Rezensent im Portrait
Eine Kundin / Ein Kunde aus Brütten
- Gesamte Rezensionen
- 8 (ansehen)
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Stricke ist das neue YogaRezension vom 13.01.2012Beth (33) trennt nach 4-jähriger Beziehung von ihrem Freund Colin, der noch nicht bereit ist für eine Familie, obwohl ihre biologische Uhr schon laut tickt. Darauf schottet sie sich wegen ihres Kummers und der Enttäuschung mit ihrer WG-Bewohnerin Kendra von der Aussenwelt ab, guckt Liebesschnulzen und schwelgt in Selbstmittleid. Auf Drängen von ihrer Freundin Angi tritt sie deren Strickclub bei, um neue Leute kennenzulernen und Collin endlich zu vergessen - obwohl sie die Idee am Anfang etwas bieder findet. Bald merkt sie, dass es auch in dieser Vereinigung nicht nur ums stricken geht, sondern mehr um das Soziale und den Austausch der fünf Gleichgesinnten (vier Frauen und ein Mann). Eine Chance auf gute Freundschaften, hemmungsloses Lästern und kostenlose Therapie also. Oder vielleicht sogar eine Chance doch noch die grosse Liebe zu finden für Heirat und Nachwuchs. Den trifft sie aber schliesslich bei ihrem Job: Jim, der viel älter ist. Aber die Liebe ist auf Lügen aufgebaut und gefährdet zusätzlich noch gute Freundschaften! Beth muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist im Leben Plötzlich will auch Colin sie wieder. -
Wie kann ein Leben weitergehen?Rezension vom 24.10.2011Ginny & Adam machen Ferien in Italien - in einem Bootshaus, fernab von jeglichem Trubel und ohne Kinder. Ginny vermisst aber schmerzlich ihre Sitzbadewanne. Nur im warmen Wasser konnte sie die letzten Nächte in Angriff nehmen und überhaupt Schlaf finden, seit ihr neugeborenes Baby gestorben ist. Dies scheint hier nicht zu funktionieren... Ginny kann kein Gespräch mehr am Laufen halten. Die Anstrengung des Lesens überfordert Ihr Gehirn. Schwindel und chemisches Rauschen und Zustand von Kaum etwas fühlen waren Alltag. Adam freut sich über jede kleine Initiative von ihr, wie beispielsweise der Vorschlag am Abend essen zu gehen...
Ihr Bootshaus war mit einer leerstehenden Villa verbunden. Sie scheint zum Glück verlassen. Den Ginny & Adam möchten ungestört das von ihrer Ehe retten, was nach dem Unglück noch übriggeblieben ist. Doch dann ziehen Bea und ihre grosse Familie in die Villa. Bea kann Ginnys Depression durchdringen und die beiden Frauen freunden sich an. Ginny lernt schliesslich, dass hinter noch so glücklichen Familienfassaden sich ebenso Tragödien verbergen können. Dem Buch fehlt leider etwas die Spannung und Würze
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Und plötzlich holt einem die Vergangenheit wieder ein!Rezension vom 20.10.2011Jill ist alleinerziehende Mutter- sie wurde von ihrem Mann völlig unerwartet verlassen. Aber Jill hat sich damit arrangiert und stellt ihre Bedürfnisse hinten an. Auch wenn das Leben mit drei Jobs (Telefonistin, Kochkurslehrerin) und Kind nicht immer ganz leicht ist. Schliesslich möchte sie mit Billy einen Neuanfang wagen und der Liebe noch eine Chance geben.
