Rezensent im Portrait
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überzeugendes ErstlingswerkRezension vom 07.02.2011Wenn Andreas Eschbach und Sebastian Fitzek für einen Autor Werbung machen sollte man vertrauen, denn das Buch ist wirklich gelungen!
Ellen Roth ist Psychiaterin in einer Klinik und übernimmt die Patienten ihres Freundes Chris, der nach Australien geflogen ist. Unter den Patienten ist auch einevöllig verwahrloste und schlimm zugerichtete Patientin. Sie redet wirr von einem "schwarzen Mann" vor dem Sie sich versteckt, und der auch Ellen holen wird, wenn sie nicht aufpasst. Aufgelöst erzählt sie erzählt ihrem Kollegen Mark, der auf Traumapatienten spezialisiert ist, von der Patientin. Dieser ist bereit ihr zu helfen, will sich ein eigenes Bild von der namenlosen Frau machen. Als Sie jedoch das Krankenzimmer betreten, stellen sie fest, dass die Patientin verschwunden. Niemand ausser Ellen hat sie zuvor gesehen, es gibt auch keinerlei Anzeichen über deren Aufenthalt in der Klinik. Niemand glaubt der Psychiaterin, dass es die Patientin überhaupt gegeben hat. Es gibt es keine Akte mehr und die Frau erscheint auf keiner Liste.
Aber dann meldet sich der "schwarze Mann" bei Ellen und er scheint sie sogar in ihren Träumen zu verfolgen. Er fordert sie zu einem teuflischen Katz-und-Maus-Spiel auf, bei dem Ellen niemandem mehr trauen kann. Jeder ist verdächtig, denn der Psychopath muss irgend jemand aus Ellens Umfeld sein.
Wolf Dorn fürht den Leser bis zum Schluss an der Nase herum. Immer wieder dreht sich die Geschichte in eine andere Richtung. Dorn hat mit diesem Debüt einen "wahnsinnig" spannenden,
gut recherchierten und packenden Psychothriller geschrieben. Man darf gespannt sein wie es bei ihm literarisch weitergeht. Auf diesem Niveau reiht sich ganz schnell in der Riege der Besten deutschen Thriller-Autoren ein. Ein Autor den man auf alle Fälle im Auge behalten muss.
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überzeiugender ThrillerRezension vom 16.01.2011Ein zufälliges Wiedersehen mit der Ex-Freundin seines besten Freundes entwickelt sich für Rob Fallon nicht enden wollnden Albtraum. Jenny, die Ex seines Freundes, läd ihn auf einen Drink zu sich nach Hause ein, dort angekommen verschwindet er erstmal im Bad. Von dort aus muss er angstgelähmt miterleben wie Jenny von zwei Männern vor seinen Augen entführt wird. Ihm selbst gelingt in letzter Sekunde die Flucht. Die Täter haben ihn gesehen und jagen ihn. Als er das Geschehen bei der Polizei meldet schenkt ihm man ihm keinen Glauben. Jennys Vater wird vonder Polizei kontaktiet und behauptet, dass sich seine Tochter im Urlaub befindet. Nur Detektive Tina Boyd schenkt ihm Gehör.
Mein erster Roman von Simon Kernick sicher nicht der letzte. Der Roman ist temporeich und bannt den Leser. Verdächtig ist gut durchdacht und bleibt bis zum Schluss logisch und interessant. Ein Buch welches man ungern aus der Hand legt.
Ungewöhnlich ist, dass sich im Verlauf des Buchs die Erzähl-Perspektive verändert, dass ist aber noch lange nicht schlecht!
Die Story fesselt, ist gut durchdacht, und am Schluss bleiben keine Fragen offen.
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guter LesestoffRezension vom 06.01.2011Ein sehr guter vieleicht auch wichtiger Roman wenngleich auch nicht sein bestes Werk. In diesem Roman ist Stefan Lindman die Hauptperson. Ebenso wie Kurt Wallander steht er auch er mitten in einer Existenzkrise. Die Krise des Stefan Lindman ist noch existenzieller, er hat einen Knoten in der Zunge die Diagnose ist Krebs. Zufällig erfährt er, dass sein ehemaliger Kollege ermordet wurde. Krankgeschrieben macht er sich auf, um näheres über die Ursache zu erfahren. Die Nachforschungen ergeben, dass sein Exkollege ein SS-Mitglied war, der Mord muss direkt mit dieser Tatsache zu tun haben. Die Story ist sehr interessant, hat mehrere Wendungen und kann auch mitreißen, Stefan Lindman ist eine Art Wallander light! Stefan Lindman verllert sich des öffteren in seiner Krebserkrankung, viele seiner Gedanken widerholen sich zu häufig für meinen Geschmack.
