Rezensent im Portrait
aus Bern
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- schreibe als Hobby selber Bücher und habe eine grosse Film- und CD-Sammlung
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Das Leben als VorlageRezension vom 03.09.2005Zugegeben, Hornby wird mit seinen zeitgenössischen Werken wohl kaum Unsterblichkeit erlangen, denn dafür sind seine Geschichten einfach zu kurzweilig. Das sollte man jedenfalls denken. Aber eigentlich ist diese zeitgemässe Komödie eher der Deckmantel für das Spiegelbild unseres Lebens. Hornby versteht es ausserordentlich gut, die verschiedensten Dinge einfach auf den Punkt zu bringen. Mit Humor und Witz hinerleuchtet er den Alltag und führt uns dabei, ohne es zu bemerken, in die Tiefgründigkeit unseres Lebens. Seinem Stil ist es zu verdanken, dass aber keine Melancholie oder die direkte Frage nach dem Sinn vorherrscht, sondern eine lockere Komödie, die einem von Anfang an begeistert. -
Der eckige KreisRezension vom 13.07.2005Was auf der Rückseite des Buches steht, klingt ohne Frage interessant. Und so ist es auch ziemlich spannend zum lesen - anfangs. Aber wie schon andere Autoren versägt Grangé die Geschichte so dermassen, dass man nur von seinen Ideen eine Gänsehaut bekommt. Das ganze wird völlig surreal dargestellt und plötzlich findet man sich mit menschlichen Wölfen, Bären und Adlern wieder. Und die Lösung, die ist mehr als gesucht. Enttäuschend. -
Guter UnterhaltungswertRezension vom 11.07.2005"Constantine" hat einen gewaltigen Mangel - der Hauptdarsteller. Einmal mehr spielt Keanu Reeves mit grosser Hingabe sich selbst, was auf Dauer ein wenig ermüdend wirkt. Die Story ist dann auch dementsprechend auf ihn zugeschnitten und glänzt vor allem durch Effekte und eine wirre Handlung, die eher weniger mit biblischen Engeln zu tun hat, sondern frei der Idee der Comic-Welt entspringt. Trotzdem ist "Constantine" gute Unterhaltung mit einer gehörigen Portion Action - wenn auch ohne Sinn. -
Gemütlich britischRezension vom 11.07.2005Wer "Love Actually" und "Notting Hill" mochte, wird auch von dieser Liebeskomödie verzaubart sein. Diese leichtfüssige Komödie spielt elegant mit der Liebe und deren "Fast-Nemesis" Ruhm. Dazu bietet die Gesellschaft des Tennis eine wunderbare Grundlage. Auch zu erwähnen sind die toll inszenierten Matchs, die kurzweiliger und spannender nicht sein könnten. Selbstverständlich ist dies kein Film für gehobene Ansprüche, sondern nur für solche empfehlenswert, die gute Unterhaltung mit einem grossartigen Bettany geniessen wollen. Sam Neill in einer der Nebenrollen ist wieder einmal grosse Klasse und auch sonst ist dieser Film einfach zum träumen. -
Ein Film der etwas anderen Art.Rezension vom 09.07.2005Achtung! Für alle, die Julia Roberts' romantische Komödien mögen: Finger weg! Closer ist ein etwas anderer Film, in dem die Liebe zwar stark thematisiert, aber auch enorm realisiert wird. So fehlt in Closer zum Beispiel das übliche Hollywood Geplänkel vollkommen. Damit wird die Bühne freigegeben für authentische, manchmal vielleicht etwas übertriebene Dialoge. Die Stimmung während dem Film ist rau, fremdlich und speziell zugleich. Die nicht wenig vorkommenden sexistischen Ausbrüche in diesem Film, dürften alle Roberts Fans gewaltig abschrecken. Ansonsten ist das Ensemble gut zusammengestellt und somit ist etwas entstanden, was beklemmend, einzigartig und auf jeden Fall sehenswert ist. -
Spannung oder keine Spannung? Das ist hier die Frage!Rezension vom 07.07.2005Die Glätterin ist ein Buch von dem schon der Titel sagt, wer die wichtigste Figur, in diesem Fall ein Mörder, ist. Manch einer mag nun denken, dass dadurch keine Spannung entstünde und muss beim Lesen enttäuscht werden. Immer wieder gibt es im Buch Situationen, die einem das Herz pochen lassen. Das zwar nicht aufgrund von Tatsachen wie in anderen Krimis, sondern aufgrund der zwischen menschlichen Beziehungen, die hier exzellent veranschaulicht werden und sehr gut das Leben in einem kleinen Dorf widergeben. Dennoch fehlt dem Buch das internationale Flair, was es für "Nicht-Schweizer" ein wenig uninteressant macht.