Doch dann passiert es völlig unerwartet Was Jill sich immer vorgestellt hat und doch nicht erleben wollte, trifft ein: Eines Tages taucht Seth nach sieben Jahren der Abwesenheit auf einmal in ihrem Kochkurs auf. Er möcht auf einmal heile Familie spielen! Aber ist Jill dazu bereit? Kann Sie vergeben? Ihre Tochter Anastasia freut sich natürlich riesig über den zurückgewonnen Vater, der zudem Geschenke macht, die sie sich sonst nicht leisten können
Auf die Bedürfnisse der Familie hören oder das eigene Glück in den Vordergrund stellen. Diese Entscheidung ist für Jill nicht leicht. Ich denke dieser Frage waren schon viele allein erziehende Mütter ausgesetzt. Ein sehr guter, witziger und kurzweiliger Roman! Zu empfehlen. -
Aufwachsen im StahlarbeiterortRezension vom 16.05.2011Die Freundinnen Anna und Francesca (13 Jahre) wachsen im kleinen Küstenort Piombino im Schatten der Stahlfabrik auf. Die Urlaubsinsel Elba ist ganz nah, aber das Leben der zwei ist geprägt von Via Stalingrado, Staub und Sommerhitze! So wachsen die beiden auf in einer Welt an der Armutsgrenze. Es bleiben Ihnen nur der Strand, die Träume von einer besseren Welt und der grossen Liebe!
Das Buch zeigt schön die Alltagsprobleme der Bevölkerung von Piombino auf: die unerfüllten Träume, Sehnsüchte, Gewalt, Drogen, Sucht, Kriminalität, Frust, Geldsorgen, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Trostlosigkeit des Alltags und Hoffnung auf bessere Zeiten. Die beiden Freundinnen sind stets unter den wachsamen Augen der Familie, da sie sich langsam für Jungs zu interessieren beginnen. Ausserdem merken sie die Macht, die sie mit Ihrer Schönheit haben und dass sie diese einsetzen könnten, um das Arbeiterviertel zu verlassen. Beide suchen einen Weg aus dieser Trostlosigkeit. Sie beginnen mit ihrer Sexualität herumzuexperimentieren und entdecken das Leben neu Kompliziert wird es allerdings, als Francesca sich in Anna verliebt, diese aber mit dem Freund ihres Bruders liebäugelt. Schliesslich trennen sich die Wege vorerst durch einen Schulwechsel.
Da man die Welt der Stahlarbeiter aus Sicht der beiden Freundinnen in der Pubertät erlebt, sind diese sehr emotional und intensiv! Das Buch entsetzt an einigen Stellen, regt aber auch zum Nachdenken an. -
Aufwachsen im StahlarbeiterortRezension vom 16.05.2011Die Freundinnen Anna und Francesca (13 Jahre) wachsen im kleinen Küstenort Piombino im Schatten der Stahlfabrik auf. Die Urlaubsinsel Elba ist ganz nah, aber das Leben der zwei ist geprägt von Via Stalingrado, Staub und Sommerhitze! So wachsen die beiden auf in einer Welt an der Armutsgrenze. Es bleiben Ihnen nur der Strand, die Träume von einer besseren Welt und der grossen Liebe!
Das Buch zeigt schön die Alltagsprobleme der Bevölkerung von Piombino auf: die unerfüllten Träume, Sehnsüchte, Gewalt, Drogen, Sucht, Kriminalität, Frust, Geldsorgen, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Trostlosigkeit des Alltags und Hoffnung auf bessere Zeiten. Die beiden Freundinnen sind stets unter den wachsamen Augen der Familie, da sie sich langsam für Jungs zu interessieren beginnen. Ausserdem merken sie die Macht, die sie mit Ihrer Schönheit haben und dass sie diese einsetzen könnten, um das Arbeiterviertel zu verlassen. Beide suchen einen Weg aus dieser Trostlosigkeit. Sie beginnen mit ihrer Sexualität herumzuexperimentieren und entdecken das Leben neu Kompliziert wird es allerdings, als Francesca sich in Anna verliebt, diese aber mit dem Freund ihres Bruders liebäugelt. Schliesslich trennen sich die Wege vorerst durch einen Schulwechsel.
