BuchhändlerInnen im Portrait

aus Leer (Ostfriesland)
- Gesamte Rezensionen
- 525 (ansehen)
- Abteilung
- Gesamtes Sortiment
- Funktion
- Buchhändlerin
- Lieblingsautoren
- John Chrisham,Charlotte Link,Kate Morton und alle guten Schriftstellerinnen und Autoren, Märchenerzähler, Persönlichkeiten,die etwas zu sagen haben.
- An meinem Beruf gefällt mir
- Für mich sind Bücher gemalte Worte. Was gibt es schöneres, als die Liebe und Leidenschaft des Lesens mit so vielen Menschen zu teilen. Und das jeden Tag.
- Im Beruf seit
- 2001
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Der Weg der Töchter. Eine Kinheit in Nigeria.Rezension vom 17.04.2013Afrika, der geheimnisvolle schwarze Kontinent, der mich persönlich immer wieder fasziniert. Die Menschen leben dort nach alten, uns oft unbekannten Traditionen, Gebräuchen und Sitten. In ihrem Buch Der Weg der Töchter gewährt die Autorin, Yejide Kilanko, auf ganz besondere, ansprechende Weise, oft ganz leise und fast zärtlich Einblick in das Leben und den Alltag der Menschen in ihrem Heimatland Nigeria. Ein bewegender Roman über eine Kindheit und Jugend der den Leser in eine fremde Welt entführt, voller Tabus und Geheimnissen.
Die kleine Maroyo ist fünf Jahre alt, als ihre Schwester Eniayos geboren wird. Doch die Geburt der Kleinen scheint unter keinem guten Stern zu stehen, sie leidet unter der Krankheit Albinismus. Ein Afin-Kind bedeutet bedeutet nichts Gutes und bringt nur Unglück. Doch im Laufe der Zeit verbindet die beiden Mädchen eine unerschütterliche tiefe Liebe. Doch die unbeschwerte Kindheit von Maroyo erfährt ein jähes Ende. Sie wird von ihrem älteren Cousin Bros missbraucht. Leider erfährt sie keine Hilfe und Trost von ihren Eltern, es legt sich ein Schweigen über das Haus und ihre Bewohner. Sie hat das Gefühl, selber an dem Unglück schuld zu sein. Doch Marovo ist eine Kämpfernatur und mit Hilfe und dem Verständnis von Moreinike, die ein ähnliches Schicksal erfahren hat, entwickelt sie sich zu einer starken, selbstbewussten Frau. Sie lässt die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich und findet in ihrem Jugendfreund Kachi Geborgenheit und Liebe.
Die Autorin wuchs als Tochter eines Universitätsprofessor behütet in Ibadan auf. Sie studierte Politikwissenschaften. Heute lebt sie mit ihrem Mann und drei Kindern in Kanada und arbeitet als Kindertherapeutin.
Ich weine doch gar nicht, es regnet nur aus meinen Augen
Zitat aus dem Roman. -
Saufit. Jeder so wie er,s mag.Rezension vom 16.04.2013Also, nach Beendigung des Buches Saufit von A. J. Jacobs fragte ich mich doch allen Ernstes, sollte ich es ihm nachmachen und mich von Stund an kasteien und in jeder Lebenslage meine verschiedenen Organe befragen, wie das bewerte Befinden ist. Oder die Lektüre dazu verwenden, meine Lachmuskeln mal wieder zu aktivieren. Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für letzteres entschieden. Denn ich frage mich allen Ernstes, wie muss es in der Unterhose des Autoren aussehen wenn er folgendes zum Besten gibt. Unterwäsche gesondert waschen, um die Kontaminierung anderer Wäschestücke durch Fäkalrückstände zu vermeiden
Für die, die wirklich sauschlapp sind und ein bisschen mehr oder weniger saufit werden wollen wünsche ich persönlich viel Erfolg. Ich aber werde auch in Zukunft nicht hinterfragen, wie schädlich es ist bei einem gemütlichen Essen mit Freunden beim Griechen die Kohlenhydrate und Eiweiß nicht zu trennen und frage auch meine Leber nicht, ob ihr das zweite Glas Wein bekömmlich ist. Alles zusammen und tolle Gespräche mit lieben Menschen hinterlassen bei mir ein Gefühl der Zufriedenheit und Lebensfreude und die möchte ich mir noch lange erhalten.
