau im vorletzten Jahrhundert geschrieben wurde. Und das war eine beachtliche Leistung. Nicht nur, dass sie dies in einer von Männern beherrschten Welt tat, nein auch, dass sie unglaublich auf Gefühle einging, die damals Tabus waren. Themen wie Liebe und Begehren, aber auch das anprangern der sozialen Schichten.
    Somit finde ich, sollte man dieses Werk in einer besseren Büchersammlung stets finden könnnen, und auch die Zeit dazu, es lesen zu können.
  • Dürrenmatt F: Die Physiker
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    Newton und Einstein
    Rezension vom 09.02.2012
    Eine humorvolle Komödie mit einer tragischen Wendung. Spannend zu lesen, aber auch darüber nachzusinnen, wiesehr wir die Realität darin finden können.
    Auf jeden Fall lesenswert, durch seine geringe Länge auch für zwischendurch.
  • Der Teufel von Mailand
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    Der Teufel von Mailand
    Rezension vom 08.02.2012
    Wie alle Werke Sutters ist auch dies eines, das sich leicht und schnell lesen lässt. Die perfekte Lektür für unterwegs also.
    Die Thematik ist ebenfalls sehr typisch, dabei geht es um Erfahrungen mit Drogen, sowie Persönlichkeitsstörungen. Geschickt wird noch eine Kriminalgeschichte eingeflochten, bei welcher man nicht genau weiss, ob ihr nicht doch etwas übernatürliches anhaftet, oder ob es mit der Psyche der Hauptperson zu tun hat.
    Sutter recherchiert stets gründlich zu den Themen, die er in seinen Büchern bearbeitet, so erscheinen sie immer unglaublich authentisch.
    Sehr zu empfehlen, ein schweizer Autor, der es zu internationaler Grösse gebracht hat.