Da man die Welt der Stahlarbeiter aus Sicht der beiden Freundinnen in der Pubertät erlebt, sind diese sehr emotional und intensiv! Das Buch entsetzt an einigen Stellen, regt aber auch zum Nachdenken an. -
Romantik kann so nervtötend sein!Rezension vom 19.04.2011Charlotte ist die die Chefautorin und geistige Schöpferin der romantischen Telenovela "Renata - Engel der Liebe". Zu guten Zeiten war die Telenovela das Vorzeigeprojekt aus dieser Sparte, nun sinken die Quoten aber Stück um Stück und mutiert zum Auslaufmodell! Damit auch die Chefautorin und ihr Team. Auch deshalb, weil Charlotte die Hauptrolle der Telenovela auf Grund von privaten Differenzen aussterben liess. Es muss dringend etwas geändert werden. Die Sendung braucht mehr Volksnähe!
Helfen lassen müssen sich Charlotte und das Team vom Paradefan Huber Sabine - die ist ganz wie ihr Vorbild aus Charlottes Serie »Engel der Liebe« ist sie von der Idee beseelt, einsame Herzen zusammenzuführen. Herhalten muss: Charlotte. Damit wird Charlotte's Leben auf einmal zur genz persönlichen Televonela. Der ehemalige Hauptdarsteller muss wieder mit ins Boot, sehr zum Leidwesen von Charlotte. Doch durch die enge Zusammenarbeit und den gemeinsamen Kampf gegen die Quoten entwickelt sich zwischen der Karrierefrau und der Hausfrau langsam eine Freundschaft. Das Cover wird dann auch dadurch aufgeklärt, dass Sabine Charlotte einen Freundschaftsring mit einem pinkigen Pinguin schenkt (weil Pinguine wirklich alles füreinander geben). Als sich dann auch noch die Frau vom Chef in die Gestaltung der Telenovela einmischt, bricht für Charlotte alles zusammen. Das lange nicht absehbare Ende verrate ich natürlich nicht!
Man erhält einen anderen Blick auf die Telenovelas. Zudem macht der witzige und spannende Schreibstil das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen! Bemerkenswert ist, dass dieser Frauenroman von einem Mann geschrieben wurde! Meiner Meinung nach hat er das sehr gut gemacht, auch wenn er an gewisse Autorinnen nicht ganz herankommt. Insgesamt aber ein gutes Experiment in vielerlei Hinsicht! -
Was Frauen wollen und denken!Rezension vom 22.03.2011Die Italienerin Valerie hat in Ihrem Blog einiges zu berichten: Über allbekannte Frauenprobleme: Gewichtprobleme, Kaufrausch, Schminken, Zellulities, Körperbehaarung, Fitness, Litheratur Zudem hat Valerie für jeden Männertyp einen passende Schublade also jede Menge Männergeschichten. Aber auch ihr Heimatort, konsumkritischen getrennt lebenden Eltern, Beruf und das klösterliche Internat kriegen ihr Fett weg! Durchaus auch selbstkristisch und mit einigen Tipps. Alles im Sinn von: Was Frauen wollen und denken. Die Frau steht ganz einfach im Mittelpunkt.
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Soll sie den bestehenden Mann wirklich gegen den potenziellen Neuen austauschen?Rezension vom 17.02.2011Sie hat alles, von dem andere Frauen träumen: Alice Cooper. Einen absoluten Traummann, der gut aussieht, liebevoll ist und Geld hat! Aber das Leben ist leider kein Märchen! Deshalb gibt es in der Beziehung mit Nathan auch gewisse Probleme
Einen Kalender und ein Wörterbuch als Weihnachtsgeschenk?! Also bitte! Da müssen Zweifel aufkommen! Frauen sind aber auch keine Kinder der Trauer. Alice tanzt nicht mehr nur nach Nathans Pfeife! Da passt es doch, dass ein neuer attraktiver Mann das Leben im Dorf auf den Kopf stellt













