BuchhändlerInnen im Portrait
aus Basel
- Gesamte Rezensionen
- 179 (ansehen)
- Alter
- 32 Jahre
- Funktion
- Sortimentsbuchhändlerin
- Im Beruf seit
- 2000
- Das beste Buch aller Zeiten
- Charlotte Brontë: Jane Eyre
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Ich werde dich so glücklich machen, Steingrim!Rezension vom 29.11.2012Ich werde dich so glücklick machen, Steingrim! - Mit dem letzten Satz des Buches fangen wir an
Wir haben die fünfziger Jahre in Norwegen, die Vertreter machen die Gegend unsicher und verkaufen von Türspionen (gleich vor Ort montiert) über Bücher, Tütenessen und Staubsauger alles nur Erdenkliche. Das Wohnen im Wohnblock wird mondän eine moderne Wohnvariante erwacht zum Leben.
Wir lernen acht Familien kennen, ihre Ängste, Sorgen, Nöte und Freuden. Das klassische Frauenbild wird noch gelebt und erste Wünsche und Anforderungen an das moderne Leben werden gestellt. In unterschiedlichem Masse erfüllen sich diese die Bewohner. Sehnsüchte werden geschildert, manche erfüllt, die meisten nicht. Das wahre Leben!
Anne B. Ragde schreibt gewohnt gut und solide, packend und authentisch. Das Buch hält samt Cover was es verspricht: Es ist gute Unterhatlung mit Haushaltsgeschichte.
Ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es allen LeserInnen die gut geschriebene Unterhaltung mit Gossipcharakter mögen.
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Gute AbendunterhaltungRezension vom 26.11.2012Sie suchen eine witzige, actiongeladene, romantische und absolut unlogische Abendunterhaltung? Hier werden Sie fündig!
Roy Miller und June lernen sich durch "zufällige" Zusammenstösse am Flughafen kennen, landen im selben Flugzeug und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Cameron Diaz als June fliegt nach Hause um an der Hochzeit ihrer Schwester April teilzunehmen, Tom Cruise als Roy möchte die Übergabe einer genialen Batterie (erbaut vom Genie Simon) an die falsche Person innerhalb der eigenen Reihen des FBI verhindern und nichts ist mehr in Junes Leben wie es einmal war.
Der Film ist wunderbar entspannend, ansrpuchslos und doch gut unterhaltend. Ideal für eine Popcornsonntagabend. -
Gute Unterhaltung für Gross und KleinRezension vom 25.11.2012Merida ist ein humorvoller, tiefsinniger und gut gemachter Film mit Moral für Gross und Klein.
Die kleine Prinzessin wird gross, soll in Bälde verlobt werden um die Traditionen der Highlands weiterzuführen. Merida ist nicht der Meinung, dass sie sich dem Willen ihrer Mutter beugen muss und so kommt es wie es kommen muss...
Ein guter Animationsfilm für Alle; mit Moral, Mut und Magie. -
Senioren mit PfiffRezension vom 23.11.2012Indien sehen, verwöhnen lassen, Geschichte aufarbeiten und interkulturell alt werden. Das haben die rüstigen (Früh)Rentner aus England in Indien vor.
Deshalb ziehen sie aus ihrem alten Leben in das etwas heruntergekommene Stadtpalais ein, das sich ganz euphorisch "Best Exotic Marigold Hotel" nennt. Sie bemerken rasch dass nicht alles Gold ist was glänzt und arrangieren sich mit der Situation, ändern sie oder geniessen sie ganz einfach.
Herrlich herzliche Begegnungen kommen zustande, schöne Bildsprache bringt die Atmosphäre des Palais auf den Punkt und alte Neigungen werden überdacht. Unter Garantie ist für jeden einen spannende Situation dabei.
Ein super Film mit 1a-Besetzung! -
Das Geschenk für JungsRezension vom 23.11.2012Dieses Buch hätte ich als Kind (auch wenn ich weiblich bin) geliebt.
Auf schwarzem Grund kommen die weiss abgebildeten Skelette verschiedener Tierarten die in den Vergleich zum Menschen, bezieungsweise dessen Skelett, gestellt werden besonders gut zur Geltung. Texte mit wissenswerten, überraschenden und kindgerecht angerichteten Fakten und Klappen ergänzen das kurzweilige Buch und laden zum immer wieder Durchblättern ein.
