Rezensent im Portrait
aus der Schweiz
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- lese gerne und bin grosser Cineast.
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Die Zelle unter der LupeRezension vom 17.03.2007Die Schulmedizin muss noch einmal überdacht werden. Mit den bahnbrechenden Erkenntnissen von Bruce Lipton wird dem Mysterium Mensch eine weitere Wahrheit entlockt. Für Mediziner, Biologen oder Nichtfachmänner geeignet. Auf einfach verständliche weise führt uns Lipton durch die Zellbiologie. Mit anschaulichen Bildern und Gedankenbrücken lässt er vor unserem geistigen Auge eine phantastische Welt entstehen, deren Wirklichkeit uns erst zu dem macht was wir sind; deren Greifbarkeit uns aber zuvor, in seiner Gesamtheit nicht zu Bewusstsein kam.
Das Gebiet auf dem sich der Autor aufhält scheint überschaubar, doch die interdisziplinäre Weiterführung und die finale Erkenntnis streift schon mal die Quantenphysik, fraktale Geometrie und Techniken wie Psycho-k.
Für alle Leser geeignet die ihren Horizont erweitern wollen, um zu verstehen wie wir funktionieren und wie wir unser mitgegebenes genetisches Potenzial voll ausnutzen können. -
Starke Folgen aus der TodeszoneRezension vom 04.03.2007Sechs Jahre lag Johnny Smith im Koma. Als er wieder erwachte, hatte seine verlobte einen anderen geheiratet, sein Sohn weis nicht wer er ist und etwas in ihm hat sich auch verändert; er kann, durch Berührung eines Menschen oder Gegenstandes, Ereignisse aus der Vergangenheit oder Zukunft sehen.
Leider nicht mehr so viele Episoden wie die zweit Staffel, aber dafür steigt die dritte Staffel in Spannung und Tempo noch mal an. Auf dem Höhepunkt an Spannung in der letzten Episode bekommen wir einen Cliffhanger der uns sehnsüchtig auf die viert Staffel warten lässt ;-)
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Mehr von Dead Zone als je zuvorRezension vom 04.03.200719 Folgen starke Staffel aus der Todeszone. Dies ist die bislang Folgengrösste Staffel der Serie.
Original Intro (englisch):
I had the perfect life.
Until I was in a coma for six years.
And then I woke up and found my fiancé married to another man.
My son doesn't know who I am.
Everything is changed.
Including me.
One touch and I can see things.
Things that happend.
Things that will happen.
You should see what I see.
Die Folgen sind meistens in sich schlüssig, nur Abstieg in den Tod (OT: Descent) und Am Ende des Tunnels (OT: Ascent) sollte man nacheinander sehen.
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Fans von übernatürlichen aufgepasstRezension vom 04.03.2007Als Serienableger eines S. King Roman, der in den 80-er schon mal verfilmt wurde dürfte die Geschichte, in den Grundzügen, mindestens unter den Lesern vom "König des Horrors" alias Stephen King bekannt sein. Wer sich hier nicht dazu zählt, muss nicht erst das Buch des Meisters dafür lesen. Ohne Vorkenntnisse dürfte die Spannung, mindestens die erste Staffel, noch gesteigert sein, wenn man nicht auf das scheinbar unabänderliche Ende wartet.
Sechs Jahre lag Johnny Smith im Koma. Als er wieder erwachte, hatte seine verlobte einen anderen geheiratet, sein Sohn weis nicht wer er ist und etwas in ihm hat sich auch verändert; er kann, durch Berührung eines Menschen oder Gegenstandes, Ereignisse aus der Vergangenheit oder Zukunft sehen.
Diese Staffel beschäftigt sich inhaltlich vor allem mit den neu entdeckten Fähigkeiten von Johnny und führt die verschiedenen Charaktere ein. Die Episoden sind in sich abgeschlossen.
12 bzw. 13 Episoden umfasst die erste Staffel (abhängig davon ob man den Pilot als Einzelfolge betrachtet oder von der Spiellänge zwei draus macht).
Die Serie stammt von Michael Piller am besten bekannt durch seine Arbeit als Ausführender Produzent/Co-Creator von über 500 Stunden Star Trek.
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Lernt den Kontrabass lieben und hassenRezension vom 04.03.2007"Kennen Sie sich in der Musik aus?
Nein, nicht dieses Rock, Pop gedöst. Früher hörte mein Freund Jazz, heut auch nicht mehr. Klassische Musik hört und spielt er. Er spielt Kontrabass.
Was wer mein Freund ist?
Was denken sie von wem die Geschichte handelt die uns hier Patrick Süskind erzählt.
Grossartig kann ich nur sagen. Er kommt so natürlich rüber wie wenn ich mich mit ihm unterhalten würde. Gut er ist etwas eigenwillig, störrisch, schüchtern und verbohrt, aber er könnte mein Freund sein - der Typ von neben an mit seiner schaldichten Wohnung -, na vielleicht auch nicht.