Insgesamt ist es ein durchaus lesenswertes Werk aber Mankell kann es eben noch besser. Henning Mankell schreibt exzellente Krimis es gelingt ihm meisterhaft Spannung aufzubauen und zu halten.
Wie gesagt ein guter wenn auch nicht sein bester Roman.
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Spannender ThrillerRezension vom 06.01.2011Das Buch von Cody Mcfadyen ist mir im Urlaub zufällig in die Hände gerutscht. Laut Inhaltsangabe gibt es zwei Vorgänger dieser Reihe. Ich denke man kann das Buch auch gut lesen ohne die Vorgänger zu kennen. Sicher werde ich die Vorgänger zu gegebener Zeit auch noch lesen.
Bei der Story dreht sich alles um Smoky Barret eine FBI Agentin, die versucht einem religiös fanatischen Serienkiller auf die Spur zu kommen. Die Agentin und ihr Team werden von höchster Stelle zu einem mysteriösen Mord hinzugezogen. Eine junge Frau wurde unbeobachtet von allen anderen Passagieren während eines Fluges erstochen. Bei der Obduktion findet sich in der Wunde ein kleines silbernes Kreuz und die Ziffer 143. Smoky Barret und ihrem Team wird schnell klar, dass ein Serientäter dahintersteckt und die Ziffern auf dem Kreuz für die Anzahl seiner Todesopfer steht. Zudem müssen die Ermittler feststellen, dass "Lisa", die Tote, der Sohn eines hochrangigen Politikers ist und zudem gerade eine Geschlechtumwandlung zur Frau stand. Überraschend wendet sich der Täter via internet an die Öffentlichkeit, er präsentiert alle seine bisherigen Opfer und erklärt, dass all jene ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich herum getragen haben und er im Namen Gottes sie für ihre Sünde bezahlen lässt.
Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der "Prediger", wie er sich selbst nennt, kündigt weitere Morde an. Keiner weiß wie der Prediger von den Geheimnissen seiner Opfer erfahren konnte. Smokey und ihr Team tappen regelrecht im Dunkeln. Auch Smoky hat hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas weiß....niemand???
McFadyen legt in seinem Thriller großen Wert auf die Beschreibung seiner Protagonisten. Das erzeugt Tiefgang,nimmt aber auch etwas das Tempo aus der Story. Ich persönlich mag diesen Schreibstil die Spannung leidet jedenfalls nicht darunter. Vor allem nimmt sich McFadyen auch Zeit für seine Protagonistin Smoky Barret und ihre Beziehung zu ihrer Pflegetochter Bonnie. Aber auch die anderen Mitstreiter ihres Teams werden tiefgründig beschrieben und enthüllen das eine oder andere überraschende Geheimnis. MyFadyen gelingt es den Leser ins Geschehen einzubinden und schafft es den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
"Das Böse in uns" ist ein echter Pageturner. Eine Empfehlung an alle die gutgestrickte Thriller mögen.
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Dämoinsch gutRezension vom 05.01.2011Während des Zweiten Weltkrieges wird eine amerikanische Einheit Soldaten auf einer Insel im Pazifik abgesetzt um einige vermisste Kameraden zu finden. Auf ihrem Marsch durch den Dschungel erleben sie, dass nicht die feindlichen Japaner die eigentliche Gefahr darstellen sondern der unheimliche Verfolger, der sie Mann um Mann auf grausame Art und Weise dezimiert. Die wenigen Überlebenden sollen mit dem Transportschiff "Galla" in die Heimat zurück gebracht werden, doch das Schiff wird von den Japanern abgeschossen und versenkt. 64 Jahre später wird die "Galla" gehoben und nach Boston geschleppt. Kurz darauf beginnt dort eine grauenhafte Serie von Morden. Die Spur führt die ermittelnden Polizisten Brogan und Jefferson nicht nur zu dem Milliardär Lyerman und in das düstere Blade-Gefängnis, sondern auch in die Vergangenheit.
"Dämon" ist eines der seltenen Bücher, dass ich eher zufällig erworben und welches mich trotz der mehr als 700 Seiten von Anfang bis Ende gefesselt hat. Delany ist es in seinem Erstlingswerk gelungen eine fast durchgehende Spannung aufrecht zu erhalten. "Dämon" ist ein Buch, dass man nur schwer aus der Hand legen kann. -
Gelungenes Drama-AbenteuerRezension vom 03.12.2010Das Schlangenschwert von Sergej Lukianenko ist ein Zukunftsdrama. Durch seine Wächter-Romane ist er in Deutschland bekannt geworden. Dieses Buch ist eher als Jugendbuch zu sehen, kann aber auch von Erwachsenen gelesen werden. Es hat einen ernsten Hintergrund und einen guten Anspruch. Die Geschichte liest sich besonders eindringlich, weil sie in der Ich-Form geschrieben ist.
