Rezensent im Portrait

aus Hamburg

Gesamte Rezensionen
15 (ansehen)

Meine Rezensionen

  • Die Chemie des Todes
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
    Krimi
    Rezension vom 26.04.2010
    Mit diesem Buch hat man einen klasse Krimi in der Hand. Er lässt diesbezüglich keine Wünsche offen. Zudem hat Simon Beckett sehr gut zum Thema forensische Anthropologie recherchiert. Das hat mich sehr beeindruckt zu lesen wie genau ein menschlicher Körper verschiedene Verwesungsstufen durchläuft. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist.
    Schade allerdings das man schon recht früh ahnt, wer der Täter sein könnte. Das Ende an sich war dann doch noch etwas anders als ich es erwartet hätte.

    Fazit: Nicht so spannend wie Todesschrei/Todesbräute von Karen Rose aber durchaus lesbar und mitreißend.
  • Sturmhöhe
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Ein Klassiker & Meisterwerk
    Rezension vom 26.04.2010
    Ich musste mich anfangs an den doch etwas ungewohnten Sprachstil gewöhnen, der mir nach und nach aber immer mehr gefiel. Beeindruckt war ich von der schriftstellerischen Leistung, die mir manchmal das Gefühl vermittelt hat auf der Anhöhe zu stehen und den Wind in meinem Gesicht zu spüren, während der Regen mein Cape durchnässt.

    Ich konnte mir die düstere Stimmung auf Wuthering Heights sehr gut vorstellen und habe im Buch mitgefiebert. Dabei konnte ich sehen wie Liebe, Intrigen und Hass das Leben sehr vieler Menschen, ja sogar Generationen beeinflusst hat. Mein Charakterliebling ist Heathcliff. Er verliebt sich unsterblich in Catherine und tut alles für sie, bis in den Tod hinein. Gleichzeitig gibt es aber auch Charaktäre die nicht so selbstlos sind.

    Mich hat dieses Buch gefesselt, weil es die weltlichen Abgründe und die bedingungslosen Gefühle der Menschen aufgetan hat. Man kann so tief in die Seelen blicken, dass man mehr Verständnis dafür entwickelt, warum ein Mensch wie geworden ist oder wie gehandelt hat. Nicht umsonst ist es ein Klassiker der Weltliteratur, den ich hiermit gerne weiterempfehlen kann und möchte.

    (Filmtechnisch empfehle ich die Version mit Juliette Binoche & Ralph Fiennes am besten auf englisch oder der Film mit Anita Caprioli & Alessio Boni in deutscher Sprache).
  • Todesbräute
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    noch besser als Todesschrei
    Rezension vom 17.04.2010
    Nachdem ich bereits Todesschrei von Karen Rose gelesen habe und diesen sehr gut fand, stand für mich fest, dass ich auch Todesbräute lesen werde. Ich habe soeben das Buch ausgelesen. Und was soll ich groß sagen? Es war wieder ein sehr gutes Buch, dass sofort ab Seite eins fesselt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Man ist ruck-zuck in der Story drin und fiebert sofort mit. Es ist von Anfang bis Ende spannend und immer wieder gibt es unerwartete Wendungen. Einziges Manko: Die extrem vielen Namen. Man muss sich teilweise sehr konzentrieren um da nicht durcheinander zu geraten.
  • Hexenfeste
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    tolles Buch zum Thema Jahreskreisfeste
    Rezension vom 17.04.2010
    Das Buch beginnt klassisch mit einem Vorwort der Schriftstellerin und geht dann über in der Erläuterung der vier Elemente und stellt zu eben diesen Rituale vor. Damit kann mich sich schon mal einarbeiten. Dieser Teil kann aber natürlich auch übersprungen werden. Zudem gibt es eine kurze Einführung in die Werkzeuge, die Gottheiten und viele andere nützliche Tipps.

    Dann geht es los mit den Jahreskreisfesten, von denen es insgesamt acht gibt. Jedes Fest wird erstmal genauer erläutert - Was feiern wir damit? Gibt es dazu ein christliches Fest? Wann wird das Fest gefeiert? etc. Es gibt eine genau Einführung über die Ursprünge und wie das jeweilige Fest früher schon gefeiert wurde. Denn viele Bräuche wurden in die heutige Zeit übernommen.

