Rezension vom 09.11.2009
Nora, eine Kunsthistorikerin und Pierre der Physikprofessor führen anfangs eine ganz normale, verliebte Ehe. Doch nach und nach wird in dieser konfortablen Beziehung alles eintönig. Die Lösung wäre ein Kind. Leider führt aus diesem ganzen Dilemma kein Weg heraus. Es verschärft sich eher noch, als Nora erfährt das Pierre aus einer Affäre bereits eine Tochter hat, welche er seit Jahren heimlich besucht. Beide entscheiden sich für eine Trennung, doch da passiert das Schreckliche, Pierre hat einen Unfall. Jahre liegt er im Koma, doch Nora kümmert sich aufopferungsvoll, gemäß dem Versprechen- "In guten wie in schlechten Zeiten". Fast droht sie daran zu zerbrechen, auch sein Tod ist ihr anfangs keine Befreiung. Schließlich hilft Pierres Arzt ihr ins Leben zurück und sie findet den Mut für einen zweiten Versuch glücklich zu werden. Ein sprachlich sehr guter, tiefgründiger Roman, welcher mich gefesselt und berührt hat. Ich hoffe Sie lassen sich inspirieren und Ihnen geht es ebenso.