In diesem Weltraumabenteuer geht es um den 13 jährigen Tikki, der versucht zu entscheiden, was gut und was böse ist. Er ist auf der Suche nach seinem Glück, hat dabei aber auch immer das Wohlergehen aller anderen Menschen im Kopf. So fühlt er sich von seinen Emotionen oft hin und her gerissen. Auf der einen Seite gibt es die Phagen von Avalon, die er für ehrenwerte Kämpfer hält, erlebt aber andererseits auch deren Feinde, die Inej, und plötzlich ist gar nichts mehr so sicher, was ist richtig und was ist falsch?
Die Inej haben einen Weg gefunden, in Frieden und Wohlstand zu leben. Allerdings fordert dies den hohen Preis der Selbstständigkeit:
Die Inejs rauben den Bewohnern ihren freien Willen.
Da man immer Tikkis Gedankengänge vor Augen hat gelingt es Lukianenko seine Leser anzusprechen. Das Schlangenschwertist ein gelungenes Abenteuer für Leser jeden Alters.
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nette UnterhaltungRezension vom 08.11.2010Wer "Mieses Karma", David Safier's Erstlingsroman gelesen hat, kann erahnen, was ihn in "Jesus liebt mich" erwartet, nämlich jede Menge Wort- und Sprachwitz von grob bis feinsinnig.
Ein Buch voller Skurilitäten sowie absurden und unglaublich komischen Situationen. Ich musste immer wieder lachen, weil etliche Aussagen und Gedanken die Marie von sich gibt einfach nur schräg abgefahren sind.
Zum Inhalt:
Marie kehrt nach Ihrer abgeblasenen Hochzeit wieder in Ihr ehemaliges Kinderzimmer im Haus Ihres Vaters zurück. Marie hat neben Ihren Figurproblemen gerade auch Probleme mit ihrem Ex, dem Sie bei der Trauung auf die Frage aller Fragen am Altar mit "Nein" geantwortet hat, ihrem Vater der sich in eine junge attraktive Russin mit Kind verliebt hat, welche er übers Internet kennengelernt hat, ihrem Pfarrer, der sich als Mensch gewordener Erzengel Gabriel entpuppt und sich in Marie's Mutter verliebt hat
und mit ihrer Schwester und gleichzeitig besten Freundin welche an einem Gehirntumor leidet. Als Sie dabei ist vor Selbstmitleid zu zerfließen wird dann auch noch das Dach undicht. Der attraktive und interessante Zimmermann Joshua ist beauftragt das Dach zu reparieren, Marie fühlt sich sofort von diesem Mann angezogen,
es stellt sich allerdings schnell heraus das dieser Joshua anscheinend selbst nicht ganz dicht ist. Er hält sich doch tatsächlich für Jesus den Sohn Gottes. Das "Jüngste Gericht" naht, Gott der erneut Jesus auf die Erde schickt und Satan, zeitweilig in der Gestalt von Alica Keys oder George Clooney, versuchen sich in Stellung zu bringen.
Ich habe oft gelacht als ich dieses Buch gelesen habe! Die Situationen bei denen Marie und Jesus ganz alltäglichen Dinge erleben sind einfach nett geschrieben und oft auch komisch!
Safier schreibt einfach und kurzweilig, die Sprache ähnelt einem lockeren Gespräch man kann sich bestens in die Situationen einfühlen.
Ich kann es als unterhaltsamen Zeitvertreib empfehlen! -
lesenswertes ProjektRezension vom 28.10.2010Der Roman "Projekt Babylon" von Andreas Wilhelms spielt im südfranzösischen Languedoc und beginnt damit, dass ein einfacher Schäfer in einer Berghöhle
einem seltsamen blauen Leuchten folgt und daraufhin den Verstand verliert. Die beiden Wissenschaftler Peter Lavell und Patrick Nevreux werden von der UN
unter strengster Geheimhaltung beauftragt eine merkwürdige Höhle in Südfrankreich zu erforschen. Die Höhle ist mit den unterschiedlichsetn Schriftzeichen verziert,
welche zurück bis ins 13. Jahrhundert reichen. Es einen mystischen schwarzen Gang, den niemand betreten kann ohne seinen Verstand zu verlieren. Die Nachforschungen
der beiden führen sie in die Kreise von Geheimbünden und Satanisten und bringen sie doch dem Ziel kaum näher. Erst als die geheimnisvolle Linguistin Stefanie Krüger
zu ihnen stößt, gelingt es ihnen das unglaubliche Rätsel der Höhle zu lösen.
Andreas Wilhelm Geschichte erinnert ein wenig an Indiana-Jones-Filme, viel Mystik aber auch Tempo und Action. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und sympathisch.
