Rezension vom 22.02.2010
Ich habe bis jetzt als "Geschichtlichen Roman" ehrlich gesagt nur den "Medicus" gelsen (den ich absolut großartig finde) und bin daher nicht gerade ein Kenner dieses Genres. Trotzdem: Dieses Buch war enttäuschend und langweilig. Es ist absolut mühsam sich durch diese enorme Anhäufung von Ungerechtigkeiten, ständige Vergewaltigungen, Mord und unerfüllter Liebe zu lesen. Diese Zutaten halten die Spannung nur bis ca Seite 800 danach ist es immer das Gleiche. Und man denkt nur noch : nun los, sagt es schon, ich weiß das er das Land nicht bekommt, die Frau nicht heiraten kann, oder das der böse Herr den falschen zum Prior erklärt.. etc
Aber es scheint wirklich geschmackssache zu sein (wie so oft) und anscheinend liebt man diesen Roman und findet ihn großartig... oder eben nicht so richtig.
Wäre die Geschichte auf 600 Seiten erzählt worden dann wäre sie vielleicht in besserer Erinnerung geblieben, aber so ist es schwer für mich dem Buch etwas Gutes abzugewinnen. Daher bleibt auch mir nur zu sagen : Ich habe es zu Ende gelesen.