    Nachdem man viele Informationen zu dem Fest bekommen hat, gibt Morgaine Anregungen zum Zelebrieren des Festes bzw. einem passenden Ritual. Das ist gut für Anfänger, die selbst noch nicht so kreativ sind. Und Profis lernen vielleicht auch noch was dazu. Denn die Hintergründe der Feste kennen viele nicht oder nur Lückenhaft.
  • Feuchtgebiete
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
    eklig, amüsant und schnell zu lesen
    Rezension vom 17.04.2010
    Ich bin mir nicht sicher ob ich das Buch mag oder nicht. Es ist teilweise sehr amüsant aber zwischendrin auch wieder sehr eklig. Wer bei Ekel zu Herpes neigt, sollte lieber die Finger davon lassen. Das Buch an sich liest sich sehr flüssig, deshalb habe ich es heute auch schon durch gelesen. Was mich jedoch sehr stört, ist das schnelle und doch abrupte Ende der Story. Ich finde sie passt nicht so richtig ins Bild. Wahrscheinlich ging es Frau Roche einfach darum, dass Buch zu Ende zu bekommen, damit es veröffentlicht werden kann. Wer weiß.
  • Todesschrei
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    Romantik-Thriller nach meinem Geschmack
    Rezension vom 17.04.2010
    Diesen Thriller habe ich gestern erst ausgelesen. Den über 600 Seiten starken Roman habe ich in drei Tagen gelesen. Er hat mich richtig gefesselt von Anfang an. Spannend aber auch mit einer Romanze angehaucht. Dabei aber keineswegs kitschig. Der Thriller und die Story steht im Vordergrund. Man fängt gerade erst an zu lesen und schon ist man mittendrin. In der Geschichte gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, die man gar nicht erwartet, dadruch ist es durchgehend spannend und nicht langweilig oder gar langgezogen. In dem Roman werden auch einige Foltermethoden angesprochen und erklärt, aber so das man keine Albträume davon bekommt. - Ich zu mindest nicht.
  • Die Teppichvölker
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    bizarr und lustig
    Rezension vom 17.04.2010
    Dieses Buch ist das erste das ich von Pratchett gelesen habe. Ich finde die Kurzbeschreibung sehr gut, sodass ich zum Inhalt nicht mehr viel sagen muss. Ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass sie ihre Staubsauger nicht mehr nutzen, seit sie das Buch gelesen haben. Das alleine beschreibt das Buch schon sehr gut. Es ist einfach sehr witzig und ironisch und auch wieder sehr bizarr. Aber genau das ist Pratchett nun mal. Ich selbst habe das Buch in einem Zug durchgelesen und bin begeistert und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen.
  • Gevatter Tod
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    bizarr und lustig
    Rezension vom 17.04.2010
    Dieses Buch zu lesen war ein heidenspaß und ein bizarres Vergnügen. Es ist ein typischer Pratchett, wie ich finde. Es liest sich sehr flüssig und spannend. Es ist quasi immer was los. Alleine die Vorstellung das Mort Gevatter Tod vertreten soll, war schon ein Kaufgrund für mich.
  • Das Tagebuch des Teufels
    Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
    genial
    Rezension vom 17.04.2010
    Dieses Buch ist einer meiner persönlichen Lieblinge. Lassen Sie sich bitte nicht vom Titel abschrecken. Denn bei diesem Buch handelt es sich um eine Satire.

    Ich habe dieses Buch nicht bewußt gekauft, sondern durch Zufall in der Buchhandlung entdeckt. Dabei gibts doch keine Zufälle oder?! Mir fiel damals als erstes die Aufmachung auf. Der Titel ist eingestanzt, sodass man ihn fühlen kann. Die Blätter haben einen Goldschnitt, was sehr edel aussieht. Die einzelnen Seiten sind sehr liebevoll oder besser teuflisch gut gestaltet. Es gibt Fotos und Zeichnungen von D. Satan. Nicholas D. Satan erzählt in seinem Buch die komplette Menschengeschichte aus seiner Sicht und vergleicht dabei seine Arbeit dem "dem da oben".

    Fazit: ein teuflisch witziger Roman. Sehr zu empfehlen.