Ein Gewinn für jedes Kinder(buch)regal!
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Anopheles trifft MenschRezension vom 20.11.2012Nachhaltig, auf den Punkt gebracht und gut schreibt die Autorin eine brillante Krankheitsgeschichte zur Malaria (was übersetzt schlechte Luft heisst). Ich habe das Buch äusserst gerne gelesen und fand es richtiggehend schade, dass es sich so rasch dem Ende zu neigte. Und dennoch ist es äusserst schwierig zu rezensieren.
Carmen und Carl verbringen noch ein paar Ferientage im Amazonasgebiet. Dann wird Carmen von einer Anopheles gestochen und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Als sich die ersten Symptome zeigen begibt sie sich in ärztliche Pflege und erhält die Diagnose Dengue Fieber (weil dieses gerade in dieser Region grassiert). Dem ist leider nicht so und er Leidensweg geht weiter.
Anopheles sticht Carmen und fortan lernen wir die Welt durch Mückenaugen kennen. Und diese Mücke denkt erstaunlich menschlich. Erzählt uns von sich, dem Verlauf der Krankheit, der immer wieder gestellten Fehldiagnose, was sie darüber denkt und der Geschichte der Medizin an sich.
Fazit: Literarisch wertvoll muss der Leser dieses Buches gerne geniessen, immer wieder hinterfragen und darf sich ab und an auch mit der Mücke freuen oder ärgern.
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Russland, 1929. das Smaragdauge erwacht...Rezension vom 19.11.2012Historischer Krimi, politische Geschichtsstunde und Spannung pur. Dazu gute Schreibe und viel Action und Bruderzwist machen dieses Buch zum idealen Buch für den Leser.
Pekkala, ehemaliges Smaragdauge und persönlicher Sondermittler des Zaren, fristet 1929 ein elendiges Dasein in einem Arbeitslager in Sibirien. Er haust allein und ohne Hilfsmittel im Wald und hat eigentlich keine Zukunft mehr. Sein verschollen geglaubter Bruder (mittlerweile im neuen Politapparat auf dem aufsteigenden Ast) lässt ihn aus dem Lager holen und gibt dem Zarestreuen den Auftrag den Tod seiner ehemaligen Auftraggeber zu untersuchen und ganz nebenbei noch den sagenumwobenen Schatz zu finden.
Pekkala nimmt den Auftrag an und verschafft uns so einen guten Einblick in das stalinistische Russland.
Der Autor kann den Spannungsbogen zwar nicht immer in gleichem Masse halten, das Lesen dieses mitteldünnen Krimis ist trotz allem fesselnd. Sam Eastland hat einen leichten, unkomplizierten Schreibstil. Seine Logik ist gut nachvollziehbar. Entspannte Spannung ist also garantiert. Für die Damenwelt ist auch noch eine tragische Liebesgeschichte eingebaut, so ist für alle Geschmäcker gesorgt!
Fazit: Guter Krimi aus dem alten Russland. Vor allem geeignet für Männer und Kind 44-Leserinnen von Tob Rob Smith.
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Backen, Kochen, GeschmackRezension vom 19.11.2012Melancholisch, sehr tiefsinnig und kräfteraubend ist dies kein Buch für Happy End-Liebende oder Freundinnen der leichten Lektüre. Und gerade weil es ein Buch ist welches man nicht so einfach weglesen kann um zum Nächsten über zu gehen, hat es sich in meinem Bücherherzen einen Platz ergattert.
Rose Edelstein bemerkt mit neun Jahren, dass sie aus dem Essen heraus schmecken kann woher es kommt und wie es der Köchin geht. So schmeckt sie als erstes eine Unzufriedenheit aus dem ansonsten köstlichen Zitronen-Schokoladen-Kuchen ihrer Mutter heraus. Diese Gabe ist für sie eher eine Qual und erst spät entdeckt sie einen Weg wie sie damit umgehen kann und sogar davon leben könnte. Doch nicht nur sie hat eine spezielle Gabe, in der ganzen Familie Edelstein schlummern nicht alltägliche Talente und so gestaltet sich der Alltag vordergründig harmonisch, es ist aber bei Weitem nicht so einfach.