Übrigens gibt es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einige Gesundheitsfreaks und diese werden sich über das Buch bestimmt freuen.
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Die Deutschlehrerin. Drama zwischen Wahrheit und Lüge.Rezension vom 16.04.2013Was sich anfangs als Beziehungsroman andeutet, entwickelt sich Seite für Seite zu einem vielschichtigen, verwirrenden Psychothriller, der mich von Anfang bis zum überraschenden Ende gefesselt hat. Die österreichische Autorin Judith W. versteht es in ihrem Roman Die Deutschlehrerin den Spannungsbogen gekonnt und mit gewisser Raffinesse zu spannen. Auch wenn ich dem Ende entgegen gefiebert habe, war ich doch enttäuscht, das damit das Lesevergnügen auch beendet war.
Die Deutschlehrerin Mathilde und den Schriftstellen Xaver verbindet lange sechzehn Jahre die Liebe. Als Xaver eines Tages ohne jegliche Erklärung Mathilde verlässt, bricht für diese eine Welt zusammen. Die unbeantworteten Fragen nach dem Warum begleiten die junge Frau viele Jahre. Eines Tages führt das Schicksal die beiden wieder zusammen. Xaver war in der Zwischenzeit verheiratet, ist aber bereits geschieden und wurde Vater des kleinen Jacobs. Der jedoch, nicht ganz zweijährig auf unerklärliche Weise aus dem elterlichen Garten verschwand.
Mathilde und Xaver rekapitulieren in E-Mails, Telefonaten und persönlichen Gesprächen ihre Vergangenheit und versuchen eine Erklärung für das Verschwinden von Jacob zu finden. Sie spinnen ihre Vorstellung davon und am Ende wird die Wahrheit immer fragwürdiger. Hat Mathilde den Jungen entführt, welche Schuld trägt das schwedische Kindermädchen und welchen Anteil hat Xaver selber, denn sie spürt, dass ihn etwas belastet. Aber was?
Das lieber Leser sollten Sie unbedingt selbst herausfinden, daher meine Empfehlung, es lohnt sich einfach das Buch zu lesen.
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Schamland. Die Armut mitten unter uns.Rezension vom 10.04.2013Inzwischen ist es ein Unding, dass viele Menschen in Deutschland nicht von ihrem erarbeiteten Lohn leben können. Nicht zu vergessen, das sehr viele der Generation, die eigentlich nach einem langen Arbeitsleben es verdient hätten, einen sorgenfreien Lebensabend zu erleben, oftmals nur soviel Rente bekommen, das es zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel ist. Laufend wird die soziale Gerechtigkeit proklamiert. Doch scheinbar entfernen wir uns immer mehr davon.
Der Soziologe Professor Stefan Selke hat sich eingehend mit dieser Thematik befasst und in seinem Buch Schamland eine Sozialreportage und Gesellschaftsanalyse erstellt. Er hat sich die Aufgabe nicht leicht gemacht und lange, sehr ausführlich recherchiert. Mit sehr vielen Betroffenen, verschiedener Altersklassen hat er gesprochen und ich muss sagen, es zeichnet sich für mich ein trauriges Bild unseres sogenannten Sozialstaates ab. Die Reichen werden immer reicher und die Armut nimmt immer mehr zu. Politiker und andere Verantwortliche sind oftmals auf beiden Augen blind. Es werden im Grundsatz verankerte Aufgaben auf ehrenamtliche und private Organisationen umdeligiert. Tafeln, die es übrigens bereits seid zwanzig Jahren gibt, was eine sehr traurige Bilanz darstellt, Suppenküchen, Kleiderkammern, soziale Kaufhäuser usw. Wer diese Einrichtungen benötigt und auf Almosen angewiesen ist, steht an der untersten Stufe in unserer Gesellschaft und sie sind Menschen zweiter Klasse. Dabei wünschen sie sich lediglich ein Stückchen Normalität.