Ein wenig fallen bei dem Roman Parallelen zu Dan Browns Büchern auf, Begriffe wie Sang Real", der Heilige Gral", die Prieuré de Zion", die Templer", die Rosenkreuzer", CERN"
sind einem da ja bestens bekann, wenn auch eine direkte Erwähnung des Autors fehlt. Es macht Spaß die Charaktere bei ihren Forschungen zu begleiten und die Lösung diverser
Rätsel zu lesen. An das Niveau eines Dan Brown kommt das Buch allerdings nicht heran. Lesenswert ist es aber allemal!
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Ein beindruckend mutiges BuchRezension vom 18.10.2010"Deutschland schafft sich ab" - das will keiner. Warum wir darauf zutreiben, davon handelt dieses Buch.
Die polarisierende Wirkung des Buches ist beeindruckend. Die Masse der Leser sagt "Sarrazin hat recht", ein geringerer Teil sagt "Sarrazin ist ein Brandstifter", Warum ist das so? Sowohl die Befürworter als auch die Kritiker haben Ihre Meinungsbrille aufgesetzt, bevor sie das Buch gelesen haben. Jeder sieht nur das, was er sehen möchte. Das ist menschlich, aber man sollte sich mit diesem Buch sachlich auseinandersetzen und seine Stärken und Schwächen benennen.
Viele Politiker meiden das Thema, weil sie Angst vor der öffentlichen Meinung bzw. der nächsten Wahl haben. Wer eine zustimmende Meinung vertritt wird in die rechte Ecke gestellt. Was läuft hier eigentlich falsch in Deutschland?
S. vergleicht z.B. die Einwanderungspolitik der BRD mit der in den USA. Dort hat man erst nach vielen Jahren Zugehörigkeit einen Anspruch auf Sozialhilfe. Diese ist relativ gering und zudem auf 5 Jahre begrenzt. Dadurch wird die Integration schon durch die notwendige Leistungsbereitschaft und Teilnahme am Arbeitsmarkt erzwungen. Einwanderer in Deutschland werden unabhängig von eigener Kraft und Leistungsbereitschaft versorgt.
Kann man Migranten in Deutschland mangelnde Integrationsbereitschaft vorwerfen, wenn der Anreiz dafür fehlt?
S. will eine "Erwartungskultur" in der Integration eine Bringschuld der Migranten ist. Das ist keinesfalls gegen diese gerichtet, sondern in ihrem eigenen Interesse. Viele Menschen türkischer Abstammung fühlen sich hier nicht willkommen. Anerkennung in einem Gastland gewinnt man am bessten durch eigene Integrationsleistung, auf die man auch selbst stolz sein kann, erreichen. Wer nur Sozialleistungen will, ohne Integration oder überhaupt Gegenleistung - dem muss man sagen: du bist wirklich nicht willkommen!
Einiges ist gewagt und streitbar. Zu einer Ausgrenzung in Beruf und Politik, wie geschehen, berechtigt es nicht. Von der SPD mit Ihrer berühmten Streitkultur hätte ich eine Auseinandersetzung und keinen Ausschluß erwartet.
Andersdenkende auszugrenzen ist ein Armutszeugnis für die Demokratie.
S. benennt Tatsachen, belegt sie mit Statistiken und zieht glasklare Analysen. An dieser Stelle reiben sich die Meinungen. Sarrazin spaltet, wahrscheinlich muss er dies sogar. Nur durch die Diskussion kommen die wirklich wichtigen Themen in den Vordergrund der Tagespolitik. S. leistet mit seinem Buch einen wichtigen Beitrag.
Es gibt auch kritisches: er hat sich leider auch in das Gebiet der Genetik begeben. Das Thema bringt jedoch in der Debatte gar nichts. Es nutzt lediglich den Kritikern, sich auf Nebenschauplätzen auszutoben und ihn mundtot zu machen.
Auch mit der These unser Bildungsniveau zu retten, indem man "intelligente" Frauen für die Fortpflanzung belohnt ist ein gestriger Ansatz. Wir sollten das Geld lieber in die Ausbildung aller bereits vorhandenen Kinder stecken.
Fazit: Sarrazin spricht unangenehme Wahrheiten aus und dafür gebührt ihm Dank. Anstatt sich der ideologischen Brandstifterei beschuldigen zu lassen hätte der Mann mit seinen 65 Jahren auch den Ruhestand genießen können. In diesem Buch geht es nicht um Rassismus oder Provokation, hier schreibt jemand der Sorge um unser Land und unseren Fortbestand hat. Leider zeigt das Buch jedoch auch wie schlecht es in Deutschland um die Meinungsfreiheit bestellt ist. Das sollte uns wirklich zu denken geben!