Ach, was rede ich solange drumherum: Lest die nicht mal hundert Seiten, und sagt mir, dass euch dieser... Kontrabassspieler nicht als Fremder begegnet ist und als Freund verlassen hat."
Gewohnt sprachlich gekonntes Werk von Patrick Süskind das sich leicht liesst und bestens unterhält. Kein Genie, ein ganz normaler Mann und seine Liebe zur Musik und seinem Instrument, oder vielleicht seine Unfähigkeit sich mit seinem einfachen Leben abzufinden, wird hier gekonnt aufgezeigt. Uneingeschränkt zu empfehlen, ob Musikinteressiert, Kontrabassspieler oder einfach nur unmusikalisch. -
Ein Film wie ein traurige MelodieRezension vom 27.02.2007Ein Film, über ein Lied, das die Welt veränderte. Eine Grossartige Geschichte,
Top Schauspieler, gekonnte Regie. Ein Filmerlebnis der besonderen Art. Zwar gehen mir deutsche Filme in denen die Kriegsjahre, Hitler, SS-Truppen und die ganzen gräueltaten dieser Zeit zum tausendsten mal durchgekaut wurden schon langsam auf die nerven (man fragt sich ob deutsches Kino keine andere Geschichten gut zu erzählen weis) doch dienen hier die 30-er Jahre nur ihrer besonderen Stimmung wegen und der authensität (die Geschichte beruht auf wahren Ereignissen).
Die Personen und die Handlung ist erfunden, das Lied, welches in der ganzen Welt eine Selbstmordwelle ausgelöst haben soll, hat es so tatsächlich gegeben.
Ob man die Geschichte vom Lied vom traurigen Sonntag (Gloomy Sunday) kennt oder nicht, diesen Film zu verpassen, das wünsche ich keinem. Bewegende Schilderung einer Zeit, Menschen, und einer bittersüssen Vorkriegs-Stimmung die man nicht besser hätte umsetzen können. Geheimtipp! -
104 Minuten SpannungRezension vom 27.02.2007Wenn man den Film Spartan als Handwerkliche Arbeit betrachtet, dann ist dieser nahezu perfekt. Val Kilmer als Spezialagent Robert Scott, der in einem brisanten Fall ermitteln soll (Die Tochter des Präsidenten wurde entführt), spielt den knallharten Agenten der keine Emotionen kennt und verstrickt sich in ein Netz von Intrigen. Das Tempo ist hoch, die Spannung bleibt fast die gesamte Spiellänge (immerhin 104 min.) auf einem gespannten "fingernägelabknabber"-Niveau. Der Rest: Kamera, Sound, Schnitt, etc... steht dem Ergebniss in nichts nach.
Leider fehlt mir die Möglichkeit mich in die Figuren hineinzuversetzen und eine gewisse emotionale Tiefe und ein Identifikation mit den Personen und deren Handlungen. Für mich durchaus spannend, doch was ich da sah hat mich nicht so recht vom hocker gehauen. Serienformate wie"24" kommen mit ähnlichen Ideen daher und wissen genau so gut zu unterhalten.
Wer sich für einen spannenden Fernsehabend etwas nettes zurecht legen will, der sollte sich Spartan Kaufen oder sich vielleicht ausleihen. Doch grosses Kino wird hier nicht geboten, daher hierzulande auch nicht im Kino zu sehen. Viele Extras bieten sich nicht auf der DVD, kurz eine spartanische Auswahl von Trailern, B-Roll und Interviews. -
Arschl... nimm dich in acht!Rezension vom 25.02.2007Ob man selbst ein Arschloch ist, sie kennt, oder an einem von Aufschneidern Intriganten und Mobbern umgebenen Arbeitsplatz überstehen muss; dieses Buch ist für alle eine Bereicherung.
Neben dem Arschlochtest, der sie eindeutig als Arschloch oder Anti-Arschloch outet, lernen sie hier viel über die Herrschaft dieser Spezies in internationalen Betrieben kennen, über den Schaden den sie Anrichten, lernen ihren inneren Mistkerl bändigen und eine Fülle von Tipps wie man mit ihnen umgehen kann oder aus dem weg gehen.
Zu guter letzt lernen sie selbst noch die Vorzüge des Arschlochs kennen, wie sich dieser Virus womöglich leicht weiterverbreiten kann und wie er aufgehalten werden kann.
Ein nützliches Buch, deren Beispiele und Hilfestellungen direkt in die Praxis umsetzbar sind. Auf Statistiken wird zwar verwiesen, diese werden aber nicht lange breitgetreten, sondern mehr am Rande erwähnt, um der Aussage des Autor, mehr Gewicht zu verleihen.
Fazit: Ein kurzweiliges Buch, mit einem Thema das uns alle betrifft (wer ist schon in der glücklichen Lage kein Arschloch zu kennen), mit nützlichen und praktischen Tipps um unser, und die Lebensqualität unserer nächsten zu verbessern.