Meines Erachtens birgt diese ungesunde Entwicklung auch eine gewisse Gefahr für unseren inneren nationalen Frieden. Es wird für extreme Gruppierungen von rechts ein Nährboden bereitet. Wenn man nicht nur mit offenen Augen durch den Tag geht, sondern vor allem auch die Ohren auf Empfang gestellt hat, so wird man die Stimmen nicht überhören können, wer für diese Misere verantwortlich gemacht wird. Das sind unter anderem unsere Politiker, aber auch unsere ausländischen Mitbürger werden angeprangert. Dies würde die Probleme, die wir bereits mit unserer Ausländerpolitik haben nur noch verschärfen. -
Anyway. Den Sinn des Lebens finden.Rezension vom 07.04.2013Die paradoxen Gebote des Amerikaners Kent M. Keith sind bereits ein paar Jahrzehnt alt. Jedoch haben sie nichts von ihrer Strahlkraft und Aktualität verloren. Die Botschaft ist eigentlich recht simpel und einfach, fragt sich der Mensch ob die Welt einen Sinn hat, wird er es verneinen, die Antwort lautet, doch Du kannst ihr Sinn geben.
Das Buch Anyway ist voller Weisheiten in denen es darum geht, dem Schlimmsten in unserer Welt dennoch mit dem Besten in uns zu begegnen nach dem Motto und trotzdem Das Büchlein ist ein schönes passendes Geschenk für Leute, die der Spiritualität positiv begegnen.
Vor mehr als hundert Jahren fand die Dichterin Emily Dickinson folgende Worte:
Könnte ich nur erretten eines Menschen Herz
So lebte ich nicht umsonst
Könnte ich nur lindern eines Lebens Schmerz
Oder seine Mühe
Oder einen schwachen Spatzen
in sein Nestchen helfen in der Früh
So lebte ich nicht umsonst.
Zitat aus Anyway. -
Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte. Geht gar nicht!.Rezension vom 07.04.2013Wer kennt sich in Kinderseelen besser aus als die bekannte Jugendbuch-Autorin Christiane Nöstlinger. Sie kennt die Sorgen und Nöte der Heranwachsenden und beschreibt sie mit sehr viel Verständnis und Gefühl. Ihr aktuelles Buch mit dem vielversprechenden Titel Als mein Vater die Mutter der Anna Lachs heiraten wollte verdient das Prädikat -besonders wertvoll-
Cornelius lebt mit seinem Vater allein und ist auch ganz zufrieden mit dieser Situation. Bis zu dem Zeitpunkt als ein neues Mädchen in seine Klasse kommt und genau neben ihm Platz nimmt. Anna Lachs ist einfach eine übergewichtige unsympathische Zicke und er möchte nichts aber auch gar nichts mit ihr zu tun haben. Doch das Schicksal meint es mit den beiden nicht gut. Ihre Eltern kommen sich mit der Zeit näher und als die beiden Kinder den Verdacht haben, das sich da was Ernstes anbahnt ist das Maß voll. Gemeinsam überlegen sie, das etwas geschehen muss um dieses Drama zu verhindern. Denn das geht doch überhaupt nicht.
Ich denke das Buch wird von Jungen und Mädchen gleichermaßen gern gelesen. Ich persönlich werde es in Zukunft bei passender Gelegenheit gerne verschenken. Das erste ist in den Besitz meines Enkels gelangt und er war ganz begeistert.
Diese Geschichte ist übrigens auch als Hörbuch erschienen.
