Rezensent im Portrait
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Herr LehmannRezension vom 09.09.2009"Der Roman ""Herr Lehmann"" von Sven Regener ist ein Buch, so belanglos und kurios wie das Leben selbst.
Es handelt vom Leben eines jungen Mannes, Frank Lehmann, der in Westberlin lebt, dort in einer Art Künstler-Milieu verkehrt und sich seinen Lebensunterhalt mit einer Barkeepertätigkeit verdient. Das klingt im ersten Moment wenig spannend oder originell, denn: Gerade in Großstädten gibt es doch haufenweise Menschen, die sich so ""über Wasser halten"", die notdürftig eingerichtet sind, planlos in den Tag hinein leben, mit einer Clique verkrachter Existenzen um die Häuser ziehen, dabei womöglich sehr einsam sind und vielleicht nur darauf warten, dass sie mal jemand oder etwas aufweckt.
Mit einfacher Sprache schildert der Autor Herrn Lehmanns einfaches Leben, nämlich die oberflächlichen Freundschaften, die stumpfsinnigen Gespräche, der zum Teil derbe Umgang. Gerade diese Authentizität macht den Roman so tiefgründig. Es wird aufgezeigt, wie Menschen - obwohl sie unendlich viel Zeit miteinander verbringen - manchmal doch so völlig aneinander vorbei leben.
Aufgeweckt wird Herr Lehmann - der von seinen Freunden übrigens nicht umsonst so genannt wird - als er am Abend seines 30. Geburtstages - der Tag des Mauerfalls - allein durch die Straßen von Berlin schlendert..."
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FeuchtgebieteRezension vom 09.09.2009"Der Roman ""Feuchtgebiete"" von Charlotte Roche ist sehr niveaulos.
Helen Memel ist 18 Jahre alt und liegt auf der proktologischen Abteilung eines Krankenhauses. Sie wartet darauf, dass sie wegen einer Analfissur, verursacht durch ihre Hömorrhoiden, operiert wird. Helen hegt die stille Hoffnung, dass ihre geschiedenen Eltern durch den Krankenhausaufenthalt der Tochter wieder zusammenfinden. Sie versucht, dies zu forcieren und ihren Krankenhausaufenthalt zu diesem Zweck zu verlängern, und berichtet von ihren bisherigen sexuellen Erfahrungen, ihrer Einstellung zu Menstruationsblut, Urin, Eiter, Sperma, Smegma und von ihr angewendeten Selbstbefriedigungspraktiken. "
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DschungelkindRezension vom 09.09.2009"Der Weltbestseller ""Dschungelkind"" von Sabine Kuegler ist ein sehr interessantes Buch welches für uns, Bewohnern der westlichen Welt sehr fremd erscheint.
Sie ist die Tochter der deutschen Missionare und Sprachforscher Klaus-Peter und Doris Kuegler und lebte mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern (Judith und Christian) seit dem fünften Lebensjahr bei den Fayu.
1980 ging die Familie Kuegler nach West Papua, dem Teil der Insel Neuguinea, der politisch zu Indonesien gehört. Dort waren sie die ersten Weißen, die zusammen mit diesem Volk lebten. Sabine Kuegler lernte hier die Umgebung kennen und wuchs mit den Sitten der Fayu auf. Sie lernte unter anderem Praktiken wie Bogenschießen und gewöhnte sich an die dort volksübliche Nahrung wie Schlangen und Würmer. Sie geriet aber auch mit den schwierigen sozialen Ordnungen wie der dort existierenden Blutrache in Kontakt.
1989 verließ sie den Dschungel und ging auf ein Schweizer Internat. Dort kam es zu persönlichen Kontaktschwierigkeiten mit dem Leben in der westlichen Welt, gleichwohl lernte sie ihren ersten Ehemann kennen.
Seitdem lebte sie an verschiedenen Orten der Welt, unter anderem in Tokio und der Schweiz. Inzwischen ist sie geschieden und lebt mit zwei ihrer vier Kinder in Bayern. Die anderen beiden leben bei ihrem Vater in der Schweiz.
Im Jahr 2005 veröffentlichte sie ihr erstes Buch unter dem Titel Dschungelkind, welches schnell zum Bestseller wurde und ihr öffentliche Bekanntheit sowie Auftritte in zahlreichen Fernsehshows einbrachte.
2006 machte sie erste Erfahrungen als Schauspielerin und spielte in dem ZDF-Film Im Himmel schreibt man Liebe anders eine kurze Rolle als Krankenschwester. Noch im gleichen Jahr erschien mit ihrem zweiten Buch Ruf des Dschungels der Bericht über ihre Rückkehr zum Schauplatz ihrer Jugend, dem Stamm der Fayu und deren heutige Bedrohung. Im Unterschied zum ersten Band geht Sabine Kuegler diesmal auch auf die geschichtliche und politische Situation in West Papua ausführlich ein. Nach eigenen Angaben riskiert sie damit ein zukünftiges Einreiseverbot durch die indonesische Regierung.
Im Oktober 2007 veröffentlichte sie mit Gebt den Frauen das Geld! ein Buch über die Wirtschaftskreisläufe und die Rolle von Frauen und Männern in den Entwicklungsländern."
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Beim Leben meiner SchwesterRezension vom 09.09.2009Der Roman "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picouldt ist ein sehr dramatisches Buch, bei der die Gefühle des Lesers sehr in Anspruch genommen werden. In diesem 478 Seiten langen Buch beschreibt Picoult die Geschichte der Familie Fitzgerald. Das Glück der Eltern Sara und Brian wird jäh zerstört, als ihr zweites Kind Kate an Leukämie erkrankt und kaum noch eine Chance hat. Verzweifelt suchen sie Rat und werden bei einem Doktor fündig, der anbietet, ihnen eine genetisch maßgeschneiderte Retortentochter als Ersatztteillager zu produzieren. Neun Monate später wird Anna geboren und von der Geburt an als Spenderin von Stammzellen, Knochenmark und anderen lebenswichtigen Stoffen gebraucht. Diese Prozeduren sind schmerzhaft und traumatisch, verlängern aber stets Kates Leben. Trotzdem tut es den Eltern weh, ihrer jüngsten Tochter immer Schmerz zu bereiten, und sie erleben die Entfremdung des ältesten Sohnes Jesse, der sich vernachlässigt fühlt.
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Die Knickerbockerbande 27. Im Tal der Donnerechsen. Die Knickerbocker-BandeRezension vom 09.09.2009Es war im Allgemeinen ganz gut. Leider fand ich es nicht spannend genug. Es fehlten Höhepunkte. Am Besten fand ich das Kapitel "Die entsetzliche Wahrheit", weil hier noch ein zweiter Gegner hinzukam. In dem Buch Im Tal der Donnerechsen handelt es sich um einen Fall in einem Dinosaurierpark. Es geht um eine Entführung bzw. mehr um das Erbe eines japanischen Jungen. Obwohl mir persönlich etwas Spannung fehlte, empfehle ich das Buch weiter. Denn es interessiert mich schon, wie es im nächsten Buch weiter geht.
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Die Chemie des TodesRezension vom 09.09.2009Spannend bis zum Schluss. Der Leser wird immer wieder auf eine falsche Fährte gebracht.
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Die italienischen SchuheRezension vom 09.09.2009Ein typischer Mankell. Druchweg spannend. Die Charaktere sind tiefgründig und vielschichtig. Lohnt sich in jedem Fall.