Abseits all der psychologischen Finessen und der grossen Ernsthaftigkeit die der ganze Roman ausstrahlt, liest sich das Buch flüssig, zog mich in seinen Bann und liess mich schwer los.
Fazit: Wer leichte Lektüre zum Abschalten sucht, wird hier nicht fündig. Freunde der grossen Literatur mit Botschaft der tieferen Art werden ihre helle Freude daran haben.
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Philosophie um VerlustRezension vom 14.11.2012Philosophisch, poetisch und verwunschen ist die Welt der kleinen Minou manchmal wünscht man sich selber solch einen Ort des Rückzugs um seinen Gedanken freien Raum zu lassen.
Minou wächst mit ihrem Vater, dem Kistenmacher, dessen Hund Namenlos und einem Pfarrer auf einer einsamen Insel voller Geheimnisse und Einförmigkeit auf. Ihre Mutter verschwindet, man munkelt sie hätte sich zu Tode gestürzt, die Leiche eines Jungen wird angespült, dies sind die die spannendsten Dinge die passieren.
Und dennoch sind hier vor allem die beiden Hauptpersonen Minou und ihr Vater im Mittelpunkt. Er sucht Zuflucht in der Philosophie, ist überzeugt mit dem Philosophen René Descartes verwandt zu sein und verarbeitet so den Tod seiner Frau. Minou macht sich ebenfalls eine Vielzahl logischer Gedanken, ist kreativ und strickt viele Schals für sämtliche Bewohner der Insel.
Es ist ein stilles, gutes Buch über Verlust, Liebe und Einsamkeit. Aber auch über Hoffnung und Freude. Der angenehme Schreibstil erleichtert das Lesen der mit der Zeit eintöniger werdenden Szenerie. Langweilig wird das Büchlein aber nie. (Auch wenn Erin Morgenstern mit ihrer Renzension ein wenig übertreibt )
Liebevoll gezeichnete Charaktere machen das Buch zum sympathischen und feinfühligen Geschenk für Lelord-Leser und Bambarenfreunde.
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Ein herrlich kitschiger Adventskalender für alle Alter!Rezension vom 14.11.2012Eine zuckersüsse, herrlich kitschige Weihnachtsgeschichte voll Nostalgie und Vintage erwartet hier die schwelgende Leserin, mich hat das Buch sofort in entzückende Welten versetzt. In adäquat unterteilte Kapitel kann man sich so den Advent erlesen in 25 Hauptkapiteln kommt man zum bittersüssen Schluss.
Evie Taylor, allen bekannt als Sarah aus dem Warenlager, fristet ein unauffäliges Dasein im einst mondänen Kaufhaus Hardys in der Regent Street in London. Die Kunden bleiben aus, die Schliessung droht, alles versinkt in Lethargie. Nicht wenn es nach ihr geht. Sie krempelt den Laden um, verliebt sich, wird betrogen, muss Entscheidungen treffen, sich selber neu finden und so kommt sie zu ihrem eigenen Happyend
Ich habe diese äusserst leichte Vorweihnachtslektüre innert wenigen Tagen abends zum Abschalten gelesen und war selten erfreut über ein gutes Chicklit-Buch. Es bietet eine realistisch-romantische Liebesgeschichte, die rauhen Winde und die Bitterkeiten des Lebens sind aber ebenso in gesunden Dosen vorhanden. Selbstverständlich trotzdem immer ein bisschen überzeichnet, aber das gehört sich bei dieser Buchgattung so und wollte ich auch gar nicht missen.
Es ist gut geschrieben, süffig und packend, die Leserschaft der Frauenromane wird begeistert sein. Der Schreibstil befindet sich immer in der Gegenwart und wir sehen die Weltt nur durch Evies Augen, dies hat mich aber nicht im Geringsten gestört.
Wer soll es lesen?
Menschen die im Verkauf tätig sind und wieder in Weihnachtsstimmung kommen wollen, Freundinnen der leichten Kost und Londonliebhaber.
Tipp: Es ist der ideale Weihnachtskalender für Damen allen Alters!

