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Michail Gorbatschow. Ein großer Staatsmann.Rezension vom 07.04.2013Auch große Staatsmänner haben eine menschliche Seite. Dem Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow haben wir Deutschen viel zu verdanken und ein Ausspruch während seines letzten Staatsbesuches in der längst untergegangen Demokratischen Republik wird wohl einen festen Platz in den Büchern der Geschichte einnehmen. -Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben-
In seiner Biografie, unter dem Titel Michail Gorbatschow-Alles zu seiner Zeit-Mein Leben lässt er den Leser teilhaben am seinem persönliche Leben, dem politischen Werdegang und den unerschöpflichen Erfahrungen mit vielen mächtigen Männern des zwanzigsten Jahrhunderts. Auch sein privates Leben nimmt in den Buch einen großen Raum ein. Er war mit seiner großen Liebe Raissa fast fünfzig Jahre zusammen. Aus dieser Beziehung ging die Tochter Irina hervor. Der Leser spürt die tiefen Gefühle zwischen den beiden, die sie verband. Sie erkrankte schwer und die Behandlungen in Deutschland führten nicht zur Genesung. Sie starb 1999 an einer an den Folgen einer Krebserkrankung.
Gorbatschow wurde 1931 im Kaukasus geboren. Er studierte Jura in Moskau, wo er seine Frau Raissa kennenlernte. Er war von 1985 bis 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der kommunistischen Partei. 1990-1991 war er Präsident der Sowjetunion, 1990 erhielt er den Friedensnobelpreis. Er lebt seit dem Tod seiner Frau bei seiner Tochter in der Nähe von Moskau.
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Lenas Tagebuch. Eine russische Anne Frank.Rezension vom 07.04.2013Das Buch Lenas Tagebuch von Lena Muchina beschreibt eines der dunkelsten Kapitel des zwanzigsten Jahrhundert. Die Tagebuchaufzeichnungen der sechzehnjährigen Lena wurden erst jetzt entdeckt und bereits europaweit veröffentlicht. Unsentimental und sachlich schildert sie die Belagerung ihrer Heimatstadt Leningrad, das heutige St. Petersburg, während des zweiten Weltkrieges durch die deutsche Wehrmacht, die das Ziel verfolgte, die Menschen der Millionenstadt einfach auszuhungern. Es bedarf eigentlich nicht besonders großer Vorstellungskraft um die Ungewissheit und die Ängste der Menschen und besonders der jungen Lena nach zu empfinden. Einen großen Raum nimmt die Tatsache ein, wie schmerzhaft und traumatisch Hunger und Kälte über einen längeren Zeitraum sein muss. Alles dreht sich zeitweise um das Ziel, etwas in den Magen zu bekommen und sei es die Katze des Nachbarn.
Mir persönlich hat es gut gefallen, dass an dem Schreibstil, der nicht immer einheitlich ist, nichts verändert wurde. Nicht selten enden ihre Aufzeichnungen abrupt und es bleibt eine unbeantwortet Frage zurück. Und doch sind die Aufzeichnungen ein Stück gelebte Geschichte.
Lena Muchina hat die Veröffentlichung ihres Tagesbuches nicht mehr erlebt. Sie wurde nach der Beendigung der Blockade evakuiert und lebte in Moskau wo sie 1991 stark. Sie wurde nur 66 Jahre alt. Eine gewisse Traurigkeit begleitete sie ihr Leben lang, dass sie nie wieder in ihrem geliebten Leningrad leben durfte. Ansonsten weiß man wenig über ihr Leben.
Einen Satz habe ich verinnerlicht. Lena sagte während der Belagerung folgendes: Solange ich lebe will ich lieben und wen, das werden wir noch sehen Doch die traumatischen Erfahrungen hatten ihre Spuren hinterlassen. Lena heiratete nie und hatte auch keine Kinder. Was man weiß, dass häufige Krankheiten sie ihr ganzes Leben lang plagten. -
Das Mädchen, das den Himmel berührte. Längst vergangene Zeiten.Rezension vom 07.04.2013Nicht nur seine letzter Roman, der Junge der Träume schenkte, war ein großer Erfolg des italienischen Schriftstellers Luca di Fulvio. Wie kein anderer bringt er dem Leser das Leben längst vergangener Zeiten nahe und zwar mit einer solchen Intensivität, das man einfach das wunderschöne Gefühl hat, Teil der Geschichte zu sein. Auch mit seinem aktuellen Buch Das Mädchen, das den Himmel berührte ist ihm wieder gelungen die Herzen der Leser zu berühren und lädt sie ein, mitzuleiden, zu weinen und lachen, zu träumen und einfach zu hoffen, das sich alles zum Guten wendet. Mehr kann ein unterhaltsamer historischer Roman nicht bieten. Wer allerdings besonders anspruchsvolle, sachlich fundierte Historienromane bevorzugt sollte sich dann doch besser bei uns nach der passenden Lektüre umschauen. Wir beraten sie gern.
Venedig, die geheimnisvolle italienische Lagune Europas ist Schauplatz, zwischen Prachtbauten und Elendsviertels und im unterirdischen Labyrinth der Kanäle spielt sich das Leben der Protagonisten ab. Ein junger Tagesdieb wird im Laufe der Zeit zu einem glühenden Verfechter für Freiheit und Gerechtigkeit. Ein Hochstapler wird zu einem anerkannten Arzt und nicht zuletzt Benedetta, die trotz ihres schweren Schicksals ihr Leben meistert und zu einer anerkannten Modeschöpfer wird. Es sind kühne Lebensträume, die sich letztendlich verwirklichen. Und natürlich darf in so einem schönen Schinken die Liebe, die alles überwindet und über alle Grenzen hinweg Erfüllung findet.
Der Schriftsteller Luca di Fulvio ist 1957 geboren, er lebt und arbeitet in der ewigen Stadt Rom-
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Sommer in Maine. Eine Familiengeschichte.Rezension vom 07.04.2013J. Courtney Sulllivan ist eine meisterhafte, großartige amerikanischen Erzählerin. In ihrem zauberhaften Roman Sommer in Maine erzählt sie die Geschichte der Familie Kelleher und es war einfach herrlich, die eigenen Familien-Problemchen hinter sich zu lassen und den Kelleher einen ganzen heißen Sommermonat zuzuschauen, wie sie sich in die Haare kriegten und jeder versuchte mehr oder weniger ihre kleinen und großen Geheimnisse vor den anderen zu verbergen.
Drei Frauengenerationen bewohnen das Urlaubsdomizil und es herrscht nicht immer Harmonie und Verständnis. Das strenge, oft unnahbare Familienoberhaupt Alice macht den anderen Frauen und auch der übrigen Familie während des Urlaubs das Leben nicht immer leicht. Da ist ihre Tochter Kathleen, zu ihr hat die alte Dame kein besonders liebevolles Verhältnis. Schwiegertochter Ann Marie versucht krampfhaft das Bild einer eigenen glücklichen Familie aufrecht zu erhalten. Und Maggie, die schwanger von dem Kindsvater verlassen worden ist. Alices Sohn Patrick und deren Frau Anne wähnen sich schon als Erbe des wunderschönen Anwesens am Meer. Was alle nicht wissen, Alice hat bereits testamentarisch alles der Kirche vermacht.
Es ist ein ganz besonderes Lesevergnügen langsam aber sicher hinter alle Geheimnisse der Protagonisten zu kommen. Die richtig Lektüre für den kommenden Urlaub. Und was gibt es schöneres als das man beim Leben den Wunsch verspürt, dass die Geschichte nicht so schnell enden dürfte.
Die Autorin und Journalistin J.Courtney Sullivan lebt in New-York und arbeitet unter anderem für The New York Times.


















